Ankerheuristik
Man wird von einem Zahlenwert beeinflusst, den man gerade gesehen hat, diesem Einfluss ist man sich aber nicht bewusst. Dies passiert auch, wenn der Anker komplett irrelevante Informationen enthält.
Respräsentationsheuristik
eine singuläre Information als repräsentativ für eine ganze Klasse von Informationen angesehen, so daß auf der Grundlage einer einzelnen Information Aussagen über viele Ereignisse getroffen werden können.
Fast & fugal heuristik
Heuristiken, welche wir benützen, wenn wir wenig Informationen haben und schnell zu einer Antwort kommen müssen.
Analoges Denken (bei Problemlösen)
Man löst ein Problem genau gleich wie ein Problem, was man schon mal gelöst hat.
Induktive Verallgemeinerung
Es wird von einer Teilklasse auf die Gesamtklasse geschlossen. Die Prämissen dieses Schlusses bestehen darin, dass einerseits eine Teil-klasse in einer Gesamtklasse enthalten ist und andererseits alle Ele-mente der Teilklasse eine gleiche Eigenschaft besitzen. Aus diesen Prämissen wird geschlossen, dass alle Elemente der Gesamtklasse diese Eigenschaft besitzen. Beispiel: Ich beobachte viele Schafe und diese sind alle schwarz. Die Gesamtklasse heißt „Schafe“, die darin enthaltene Teilklasse heißt „von mir beobachtete Schafe“, und die „gleiche Eigenschaft“ heißt „schwarz sein“.
Induktiver Teilschluss
Ein wichtiger Fall des Induktionsschlusses besteht darin, dass von einem Teil einer Klasse auf einen anderen Teil dieser Klasse geschlossen wird. Angenommen, es wird festgestellt, dass zwei Arten von Bakterien zu derselben Klasse von Bakterien gehören, und es hat sich herausgestellt, dass die erste Art dieser beiden Klassen auf ein bestimmtes Medikament reagiert. In diesem Fall wird gefolgert, dass auch die zweite Art der Bakterien dementsprechend auf das gleiche Medikament reagiert. Ein Spezialfall dieses Induktionsschlusses liegt vor, wenn von einer Teilklasse einer Klasse auf ein weiteres Element dieser Klasse geschlossen wird
Statistischer Induktionsschluss
Diese Form des Induktionsschlusses liegt dann vor, wenn sich als Resultat der Induktion ein statistisches Gesetz ergibt Beispiel: Bei der Untersuchung einer Zufalls-Stichprobe von Schülern stellt man fest, dass 4 Prozent unter Legasthenie leiden. Daraus lässt sich schließen, dass vermutlich 4 Prozent aller Schüler an Legasthenie leiden.
Konfirmation (Bestätigung)
Wir suchen oftmals nach Informationen, welche zu den gleichen Schlüssen kommen, wie unsere Hypothese.
Falsifikation
Dies sind Informationen, welche unsere Hypothese wiedersprechen. Nach Popper sollten wir das eigentlich machen. Denn wir können nie davon ausgehen, dass es nicht doch noch eine Information gibt, welche meiner Hypothese wiederspricht.
Negativ testen
Ich suche nach Beispielen, welche gegen meine Hypothese sprechen. Dadurch bestätige ich meine Hypothese. Weil ich ja glaube, dass durch das Testen etwas nicht sein kann und wenn das dann auch beim Testen rauskommt. Dann bestätigt das meine ursprüngliche Hypothese.
Simulated Research Environement
Meist sind wir nicht nur einem Faktor ausgesetzt, sondern mehreren. Deswegen sollte auch in einem Untersuchungsdesign eine Umwelt hergestellt werden, welche mehrere Faktoren umfasst.
Pragmatische Strategie
Probleme werden informal, ähnlich wie während der Konversation gelöst à viele Fehler
Semantische Strategie
Hintergrundwissen wird miteinbezogen à moderate Leistung
Inhibitorische Strategie
Hemmen der pragmatischen Strategie und des Hintergrundwissens à gut bei manchen Problemen
Generative Strategie
Kombination aus inhibitorischer Strategie und abstraktem analytischen Verarbeiten à einziges System mit konsistent guter Leistung bei allen Problemen
Matching bias
Man probiert immer so zu handeln, wie es eine Regel vorgibt. Es ist egal ob die Regel funktioniert oder nicht. à Watson selection task
Belief bias
Tritt auf, wenn eine Konklusion, die valide ist, aber nicht glaubhaft abgelehnt wird oder, wenn eine Konklusion, die logisch invalide ist, aber glaubhaft akzeptiert wird.
Principle of truth
Wir konstruieren nur mentale Modell, von denen wir ausgehen, dass sie war sind und keine die falsch sind. Denn dies wäre zu anstrengend und würde zu viele Ressourcen brauchen.
Appeal of popularity
Wir nehmen Argumente eher an, weil andere glauben, dass sie wahr sind.
Argument from ignorance
Weil wir kein Argument haben, dass gegen eine Aussage spricht, nehmen wir sie für wahr an.
False cause
Wir schlissen von einer Korrelation darauf, dass ein Effekt den Anderen beeinflusst.
Irrelevance
Man geht davon aus, dass etwas unsere Theorie bestätigt, was aber eigentlich irrelevant ist für die Bestätigung.
Begging the question
Zirkelschluss: If such actions were not illegal, then they would not be prohibited by the law."
Slippery slope
Man kann einen ersten schlechten Schritt machen, das ist aber kein Grund dafür, dass eine Begründung zu einer Anderen führt.
Explandum
Was man erklären will
Explanans
Dies ist eine allgemeine Regel, welche wir anwenden, um etwas zu erklären.
Knowledge-lean
Man braucht nicht viel Vorwissen, um eine Aufgabe lösen zu können. Es sind meist auch einfache Aufgaben mit kurzer Lernzeit. Diese Aufgaben brauchen wir meist in der normalen Forschung.
Knowledge-rich
Hier ist spezielles Wissen notwenig. Dies brauchen wir meist in der Experten-Forschung.
Expertise
Durch jahrelanges Lernen eignen wir uns Wissen an à Fähigkeiten entstehen/ Expertise à auf meinem Gebiet habe ich dann ein sehr gutes Problemlösen
Routine Experitse
Benötigtes Wissen anwenden, um bekannte Probleme effizient zu lösen.
Adaptive Expertise
Benötigtes Wissen anwenden um Strategien für neue Problem zu entwickeln.
Visual Expertise
Wenn man z.B. das Geschlecht von Küken bestimmen muss. Man hat keine Ahnung, warum man richtigliegt.
Medical Expertise
Dies ist läuft relativ bewusst, analytisch und regelbasiert ab.
Gist bases Fehler
Experten sind oftmals in Ausnahmefällen schlechter. Weil sie sich auf die Quintessenz konzentrieren. Weniger wichtige Inforamationen werden nicht berücksichtigt.
Skill aquisation
Fähigkeiten durch Übung entwickeln um Ziele eher zu erreichen.
Laddering
Es wird vor allem in der Markforschung verwendet, dort sollen gezielte Nachfragen dazu führen, dass Zusammenhänge zwischen Produktmerkmalen und dem subjektiven Nutzten hergestellt werden.
Delphie-Methode
Man sammelt Expertenmeinungen. Indem Experten immer wieder ihre Meinungen aufschreiben. Zusätzlich bekommen sie aber auch die Meinungen anderer Experten als Synopse zugespielt, dadurch können sie bei Bedarf ihre Meinung nochmals anpassen.
Repertory Grids
Man nimmt seine Umwelt in dichotomen Konstrukten wahr: unterschied- gleichheitsdimensionen. Je mehr personal contructs man hat, desto komplexer ist die Person. Im role construct repertory test müssen die Konstrukte mit Menschen und Rollen in Verbindung gebracht werden.
Problemlösen
Es ist absichtlich, zielorientiert und involviert kontrollierte Prozesse. Wir haben nur dann ein Problem, wenn wir ds relevante Wissen nicht habe, um zu einer sofortigen Lösung zu kommen.
Positive transfer
Wenn ich in der Vergangenheit ein Problem gelöst habe, dann hilft mir diese Erfahrung auch dabei ein ähnliches Problem schneller und einfacher zu lösen.
Negative transfer
Manchmal können wir, wenn wir schon einmal ein Problem gelöst haben ein anderes nicht mehr lösen, zB Autofahrne rechts gelernt, dadurch fehlt es uns schwer in Australien links zu fahren
far transfer
Vorteil bei ähnlichen Aufgaben durch Erfahrung
near transfer
Das Wissen von einer Situation kann auf eine neue Situation angewendet werden.
Task similarity
Ähnlichkeiten zwischen Problemen in oberflächlichen und strukturellen Merkmalen
Context similarity
Ähnlichkeiten in physischen und sozialen Kontexten
Time interval
Es ist hilfreich, wenn zwischen einem aktuellen und einem früheren Problem nicht viel Zeit liegt.
Analogical Problem Solving
Wenn man ein Problem löst, dann nutzt man Ähnlichkeiten zwischen dem aktuellen und dem vergangenen Problem. Wenn man keine Informationen für das aktuelle Problem hat, dann legt man Wissen an, was indirekt analog zum Problem ist.
Superficial similarity
Oberflächlich: lösungsirrelevatne Details sind für beide Probleme üblich à nehmen wir wenn wir Analogie nicht selbst machen
Structural similarity
Strukturell: Kausale Relationen bestehen bei den Hauptkomponenten beider Probleme. à nehmen diese wenn wir uns eine Analogie selbst mache
Procedural similarity
Prozedual: Prozesse, die das Lösungsprinzip in konkrete Operationen umsetzten, sind für beide Probleme üblich.