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Biologie (Subject) / Zoologie (Lesson)

BIO 1, STEOP Zoologie Grundlagen

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  • Kristallkegel = Kristallkörper, Conus, ein bei Krebstieren und Insekten von 4 Kristallkegelbildungszellen (Semperzellen) abgeschiedener hyaliner Körper als Lichtbrechungskörper im Ommatidium des Komplexauges.
  • Tetraneurie = Vierstrangsystem, einer der fünf Grundtypen von Nervensystemen bei Metazoen; ist durch ein Gehirn mit vier abgehenden Längssträngen (Tetraneurie) charakterisiert --> Molluscen
  • Rhabditen = stäbchenförmige Sekretzellen in Epidermis zur Feindabwehr --> Rhabditophora
  • Labium bei Insekten die „Unterlippe“, ein Bestandteil der Mundwerkzeuge. Das Labium entsteht durch Verschmelzung der beiden zweiten Maxillen
  • Labrum die Oberlippe bestimmter Gliederfüßer, vor allem der Krebstiere und Insekten. Es stellt den vorderen Abschluss der Mundwerkzeuge dar. Meist ist es als Platte ausgebildet und liegt unpaar unterhalb der Stirn (Clypeus), mit der es bei vielen Insekten auch verwachsen sein kann (Clypeolabrum)
  • Mixonephridien = Nephridien, die sowohl zur Ausleitung der Exkretionsprodukte als auch der Gameten dienen
  • Cercarie / Zerkarie bezeichnet man die Larvenform im Entwicklungszyklus bestimmter Parasiten, der Saugwürmer (Trematoden). In älteren Arbeiten werden Zerkarien, vor allem in den Lebern von Nutztieren, auch als Egelschneckenbezeichnet
  • Chromatophoren = Pigmentierte Zellen erlaubt Tintenfischen einen schnellen Farb- und Musterwechsel
  • Pedicellarien kleine „Greiforgane“ der Stachelhäuter  Sie bestehen aus Mesenchym, kalkigen Greifelementen (zwei bei Seesternen und drei bei Seeigeln), Muskulatur, Nerven- und Sinneszellen und sind von lebender Epidermis überzogen. Pedicellarien dienen als Putzorgan und befreien die Körperoberfläche von Aufwuchs wie Algen, Seepocken oder kleinen sessilen Röhrenwürmern.
  • Protocerebrum = Vorderhirn, vorderster Abschnitt des Oberschlundganglions der Gliederfüßer
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  • Sensillen mit Sinneshaar = (modifizierte Cilien ohne Zentraltubuli) als cuticuläre Borste, Rezeptorzelle(n) und Reizleitung --> Mechano-/ Chemorezeptoren bei Euarthropoda
  • Verdauungstrakt der Euarthropoden 3-gliedriger Darmtrakt:- Vorderdarm: ectodermal, cuticulär, wird gehäutet:-> oft mit Erweiterung (Kropf, Kau- oder Saugmagen)- Mitteldarm: endodermal mit Mitteldarmdrüsen:-> Sezernierung von Verdauungsenzymen, Resorption von H2O, Speicherung vonNährstoffen- Enddarm: ectodermal, cuticulär, wird gehäutet:-> bei Insekten mit Rektalpapillen (Wasserrückresorption) !Malphigische Gefässe:= Exkretionsorgane zwischen Mittel- und Enddarm, Resorption über aktivenIonentransport, nicht Filtration wie bei Nephridien
  • Ecdysozoa: Arthropoda: Euarthropoda: Trilobitomorpha: Trilobita (Eigenschaften/Bau) = Dreilapper - weit verbreitete fossile Gruppe, „Ur-Euarthropode“ ?- Frühkambrium, vor ca. 250 Mio. Jahren ausgestorben, mehrere Tausend Arten- Bodenbewohner, z.T. wohl auch schwimmend, wenige mm bis 75 cm, räuberisch / Aas- Kopf (Cephalon) - Rumpf (Thorax) - Pygidium (Schwanz)- mit 1 medianen und 2 lateralen Tergiten (Rückenplatte) (Pleurotergiten): 3-lappig (Name !)- 1 Paar Antennen vorne (daher kein Chelicerat (Kieferklauen))- einförmige paarige zweilästige Extremitäten (Spaltbeine ?) an Folgesegmenten:-> Protopodit, Exopodit (Kieme ?), Endopodit (Laufbein)- 1 Paar dorsale Facettenaugen, wohl (noch ?) kein Deuterocerebrum- noch keine speziellen Mundwerkzeuge
  • Ecdysozoa: Arthropoda: Euarthropoda: Chelicerata (Bau / Eigenschaften) = Spinnentiere i.w.S - ca. 60.000 Arten, 1. Extremität als Schere, nicht Antenne ausgebildet- Tagmatisierung (Segmentierung) des Körpers durch Segmentverschmelzung in Prosoma (Vorderkörper) und Opisthosoma (Hinterkörper mit wesentlichen Organen) gegliedert- Cheliceren (z.T. als Klauen umgebildet) - Pedipalpen (Taster oder Greiforgan) - 4gleichartige Laufbeinpaare- Xiphosura (Schwertschwänze) mit echten Facettenaugen, ansonsten Auflösung in max. 5 paarige Teilaugen, wobei Ommatidien von einer gemeinsamen Linse bedeckt sind- 1 Paar der urspr. 4 medianen Einzelaugen der Euarthropoda als Hauptaugen erhalten- offenes Blutgefässsystem, 2 Paar Coxaldrüsen (1. + 3. Laufbeinpaar) alsExkretionsorgane- getrenntgeschlechtlich- fossile Art: Haikoucaris ercaiensis, unteres Kambrium (ca. 540 Mio. Jahre), 38 mm
  • Ecdysozoa: Arthropoda: Euarthropoda: Chelicerata: Pantopoda (Bau / Fortpflanzung) = Asselspinnen /Pycnogonida - ca. 1200 Arten, rein marin, an Basis der Chelicerata- Räuber (Bryozoen, Hydroidpolypen etc.), i.d.R. wenige mm, einige antarktische Arten 70cm- Rüssel (Proboscis) charakteristisch, Anstechen und Aussaugen der Beute- Prosoma klein, trägt alle Extremitäten, Opisthosoma winzig- Männchen oft mit Ovigeren (Eiträger) (zwischen Pedipalpus und 1. Laufbein) zur Brutpflege: -> Festhalten / Verkleben von Eiern / Embryonen- nur Medianaugen (keine Komplexaugen) - getrenntgeschlechtlich, Kopulation, Männchen trägt Eipakete- 1. Larve mit 3 Extremitätenpaaren und haarigen Fortsätzen: Klebdrüsen zum Festhaltenam Vatertier
  • Merkmale der Euchelicerata Gliederung der beiden Tagmata (Körperabschnitte): Prosoma: - 7 Segmente meist zu einheitlicher Platte (Scutum, Carapax) verschmolzen- mit 6 Extremitätenpaaren inkl. Sinnesorgane, Mundwerkzeuge und Laufbeine ! Opisthosoma: - 12 Segmente und Schwanzstachel, mit Verdauungs-, Kreislauf-, Atmungs- und Geschlechtsorgane ! - vorderstes Beinpaar am Prosoma sind 3-gliedrige Cheliceren, arbeiten als Greiforgane- alle anderen Extremitäten urspr. Laufbeine (aufgebaut als einstige 7-gliedrigeStabbeine) - 2. Extremitätenpaar wird bei Arachnida zu Pedipalpen (Tastorgan), diese können als Greif- oder Fangapparate aber auch als Gonopoden(umgewandelt zu Begattungsorganen) dienen
  • Ecdysozoa: Arthropoda: Euarthropoda: Chelicerata: Euchelicerata: Xiphosura (Bau/Fortpflanzung) = Pfeilschwanzkrebse, Schwertschwänze, Hufeisenkrebse - 5 Arten, benthisch, marin, Flachwasser bis 40m, hauptsächlich US-amerikanischeAtlantikküste, auch Südostasien (Philippinen, Malaysia) bis 60 cm- zusammen mit den restlichen Chelicerata (Arachnida) in Euchelicerata - Prosoma hufeisenförmig (Name !), Räuber, Aasfresser- 1 Paar Coxaldrüsen (Exkretion), langer charakteristischer Schwanzstachel- Facettenaugen noch erhalten, aber Ommatidien ohne Kristallkegel, dazu 2Medianaugen- Pedipalpen als Schreitbeine, nicht Greiforgane, Schreitbeine mit Enditen alsMundwerkzeuge- Prosoma & Carapax ähnlich Trilobiten- Opisthosoma aus Abdomen und Telson (=Schwanzstachel); Abdomen mit Buchkiemen- getrenntgeschlechtlich, externe Befruchtung (Laichgruben in Gezeitenzone)- Chilaria: 1. Extremitätenpaar des Opisthosomas, begrenzt Nahrungsrinne nachposterior
  • Chilaria = eingliedrige, flache Extremitäten am 7. Körpersegment der Schwertschwänze (Xiphosura); dienen der Begrenzung des ventralen Mundraums nach hinten.
  • Ecdysozoa: Arthropoda: Euarthropda: Chelicerata: Euelicerata: Arachnida (Bau / Fortpflanzung) = Spinnentiere (i.e.S) - ca. 60.000 Arten, terrestrisch, manche sekundär aquatisch- starke Konzentration des Nervensystems im Prosoma- Extremitäten des Opisthosomas entweder reduziert oder stark spezialisiert- Trichobothrien (Tasthaare): Cuticulahärchen die Luftströmungen wahrnehmen („Pelz“)- Spaltsinnesorgane: Cuticulaspalten mit Membran überzogen: Vibrationssinnesorgane- primär Räuber (tw. Parasiten, Aasfresser), extraintestinale Verdauung (Saugmagen),Ausnahme: Opiliones- Tracheenlungen, Buchlungen- Malphigi-Schläuche: nicht homolog zu jenen der Tetraconata- innere Befruchtung: Spermatophoren oder Penis, direkte Entwicklung
  • Gruppen der Arachnida Scorpiones (Skorpione) Uropygi (Geißelskorpione) Amblypygi (Geißelspinnen) Araneae (Webspinnen) Palpigradi (Palpenläufer) Pseudoscorpiones (Pseudoskorpione) Solifugae (Walzenspinnen) Opiliones (Weberknechte, Kanker) Ricinulei (Kapuzenspinnen) Acari (Milben)
  • Ecdysozoa: Arthropoda: Euarthropda: Chelicerata: Euelicerata: Arachnida: Scorpiones (Bau/ Fortpflanzung) =Skorpione - ca. 1500 Arten, bis 20 cm- Opisthosoma zweigeteilt:-> Mesosoma (7 Segmente)-> Metasoma (5 Segmente): Tergite, Sternite, Pleurite zu starrer Röhre verwachsen- Cheliceren sehr klein, Pedipalpen als dominantes Greiforgan („Schere“), Räuber - 4 Laufbeinpaare                                                                                                               - Giftstachel (Neurotoxine) - 4 Paar Fächerlungen mit ventralen Stigmen- Pecten (Kammsinnesorgan): Geruch, Mechanorezeptoren; umgestaltetes Beinpaar- Exkretion: 1 Paar Coxaldrüsen am 3. Beinpaar- Paarungstanz mit Spermatophorenübertragung Eurypterida („Wasserskorpione“):- Fossil, ausgestorben, limnisch und marin, bis 3m groß (!), Räuber- große, echte Cheliceren (daher wohl keine echten Skorpione), evtl. an der Basis der Chelicerata ?, Verwandtschaft zu Xiphosura ?- 5. Schreitbein als Schwimmbein, große Komplexaugen, Medianaugen
  • Ecdysozoa: Arthropoda: Euarthropda: Chelicerata: Euelicerata: Arachnida: Uropygi ; Amblypygi Uropygi = Geißelskorpione Amblypygi= Geißelspinnen - subtropisch, 15-80 mm, 1. Laufbein als Antenne umgebildet Uropygi:- Pedipalpen bilden Scheren- Opisthosoma mit Geißel und Analdrüsen: Wehrdrüsen (Essigsäure) ! Ambiypygi:- Pedipalpen bilden großen Fangkorb, keine Wehr- oder Giftdrüsen
  • Ecdysozoa: Arthropoda: Euarthropda: Chelicerata: Euelicerata: Arachnida: Araneae (Bau/ Eigenschaften) = Webspinnen (Schwestergruppe der Amblypygi) - Schwestergruppe der Ambiypygi, ca. 35.000 Arten, 1-90 mm - Apomorphien:-> Cheliceren mit Giftdrüsen-> Pedipalpen beim Männchen zur Spermaübertragung umfunktioniert-> Opisthosoma unsegmentiert; Buch- / Fächerlungen und / oder Tracheensystem- Cheliceren mit Giftdrüsen (umgewandelte Speicheldrüsen):-> Töten und Auflösen der Beute, Grundglied starr, Klaue als „Klappmesser“- umgebildete Pedipalpen zur Spermatophorenübertragung- Spinnwarzen (umgewandelte Extremitäten des urspr. 4. + 5. Opisthosomasegments):-> urspr. Funktion: Herstellung des Eikokons, dann auch zur Auskleidung der Wohnhöhle -> Bau von Fangnetzen-> Riesennetze bei Massenauftreten: einzelne miteinander verwobene Fangnetze Augen:- groß, frontal und dorsal, aber oft nicht sehr leistungsfähig (dämmerungs- / nachtaktiv:Tastsinn !)
  • Ecdysozoa: Arthropoda: Euarthropda: Chelicerata: Euelicerata: Arachnida: Araneae (Wasserspinne?) Wasserspinne Argyroneta aquatica:- Leben in einer Taucherglocke, einzige Spinne, die unter Wasser lebt- keine Kiemen, mit behaartem Hinterleib wird Luftblase von Wasseroberfläche nachunten transportiert und in einem glockenartigem Netz deponiert- Sauerstoff diffundiert bei Verbrauch teilweise aus Umgebungswasser nach, muss aber zeitweise erneuert werden- Ernährung: bei Berührung der Warnfäden schießt Spinne aus Wohnglocke zur Beute
  • Arachnida: Palpigradi , Pseudoskorpiones , Solifugae : Palpigradi = Palpenläufer Pseudoskorpiones = Pseudoskorpione Solifugae = Walzenspinnen - klein (Millimeterbereich), oft kryptisch in Spalten, Höhlen- oft Reduktionen (Augen)- oft Umbildungen von Pedipalpen und 1. Laufbeinpaar als Tast-, Schreit-, Greiforgane- Palpigradi: Opisthosoma mit langem Flagellum
  • Arachnida: Opiliones = Weberknechte - ca. 5000 Arten, 1-22 mm, omnivor- Verdauen von fester Nahrung (!), Augen auf Augenhügel- Pro- und Opisthosoma verschmolzen (Körper eiförmig, rundlich)- paarige Wehrdrüsen im Prosoma, 2. Beinpaar als Taster modifiziert- Beine nur mit Beugemuskeln, Streckung mittels Erhöhung des Hämolymphdrucks- Paarung mittels Penis, Eiablage mittels Ovipositor
  • Arachnida: Acari = Milben - ca. 35.000 Arten, 0,08 bis 30 mm, oft aber nicht immer parasitisch, auch räuberisch,vegetarisch, alle Lebensräume- Segmentierung oft nur noch schwach ausgeprägt- oft Verschmelzung von Pro- und Opisthosoma zu zwei unterschiedlichen funktionellen Einheiten: Gnathosoma (mit Cheliceren und Pedipalpen) und Idiosoma (Rumpf) (mit 4 Laufbeinpaaren)- acilläre Spermien- breite ökologische Diversität, deshalb u.A. sehr variable Mundwerkzeuge
  • Holzbock (Zecke) Ixodes ricinus + Krankheiten - Weibchen saugen wesentlich mehr Blut (Proteine zur Eibildung nötig), deutlicheZunahme des Körpervolumens- KrankheitsüberträgerFSME (Frühsommer-Meningoencephalitis):- virale Infektion des ZNS durch Übertragung über Speicheldrüsen der Zecke - Impfung  (Lyme-) Borreliose:- spiralförmiges Bakterium (Spirochaeta) Borrelia burgdorferi lebt im Darm der Zecken und wird bei Biss übertragen- allerdings erst nach etlichen Stunden (deshalb Zecken nie z.B. durch Pinzettenquetschen, sondern möglichst weit vorne greifen und versuchen zu entfernen !!)- keine Impfung vorhanden, Behandlung mit Antibiotika- oft tritt „Wanderröte“ auf: ringförmige Rötung um Bissstelle (Tage-Wochen nach Biss)
  • Apomorphin der Mandibulata Kopfkapsel (fehlt bei Chelicerata) Mandibel am 3. Kopfsegment neurosekretische Zentren
  • Pancrustaceahypothese gehen davon aus, dass sich die Insekten innerhalb der Krebstiere entwickelt haben. Dadurch würde "Crustacea" zu einem Paraphylum, wenn nicht die Insekten mit einbezogen würden
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  • Tetraconatahypothese = die Insekten innerhalb der Mandibeltiere näher bei den Krebstieren (Crustacea) einzuordnen und den Tausendfüßern als gemeinsames Taxon Tetraconata gegenüberzustellen sind. Das wichtigste Argument hierfür ist der Bau der Komplexaugen bei Krebsen und Insekten. Sie stimmen in ihrem Bau bis ins Detail überein und besitzen zwei Corneagenzellen, vier Semperzellen und acht Retinulazellen.
  • Facettenaugen der Pancrustacea (Krebse/ Insekten) 2 corneagenen Zellen (Linse) 4 Semperzellen (Kristallkegelbildungszellen) 4 Kristallkegelzellen („Tetraconata“) (Kristallkegel) 8 Retinulazellen ( Mikrovillisaum (Rhabdomer) tragende Lichtsinneszelle; Mehrere Retinulazellen bilden ein Rhabdom, viele Rhabdome bilden die Retina)
  • Apomorphien der Myriapoda = Tausendfüßler i.w.S -> Temporalorgane = Tömösvary’sche Organe hinter Antennenbasis (Schall- /Feuchtigkeitsrezeptoren ?) keine Facettenaugen Wehrdrüsen Maxillen (Unterkiefer) ohne Palpen (Kiefertaster)
  • Maxille = Unterkiefer
  • Labrum = Oberlippe
  • Mandibel = Oberkiefer
  • Labium = Unterlippe
  • Epypharynx = Schlund oben
  • Hypopharynx = Schlund unten
  • Myriapoda: Chilopoda = Hundertfüßer ca. 3200 Arten, Bodenbewohner, Räuber, meist nachtaktiv- Verlust der medianen Augen- „homonome“ Segmentierung, jedes Segment mit Beinpaar- Maxillipeden (1. Extremitätenpaar des Rumpfes) mit Klaue und Giftdrüse ! Scutigeromorpha (Spinnenläufer):- endgültige Segmentzahl bei Schlupf noch nicht vorhanden, wird erst nach mehreren Häutungen erreicht (Anamorphose) - alle anderen Chilopoda: Jungtiere schlüpfen oft mit voller Segmentzahl (Epimorphose)
  • Myriapoda: Progoneata (Symphyla+Pauropoda+Diplopoda) = Tausendfüßer Progoneata = Symphyla + Pauropoda + Diplopoda - ca. 11.500 Arten, max. 350 Segmentpaare, fressen zersetzendes Pflanzenmaterial(Humusbildner !) Genitalöffnung anterior (Name !) Trichobothrien (Sinneshaare) mit proximaler Verdickung (Bulbus) keine medianen Augen, 1. Maxille ohne Palpen ! Symphyla (Zwergfüsser):- 12 Laufbeinpaare mit griffelförmigen Auswüchse (Stylus) an Basis (Epipoditreste), keine Augen  Pauropoda (Wenigfüsser):- max. 2 mm, weniger als 12 Segmente, Bodenbewohner ! Diplopoda (Doppelfüsser):- ca. 10.000 Arten- „Doppelsegmente“: bis auf erste und letzte paar Segmente alle mit 2 Paar Extremitäten pro Segment- feuchtigkeitsliebend, Bodenbewohner, meist tropisch- fressen verrottendes Pflanzenmaterial, Kopf mit lateralen Ocellenfeldern
  • Trichobothrien = Sinneshaare bei einigen Gliederfüßern (Arthropoda)
  • Naupliuslarve der Crustacea -> mit 3 Segmenten, 3 Extremitätenpaare (1. & 2. Antenne, Mandibel;Fortbewegungsorgane der Larve !)-> Labrum (Oberlippe), Dorsalorgan, 1 Naupliusauge (median, tw. in Adultus erhalten)-> Dorsalorgan typisch für Krebslarven-> Muskulatur essenziell zur Fortbewegung und Nahrungsaufnahme (vgl.Trochophoralarve der Lophotrochozoa !)-> Wachstum teloblastisch (Sprossungszone)-> Hinzufügen von Segmenten (Häutung - Anamerie)-> zunehmende Aufgabendifferenzierung der Extremitäten- oft Sekundärlarven z.B. Metanauplius mit:-> Labrium, Antenne I, Antenne II, noch keine Maxillen, Anlage der Rumpfsegmente, Furca
  • Crustacea (Entwicklung/ Fortpflanzung) = Krebstiere - meist getrenntgeschlechtlich, innere Befruchtung, oft Brutpflege- Embryonalentwicklung: superfizielle Furchung, Keimscheibe/-streifen- nach Larvenstadien oft Metamorphose zu (benthischem) Juveniltier
  • Crustacea (allgemeiner Bau) - Tagmatisierung (Verschmelzung von Körperregionen zu funktionellen Einheiten)- Kopf: urspr. 6 Segmente (Acron, 1. und 2. Antennen, Mandibel, 1. Maxille, 2. Maxille)- Thorax (mit Extremitäten, Anzahl variabel):-> z.T. Cephalothorax: Verschmelzungsprodukt aus Kopf- und Thoraxsegmenten- Abdomen (Malacostraca (Höhere Krebse) : Pleon (=sechs Beinpaare tragender hinterer Körperabschnitt)):-> Extremitäten (Malacostraca: Pleopoden) stark abgewandelt oder fehlend- z.T. Telson (den After tragende Körperabschnitt) (mit Furca = Schwanzgabel)- z.T. Carapax: Hautduplikatur:-> als Kopfschild in Naupliuslarve angelegt, wächst aus und bedeckt Thorakalsegmente-> entstehender Hohlraum oft als Kiemen- oder Bruthöhle oder Filtrierapparat genutzt  Extremitäten:- Ausgangspunkt Spaltbein, viele Abwandlungen (Stabbein, Blattbein, etc.), dadurchBesiedelung unterschiedlicher ökologischer Nischen möglich !Nervensystem:- Zentralisierung, Gehirn, Strickleiternervensystem, teilweise Verschmelzungen
  • Furca = Schwanzgabel am Hinterleib mancher Krebse
  • Telson = den After tragende Körperabschnitt der Gliederfüßer (Arthropoden)
  • Pleon = sechs Beinpaare tragender hinterer Körperabschnitt (Tagma) der Höheren Krebse
  • Pancrustacea: OLIGOSTRACA (4 Unterklassen) = Ostracoda (Muschelkrebse) Mystarocarida (nur ca. 10 Arten, max. 1mm, marines Interstitial) Branchiura (Karpfenläuse) Pentastomida (Zungenwürmer)
  • Marsupium = Brutkammer auf ventraleseite des Thorax bei Peracarida(=Schwebgarnelen, Asseln & Flohkrebsen) (Malacostraca = höhrer Krebse) = Synapomorphie
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