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Biologie (Subject) / Zoologie (Lesson)

BIO 1, STEOP Zoologie Grundlagen

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  • Tagmatisierung der Hexapoda - Kopf (6 Segmente ?), mit echtem Labium (=Unterlippe, bestandteil der Mundwerkzeuge) (Verschmelzung der 2. Maxillen)- Thorax (3 Segmente mit paarigen Beinen, Name !)- Abdomen (11 Segmente, nur bei basalen Gruppen eindeutig, oft tw. verschmolzen, oftmit Abdominalcerci / -styli)
  • Kopfextremitäten der Hexapoda - Antenne 1 (2. Antenne der Crustacea fehlt) 3 Paar Mundwerkzeuge: Mandibel (Oberkiefer), Maxillen (Unterkiefer) Labium (Unterlippe, unpaar aber paarig angelegt, homolog zu 2. Maxille der Crustacea) -> Labrum (Oberlippe, evtl. Extremität eines Pränantennalsegmentes ?)- Grundmuster beißend-kauend- ABER: breites Differenzierungsspektrum (Plastizität) der Mundwerkzeuge erlaubteErschließen unterschiedlichster Nahrungsquellen v.a. innerhalb der Pterygota (Fluginsekten): Artenreichtum
  • Chordotonalorgane = (Skolopidialorgane) Sinnesorgane von Insekten, die zum peripheren Nervensystem gehören. Es handelt sich um röhrenförmige Mechanorezeptoren, die als interne Streckrezeptoren (Propriozeptoren) dem Tier Positionsinformationen vermitteln. bestehen aus min. 4 Zellen: 1- mehrere Nervenzellen Kappenzellen Stegzellen Hüllzellen/Stiftzellen
  • Entognatha = Sackkiefler Proximaler Labiumteil verwächst mit seitlichen Falten der Kopfkapsel: Taschenbildung ventral, beinhaltet Mandibel und Maxille (Name!) - Funktion: kombiniertes Saug-Stech-Zerkleinerungs-Werkzeug(Ectognatha: Mundwerkzeuge frei)- Gliederantennen (alle Abschnitte mit Muskulatur)(Ectognatha: Geißelantennen)
  • Ectognatha = Freikiefler  Geißelantennen: nur 2 bewegliche Basisglieder mit Muskulatur (Pedicellus, Scapus); Rest: „Geißel“, Bewegung durch Hämolymphdruck - Pedicellus (Wendeglied, das 2. Fühlerglied der Insekten mit Geißel-Antenne) mit Johnston‘schem Organ: Vibrations-, Schallrezeptor- Geißel mit olfaktorischen Rezeptoren- Cerci (paarigen Hinterleibs-Anhänge am letzten Hinterleibssegment ) und Terminalfilum (z.T. reduziert)
  • Cercus (pl. Cerci) = paarigen Hinterleibs-Anhänge am letzten Hinterleibssegment bei Hexapoda und Tausendfüßler
  • ECTOGNATHA (Freikiefler): Pterygota (Fluginsekten) (Bau) - über 99% aller Hexapoda- trad. Sichtweise: Flügel aus Hautduplikaturen des dorsalen Tergits/Pleurits entstanden, daher nicht mit Extremitäten homolog; von Beintracheen versorgt („Flügeladern“) Bau: - Kopf aus Acron + 6 Segmenten, verschmolzen zu Kopfkapsel- Lateralaugen als Komplexaugen, 3 Stirnocellen als Medianaugen- Thorax: 3 Segmente mit 3 Paar Extremitäten:-> Sprung-, Grab-, Fang-, Schwimm-, Putz-, Laufbein-> Flügel am 2. und 3. Thoraxsegment (Meso-, Metathorax)-> Prothorax flügellos (fossile Formen evtl. mit 3. Flügelpaar !)
  • Hemimetabole Entwicklung -> „kontinuierliche Larvalentwicklung“, frühe Larvenstadien ähneln bereits Imago-> Ähnlichkeit nimmt mit jeder Häutung zu (Schaben, Heuschrecken, Wanzen)
  • Holometabole Entwicklung bei (Käfer, Schmetterlinge, Hautflügler, Fliegen,…):-> Trennung von letztem Larven- und Imaginalstadium durch Puppenstadium-> drastische Umgestaltung des Larvenkörpers-> Auflösung der Larvalorgane, Imaginalorgane entstehen aus Imaginalscheiben-> oft Betonung des Larvalstadiums, Imago nur als kurzlebiges Fortpflanzungs- /Verbreitungsstadium, z.T. ohne Nahrungsaufnahme, Verlust von Mundwerkzeugen, etc. !
  • Paurometabola Flügel entwickeln sich schrittweise von Häutung zu Häutung Meist terrestrisch Schwestergruppe zu Eumetabola; Synapomorphien Paurometabola + Eumetabola: Männliche Genitalien mit traubenförmigen Drüsen Hinterflügel als Hauptflugorgane, Vorderflügel als chitinisierte Deckflügel
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