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Psychologie (Subject) / Steop A2 19/20 (Lesson)
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- Funktionelle Nahinfrarot-Spektroskopie • Infrarot-Licht wird über Dioden in den Kopf emittiert und durch mehrere Zentimeter entfernt liegende Sensoren aufgezeichnet. • Je nach Sauerstoffgehalt des Blutes werden unterschiedliche Wellenlängen des Lichts absorbiert à gleiche Prozesse wie bei der fmrt Vorteile • Non-invasiv • Kein Scanner, kein Magnetfeld • Aktivität kann lokalisiert werden Nachteile • Nur Messung oberflächlicher Strukturen • Geringere räumliche Auflösung als fMRT • geringere zeitliche Auflösung als EEG
- MRT/ fMRT pro und con Vorteile: • Non-invasiv • Anatomische und funktionelle Aufnahmen • Sehr gute räumliche Auflösung Nachteile • Lärmbelastung • Scanner kann Kindern Angst machen • Artefaktanfällig, Kind muss ruhig liegen • Schlechte zeitliche Auflösung • Teuer
- Gegenstand der allg Ψ Beschreiben und Erklären der Grundlagen menschlichen Erlebens und Verhaltens gesunder Erwachsener
- Was begründete Fechner? Begründer der psychologischen/empirischen Ästhetik
- Welche Idee stand bei Fechner im Vordergrund Die Frage wie ein empirisches Forschungsprogramm ausehen könnte
- Was war Fechners wesentlicher Verdienst? Psychophysik "Element der Psychophysik" (1860)
- Merkmale Psychophysik Nach Fechner eig Methode, Seele und Körper eins. Zusammenhänge von Psycho und Physischen erforschen
- äußere/innere Psychophysik innere: Beziehung des Geistigen zur körperlichen Innenwelt( Erleben und dessen physiologische Korrelate) äußere: Beziehung des Geistigen zur körperlichen Außenwelt (heute Klassische Psychophysik)
- Schwellenbestimmung Fechner Zusammenhang zwischen Reizintensitätunterschieden und Empfindungsunterschiede
- Weber Fechner Gesetz dass ein linearer Zuwachs der (psychisch) subjektiv empfundenen Stärke von Sinneseindrücken dem Logarithmus des Zuwachses der (physikalisch) objektiv messbaren Intensität des Reizes entspricht.
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- Zwei Gründe warum Fechner besonders wichtig ist Institutionell und programmatisch
- Kernpunkt Behavorismus Beschreibung und Steuerung des Lernens durch Hinweisreize und Verstärkung des erwünschten Verhaltens
- was machte Thorndike Grundstein des Behaviorismus durch Tierexperimente, Prinzip des Lernens durch Trial and Error
- Ivan Pawlow Klassische Konditionierung, Verhalten beruht auf Reflexen ≠ Thorndike Verhalten beruht auf Lus
- Klassische Konditionierung US → UR CS vor US -> URCS -> CR
- was gibt so über Watson zu erzählen Lehnte Freuds Neurosenlehre ab Auch Wundts Introspektion vertrat ein rein naturwissenschaftliches Vorgehen, das sich allein am sichtbaren Verhalten von Mensch und Tier orientierte 1913 "Psychology as the Behaviorist views it" Little Albert Experiment
- Clark Hull "Principle of behavior" 1943 Ehrgeiziger versuch eine Verhaltenstheorie zu beschreiben
- Operante Konditionierung Skinner Verhalten tritt häufiger auf wenn positv und seltener wenn negative Konsequenz
- Skinner Box ermöglicht gezielte Herstellung von Reiz-Reaktionsverbindungen
- positive Verstärkung/ negative Verstärkung auf Verhalten belohnender, angenehmer Reiz auf Verhalten strafender, unangenehmer Reiz
- kontinuierliche/ partielle Verstärkung/Quotenplan/Intervalplan Jeder Reiz wird verstärkt /nicht jeder Verstärkung erfolgt nach einer bestimmten Anzahl/ Verstärkung nach einem bestimmten Zeitinterval
- Ausgangspunkt der Kulturpsy Menschen aus anderen Länder "ticken" anders
- Norbert Elias (1939) Über den Prozess der Zivilisation • Schamschwellen werden höher: mehr eigene Handlungen sind angstbesetzt; • Peinlichkeitsschwellen werden höher: mehr Handlungen anderer sind angstbesetzt; • die Fähigkeit, innere Vorgänge anderer Menschen zu verstehen, steigt („Psychologisierung“) • die „Langsicht“ nimmt zu, d.h. Folgen eigener Handlungen werden weiter vorausberechnet („Rationalisierung“) • die Selbstkontrolle wird stabiler
- Norbert Elias (1939) Über den Prozess der Zivilisation: Diese Veränderungen der Persönlichkeitsstruktur führen zu Verhaltensänderungen: Gewaltbereitschaft sinkt (zumindest gegenüber Mitgliedern der eigenen Gruppe); • Sexualität wird stärker kontrolliert und tabuisiert; • Ess- und Trinksitten werden feiner • Ausscheidungsfunktionen werden stärker tabuisiert
- Erster Typ der sich mit Kulturpsy beschäfftigt hat Wilhelm Wundt „Völkerpsychologie“ (1900) à 10 Bände
- Kritik an Luria: zu fortschrittsoptimistisch • der kulturelle Kontrast wird nicht als Chance zur Selbstreflexion verstanden
- Holistisch: Aufmerksamkeit liegt auf dem Feld als Ganzes und auf den Beziehungen zwischen Objekten und Feld; Erklärung und Vorhersage erfolgt auf der Basis von Erfahrung und Beziehungen. Diese Form des Denkens ist eher assoziativ, dialektisch, kreisend und andeutend, mehr an Ähnlichkeit und Erfahrungen als an formalen Regeln orientiert, pragmatisch, weniger abstrakt.
- Analytisch Aufmerksamkeit auf isolierten, aus dem Kontext gelösten Objekte bzw. auf spezifischen Attributen, anhand derer Objekte abstrakten Kategorien zugeordnet werden; zur Erklärung und Vorhersage werden formale Regeln angewandt. Diese Form des Denkens ist eher abstrakt, folgt stärker symbolischen Repräsentationssystemen und logischen Regeln als konkreter Erfahrung und Herausforderungen der Praxis, sucht Widersprüche zu vermeiden. Unabhängiges Selbstverständnis, individualistische Orientierung
- Kritik an Nisbett: Überschätzt Direktheit des Zusammenhangs zwischen Ökonomie & Mentalität à Kausalketten viel komplexer: ÖkotypenàArbeitsorganisationàFamilienverfassungenàVerwandtschaftsstruktur o ReligiöseBedingungenvonIndividualisierung(ChristentuminwestlicherAusprägungbegünstigt Emanzipation der Folgegeneration) o Zu undifferenziert angenommene Dichotomie à kulturelle Räume differenzierter & komplexero VonNisbettbehauptetelangfristigeKontinuitätszusammenhängezwischenÖkotypusdesantiken Griechenlands erzeugten Mentalität & Ökotypus der heutigen westlichen Welt nicht gut belegt
- Linguistischer Relativismus Wirklichkeitsauffassung ist von sprachlichen Strukturen bestimmt
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- Transmission kultureller Muster Muster einer holistisch/ analytisch gelagerten Aufmerksamkeitssteuerung schon in frühesten Sozialisationsprozessen (von Mutter an Kind weitergegeben) Japanische & koreanische Mütter verwenden weniger Hauptwörter in Kommunikation mit Kindern à kann auch daran liegen, dass Sprache anders aufgebaut ist
- Marshall McLuhan (1911-1980) Understanding Media (1964) The medium is the message. Die Botschaft der Schrift: - sie verändert die raumzeitlichen Relevanzstrukturen - Sinn lässt sich fixieren - Selbst-Begegnung, Selbst-Kontrolle und Reflexivität - Betonung des Visuellen, Trennung des Sinns von den Sinnen
- Konsumentenpsychologie - Welche Reaktion eine Werbemaßnahme in der Zielperson hervorruft - Kreativabteilung (input, Werbung), Marktforschung (output, Nicht-/Kauf) - Konsumentenpsychologie: psychologische Prozesse, die zu Reaktion führen Identischer Input führt zu unterschiedlichem Output
- Werbewirksamkeit: - Keine monotone Beziehung zwischen Werbung und deren Investition - Nicht jede Werbung gleichermaßen wirksam o Perspektive und Vergleichsstandard, Vorerfahrungen, Einstellungen & Erwartungen des Konsumenten unterschiedliche Bedeutung
- Womit befasst sich die Kreativabteilung eines Unternehmens mit der Gestaltung von Werbe- und Marketingmaßnahmen
- Was macht die Marktforschung? input/Output? MArktforschung versucht festzuhalten, welche Reaktion die Werbung im Konsumenten auslöst(kauf bzw nicht - kauf) Input Kreativ Abteilung Werbung an sich Output Marktforschung kauf/nicht - kauf
- Konsumentenpsy Untersucht die psychischen Prozesse, die zu einer bestimmten Reaktion des Konsumenten führt (was passiert in der Blackbox)
- Meta-Analyse (Abraham & Lodish, 1990; Lodish et al., 1995) Erhöhung der Verkaufszahlen bei| 60 % der Werbung für neue Produkte| 46 % der Werbung für etablierte ProdukteDurchschnittlicher Anstieg des Umsatzes: 21%aber:| keine monotone Beziehung zwischen Werbung und Werbeinvestitionen| „viel hilft nicht unbedingt auch viel| nicht jede Werbung wirkt
- Konsument = Informationsverarbeiter: Computer Analogie - Prozesse sozialer Informationsverarbeitung (Aufnahme, Abspeicherung, Abruf, Interpretation) Input -> Arbeitsspeicher -> Langzeitspeicher -> Arbeitsspeicher -> Reaktion
- Ziel der Werbemaßnahmen: Konsument verbindet das Produkt mit Eigenschaften, die vor dem Hintergrund des Interpretationsrahmens zu einer positiven Beurteilung des Produkts - Assoziationen wie Knotenpunkte aktiviert - Zugänglichkeit wichtig (häufige Konfrontation) - Geringe Abrufleichtigkeit -> vermeintlich geringere Gültigkeit von Argumenten - Erwartungseffekte: Höherer Preis = bessere Qualität (neuronale Aktivität bei Alkohol)
- Kontext Konsum - Vorerfahrungen des Betrachters - Prinzip der Relativität: Situations- & Kontextbedingungen (Verhältnisgrößen)
- Zusätzliche Kaufalternativen: Attraction effect und Compromise effect è Attraction effect - Erhöhung der Tendenz, Geld für ein Produkt auszugeben durch Einführung einer neuen, weniger attraktiven Vergleichsalternative è Compromise effect: Tendenz, Alternativen zu wählen, die Kompromiss zwischen Extremen darstellen (Eine Extreme bringt dazu, nicht extreme Option zu wählen)
- Direkte Vergleiche in der Werbung: Ausgehende Heuristik "Wenn Produkte in der Werbung verglichen werden, dann müssen sie auch generell Vergleichbar sein" (X ist besser als Y) | Kann differenzieren (Attribut mit Vergleich) Kann Assoziationen schaffen (weitere Attribute)
- Indirekter Vergleich Werbung (X ist der beste) | Distinkte Positionierung auf untypischen Attribut Produkt wird nicht einem einzigen Gegenstück gegenüber gestellt, sondern dem ganzen Sortiment
- Anker als Vergleichsgrößen: Ankereffekte sind kaum reduziert, wenn Personen Experten oder hoch motiviert | Auch vollkommen irrationale Anker haben Effekte Möglichkeit der Reduktion: Gegenanker (Verbraucherschutz sagt, Preise - Referenzpreise, rabattierte Preise (Ankereffekten) - Menschen suchen Argumente die für Richtigkeit des Ankers sprechen Möglichkeit der Reduktion: Gegenanker (Verbraucherschutz sagt, Preise sind um X erhöht) →Beeinflussung in Richtung des Ankers (auch durch irrationale Anker) →Überwindung durch Informationen, die mit dem Anker im Widerspruch stehen
- Abgleich mit dem Gedächtnis: Welche Einflüsse hat das Vorwissen? (Werbung) Rekognitionsheuristik (Erkennung von Produkten) | "Ich kenne das, also muss es bekannt (= gut?) sein“ Abrufleichtigkeit von Argumenten als Information (Schwarz et al., 1991) | Bsp. "Nennen Sie 3 vs. 12 Gründe, die für den Kauf eines BMW sprechen Verfügbarkeit und Zugänglichkeit Vorangehende Aktivierung | Häufigkeit | Zeitlich zurückliegend | Mit dem Selbst verknüpft
- Besitz oder nicht Besitz als Referenzpunkt in Vergleichen (Besitztumeffekt) und Erklärung Produkte die (scheinbar) in unseren Besitz sind/waren empfinden wir als wertvoller (zB Becher) mögliche Verluste werden höher bewertet als gleichwertige Gewinne Produkt verkaufen= schmerzhafter Verlust Produkt kaufen = Gewinn Konsumenten sind eher bereit etwas zu kaufen das schon in ihrem Besitz ist( zB durch ausprobieren)
- AIDA Modell Stufen Attention, interest, desire, action
- Was tut Salienz? hohe Salienz erhöht die Wahrnehmungswahrscheinlichkeit
- Angewandte Psychologie Angewandte Psychologie als Sammelbegriff für diejenigen Teilfächer der Psychologie einschließlich der Arbeitsfelder des/r Psychologen/in, deren Ziele in erster Linie auf die wissenschaftsgestützte Problemlösung in den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgerichtet sind.