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Psychologie (Subject) / von2 auf 1 (Lesson)

nicht gewusst

This lesson was created by peterzick.

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  • Welches ist keine Komponente der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit)? (A) Aktivitäten der Person und deren Störungen (B) Kontextfaktoren: Umgebung, Strukturen und persönliche Faktoren (C) Körperfunktion und deren Störungen (D) Körperstrukturen und deren Schädigung (E) Psychische Funktion und deren Störungen E) Psychische Funktion und deren Störungen
  • Im psychoanalytischen Modell der Zwangssymptomatik werden typische Abwehrmechanismen beschrieben. Welche der nachfolgend genannten Abwehrmechanismen sind das am ehesten? Wählen Sie 3 Antworten! (A) Reaktionsbildung (B) Projektion (C) Verleugnung (D) Ungeschehenmachen (E) Wendung gegen das Selbst (F) Idealisierung (G) Affektisolierung (A) Reaktionsbildung (D) Ungeschehenmachen(F) Idealisierung(G) Affektisolierung INFO: Die Aufgabe gilt als nicht gestellt :o) Folgende Abwehrmechanismen können laut tiefenpsychologischer Darstellung zu Zwangsstörungen führen: Reaktionsbildung: Entwicklung von Verhaltensweisen und Interessen, die einem verdrängten Triebwunsch entgegengesetzt sind. Unerlaubte Gefühle (Aggression) werden in ihr Gegenteil (Fürsorge) verkehrt. Beispiel: Eine Person grüßt den ungeliebten Nachbarn besonders freundlich. Ungeschehenmachen: Es wird versucht, verbotene aber bereits geschehene Triebhandlungen ungeschehen zu machen. Beispiel: Waschzwang nach sexueller Selbstbefriedigung Verschiebung: eine Bedeutung wird von einem Objekt auf ein anderes Objekt verschoben; Impulse werden an leichter erreichbaren Ersatzobjekten ausagiert. Beispiel: anstatt nicht statthafte Gefühle auszudrücken, wird dieser Impuls verdrängt und auf Ordnungshandlungen im Wohnungsbereich (aufräumen) verschoben Isolierung: Konflikthafte Impulse sind nicht verdrängt, nur der zugehörige Affekt, z. B. das Lustempfinden, fehlt; Regungen und Erlebnisse werden vom Affekt getrennt. Beispiel: Traumatische Erfahrungen werden sachlich-distanziert berichtet, als beträfe es die eigene Person nicht, z.B. der Betroffenen spricht ohne Traurigkeit vom Tod eines geliebten Menschen, der kürzlich gestorben ist.
  • Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann sich nach dem Erleben eines Traumas entwickeln. Welche der nachfolgend angeführten Faktoren begünstigen aus Sicht kognitiv-verhaltenstherapeutischer Modelle und dazugehöriger empirischer Untersuchungen am ehesten die Entwicklung einer PTBS? Wählen Sie 3 Antworten! (A) eine enge Bindung an Familienmitglieder (B) Enkodierung und Elaboration der Kontextbedingungen des Traumas im expliziten autobiografischen Gedächtnis (C) Negative Sicht über die Konsequenzen und sich selbst im Anschluss an das Trauma (D) hoher sozioökonomischer Status (E) Grübeln über das, was während des Traumas passiert ist (F) hohe emotionale Erregung während des Traumas (G) Zugehörigkeitsgefühl am Arbeitsplatz Richtig sind: (C) Negative Sicht über die Konsequenzen und sich selbst im Anschluss an das Trauma (E) Grübeln über das, was während des Traumas passiert ist (F) hohe emotionale Erregung während des Traumas
  • Ein Patient mit Insomnie beschreibt, dass er täglich Angst vor der Nacht habe, da er vergeblich versuche einzuschlafen. Der Therapeut weist ihn an, an den kommenden Abenden ins Bett zu gehen und so lange wie möglich wach zu bleiben. Wie bezeichnet man das gewählte therapeutische Vorgehen? Paradoxe Intervention Symptomverschreibung
  • Vorderseite In Anlehnung an die Typologie von Jellinek lassen sich verschiedene Formen einer Alkoholabhängigkeit unterscheiden. Was trifft auf den Typus des Delta-Trinkers nach dieser Typologie am ehesten zu? (A) Das Trinken von Alkohol dient vorrangig als Versuch der Bewältigung von Stress oder Angst. (B) Der Betroffene trinkt Alkohol unregelmäßig bei sich im Alltag bietenden Gelegenheiten, dann aber übermäßig. (C) Der Betroffene trinkt Alkohol, bis er einen starken Rausch entwickelt hat. (D) Der Betroffene trinkt über den Tag verteilt regelmäßig Alkohol. (E) Es kommt periodisch zu einem unkontrollierten Alkoholkonsum. D) Der Betroffene trinkt über den Tag verteilt regelmäßig Alkohol 2.1 Alpha-TrinkerAlphatrinker (Problemtrinker) trinken, um seelische Belastung leichter zu ertragen. Es besteht keine körperliche Sucht, jedoch eine seelische Abhängigkeit. Das Trinkverhalten ist undiszipliniert. Es kommt jedoch nicht zu einem Kontrollverlust. Gesundheitsschäden und soziale Auffälligkeiten sind nicht selten. Übergang in die Alkoholabhängigkeit vom Gamma-Typ (s. u.) ist häufig. 2.2 Beta-TrinkerBeta-Trinker (Gelegenheitstrinker) trinken unter der Übernahme gesellschaftlicher Konsummuster (z.B. auf Feiern jeglicher Art). Obwohl Beta-Trinker weder psychisch noch physisch süchtig sind, sind sie leicht zum Konsum zu verleiten und schädigen durch unverantwortliches Handeln ihre Gesundheit. Beta-Trinker sind suchtgefährdet (nicht selten Übergang in einen Delta-Alkoholismus). 2.3 Gamma-TrinkerGamma-Trinker (Suchttrinker) sind psychisch stärker süchtig als physisch. Beim Trinken kommt es zum Kontrollverlust. Trinkexzesse und unauffällige Phasen wechseln sich ab. Durch den ersten Schluck Alkohol wird immer häufiger ein scheinbar unstillbares Verlangen nach immer mehr Alkohol ausgelöst. 2.4 Delta-TrinkerDelta-Trinker (Spiegeltrinker) sind körperlich stärker abhängig als psychisch. Delta-Trinker benötigen eine bestimmte Mindestmenge Alkohol, um sich gut zu fühlen. Ohne Alkohol leiden Delta-Trinker unter häufig unerwartet heftigen Entzugserscheinungen wie Tremor, Diarrhö und Schlaflosigkeit und fallen sozial eher auf. 2.5 Epsilon-TrinkerEpsilon-Trinker (Quartalssäufer) sind psychisch abhängig. Sie können über Monate abstinent sein, gefolgt von Episoden exzessiven Alkoholkonsums. In diesen Phasen ist ein Kontrollverlust vorhanden. Trinkexzesse können tagelang fortgeführt werden und zu vorübergehendem Gedächtnisschwund (Filmriss) und illusionärer Verkennung führen. Nach einer solchen Phase folgt in der Regel wieder eine Phase der Abstinenz.
  • Welche drei wesentlichen Faktoren kennzeichnen das präsuizidale Syndrom nach Ringel? Wählen Sie 3 Antworten! (A) Einengung (situativ, dynamisch etc.) (B) Suizid- und Todesphantasien (C) Ausagieren wiederkehrender Erregungszustände gegen andere (D) rascher Wechsel von Phasen der Hoffnung und Hoffnungslosigkeit (E) gehemmte und gegen sich selbst gerichtete Aggression Richtig sind: (A)  Einengung (situativ, dynamisch etc.) (B)  Suizid- und Todesphantasien (E)  gehemmte und gegen sich selbst gerichtete Aggression
  • Welcher der folgenden Umschreibungen gibt am besten wieder, was entsprechend einer gängigen Definition (Jacobson & Truax, 1991) unter „Klinischer Signifikanz“ der in einer Pyschotherapiestudie erzielten Veränderungen zu verstehen ist? a) Ein vorher nicht mehr gezeigtes funktionales Verhalten kann wieder gezeigt werden. b) Die direkte Veränderungsmessung zeigt an, dass die jeweiligen Patienten mit ihrer Veränderung in der positiven Richtung zufrieden sind. c) Die Patienten sind zu mehreren Messzeitpunkten am Ende der Studie und im Katamnesezeitraum symptomfrei. d) Es ist eine statistisch reliable und auch in der jeweiligen Einschätzung des Klinikers nachvollziehbare positive Veränderung eingetreten. e) Die jeweiligen Veränderungen sind reliabel, statistisch signifikant und führten vom dysfunktionalen in den funktionalen Bereich. e) Die jeweiligen Veränderungen sind reliabel, statistisch signifikant und führten vomdysfunktionalen in den funktionalen Bereich.
  • Was versteht man unter einem Verhaltensexperiment? Z.B. Rollenspiele und dienen der Überprüfung von Befürchtungen im Alltag
  • Reliable change index? Differenz zwischen Prä- und Postwert einer TP dividiert durch den Standardfehler der Differenzen
  • Punktabstinenz? Abstinenz in Sit. wo trinken mit hohem risiko verbunden ist
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  • Big Five: 5 Skalen des NEOPI-R S.33 Extraversion: E1: Herzlichkeit (Warmth)E2: Geselligkeit (Gregariousness)E3: Durchsetzungsfähigkeit (Assertiveness)E4: Aktivität (Activity)E5: Erlebnishunger (Excitement-Seeking)E6: Frohsinn (Positive Emotions) Neurotizismus: N1: Ängstlichkeit (Anxiety)N2: Reizbarkeit (Angry Hostility)N3: Depression (Depression)N4: Soziale Befangenheit (Self-Consciousness)N5: Impulsivität (Impulsivity)N6: Verletzlichkeit (Vulnerability) Offenheit für Erfahrungen: O1: Offenheit für Phantasie (Openness to Fantasy)O2: Offenheit für Ästhetik (Openness to Aesthetics)O3: Offenheit für Gefühle (Openness to Feelings)O4: Offenheit für Handlungen (Openness to Actions)O5: Offenheit für Ideen (Openness to Ideas)O6: Offenheit des Werte- und Normensystems (Openness to Values) Verträglichkeit: A1: Vertrauen (Trust)A2: Freimütigkeit (Straightforwardness)A3: Altruismus (Altruism)A4: Entgegenkommen (Compliance)A5: Bescheidenheit (Modesty)A6: Gutherzigkeit (Tender-Mindedness) Gewissenhaftigkeit: C1: Kompetenz (Competence)C2: Ordnungsliebe (Order)C3: Pflichtbewusstsein (Dutifulness)C4: Leistungsstreben (Achievement Striving)C5: Selbstdisziplin (Self-Discipline)C6: Besonnenheit (Deliberation)
  • Gedächtnis: Modell von Markowitsch Gedächtnis: Modell von Markowitsch sensorisches Gedächtnis = Ultrakurzzeitgedächtnis, wenige Sekunden. Ikonisches und echoisches Gedächtnis.Arbeitsgedächtnis = Kurzzeitgedächtnis, wenige Minuten. Verbal 7 Informationseinheiten, visuell 4 Objekte mit je 16 Eigenschaften.Langzeitgedächtnis. Reflexiv (unbewusst): implizites Wissen. priming = Bahnung, Reizwiedererkennung. prozedural = Bewegungsabläufe. perzeptuell = Objekte erkennen. Deklarativ (bewusst): explizites Wissen. semantisch = allgemeines, teilbares Wissen. episodisch =  persönliche Erlebnisse.
  • Wie sieht eine Stressimpfung nach Meichenbaum aus? Phase 1: Bewusstsein über Verhalten (Tagebuch führen) Phase 2: Identifikation von neuen Verhaltensweisen Phase 3: Anwendung der neuen Verhaltensweisen, Bewertung der Folgen, positive Selbstaussagen zur Stressbewältigun
  • Stressimpfungstraining (Meichenbaum) Grundlage: Zusammenhang problematischer Gefühlsreaktionen, Handlungen und Körperreaktionen mit ungünstigen Selbstverbalisationen Erlernen von Ressourcen zum Umgang mit Stress
  • Parathymie Die Parathymie ist eine Störung der Affektivität. Der Ausdruck ist völllig anders als das eigentlich Gefühlte. Dies kann zum Beispiel Lachen trotz Traurigkeit (z.B. auf einer Beerdigung) sein.
  • Regression im dienste des Ich Deshalb ist es notwendig, zwischen gutartigen Formen einer «Regression im Dienst des Ich» (etwa beim Künstler, der seine Phantasie frei wirken läßt und anschließend das Gestaltete kritisch prüft) und bösartigen Formen der Regression in seelischen Krankheiten zu unterscheiden. Regredieren zum Wohlfühlen oder zum Abwehren Die Regression “im Dienste der Abwehr” ist eine Flucht vor Problemen, die aber meistens so nicht gelöst werden können. Regression ist jedoch machmal auch erwünscht: Zum Beispiel sorgt die Couch in einer Psychoanalyse dafür, dass der Patient leichter regrediert. So werden zum Beispiel Beziehungsprobleme schneller sichtbar. Schließlich gibt es noch die Regression “im Dienste des Ich”, bei der man sich erholen, ein wenig Abstand von allem gewinnen und ein wenig träumen kann. Wenn wir krank sind, regredieren wir, lassen uns verwöhnen, bekochen und bedienen, um wieder gesund zu werden. Und jeden Abend, wenn wir ins Bett gehen, “regredieren” wir und schlafen ein.
  • Amenorrhoe Ausbleiben der Menstruation; "a"= nicht, meno = Monat, "rhoe"= Fluss Primäre A.: bei geschlechtsreifen Frauen über 16 keine Menstruation aufgetreten Sekundäre A.: länger als 3 Monate keine Menstruation aufgetreten tritt auf bei Anorexie
  • 39 Frau B. erwähnt bei ihrem Psychotherapeuten, dass sie an starken wiederkehrenden Kopfschmerzen leide. Der Psychotherapeut vermutet eine Migräne und stellt ihr die Frage: „Ihnen ist auch häufiger übel, wenn Sie Kopfschmerzen haben, nicht wahr?“ Das Verhalten des Psychotherapeuten führt am ehesten zu folgendem Störeffekt: (A) Effekt der Suggestion (B) Effekt der zentralen Tendenz (C) Kontrast-Effekt (D) Hawthorne-Effekt (E) Milde-Effekt A Der Hawthorne-Effekt kann bei gruppenbasierten Beobachtungsstudien auftreten. Demnach ändern Teilnehmer ihr natürliches Verhalten, weil sie wissen, dass sie an einer Studie teilnehmen und unter Beobachtung stehen. Dies kann zu einer falschen Einschätzung führen, z. B. der Wirksamkeit einer Intervention oder eines Arzneimittels.
  • Was ist der Zeigarnik-Effekt? Ein psychologischer Effekt über die Erinnerung an abgeschlossene im Gegensatz zu unterbrochenen Aufgaben. Er besagt, dass man sich an unterbrochene, unerledigte Aufgaben besser erinnert als an abgeschlossene, erledigte Aufgaben. Dieser Befund ist aus gedächtnispsychologischer Sicht überraschend, da er auch auftritt, wenn für unterbrochene Aufgaben weniger Zeit aufgebracht wurde als für die erledigten Aufgaben.
  • 39 Frau B. erwähnt bei ihrem Psychotherapeuten, dass sie an starken wiederkehrenden Kopfschmerzen leide. Der Psychotherapeut vermutet eine Migräne und stellt ihr die Frage: „Ihnen ist auch häufiger übel, wenn Sie Kopfschmerzen haben, nicht wahr?“ Das Verhalten des Psychotherapeuten führt am ehesten zu folgendem Störeffekt: (A) Effekt der Suggestion (B) Effekt der zentralen Tendenz (C) Kontrast-Effekt (D) Hawthorne-Effekt (E) Milde-Effekt A Der Hawthorne-Effekt kann bei gruppenbasierten Beobachtungsstudien auftreten. Demnach ändern Teilnehmer ihr natürliches Verhalten, weil sie wissen, dass sie an einer Studie teilnehmen und unter Beobachtung stehen. Dies kann zu einer falschen Einschätzung führen, z. B. der Wirksamkeit einer Intervention oder eines Arzneimittels.
  • Der serielle Positionseffekt Primacy-Effekt Recency-Effekt Kontextwechsel erklärt den serielle Positionseffekt Primacy-Effekt - Dinge am Anfang werden besonders gut eingeprägt Recency-Effekt - Dinge am Ende werden besonders gut eingeprägt Wenn man etwas unterscheidbarer macht prägt es sich besser ein
  • Beispiel für Rosenthaleffekt? 1. Bsp.: Schüler werden unabhängig von den Leistungen in normale und hochbegabte Schüler unterteilt. Wenn den Lehrern gesagt wird, welche Schüler hochbegabt sind, werde diese am Ende des Jahres wesentlich besser abschneiden als die normalen Schüler. Und das obwohl die Einteilung rein zufällig war. 2. Erwartungen ändern Verhalten Verstärkung des erwarteten Verhaltens
  • Dissimulation Unter Dissimulation versteht man das bewusste Herabspielen, Verschweigen oder Leugnen einer Erkrankung und/oder ihrer Symptome. Die Dissimulation ist ein häufiges Phänomen bei Patienten, die unter Drogenabusus leiden. ( Im Falle der Dissimulation versucht der Kranke zumeist, sein Selbstbild aufrechtzuerhalten. Dies wird vielfach auch als Anosognosie bezeichnet.) Beispiele: Die Gründe sind häufig sozialer Natur. So kann z. B. ein Kind Fieber versuchen zu verbergen, um mit zur Klassenfahrt zu dürfen,ein Berufskraftfahrer einen epileptischen Anfall verschweigen, um nicht berufsunfähig zu werden,ein Koch Durchfall verheimlichen, um arbeiten zu dürfen,ein Sportler im Rahmen der Vorstartkontrolle Verletzungen oder Erkrankungen verschweigen, um am Wettkampf teilnehmen zu können usw.Weiterhin können Symptome verborgen werden, „um das Gesicht zu wahren“ oder nicht stigmatisiert zu werden: Angina pectoris-Attacke beim Geburtstag,Halluzinationen verschweigen, um nicht als "verrückt" zu gelten,Hautveränderungen bei AIDS-Erkrankung.Andere Gründe kommen bei psychischen Krankheiten vor, so dass bei einer Psychose Suizidabsichten verschwiegen werden können, um aus dem Krankenhaus entlassen zu werden.
  • Was ist optische Ataxie und visuelle Agnosie? Optische Ataxie: - tritt bei Beschädigung des dorsalen Pfades auf (verantwortlich f. visuell-geleitete Handlungen). - Betroffene haben Probleme visuell geleitete Bewegungen auszuführen - trotz intaktem Sehvermögen und Fähigkeit Gliedmaßen zu bewegen. - Vision-for action ist beeinträchtigt => Betroffene haben z. B. Probleme damit Objekte zu ergreifen. - Haben häufiger Probleme bei der Ausführung von Bewegungen, seltener bei deren Planung => häufig ist der ventrale Pfad bei der Planung involviert, deshalb nicht verwunderlich Visuelle Agnosie:  - Schäden im ventralen Pfad - Probleme mit Objekterkennung obwohl die visuelle Information den Kortex erreicht - Keine Probleme von visuell geleiteten Handlungen, da dorsaler Pfad intakt
  • Agnosie Störungen der Erkennung und des Ergreifens einzelner Objekte • Acromatopsie• Farbagnosie• Formagnosie• Aperzeptive Agnosie• Assoziative Agnosie• Prosopagnosie
  • Prosopagnosie Nichterkennen von gesichtern Gesicht als solches wird erkannt, aber Person nicht identifiziert Gesichtsmuster erscheint durcheinander nicht nur auf Gesicht beschränkt
  • 41 Welches der folgenden zählt nach ICD-10 zu den typischen Symptomen einer andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung? (A) eine misstrauische Haltung (B) Halluzinationen (C) häufiges Wiedererleben der Belastungssituatipn (Albträume, Intrusionen) (D) selbstverletzende Verhaltensweisen (E) Zwangsrituale (A) eine misstrauische Haltung
  • Komplexe motorische Tics Klatschen, sich-selbst-schlagen, Springen, Hüpfen
  • Koprolalie Ausstoßen von Worten obszönen Inhaltes (Tic)
  • Suizidversuche im Jugendalter Die Anzahl weiblicher Jugendlicher ist höher als männlicher Epidemiologische Untersuchungen in EU-Ländern ergaben, dass die meisten Suizidversuche im Alter zwischen 15 und 25 Jahren unternommen werden. Suizid ist bei Jugendlichen unter 20 Jahren nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache. Ein weiterer Fakt ist, dass sich täglich drei Kinder und Jugendliche das Leben nehmen. Dabei begehen Mädchen dreimal soviel Suizidversuche wie Jungen, Jungen sind dabei aber dreimal so „erfolgreich“. Die Gründe hierfür liegen in der Art des Suizidversuchs. Junge Männer wählen oft so genannte harte Methoden (z.B. Suizid durch Erhängen oder Erschießen). Fakt ist auch, dass ca. 80% aller suizidalen Akte zuvor angekündigt werden. Wichtig ist auch, dass es eine nicht unbeträchtliche Zahl an Todesfällen bei Jugendlichen gibt, die als „maskierter Suizid“ anzusehen sind. Hierzu zählen z.B. Verkehrstote und Drogentote, die sich den „goldenen Schuss“ verpassen.
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  • Freuds Phasentheorie der Entwicklung -Psychosexuelle Phase Psychosexuelle Phase EntwicklungszeitraumOrale Phase (Geburt -1 Jahr)Anale Phase (1-3 Jahre)Phallische Phase (3-6 Jahre)Latenzzeit (6-11Jahre)Genitale Phase (Adoleszenz)
  • F 93.0 Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters: A) Welches sind die Merkmale von Kriterium A und wie viele müssen daraus mind. Erfüllt sein? B) Welche Diagnose muss bei Kriterium B ausgeschlossen werden? C) Bis zu welchem Lebensjahr muss die Störung aufgetreten sein? (Kriterium C) D) In welchem Rahmen darf die Störung nicht auftreten (weitere Ausschlussdiganosen bei Kriterium D)? E) Wie lange muss die Störung bestehen (Kriterium E)? A) Mind. 3 aus:1. Unrealistische und anhaltende Besorgnis über mögliches Unheil, das der Hauptbezugsperson zustoßen könnte oder über den Verlust solcher Personen (z.B. Furcht dass sie weg gehen oder nicht wieder kommen könnten) oder um den Tod von Bezugspersonen.2. Unrealistische und anhaltende Besorgnis, dass ein unglückliches Ereignis das Kind von einer Hauptbezugsperson trennen könne (z.B. dass das Kind gekidnappt werden könnte).3. Aus Angst vor Trennung von einer Hauptbezugsperson oder um Zuhause zu bleiben andauernde Abneigung oder Verweigerung die Schule zu besuchen.4. Trennungsschwierigkeiten am Abend, erkennbar an einem der folgenden Merkmale:a. Anhaltende Abneigung oder Weigerung Schlafen zu gehen, ohne dass eineHauptbezugsperson dabei oder in der Nähe ist.b. Häufiges Aufstehen nachts, um die Anwesenheit der Bezugsperson zu überprüfen oder bei ihr zu Schlafen.c. Anhaltende Abneigung oder Weigerung auswärts zu schlafen.5. Anhaltende, unangemessene Angst davor, allein oder tagsüber ohne eine Hauptbezugsperson zu Hause zu sein6. Wiederholte Albträume zu Trennungsthemen7. Wiederholtes Auftreten somatischer Symptome bei Gelegenheiten die mit einer Trennung von einer Hauptbezugsperson verbunden sind, wie beim Verlassen des Hauses8. Extremes und wiederholtes Leiden in Erwartung, während oder unmittelbar nach der Trennung der Hauptbezugsperson (Bsp. Angst, Wutausbrüchen, Apathie, unbedingtes Bedürfnis mit Eltern zu reden) B) Fehlen einer generalisierten Angststörung des KindesaltersC) vor dem 6. LebensjahrD) Nicht im Rahmen einer umfassenden Störung der Emotionen, des Sozialverhaltens oder der Persönlichkeit oder bei einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung, einer psychotischen Störung oder einer substanzbedingten StörungE) Mind. 4 Wochen
  • Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters (F93.0) Furcht vor Trennung von Bezugsperson muss den Kern der Angst darstellenAngst muss vor dem 6. Lebensjahr beginnenZeitkriterium: mindestens 4 WochenAusschluss: GAS
  • Premack Prinzip Das Premack-Prinzip besagt, dass ein unwahrscheinlicheres Verhalten durch ein wahrscheinlicheres verstärkt werden kann. Mit unwahrscheinlichem Verhalten ist dabei ein Verhalten gemeint, das die jeweilige Person aus verschiedenen Gründen seltener zeigt (z.B. weil sie die Aktivität nicht gerne tut). Wahrscheinliches Verhalten bedeutet genau das Gegenteil. Beispiel "Wenn du deine Hausaufgaben (unwahrscheinliches Verhalten) machst, darfst du später raus zum Spielen (wahrscheinliches Verhalten)"
  • Wozu dient Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention? Primär: Reduktion der Inzidenz einer ErkrankungFörderung der GesundheitVor KrankheitFür GesundeBsp.: SchutzimpfungenSekundär: Reduktion der Prävalenz durch Frühbehandlung bereits diagnostizierbarer FälleMilderung der Progredienz bzw. Chronifizierung von KrankheitenFrühstadium der KrankheitFür AKut ErkrankteBsp.: KrebsvorsorgeuntersuchungTertiär: Verhinderung von Folgeschäden/Funktionsverlusten oder Rückfällen sowie BegleiterkrankungenManifestation (chronischer) KrankheitFür Chronisch BeeinträchtigteBsp.: Patientenschulung, Förderung des Selbstmanagements
  • Welche Aussagen über den Sympathikus sind richtig? A Eine Aktivierung des Sympathikus führt zum Anstieg des Blutdrucks B Der Sympathikus hat primär ergotrope Funktion C Der Sympathikus erhöht die Sekretion der Schweißdrüsen D Der Sympathikus ist unabhängig vom vegetativen Nervensystem E Der Sympathikus steuert die sexuelle Reaktion Lösung: ABC.. Mit dem Begriff ergotrop bezeichnet man einen Erregungszustand des Nervensystems, der die Energien freisetzt, die zur Selbsterhaltung in der aktiven Auseinandersetzung mit der Umwelt notwendig sind. Eine ergotrope Reaktion dient also der Leistungssteigerung.
  • 56 Welche der genannten Wirkungen kommt durch eine Aktivierung des Sympathikus zustande? (A) Abnahme der Pulsfrequenz (B) Erweiterung der Bronchien (C) vermehrte Durchblutung der Haut (D) verringertes Schwitzen (E) Zunahme der Magen-Darm-Aktivität B Die Wirkung von Sympathikus und Parasympathikus auf verschiedene OrganeSympathikus ParasympathikusHerz Herzfrequenz steigt, Herzkranzgefäße weiten sich Herzfrequenz sinkt, Herzkranzgefäße verengen sichBlutgefäße Verengung ErweiterungBlutdruck Steigt Sinkt (durch die Erweiterung der Blutgefäße)Lunge Entspannung: die Bronchien erweitern sich Kontraktion: die Bronchien verengen sich Magen/Darm Verdauung wird gehemmt Verdauung wird gefördertNiere verminderte Harnausscheidung (Antidiurese) Harnausscheidung (Diurese)Auge Pupillen weiten sich Pupillen verengen sichHarnblase Harnverhalten Harnentleerung
  • Indikationen und Wirkungen von Triptanen Bei scheren Migräne- Kopfschmerzattacken wirken Triptane vasokonstriktorische auf Hirnhautgefäße und arteriovenöse Anastomosen und hemmen die Neuropeptidfreisetzung
  • Akathisie Sitzunruhe genanntextrapyramidale Hyperkinesie allgemeine motorische Unruhe – bis hin zur Unfähigkeit, still sitzen zu könnenSie wird zu den Dyskinesien gerechnet. Der durch Medikamente (vor allem Neuroleptika) oder die Parkinson-Krankheit ausgelöste Drang führt zu periodischen Bewegungen, welche die Symptome der Störung jedoch nur kurz zu lindern vermögen.
  • Malignes neuroleptisches Syndrom Auslösung durch Antipsychotika -> Absetzen und Dopaminagonisten sowie Dantrolen geben   meist innerhlab von 4 Wochen nach Beginn der Einnahme von Antipsychotika, v.a. typische wie Haloperidol, aber auch Carbamazepin, Lithium, Venlafaxin...möglicherweise ist Dopaminmangelsituation schuldvegetativ: hohes Fieber, Tachykardie, Tachypnoepsychiatrisch: Vigilanzminderung, Stupor, Verwirrtheitszustände, Mutismus (ähnl. katatoner Stupor) -> CAVE katatones Dilemma!!!EMS: Akinese, Tremor, RigorFALTER: Fieber, Autonome Instabilität, Leukozytose, Tremor, Erhöhte Enzyme (CK, Transaminasen), Rigor Diagnostik: CK stark erhöht, Transaminasen erhöht, Leukozytose, Metabolische Azidose, Myoglobinurie DD: perniziöse Katatonie, Serotonin-Syndrom, maligne Hyperthermie Therapie: OTS, Antipsychotika absetzen, Dopaminagonisten (L-Dopa, Apomorphin, Amantadin, Bromocriptin), Dantrolen CAVE Crush-Niere wegen Rhabdomyolyse 
  • Ein kogni(ves Modell der GAS (Wells, 1995)  Um GAS verstehen zu können, muss man dieBewertung und Bedeutung der Sorgen für dieBetroffenen berücksichtigen  Zwei Arten von Sorgen: Typ 1: Bewertung von Ereignissen undkörperlichen Symptomen Typ 2: Bewertung der Typ 1 Sorgen bzw. vonKognitionen allgemein.
  • metakognitice Theorie der GAS (Wells)- cognitiv- attentional syndrom - Grundidee= Sorgen sind durch pos. Metakognition initiiert (Sorgen= Vorbereitung)--> aber nach längeren Sorgenphasen werden neg. Metakognitionen aktiviert neg. Metakognition löst Sorge Typ 2 aus (z.B. ich werde verrückt vor Sorgen, etc./ ich aknn Sorgen nicht kontrolliren)--> beeinflusst Verhalten, Gedankenkontrolle und EmotionenEmotionen sind mit Sorge typ 1 in wechselwirkung
  • Holding Halten, zum Nachreifen der Persönlichkeit, wesentliches Grundkonzept der PA
  • Holding Function / Holding Environment nach Winnicott Umgebung wird haltend, nicht traumatisierend, einengend oder einschränkendneue Erfahrungen möglichHaltung der guten Mutter - good enough mother - Therapeut soll diese auch einnehmen, wenn er wirksam sein willGegensatz väterlich - dagegenhaltend-konfrontierend
  • Prinzip Antwort Psychoanalytisch interaktionelle Therapie unmittelbare Reaktion auf den Patienten, konkrete Rückmeldung allg. Stabilisierung Ziel: zufriedenstellende Lebensbewältigung
  • Holding Function / Holding Environment nach Winnicott Umgebung wird haltend, nicht traumatisierend, einengend oder einschränkendneue Erfahrungen möglichHaltung der guten Mutter - good enough mother - Therapeut soll diese auch einnehmen, wenn er wirksam sein willGegensatz väterlich - dagegenhaltend-konfrontierend
  • Das Qualitätsmodell von Donabedian Struktur (Personal+Qualifikation, Ausrüstung, Organisatorische Beding., zugangs- und Nutzungsmögl. für die Nachfrager)Prozess (Gesmamtheit alle Aktivitäten während der Diesntleistungserstellung z.B. therapieverlauf, Wartezeiten)Ergebnis (Änderungen des Gesundheitszustandes der Patienten z.B. Heilerfolg)
  • informed consent Einwilligung nach erfolgter Aufklärung
  • 76 Auf wie viele Behandlungsstunden pro Woche ist die Behandlungsfrequenz gemäß Psychotherapie-Richtlinie in der Regel zu begrenzen (Ausnahme z. B. akute Krisensi- tuationen des Patienten)? (A) 2 (B) 3 (C) 4 (D) 5 (E) 6 B
  • 3 grundlegende Dimensionen des Circumplex-Modell nach Olson Beschreibung und Typologisierung von FamilienKohäsion- losgelöst- getrennt, - verbunden- verstricktAdaptilität/Flexibilität - rigide- strukturiert- flexibel- chaotischKommunikation- listening skills, - Selbst-Offenbarung, - Klarheit, Respekt, Achtsamkeit, - Sprechfertigkeiten (speaking skills) und - continuity tracking