Qualitätsmanagement (Fach) / Teil 1 (Lektion)

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HDM Witting

Diese Lektion wurde von Maja erstellt.

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  • Systemtheoretischer und entscheidungstheoretischer Ansatz von Ulrich Betriebswirtschaften sind produktive soziale Systeme mit interdisziplinären Gestaltungs- und Führungsproblemen Wissenschaftliche Ziele der BWL: Erkenntnis über das praktische Handeln im Unternehmen Bedürfnisse und Güterknappheit:: Menschliches Handeln Geprägt duch Verhalten, Motiv und Ziel. Wirtschaften ist das Dispositionieren über knappe Güter, soweit sie als Handelsobjekt Gegenstand von Marktprozessen sind oder potentiell sein können Prinzip der Wirtschaftlichkeit: Maximumprinzip, Minimumprinzip, Humanprinzip und Prinzip der geringstmöglichen Umweltbelastung  
  • Zielkonzeptionen Leistungsziele Produktions- und Absatzprogramm Marktanteile Produktionskapazitäten und deren Nutzung Erfolgsziele Umsatzvolumina Wertschöpfung Rentabilität Finanzziele Zahlungsfähigkeit Liquiditätsreserve Finanzierung Individualziele Unternehmer Anteilseigner Ethische oder gesellschaftliche Ziele in Nonprofit-Unternehmen in Profit Unternehmen, z. B. Axel Springer
  • Zielhierarchie in Untermehmen Oberste Unternehmensziele Erzielung von Gewinn Erhöhung der Rentabilität Zwischenziele je Bereich Produktion: Senkung der Produktionskosten Finanzen: Erhalten der optimalen Liquidität Absatz/Sales: Steigerung des Marktanteils Zwischenziele je Abteilung AV: Senkung der Rüstzeiten Druck: Senkung der Stückkosten Instandhaltung: Erweitern der Warungsintervalle
  • Unternehmensführung = Management Entscheiden und Gestalten von Untermehmensstrukturen Strategische Unternehmensplanung Operative Unternehmensplanung Mitarbeiterführung Steuern von Prozessen gemäß der Unternehmensziele
  • Unternehmenspolitik Bewusstes Durchsetzen eines Willens Geschicktes Agieren und Reagieren auf Herausforderungen Unternehmenspolitik = Entscheidungen, die das Unternehmesgeschehen in der Zukunft in wesentlichen Orientierungen festlegen und grundsätzliche Verhaltensweisen in wichtigen unternehmerischen Situationen Einflüsse auf  Unternehmenspolitik Ansprüche interner Interessengruppen Ansprüche externer Interessensgruppen Einflüsse aus der Unternehmensumwelt Ansprüche an das Unternehmen durch interne und externe Interessensgruppen: Management: Arbeitszufriedenheit, hohes Einkommen, Selbstentfaltung, soziales Prestige, Einfluss, Macht Mirarbeiter: Arbeitszufriedenheit, Einkommen, soziale Sicherheit, Selbstenfaltung, Arbeitsbedingungen, Führungsstil, Weiterbildungsmöglichkeiten, Karriere Eigenkaptialgeber: hohe Eigenkapitalrentabilität, Gewinnausschüttung, Vermögenssicherung, Einfluss auf Unternehmensleitung Fremdkapitalgeber: hohe Verzinsung, Sicherung Kapital Kunden: gutes Preis/Leistungsverhältnis, Liefersicherheit, Qualtität, güngste Konditionen Lieferanten: Zahlungsfähigkeit, günstige Konditionen Tarifpartner: Einhaltung von Tarifverträgen, Fairness
  • Einflüsse aus der Unternehmensumwelt Märkte, Lieferanten, Kunden, demographische Bevölkerungsentwicklung, Nachfrageentwicklung Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen, Arbeitsmarkt, Finanzmärkte, Qualitätsprodukte statt Massenprodukte, Kundenorieentierung Rechtliche Rahmenbedingen durch den Gesetzgeber, Ladenöffnungszeiten, Arbeitszeiten Gesellschaftliche Umwelt: Wertvorstellung, Bildungssysteme, Einkommensverteilung Technische Umwelt: Innovationstechnik, Kommunikationssysteme, computerintegrierte Arbeitssysteme Politsiche Umwelt: politische Willensbildung und Stabilität Ökologische Umwelt: Entwicklung an Rohstoffmärkten, ökologisches Gleichgewicht
  • Traditionelle Unternehmenspolitik Gewinnmaximierung faktotheoretischer Ansatz
  • Shareholder Value Ansatz Interessen der Kapitalgeber im Fokus Bestands- und Überlebenssicherung des Unternehmens Kurzfristige Unternehmenswertsteigerung Erfolgspotentiale abschöpfen und ausbauen Realtiv stabile Märkte, überschaubare Erfolgsfaktoren Starke Stellung der Kapitalgeber im Unternehmen Stabilitätsorientierte und konservative Unternehmenspolitik
  • Stakeholder-orientierte Unternehmenspolitik Interessen der Mitarbeiter und Kunden im Vordergrund der Unternehmenszielsetzung Langfristige Unternehmensentwicklung Suchen und schaffen von neuen unternehmerischen Erfolgspotentialen Dynamische und komplexe Märkte bzgl. Nachfrage, Werte, Technik und Politik Entwicklungsorientierter und progressiver Ansatz der Unternehmenspolitik
  • Unternehmenspolitik und Unternehmensführung Stabilitätsorienterte Unternehmenspolitik Entwicklungsorientierte Unternehmenspolitik Unternehmensführung (Umsetzung von U.-strategien und Gestaltung von Systemen und Prozessen)
  • Dilemma der Unternehmensführung Einerseits................................................................................Andererseits Produktionskostensenken............................Produktqualtiät steigern Produktentwicklungszeit verkürzen..............P.funktionalität steigern Umrüstzeiten reduzieren..............Losgrößen werden immer kleiner Bestände senken.............................................Lieferfähigkeit sichern
  • Managementaufgaben Unternehmenspolitik formulieren, Unternehmensziele Unternehmensherausforderungen: Internationalisierung, Qualitätsbewusstsein Unternehmensstrategien: QM, TQM Unternehmensplanung: Finanz-, Vertriebs-, Fertigungs-, Personalplanung Unternehmensorganisation: Organisationsaufbau, Mitarbeiterführung Unternehmenskonstruktion: Gründung, Rechtsform, Standort
  • Managementinstrumente Unternehmensleitlinien, Betriebsvereinbarungen Kreativitäts- und Problemlösungstechniken Strategische Planungstechniken: Portfolio-Analyse, Lebenszyklusmodelle,... Controllinginsturmente: Berichtswesen, Kennzahlen,... Führungsinstrument: Management by...Techniken
  • Instrumente der Unternehmenspolitik Leitlinien, Leitbild Unternehmensgrundsätze Führungsgrundsätze Strategien Umsetzung Zielereichnungskontrolle Betriebsvereinbarungen Kunden- und Mitarbeiterbefragung Corporate Identity Unternehmenslogo einheitlicher Auftritt