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Psychologie (Fach) / Diagnostik_Kapitel 7 (Lektion)

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Pilszle Stoff

Diese Lektion wurde von student_90 erstellt.

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  • Wesentliche Punkte des Arbeitsbündnisses - gemeinsame Motivation auf ein sachbezogenes Arbeitsziel - Garantie des Schutzes vor Missbrauch der gegebenen Information  - Einwilligung in eine asymmetrishe Kommunikation 
  • Unterbegriffe von Befragung - Anamnese - Exploration  - Interview - entscheidungsorientiertes Gespräch
  • Unterschied Verhör und Befragung Verhör ist in einer Zwangssituation. Befragung ist auf Verständigungsbereitschaft angewiesen 
  • Voraussetzung für Verständigungsbereitschaft setzt kommunikationsfähige Interviewpartner voraus --> Schwierigkeiten mit kleinen Kindern, mit schweren Sozialisationsdefiziten, Sprachbarrieren, Abbaua von Hirnorganischer Abbau und Konzentrationsmangel, ...
  • wichtige Voraussetzung für die Befragung - Freiwilligkeit der Teilnahme am diagnostischen Gespräch - Fehlen eines Abhängigkeitsverhältnisses - Gewähr, dass die Äußerungen weder materiellen Schaden noch Vorteil bringen - Schweigepflicht ...
  • Abhängigkeit des Gelingen und Scheitern des diagnostischen ... Abhängig von der Verständigung der Interviewpartner über die Ziele und für das Erreichen der Ziele notwendige Rollenverteilung. Ziele und Besonderheiten werden dann im Arbeitsbündnis festgehalten
  • Gesprächsorganisation: Vorphase dient der Kontaktaufnahme und dem Vertrautwerden Entspricht einer Alltagskommunikation, hat aber großen Einfluss auf die Gesprächsatmophäre
  • Gesprächsorganisation: Orientierungsphase Festlegung der Zielsetzung, Rahmenbedingungen des Gesprächs aushandeln und die Voraussetzungen für die Kooperation (Arbeitsbündnis) Dazu  zählt --> Zielsetzung und Verwertung des Gesprächs, Art ...
  • Gesprächsorganisation: Kernphase Interviewer muss Themen vorgeben, Fragen stellen, Unklarheiten nachzufragen und für vertrauensvolle Atmospähre sorgen. Wichtig für Tiefgang zu sorgen, also heikle Themen ansprechen und Konfrontation ...
  • Gesprächsorganisation: Abschlussphase Bewertung des Gesprächverlaufs durch den Befragten  Werden Konsequenzen aus dem Interview gezogen Wird besprochen wie es weitergehen soll 
  • Gesprächsorganisation: Nachphase kehren zur Alltagskommunikation zurück. Werden nocht wichtige Bemerkungen zum Gespräch gemacht Formblatt mit den erforderlichen demographischen Daten des Interviewten wird gemacht und fehlende Daten ...
  • Gesprächsorganisation: Nachbereitungsphase 1. Schritt --> Kontextprotokoll nach Abschluss des Gesprächs: Zustandekommen des Interviews, Ort, Zeit, Situation, Verlauf, wichtige Eindrücke und GEfühle über Gespräch, Situation, zur eigene Person, ...
  • Typische Gesprächsfehler - ins Wort fallen  - Fachjargon  - Themenwechsel bei heiklen Themen  - unzureichende Gestaltung der Situation   - unklare Rolle des Interviewers - einlassen auf Machtkampf - ungleiche Verteilung von ...
  • Typische Gesprächsfehler - ins Wort fallen  - Fachjargon  - Themenwechsel bei heiklen Themen  - unzureichende Gestaltung der Situation   - unklare Rolle des Interviewers - einlassen auf Machtkampf - ungleiche Verteilung von ...
  • Krisen im Gespräch - technische Pannen  - Störung durch Dritte - Vertrauensverlust/Kränkung - Redeschwall  - Pseudointerview - Aggressionen  - Schweigen  - extreme Wertediskrepanz  - Machtkampf  - Kampf um Rollenverteilung ...
  • Diagnostische Gesprächsformen dienen folgenden Zielen ... - Verstehen der Biografie, Lebensumstände, aktuelle Probleme - Erhebung von fehlenden Hintergrundinformationen für Interpretation des Textergebnisses - Eignunsdiagnostik  - Prozessbegleitende Diagnostik ...
  • 2 Ziele des diagnostischen Gesprächs - Diagnostik als Verstehen von Lebensumständen  - Diagnostik als Klassifikation eines Individuums 
  • Anfänge der Befragung als Diagnostik- und Forschungsinstrument ... im vorigen Jahrhundert entwickelt Emil Kraepelin führte in seinen Lehrbüchern als erstes die Krankengeschichte als Teil des Lebenslaufs als Instrument der psychiatrischen Diagnose ein  Sigmund Freud ...
  • Anfänge der Befragung als Diagnostik- und Forschungsinstrument ... im vorigen Jahrhundert entwickelt Emil Kraepelin führte in seinen Lehrbüchern als erstes die Krankengeschichte als Teil des Lebenslaufs als Instrument der psychiatrischen Diagnose ein  Sigmund Freud ...
  • Wofür dient das psychiatrische Gespräch? dient der Diagnose- und Indikationsstellung und für das Verständnis für Lebenszusammenhänge, was für die Therapieplanung nötig ist
  • Aus was besteht das Gespräch? - Exploration (gegenwärtige Beschwerden und ihre Vorgeschichte) - Anamnese (Krankengeschichte und Biografie) Außer dem psychiatrischen Gespräche kommt noch hinzu: - körperliche Untersuchung - Labor- ...
  • Definition der Anamnese in der Medizin schränkt sich auf die Vorgeschichte der Erkrankung ein, d.h. das Auftreten und Abfolge von Krankheitsanzeichen  und das Vorhanden sein möglicher verursachenden Bedingungen  Soziale Aspekte werden ...
  • Definition Anamnese Prozess der Datenerhebung und das Endergebnis dieses Prozesses  --> geht um die Abklärung der Lebenssituation  Vorgeschichte wird erfasst. Dabei geht es um eine somatische Anamnese (betrifft die Vorgeschichte), ...
  • Von was hängt die Objektivität bei der anamnestischen ... - Strukturiertheit der benutzten Instrumente -schulischre Ausrichtung und den damit von ihm gewichteten Daten  inrapersonelle Objektivität wird durch systematische und unsystematische Fehler eines Diagnostikers ...
  • pathologic bias wenn im extrem Ausmaß spezifischen Daten  mehr Bedeutung zugemessen als es andere Beurteiler tun würden  d.h. eine Grundhaltung, allem Möglichen in den Berichten des Klienten einen klinisch-pathologischen ...
  • Wie können durch die Objektivität bei Anamnese die ... - Zensurhaltung --> durch mehr oder wenig bewusste Vorstellung - Informationen werden ergänzt - Informationen werden übergangen  - auf Grund eines Gesamtbildes werden Informationen stimmig gemacht
  • Wie können durch die Objektivität bei Anamnese die ... - Zensurhaltung --> durch mehr oder wenig bewusste Vorstellung - Informationen werden ergänzt - Informationen werden übergangen  - auf Grund eines Gesamtbildes werden Informationen stimmig gemacht ...
  • Objektivität in der Niederschrift wird nur 1/3 der aufgetauchten Problematik fixiert. Niederschrift von anamnestischer Daten ist meist sehr problemorientiert --> Defizite und Probleme und ihre Determinaten werden zusammengefasst Untersuchung ...
  • Anamnesefragebogen --> Abfrage von Fakten, um Objektivität zu verbessern - Minnesota-Briggs Histroy Record von Briggs et al.: 7 Skalen Familiäre Uneinigkeiten, Konflikte mit Eltern, Gesundheitsbewusstsein, emotionale ...
  • Exploration stammt aus der medizinischen Fachsprache --> Begriff für das Eruiren psychopathologischer Erscheinungen mittels Befragung des Patienten  In der Psychologie --> Ermittlung normaler psychischer Vorgänge ...
  • 4 Perspektiven des Interviews 1. Informationsvermittelung durch die Wechselrede von mindesten 2 Personen  2. Informationsfluss geht primär in eine Richtung  3. Interaktion läuft auf unterschiedlichen Ebenen ab: - Allgemeinpsychologisch ...
  • standardisiertes Gespräche Fragen, Reihenfolge der Fragen, Antwortmöglichkeiten, Auswertung ist vorgegeben. Gibt keinen Platz für individuelle Variationen
  • Vorteile standardisiertes Gespräche - Anwendung und Auswertung sind ökonomisch  - Gütekritierien können leichter ermittelt werden   - unterschiedliche Interviews kann man gut miteinander vergleichen  - Fehler die auf unterschiedlichen ...
  • unstandardisiertes Gespräche Inhalte und Reihenfolge Fragen sind offen, Antwortmöglichkeiten und Auswertungskategorien sind nicht vorgegeben. 
  • Nachteile standardisiertes Gespräche - subjektiver Lebensraum kann nur  unzureichend abgebildet werden 
  • Vorteile unstandardisiertes Gespräche - individuelle Anpassung an den Gesprächspartner  - Möglichkeit wichtige Themen länger zu behandeln  - sprachliche Anpassung an die Artikulationsfähigkeit
  • Nachteil unstandardisiertes Gespräche - wichtige Themen können im Laufe des Gesprächs vergessen werden  - kaum ein Vergleich zwischen verschiedenen Interviews möglich 
  • entscheidungsorientiertes Gespräch Bei entscheidungsorientierten Gesprächen geht es nich darum Standpunkte zu klären oder einander von etwas zu überzeugen. Diagnostische Gespräche können daran kranken, dass zu viel Ausstausch von ...
  • Katalog möglicher Fehler bei entscheidungsorientierten ... - Intellektualisieren  - Nicht zuhören/Abschweifen  - Debattieren  - Monologisieren  - Dirigieren  - Fixieren  - Involvieren  - Identifizieren  - Bewerten  - Moralisieren  - Dogmatisieren  ...
  • Gefahr laut Kubinger bei entscheidungsorientierten ... Gefahr ganz auf den Leitfaden zu vergzichten --> kann zu Projektionen und Übertragungen führen 
  • Projektion Abwehrmechanismus. Verbotenes oder nicht befriedigende eigenen Motive werden auf andere Personen projiziert. 
  • Übertragung/Gegenübertragung Übertragung --> Gefühle die man für andere Personen hat werden auf den Therapeuten übertragen. Diese Übertragung löst beim Therapeuten wiederum Gefühl aus (Gegenübertragung) die zu einer verzerrten ...
  • Eignungsgespräch --> was wird erhoben/besprochen - Erhebung arbeitsrelevanter Informationen bei Fragen zur beruflichen Entwicklung oder Personenauswahl  - sich gegenseitig besser kennen lernen  - Anforderungen besprochen  - Unternehmen vorgestellt  ...
  • Eignungsgespräch --> was wird erhoben/besprochen ... - Erhebung arbeitsrelevanter Informationen bei Fragen zur beruflichen Entwicklung oder Personenauswahl  - sich gegenseitig besser kennen lernen  - Anforderungen besprochen  - Unternehmen vorgestellt  ...
  • Inter-Rater-Reliabilität Überprüft, wei übereinstimmend mit einem Interview Informationen erhoben und ausgewertet werden können 
  • Inter-Rater-Reliablitätskoeffizienten bei Unstrukturierten ... - bei unstrukturierten Formen .34 - bei strukturierten Formen .87 (Sammelreferate .70)  
  • Koeffinzienten bei prognostischer Validität von strukturierten ... Koeffizienten bei Metaanlayse liegt zwischen .45 und .55
  • Verwendung der Daten von Eignungsgesprächen --> Verbot ... keine Fragen zu: - zu Familie, Heiratsabsichten, intime Beziehungen (aber zu Gebursdaten der Kinder und Ehepartner, Beruf des Ehepartners) - Fragen zur Gesundheit. Doch ist verpflichtet über ansteckende ...
  • Eignungsdiagnostische Interviewformen - Behavior Description Interview (BDI) von Janz, Hellervik und Gillmore  - Situational Interview (SI) von Latham, Saari, Pursell und Campion  - Multimodales Interview (MMI) von Schuler 
  • Behavior Description Interview (BDI) Grundannahme: Verhalten in bestimmten Situationen in der Vergangenheit sind ein guter Prädiktor für zukünftige Handlungen. Daher wird nach tatsächlich erlebten Situationen gefragt. Soll tatsächlich ...

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