Psychologie (Fach) / Diagnostik_Kapitel 7 (Lektion)

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Pilszle Stoff

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  • Situational Interview (SI) Grundannahme: Menschen verhalten sich entsprechend ihren Zielen und Absichten. Zukünftige Situationen werden geschildert, in denen kritische Ereignisse ablaufen und man soll sich vorstellen wie man diese bewältigt 
  • Multimodales Interview (MMI) Kombiniert Behaviour description interview und situational interview mit weiteren gut gesicherten Ergebnissen der Forschung zum Eignungsinterview
  • Biographische Daten Alter, Geschlecht, soziale Herkunft, doch gibt noch wesentlich mehr Bereiche. Doch würden alle personenbeschreibenden Informationen (Wünsche, Ansichten, Interessen, Einstellungen, ...) miteinbezogen werden   --> Tendenz zum Fiktionalismus --> hohe Ambiguität --> läuft Gefahr der Verfälschung 
  • biographische Items laut Keßler - verifiziert/nicht verifiziert - historisch/futuristisch - hypothetisch/tatsächlich - erinnerungsbezogen/mutmaßend - faktisch/interpretativ  - spezifisch/allgemein  - verhaltensbezogen/verhaltenstendenzbezogen  --> verifizierbare Daten werden meist als biographische Daten angesehen, doch auch kaum verifizierbare können eine hoheprädiktive Validität aufweisen --> z.B.:Erfolg eines Flugtrainings im 2. Weltkrieg
  • Wichtige Punkte zur Eingrenzung was zu biographischen Daten zählt - Verfügbarkeit: sollten unmittelbar zugänglich sein.Nicht direkt zugänglich (braucht Test oder physiologische Messmethoden) sollten nicht als biographische Daten verstanden werden  - Subjektiv bedeutsam: keine nebensächlichen Details, sonder "socially recognized milestones in one's development - transparent: Daten sind transparent, wenn sie für Diagnostiker und Pb weitgehend dieselbe Bedeutung besitzen.  --> können schriftlich (Fragebogen, Checkliste oder Dokumente) oder mündlich (verschiedene Explorationsformen) erfasst werden  Können Selbstbeschreibungen oder über Dritte in Erfahrung gebracht werden 
  • biographisch-diagnostische Strategien - Ätiologischer Ansatz: biographische Daten werden als mögliche Ursache von Merkmalen (Symptomen) versucht zu erfassen. Vorgehensweise: Bildung von Hypothesen und deren Abklärung. Beschreibung der Symptommuster und Such nach determinierenden Bedinungen = Aufgabe der Anamnese - Deskriptiver Ansatz: Im Vordergrund steht die Entwicklung des Menschen aus seinen Lebenserfahrungen heraus  in Beziehung zu dem was er derzeit darstellt. weniger klinisch, eher persönlichkeitsorientiert. Deutlichsten Ausrdurck in der Psychobiographie  - Prädiktiver Ansatz: Aus der Basis von biographischen Daten werden versucht Prognosen zu erstellen, also Schlüsse auf zukünftige Ereignisse und es werdenkonkurrierende Vorhersagen auf Diagnosen und Entscheidungen gemacht. 
  • Biographische Inventare enthalten lange Listen von 200 und mehr Items zu verschiedenne Bereichen der Biographie, mögliche Entwicklungsprobleme und psychische Störungen Einige Verfahren beinhalten auch Fragen nach Bewältigungsstrategien 
  • Biographische Inventar zur Diagnose von Verhaltensstörung (BIV) von Jäger 97 Fragen für den Altersbereich ab 18 Jahren und an 2023 Personen normiert 
  • Psychischer und Sozialkommunikativer Befund (PSKB) von Rudolf erfasst Störungen in 11 klinischen Kategorien 
  • Psychischer und Sozialkommunikativer Befund (PSKB) von Rudolf erfasst Störungen in 11 klinischen Kategorien 
  • Fragebogen zur Messung von Lebenszielen (GOALS) Pöhlmann & Brunstein langfristige Lebensziele --> als zentrale Orientierung des menschlichen Lebenslauf gesehen werden  Neben freiem Aufschreiben oder Interview, gibt es eben Fragebögen --> betrifft 6 Bereiche: Macht, Leistung, Abwechslung, Altruismus, Intimität, Affiliation  --> er enthält 24 Items, die nach persönlicher Wichtigkeit, Realisierbarkeit und momentanen Erfolg bei der Verwirklichung beurteilt werden. 
  • Rokeach Value Survey (RVS) von Bilsky und Schwartz Ausprägung von Werthaltung wird damit gemessen 
  • Frankfurter Selbstkonzeptskala (FSKN) von Deusinger um Konzepte die einer von sich selber entwickelt hat, differenziert zu beschreiben 
  • Fragebogen zur Lebenszufriedenheit ( FLZ) von Fahrenberg misst die Ausprägung der allgemeinen Lebenszufriedenheit und die Zufriedenheit in 10 Bereichen: - Arbeit und Beruf - Gesundheit - Ehe und Partnerschaft - Beziehung zu den Kindern  - Freizeit - Freunde und Bekannte und Verwandte - Finanzielle Lage - Eigene Person  - Sexualität - Wohnung 
  • Fragebogen von Fahrenberg - Freiburger Beschwerdeliste (FBL) - Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI-R) --> können individuelle Besonderheiten nicht beschreiben und biographsche Zusammenhänge nicht berücksichtigen.  ABER durch standardisierte Fragebogen ist eine gute Vergleichbarkeit. Gibt es eine bevölkerungsrepresentative Normierung --> Testwerte einer Person können auf die Bevölkerung bezogen werden 
  • Wo findet man vor allem Validitätsstudien von biographischen Daten? Validität eines Vorstellungsgespräches ist sehr zweifelhaft, wenn es nicht sehr strukturiert auf bestimmte Bereiche eingeht
  • (L)ife-record-Daten objektive Lebensdaten (Anzahl der Geschwister, Einkommen, Krankheiten in den letzten Jahren, ...) Fremdbeobachtungen und Fremdberurteilung   
  • Vorteile von Verhaltensbeobachtungen - weniger Verzerrung durch den Probanden als bei Fragebogen oder im Gespräch  - durch Verhaltensbeobachtungen kann man komplexe Verhaltenselemente beobachten  - Interkationen zwischen den beobachteten Personen können besonders gut analysiert werden 
  • Unterscheidung von Beobachtungen in der Diagnostik - Gelegenheitsbeobachtungen: spielen eine begleitende Rolle, dienen der Gewinnung von allgemeinen "Eindrücken" und zur Bildung von Hypothesen, die im Laufe der Untersuchung überprüft werden  - systematische Beobachtunge: müssen von einer nicht direkt beteiligten Psychologe übernommen werden. Der Diagnostiker muss auf so viele Aspekte achten, dass er nicht mehr wie Gelegenheitsbeobachtung schafft
  • Unterschied der freien unsystematischen Verhaltensbeobachtung mit Alltagsbeobachtungen Unterscheidet sich nur durch die Ausrichtung auf einen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn --> dient der Bildung erster Hypothesen und zur Vorbereitung der systematischen Beobachtung 
  • systematische Verhaltensbeobachtung - wird nicht dem Zufall überlassen  - methodisch kontrollierte Wahrnehmung  - Absicht etwas über die Persönlichkeit zu erfahren  - Aufzeichnungen und Auswertungen erfolgen nach einem genauen Plan  - Objektivität sollte gewährleistet sein 
  • Argumente gegen systematische Verhaltensbeoachtung - Subjektivität der Beobachtung - großer technischer Aufwand der Videoaufzeichnung - großer technischer Aufwand den Beobachter zu verstecken  - Fehler beim Protokollieren der Beobachtung  - Beobachtungsfehler  - direkter Einfluss eines Beobachters auf den Untersuchten 
  • Vorteile der systematischen Beobachtung - reales (nicht bloß verbales Verhalten) wird erfasst - unbewusste "verzerrte" Wahrnehmung kann besser erfasst werden 
  • Ziele naturalistischer Beobachtungen vs. Laboruntersuchungen z.B.: bei Feldbeobachtungen  Ziel: möglichst realistisches, ökologisch valides Bild des Verhaltens und seines situativen Kontextes zu erhalten  Laboruntersuchungen --> mehr kontrolle. Je mehr Kontrolle, dest besser können einzelne Personen durch Standardisierung miteinander verglichen werden. 
  • Beobachtung in vivo vs. Beobachtung auf der Basis von Aufzeichnungen vivo Beobachtungen --> aufwändiger, weil beobachtet als auch registriert werden muss. Während des Registrierungsvorganges können eventuell interessante Ereignisse unbemerkt bleiben. Diese Problem kann gemildert werden, wenn mehrere Beobachter eingesetzt werden. 
  • aktiv-teilnehmende Beobachtung Beobachter mischt sich ins Feld und hat direkt Einfluss. Nachteil dabei der direkte Einfluss des spezifischen Verhaltens des Beobachters Charakteristische bei Interviews und Sozialpsychologischen Experimenten 
  • passiv-teilnehmende Beobachtung und Problem Beobachter ist zwar anwesend, greift aber nicht aktiv ein. Kann verstärkt durchgeführt werden, durch die Weiterentwicklung der Videoaufzeichnungen. Doch Problem --> kolidiert mit ethischen und rechtlichen Gründen der informierten Einwilligung.  Bei Laboruntersuchungen --> Einwilligung im Nachhinein möglich, mit Option Daten zu löschen  Felduntersuchungen --> nicht möglich 
  • Stichprobenplan wird geregelt wann Verhaltensstichproben gezogen werden, unterscheidet zwischen: - Zeitstichprobenplan: Verhalten wird noch einer bestimmten Zeit registriert  - Ereignisstrichprobe: Verhalten wird nach einem kritischen Ereignis registriert 
  • isomorphe Beschreibung gehört zu der freien Beobachtungsmethode es wird versucht das zu beoachtende Verhalten möglichst vollständig wiederzugeben 
  • Verfahren der reduktiven Beschreibung werden nur bestimmte Aspekte oder einzelne Verhaltensweisen in größeren Verhaltensklassen registriert 
  • Beobachtungssysteme und Kodierschema darunter versteht man eine Menge von Regeln --> diese sagen welche Verhaltensaspekte jeweils beachtet und registriert werden müssen.  Beobachtungsscheme stellen die Messinstrumente der Verhaltensbeobachtung dar --> bestehen aus einer Liste von Kennezeichen die Verhaltensklassen definieren.  Aufgabe der Beobachtung: Erstellung eines Protokolls des Verhaltensstroms (jedem Verhalten wird durch den vorher festgelegten Kode aufgezeichnet) Bei komplexen Systeme --> Kodiermanual wird festgehalten --> enhält explizite Definitionen der einzelnen Kodes, Beispiele und Gegenbeispiele 
  • 2 Aufgaben eines Beobachtungssystems - Segmentierung des Verhaltensstroms: Aufteilung der Beobachtungsperioden in einezelne Beobachtungseinheiten (zeitlich oder inhaltlich definierte Abschnitte des Verhaltenstroms) Für jede Beobachtungseinheit werden Segemetierungen vorgenommen.  Einfachste Fall --> simple Stichprobe --> Beobachtungsperiode ohne Sementierung --> für jedes interessante Verhaltensweise wird ein sTrich neben dem entsprechenden Kode gemacht Seite 110 fehlt no!!
  • 3 Beobachtungsfehler und deren Verringerung --> Trainieren der Beobachtungsfertigkeit. Subjektive Elemnte (hat jeder Beobachter) kann bewusst gemacht werden und dadurch verringert werden - Beurteilungstäuschung: unser Auge oder Gedächtnis betrügt uns quasi, Wahrnehmungsfehler werden durch Ermüdung, sinkende Aufmerksamkeit und Fehlen von Beurteilungsrichtlinien  - Beurteilungsverzerrung: verwenden oft unterschiedliche Maßstäbe für unterschiedliche Leute --> oft bewusst  - Beurteilungsversagen: wird eine Differenzierung der Beurteilungsnoten vorgenommen, doch aus "strategischen" Überlegungen heraus werden die Noten nach leistungsfremden Gesichtspunkten vergeben 
  • Beurteilungstäuschung: Der 1. Eindruck Einschätzungen über Sympathie und Antipathie treffen wir innerhalb weniger Sekunden.  Personen mit ähnlichen Merkmalen werden als positiver eingeschätzt  1. Eindruck wirkt sich auf die Interaktion aus --> sind freundlicher zu Personen die uns sympatisch sind, diese erwiedern diese meist --> führt zur selbst erfüllenden Prophezeiung  1. Eindruck ist durch selektive Wahrnehmung bestimmt --> nehmen nur ein Teil um uns herum war --> fügen erste Bilder zu einem 1. Eindruck zusammen der die weitere Wahrnehmung beeinflusst --> nehmen nur noch Dinge auf die hauptsächlich unseren Eindruck bestätigen  Positionseffekt --> erster (und letzter) Eindruck steuern unser Urteil 
  • Beurteilungstäuschung: Selbstbezug In jeder Personeneinschätzung gheen auch eigene Maßstäbe ein --> misst andere mit sich selber In jeder Fremdbeurteilung steckt eine Selbstbeurteilung, laut Sprenger: Jede Beurteilung ist Selbstbiographie 
  • Beurteilungstäuschung: Tendenz zur Mitte Je unsicherer die Einschätzung des Befragten, umso größer die Tendenz zur Mitte mittlere Note hat also 2 Bedeutungen: - Leistungsmerkmal hat eine mittlere Ausprägung  - Als Beurteiler ist man sich nicht ganz sicher in der Einschätzung 
  • Beurteilungstäuschung: Der Kontrast-Effekt Menschen werden anders gesehen je nachdem wie ihre Umgebung ist In der Psychologie --> Kontrastfehler (Murray) --> Erekknt Eigenschaften beim Probanden, die er sich selbst absprechen  Ähnlichkeitsfehler (Guilford) --> vertraute Eigenschaften werden wahrgenommen und angenommen, dass der Mensch gleich geartet ist wie man selbst 
  • Beurteilungstäuschung: Halo-Effekt Hervorstechende Eigenschaften blenden andere. Extrem gutes Einzelergebnis lässt die Gesamtleistung in den Hintergrund treten.   Aus Präsenz einer Eigenschaft schließt man dieKo-Präsenz anderer Eigenschaften --> wer lügt stielt auch Bestimmte Eigenschaften blenden den Beurteiler so, dass eine differenzierte Beurteilung einzelner Leistungsmerkamle nicht möglich ist Experimentator-Erwartungseffekt --> hat eine Erwartung, diese verstärkt unwissentlich das Verhalten der Testperson, z.B.: Rosenthal Effekt 
  • Beurteilungstäuschung: Konformitätsdruck bei der Personenbeurteilung Asch Effekt --> 7 Leute sollen Länge von Stäben beurteilen --> 6 sind Mitarbeiter die systematisch falsch antworten. Der 7. gibt in 37% der Fällen auch falsche Antwort. Vertraut anderen oft mehr als den eigenen Augen  Bei Personenbeurteilungen noch stärker ausgeprägt. Gemeinsamer Sündenbock aussuchen, stärkt den Gruppenzusammenhalt. Soziale Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Anerkennung erhöht die Konformität des Denkens und des sozialen Urteils 
  • Beurteilungstäuschung: Schlechte-Laune-Effekt gut gelaunt --> erinnert sich nur an positive Erlebnisse, hat die rosa Brille auf. Sieht alles positiver, da man  nicht die gute Laune verlieren will.  sollte keine Beurteilung über Menschen treffen, wenn man besonder gut oder schlecht gelaunt ist
  • Soziale Stereotypen Versuch Hofstätter: 6 Bilder --> 80% habe die gleiche Person als Beaten identifiziert. Hat ein Bild von deutschen Beamten und ordnet gewissen Eigenschaften zu: starr, ernst, sparsam, geordnet, missmutig, gehemmt  Durch diese Vorurteile verhält man sich auch anders, wenn man aufs Amt geht --> selbsterfüllende Prophezeiung  Stereotypen: haben emotional geladene Schublden in die wir Personen stecken. Unterschiede zwischen Gruppen werden verstärkt und unterschiede innerhalb der Gruppe nivellieren. Jeder hat Vorurteile die unser Verhalten und Wahrnehmung beeinflussen. in der Psychologie spricht man nicht von Vorurteilen (negativ), sondern von Stereotypen oder Wahrnehmungs-Schemata.  Arbeitsleben --> lokale Stereotypen --> diese vererbte Vorurteile führten dazu --> schwer Leuten unvoreingenommen zu begegnen  Darum müssen wir zeigen --> Offenheit, Selbstkritik, Selbsthinterfragung, Toleranz 
  • Beurteilungstäuschung: Impression- Managment nützen diese Beurteilungen --> legen uns beim 1. Eindruck besonders ins zeug, versuchen gute Einzelleistungen besonders ins Zeug Impression-Managment --> Forschungsrichtung --> wie den Eindruck wo andere bekommen steuern und kontrollieren kann. Gibt auch Ratgeber für Bewerbungsgspräche --> guter 1. Eindruck. Impression-Managment --> Element unseres Alltags Schleimn --> ausgiebig in sozialwissenschaftlichen Experimenten erforscht  
  • Beurteilungstäuschung - Tendenz zur Mitte - Selbst-Bezug  - 1. Eindruck  - Impression Managment  - Soziale Stereotypen  - Konformitätsdruck  bei der Beurteilung  - Schlechter Laune Effekt - Kontrast-Effekt  - Halo-Effekt 
  • Beurteilungsverzerrung: Milde- bzw. Strenge Effekt 1. Tendenz generell günstige Urteile agzugeben  2. Personen die einem symapathisch sind, werden günstiger beurteilt  Vorgsetzte will als "positiv denkende" Führungskraft erscheinen --> bewertet mehr die Anstrengungsbereitschaft, als die konkrete Arbeitsleistung Bei Richtwertvorgaben ( nur begrenzte Vergabe von Spitzennoten) --> es wird versucht realistischere und differenziertere Beurteilungsmaßstäbe heranzuziehen  Beurteilungsvordrucke beinahalten meist nur: hervorragend, sehr gut, gut und verbesserungsfähikg --> letzte wird eigentlich nie gegeben --> hat mit Unternehmens-Selbstverständnis zu tun: beschäftigen nur gute Mitarbeiter   
  • Beurteilungsverzerrung: Strenge-Effekt 1. Fremde Leute oder Leute die einem nicht sympathisch sind werden schlechter beurteilt 2. Erwartung von überdurchschnittlichen Leistunge. Überbewertung schlechter Leistungen  3. Bei Gefühl zu milde zu sein --> schlägt um in extreme Strenge 
  • Beurteilungsverzerrung: Der Nähe-Effekt Arbeitet man enger mit dem Beurteiler zusammen --> bekommt bessere Beurteilung. Es bestehen mehr Möglichkeiten die gegenseitigen Erwartungen aufeinander abzustimmen. Personen die sich besser kennen, können auch besser mit den Stärken und Schwächen der anderen umgehen.  Durch persönliches Kennen --> positive Vor-Eingenommenheit bereits vor Beginn der Zusammenarbeit 
  • Beurteilungsverzerrung: Hierarchie-Effekt Jene wo auf der Hierachie Leiter weiter oben sind bekommen bessere Beurteilungen. Nach dem Prinzip: kann dem Mitarbeiter nicht besser beurteilen, als sein Vorgesetzten. Bei nahzu jeder sozialen Beurteilung spielen soziale Vergleichsmaßstäbe eine Rolle --> Frage wer mit wem verglichen wird spielt eine wichtige Rolle.  Vermeidung des Hierchie-Effekts --> muss den sozialen Status ignorieren 
  • Beurteilungsverzerrung: Benjamin-Effekt Je kürzer jemand in der Arbeitswelt ist und umso jünger --> desto strenger wird er beurteilt.  Nach dem Prinzip --> fehlt noch die Erfahrung und muss ja noch die Möglichkeit haben sich in der Beurteilung zu verbessern  Sicherlich --> Erfahrung wesentlicher Faktor, doch ist nicht nach dem Prinzip des gerechten Beurteilens
  • Beurteilungsverzerrung: Klebe Effekt halten am  status quo fest und hinterfragen nicht --> in psychologischen Entscheidungstheorien vielfach nachgewiesen --> würden wir den Status weglassen müssten wir selber Handeln und Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und ggf. KOnflikte aushalten müssen Dies versuchen wir zu vermeiden wo es geht 
  • Beurteilungsverzerrung: Nikolaus-Effekt Je näher Entscheidung kommt, desto mehr strenger wir uns kurzfristig an