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GBS (Fach) / Einkommensteuer (Lektion)

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ESt

Diese Lektion wurde von Chrissy erstellt.

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  • ESt (=Ertragsteuer) Steuer auf das Einkommen der natürlichen Person. An Leistungsfähigkeit orientiert.
  • KSt (=Ertragsteuer) Steuer auf das Einkommen einer juristischen Person.
  • GewSt (=Ertagsteuer) Objektsteuer
  • Einkommensermittlungsschema Ermittlung der Einkünfte innerhalb jeder Einkunftsart Bildung der Summe der Einkünfte Ermittlung des zu versteuernden Einkommens
  • steuerbare Einkünfte grundsätzlich jedes Einkommen, das auf eine Tätigkeit zurückzuführen ist Wenn steuerbar --> objektiv einkommensteuerpflichtig Einkommen, die KEINER Einkommensart zuzuordnen sind sind NICHT steuerbar ...
  • Einkünfteerzielungsabsicht/Gewinnerzielungsabsicht ... Voraussetzung für die Einkommensarten
  • Dualismus der Einkunftsarten Unterscheidung für das ESt-Recht fundamental: Gewinneinkünfte Überschusseinkünfte
  • Gewinneinkünfte Reinvermögenszugangstheorie (rechtstheoretische Ansatz) Einkünfte sind Vermögensmehrung Gewinne: Differenz zw. Betriebsvermögen am Ende des Wirtschaftsjahres und dem Betriebsvermögen am Ende des ...
  • Überschusseinkünfte Quelltheorie nur "Früchte", die zu einer ständigen Einnahmequelle gehören sind steuerbar Das Vermögen/"die Quelle" bleibt UNberücksichtigt Wertänderungen im Vermögen OHNE Bedeutung [Einkünfte ...
  • objektives Nettoprinzip dort wo ich Einkünfte habe, muss ich auch etwas gegenrechnen können: Betriebsausgaben Werbungskosten
  • Verlustausgleich Verlust = Ausgaben übersteigen Einnahmen Summe der Einkünfte interner Ausgleich (innerhalb einer Einkommensart) externer Ausgleich
  • Für private Aufwendungen ... ...besteht grundsätzlich ein AbzugsVERBOT
  • Subjektives Nettoprinzip bestimmt Privataufwendungen können abgesetzt werden Sonderausgaben außergewöhnliche Belastungen
  • Steuerprogression steigende steuerliche Belastung bei steigendem Einkommen
  • Der Einkommensteuertarif unterscheidet ... Grenzsteuersatz Eingangssteuersatz (Unmittelbar nach dem Grundfreibetrag (<7664€) setzt die Besteuerung mit einem anfänglichen Steuersatz von 15 % ein) Spitzensteuersatz (>250 000€ --> 45%) Durchschnittsteuersatz ...
  • Grenzsteuersatz (Aufgabe) 1. 45000€ 2. Anstieg ... Das zu versteuernde Jahreseinkommen eines unverheirateten Arbeitnehmers beträgt 45.000 €. Nach dem Steuertarif 2005 sind davon 11.102 € Einkommensteuer zu zahlen. Dies entspricht 24,67 % Einkommensteuer ...
  • Progressionseffekt Ehegatten dürfen zusammen oder getrennt veranlagt werden je größer der Einkommensunterschied, desto größer der Splittimgeffekt
  • sachliche Steuerpflicht beschreibt WAS steuerpflichtig ist legt damit den Gegenstand der ESt, das STEUEROBJEKT, fest
  • persönliche Steuerpflicht WER steuerpflichtig ist legt damit das STEUERSUBJEKT der ESt fest --> NUR NATÜRLICHE PERSONEN
  • (nat. Personen sind) unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig ... wenn sie ihren Wohnsitz/gewöhnlichen Aufenthaltsort im Inland haben   unbeschränkt Steuerpflichtige können niemals beschränkt steuerpflichtig sein
  • erweiterte unbeschränkte Steuerpflicht Umqualifizierung einer beschränkten Steuerpflicht Personen OHNE inländischen Wohnsitz, aber die für eine INLÄNDISCHE juristische Person des öffentlichen Rechts (Bund/Länder/Gemeinden/Universtitäten) ...
  • fingierte/fiktive unbeschränkte Steuerpflicht Wenn Einkünfte zu mind. 90% der dt. ESt unterliegen z.B. Grenzpendler (Splitting möglich)
  • Personengesellschaften und ESt [GbR, OHG, KG] --> Mitunternehmerschaft KEINE ESt-Subjekte unterliegen auch NICHT der KSt Einkünfte aus Personengesellschaften werden UNMITTELBAR den Gesellschaftern zugeordnet Gesellschafter = nat. ...
  • Steuerbefreiung? das EStG keinnt KEINE subjektive Steuerbefreiung nur eine sachliche Steuerbefreiung (Kfz ... -vergünstigung, -ermäßigung) das KStG kennst subjektive Steuerbefreiung (Bundesbank, Kfw, ...)
  • Wohnsitz [nach rein objektiven Kriterien] Räumlichkeiten, die als Wohnung geeignet sind maßgeblich ist die tatsächliche, nicht die rechtliche Verfügungsmöglichkeit Person kann mehrere Wohnsitze haben
  • gewöhnlicher Aufenthalt beabsichtigtes oder zu erwartendes ständiges Verweilen Person kann jeweils nur 1 gewöhnlichen Aufenthalt haben maßgebens "..., tatsächlich für gewisse Dauer in diesem Gebiet aufhält" [auch z.B. ...
  • (nat. Personen sind) beschränkt ESt-pflichtig ... wenn sie Steuerausländer sind In Dt. weder Wohnsitz noch gewöhnlichen Aufenthalt erzielen aber inländische Einkünfte (internationaler Steuersachverhalt)
  • erweitert beschränkte Steuerpflicht Staatsangehörige der BRD, die in ein Niedrigsteuerland auswandern (Steuerflüchtlinge) 10 Jahre lang trotzdem mit inländischen Einkünften steuerpflichtig + alle anderen Einkünfte
  • Territorialitäts- & Ursprungsprinzip Inländische Einkünfte sind nur solche, die ihre Wurzeln im Inland haben.
  • Grenzfall der privaten Vermögensverwaltung Drei-Objekt-Grenze Innerhalb von 5 Jahren Kauf und Weiterveräußerung von >3 Objekten
  • Die einzelnen Einkunftsarten Einkünfte aus Gewerbebetrieb Einkünfte aus selbstständiger Arbeit Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit Einkünfte aus Kapitalvermögen Einkünfte aus ...
  • 1. Einkünfte aus Gewerbebetrieb wichtige Erwerbstatbestände: Einkünfte aus gewerblichen Unternehmen Gewinnanteile der Gesellschafter einer OHG, KG (Personengesellschaft) oder einer anderen Mitunternehmerschaft Gewinn bei Veräußerung ...
  • Gewerbebetrieb Positive Tatbestandsmerkmale: selbstständige nachhaltige Betätigung Gewinnerzielungsabsicht stellt Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr dar Negative Tatbestandsmerkmale: NICHT L&F ...
  • selbstständige Tätigkeit Abgrenzung vom Unternehmer zum Arbeitnehmer Unternehmer trägt UNTERNEHMERRISIKO Unternehmer entfaltet UNTERNEHMERINITIATIVE
  • nachhaltige Tätigkeit auf Wiederholung ausgelegt (tatsächliche Wiederholung egal)
  • Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr ... wenn Güter/Leistungen am Markt erkennbar für Dritte gegen Entgelt angeboten werden (gilt schon ab einem Kunden)
  • Gewinnerzielungsabsicht wenn der Steuerpflichtige innerhalb einer Totalperiode (Beginn bis Ende der gewerblichen Arbeit) danach strebt Betriebsvermögen iSv Totalgewinn zu erzielen [Andernfalls: Liebhaberei]
  • Betriebsaufspaltung Von der Rechtsprechung entwickeltes Institut: wirtschaftlich gesehen: einheitliches Unternehmen rechtlich gesehen: geteiltes Unternehmen Aufteilung in: Betriebsunternehmen Besitzunternehmen sachliche ...
  • Betriebsunternehmen Umlaufvermögen AKTIVE Führung der operativen Geschäfte
  • Besitzunternehmen Anlagevermögen PASSIVE Tätigkeit wesentliche Betriebsgrundlagen (Gebäude, Maschinene, ...)
  • unechte Betriebsaufspaltung wird eine unternehmerische Tätigkeit von Anfang an mit Aufspaltung in Betriebs- und Besitzunternehmen gegründet
  • echte Betriebsaufspaltung nachträgliche Aufteilung
  • personelle Verflechtung liegt vor, wenn die Beteiligungsverhältnisse identisch sind (Beteiligungsidentität) oder die Personen, die im Besitzunternehmen die Mehrheit haben, auch Mehrheitlich an der Betriebgesellschaft beteiligt ...
  • Beginn der gewerblichen Tätigkeit im EStG bereits mit den ersten Maßnahmen, die der Vorbereitung dienen Voraussetzung: entgültiger Beschluss einen Gewerbebetrieb zu eröffnen VORWEGGENOMMENE BETRIEBSAUSGABEN
  • Beendigung der gewerblichen Betätigung mit der letzten Abwicklungshandlung Gewinne, die durch die Veräußerung der einzelnen Wirtschaftsgüter erzielt werden, sind laufende Gewinne aus gewerblicher Tätigkeit
  • besondere Beendigungsgründe Betriebsveräußerung Betriebsaufgabe
  • Betriebsveräußerung Steuerpflichtiger Gewinn in der Höhe, um die der Veräußerungspreis den Wert des Betriebsvermögens überschreitet auch bei Teilveräußerung (seinen gesamten Anteil)
  • Betriebsaufgabe es gibt KEINEN Veräußerungspreis an dessen Stelle tritt der Wert des Betriebsvermögens, der als "in das Privatvermögen entnommen" gilt ich tue also so, als hätte ich es an mich selbst verkauft
  • Betriebsaufgabe vs. Betriebsauflösung Betriebsaufgabe erfolgt in zeitlich konzentrierter Form Gewinne (wie bei Betriebsveräußerung) steuerlich begünstigt Betriebsauflösung erfolgt allmählich über längeren Zeitraum steuerlich NICHT ...
  • Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften ... ebenfalls Einkünfte aus Gewerbebetrieb, wenn Steuerpflichtiger innerhalb der letzten 5 Jahre mit mindestens 1% beteiligt war --> steuerbarer privater Veräußerungserlös wird in steuerbaren gewerblichen ...