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Emotionspsychologie (Subject) / Emo (Lesson)
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- Bsp für Stress-Emotionen in experimentellen Untersuchungen - Speismann et al (1964) Filmdokumentation über Beschneidungsrituale UV: Art des Kommentars AV: Erlebensreakt, physiolog Reakt
- Bsp für Stress-Emotionen in experimentellen Untersuchungen - Speismann et al (1964) Ergebnisse Effekte unterschiedlicher Begleitkommentare auf die physiolog Stressreakt (Hautleitfähigkeit) während der Betrachtung eines Stressfilms Hautleitfähigkeit bei Trauma-Kommentar häher als bei keinem oder Leugnungs-Kommentar mit der Zeit (bis 1000s) wird Hautleitfähigkeit immer geringer
- Anwendungen der Stress-Theorie (Lazarus) Konzentration auf den Prozess des Secondary Appraisal Literatur zu Coping Konstruktion eines Fragebogens: Ways of Coping - mit 2 grundlegenden Coping-Dimensionen > problemorientiertes und emotionsorientiertes Coping Stand der Forschung: Kritik an diesem - zu generellen - Konzept
- problemorientiertes Coping verändere den Stressor oder den Bezug dazu mithilfe direkter Handlungen und/oder problemlösender Aktivitäten > Kampf (Bedrohung zerstören, beseitigen, abschwächen) > Flucht (sich von der Bedrohung entfernen) > Suche nach Kampf- oder Fluchtmgl (leugnen, verhandeln, Kompromisse schließen) > künftigen Stress vermeiden (sich so verhalten, dass die eigene Widerstandsfähigkeit wächst oder die Stärke des erwarteten Stresses abnimmt)
- emotionsorientiertes Coping verändere dich selbst mithilfe von Aktivitäten, durch die man sich besser fühlt, ohne jedoch den Stressor zu verändern Aktivitäten, die am Körper ansetzen (Einsatz von Medis gegen Angst, von Entspannung und Biofeedback) Aktivitäten, die am Geist ansetzen (geplante Ablenkung, Fantasien, Gedanken über sich selbst) Therapie zur Regulierung der bewussten und unbewussten Prozesse, die zu zusätzlicher Angst führen
- biopsycholog Modell des Stress die Psychoneuroimmunologie Überschneidungen von psychischen Faktoren (Stress), Nervensystem (Gehirn) und Immunsystem
- Hist Einordnung - attributionale Emotionstheorien kogn Konzepte wurden ab 60er Jahren wichtiger unter Kogn Konzepten = Wahrnehm von Ursachen wichtig (naive Wissenschaftler) zentrale Konzepte: kausale Wahrnehmung (Versch gedankl Prozesse, um Ursachen zu finden) und Attributionen (kausale Zuschreibubg (von Ursachen))
- Welche Aussage stimmt mit der Emotionstheorie von Arnold und Lazarus überein? 1) alle Emotionen sind adaptiv 2) Die Einschätzung, ob man eine Situation bewältigen kann oder nicht, ist maßgeblich für das eigene Wohlbefinden 3) Gefühle haben einen primären und einen grundlegenden Charakter 4) Eine Kombi der Einschätzungsdimensionen Bewertung, Anwesenheit und Bewältigung resultieren in immer gleichen Einschätzungen 5) Emotionen treten unabhängig davon auf, was wir gerade denken 2) Die Einschätzung, ob man eine Situation bewältigen kann oder nicht, ist maßgeblich für das eigene Wohlbefinden
- Schachter unterscheidet 2 Arten, wie Emotionen entstehen können: einen alltägl und eher atypischen Fall. Wann liegt der nicht-alltägl Sonderfall der Emotionsentstehung vor? Wenn sich ... 1) eine Person in einem Zustand von physiolog Erregung befindet, für den eine unmittelbare Erklärung oder geeignete Kognition verfügbar 2) eine Person in einem Zustand von physiolog Erregung befindet, für den eine unmittelbare, jedoch falsche Erklärung oder ungeeignete Kognition verfügbar 3) eine Person in einem Zustand von physiolog Erregung befindet, für den keine unmittelbare Erklärung oder geeignete Kognition verfügbar 4) eine Person in einem Zustand von physiolog Erregung befindet, für den sie nach keiner unmittelbaren Erklärung oder geeigneten Kognition sucht 5) keine dieser Alternativen ist zutreffend 3) eine Person in einem Zustand von physiolog Erregung befindet, für den keine unmittelbare Erklärung oder geeignete Kognition verfügbar
- Emotionstheorie von William James beinhaltet 3 zentrale Komponenten: 1) Wahrnehm > körperl emotionsspezif Veränd > bewusstes Erleben der Emotion 2) körperl Veränd > kogn Einschätzung der Situation > instinktive Reaktion 3) Empfindung der Emotion > körperl Veränd > Ruhezustand 4) Empfindung von Veränd > kogn Einschätzung der Emotion > bewusste Reaktion 5) afferente, zentrale und efferente Prozesse 1) Wahrnehm > körperl emotionsspezif Veränd > bewusstes Erleben der Emotion
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- Ausgangspunkt - attributionale Emotionstheorien Heiders 'naive Handlungs-Analyse' mit Ursachenzuschreibungen - Anstrengung vs Fähigkeit (internal - Aufgschwierigkeit vs Zufall (external) Analyse zahlreicher vorauslaufender Bed und Konsequenzen einzelner Attributionen, die zu einem unübersichtl Stand der Forschung führte
- Systematisierung von Attributionen (Weiner) Postulat von 'Attributionsdimensionen' (Merkmale von Ursachen) Dimension > Ausprägungen Lokation > internal - external Stabilität > stabil - variabel Kontrollierbarkeit > kontrollierbar - unkontrollierbar (Globalität > global - spezifisch)
- Weiners Emotionstheorie nicht als umfassende Emotionstheorie konzipiert idee: Denken beeinflusst Fühlen 'Syndromtheorie' mit den Merkmalen Qualität, Intensität, kogn Antezedenzen, Handlungsimpulsen Tatsachenüberzeugungen Wertüberzeugungen/Bewertungen
- Tatsachenüberzeugungen bei Weiner subjektive Annahme, dass best Ereignis eingetreten Subj. Annahmen über Ursache des Ereignisses (Kausalattribution)
- Wertüberzeugungen bzw Bewertungen (hinsichtlich...) pos oder neg - relativ zu eigenen Zielen (NICHT normativ) Bewertung der Handlungen von Personen hinsichtlich ihrer VERANTWORTLICHKEIT: gut oder schlecht (relativ zu internalisierten Werten/ Normen)
- Glaube dass ein pos +/ neg - Ereignis eingetreten Attribution internal (Weiner) > + Stolz, - verringerter Selbstwert > Ursache kontrollierbar > selbst verantwortlich > +?, - Schuld (Motivation es besser zu tun (Emotion=adaptiv)) > Ursache nicht kontrollierbar > selbst nicht verantwortlich > +?, - Scham (Aufgeben)
- Glaube, dass ein pos +/ neg - Ereignis eingetreten Attribution external (Weiner) > Ursache kontrollierbar > selbst verantwortlich > + Dankbarkeit, - Ärger > Ursache nicht kontrollierbar > selbst nicht verantwortlich > +?, - Mitleid (anderer)
- Glaube, dass ein pos +/ neg - Ereignis eingetreten Attribution stabil (Weiner) > + ?, - Hilflosigkeit/ Resignation (zB musikal Talent)
- Empirische Überprüfung Weiners Emotionstheorie Stigmata-Studien (äußerer Makel, der einem zugeführt): je höher wahrgenommene Eigenverantwortlichkeit für Stigmata, desto unwahrscheinlicher ist Mitleid, desto wahrscheinlicher ist Ärger, desto unwahrscheinlicher ist Hilfeverhalten Rückschlüsse von Schülern auf Lehrer-Attributionen: Lehrer, die Schülermisserfolge auf mangelnde Fähigkeit zurückführen, reagieren mit Mitleid bzw auf mangelnde Anstrengung attribuieren, empfinden sie Ärger
- Attrobutionale Emotionstheorien - Stigmata Studien höhere Verantwortlichkeit > geringeres Mitleid > höherer Ärger > geringere persönliche Hilfe > (geringere) Spendenbereitschaft
- Was ist Moral Gesamtheit der Normen, Werthaltungen und Grundsätze, die das zwischenmenschliche Verhalten regulieren und die überwiegend als verbindlich akzeptiert oder hingenommen werden moralisches Urteil über Person zu treffen (über andere oder sich selbst), bedeutet, deren Handlung entweder ... A. ... als Verstoß gegen B. ... oder als im Einklang mit ... allgemein gültigen Grundsätze(n) und Normen zu werten
- Gibt es eine universelle Moral „Goldene Regel“ - in allen Religionen vorhanden Das vom Parlament der Weltreligionen beschlossene Weltethos (1993):1. Verpflichtung auf eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor dem Leben 2. ... Solidarität und eine gerechte Wirtschaftsordnung 3. ...Toleranz und Wahrhaftigkeit 4. ... Gleichberechtigung und die (gleichberechtigte) Partnerschaft von Mann und Frau. weltliches Beispiel: alternativer Nobelpreis
- Zwei Denk-Traditionen zur Moral –oder: Immanuel Kant und David Hume -Kant Moral als reine Vernunft - Zur Moral gehören das sittlich Gute, die Willensfreiheit, und die Maxime des kategorischen Imperativs Fazit von Kant: Emotionen sind keine guten Ratgeber für moralisches Handeln ... von Piaget und Kohlberg fortgeführt: Theorien der Moral gescheitert, da keine emp Belege
- Zwei Denk-Traditionen zur Moral –oder: Immanuel Kant und David Hume - Hume „Kein Sollen aus dem Sein“ (objektiv vorhandenes) - Emotionen sind das Element, das moralisches Handeln erst ermöglicht; diese sind die motivationale Triebfeder und eine Brücke zwischen Denken und HandelnVernunft kann Blick auf die Wirklichkeit ändern, aber nur Emotionen sind handlungswirksam: Moral führt zu Emotionen (Leidenschaften), diese befördern und verhindern unser Handeln. Regeln der Vernunft sind hierfür ungeeignet. Regeln der Moral basieren nicht auf Ableitungen unserer Vernunft (wir handeln moralisch, wenn wir es fühlen)
- „Moralische Emotionen“ 1. keine Einigkeit, welche Emotionen überhaupt (a) in kompletten Liste aller Emotionen oder (b) auch nur in einer Liste der wichtigsten Emotionen enthalten 2. keine Theorie der moralischen Emotionen, weder hinsichtlich der kognitiven Voraussetzungen noch hinsichtlich einer möglichen Klassifikation 3. Einigkeit, dass moralische Emotionen auf einem bestimmten Typ von Gedanken basieren, nämlich moralischen Werturteilen (gut versus schlecht, richtig versus falsch).
- Moralische Emotionen - erster empirischer Zugang DatenbankRecherche zu „Moral“ und „Emotion“ zB Schuld, Scham, Ärger, Mitleid
- Moralische Emotionen - zweiter empirischer Zugang, wichtige Emotionen Mindestens fünf dieser moralischen Emotionen = BASIC EMOTIONS, Ärger, Verachtung, Scham, Schuld, Stolz diese Emotionen in allen Kulturen der Welt+ hinsichtlich einiger Merkmale universell + spezifische Wörter
- Moralische Emotionen - dritter empirischer Zugang Zahlreiche dieser Emotionen zeigen sich in der Ontogenese schon sehr früh, also im Laufe der frühen Kindheit Alter, in dem diese Emotion mit einiger Sicherheit erlebt wird > 1-3 Alter, in dem diese Emotion bei anderen Personen erkannt wird > 2-8 Jahre zB Peinlichkeit, Mitleid, Ärger, Stolz, Scham, Schuld, Reue, Neid
- Zwschenfazit moralische Emotionen ein bis zwei Dutzend entstehen ontogenetisch früh, kognitiven Voraussetzungen nicht allzu kompliziert hinsichtlich einiger Aspekte (mimischer Ausdruck, Bekanntheit) universeller Natur
- Qualität von moralische Emotionen einige „fühlen sich gut an“ (Stolz, Bewunderung, ...),... andere „fühlen sich schlecht an“ (Reue, Neid, ...) manche Emotionen können Gutes bewirken (Mitleid), fühlen sich aber „schlecht" an „gut anfühlen“ (Schadenfreude), aber allgemein nicht so gern gesehen
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- Signal-Wirkung von moralischen Emotionen Manche Emotionen werden als positives Signal (Stolz, Bewunderung, MITLEID ..), andere als negatives Signal aufgefasst (Reue, Neid, SCHADENFREUDE...)
- Gerichtetheit von Emotionen Emotionen haben einen Gegenstand, auf den diese sich beziehen Moralische Emotionen beziehen sich immer auf Personen, deren Handlungen (eigene/ andere Person) Ich kann Schuld empfinden - Steine oder Bäume nicht
- Signalwirkung und Gerichtetheit > Klassifikation moralischer Emotionen pos Signal + eigene Person/ Handlungen: Stolz (Gefühl nicht immer pos (Streber)) pos Signal + andere Person/ Handlungen: Bewunderung Ehrfurcht Respekt Dankbarkeit Mitleid [Stolz auf andere] neg Signal + eigene Person/ Handlungen: Peinlichkeit Schuldgefühle Reue Scham [Ärger über sich] neg Signal + eigene Person/ Handlungen: Ärger, Zorn Verachtung Neid, Missgunst Empörung Schadenfreude fühlt sich umgekehrt an (pos/neg)
- Struktur von Emotionen Emotionen sind aus (mindestens) drei wesentlichen Komponenten zusammengesetzt 1. Vorauslaufende kognitive Bedingungen: Bewertung Appraisal Wahrnehmung Kognition 2. Zentrale affektive Komponente: Affekt Gefühlsqualität Physiologie 3. Konsequenzen der Emotion im Verhalten: Handlungen Dispositionen Konative Komponente
- kognitiven Voraussetzungen von moralischen Emotionen Moralische Urteile über Gut und Schlecht, Falsch und Richtig sind einfacher Natur nähere Analyse dieser kognitiven Prozesse: Überlegungen Fritz Heiders + „naive Handlungsanalyse“ >> Konzepte: Sollen, Bemühen und Zielerreichung.
- Konzept des Sollens (Fritz Heider) Aufforderungscharakter einer Situation > psychologische Spannung, aufgrund der Fehlerhaftigkeit dieser Situation „Sollen bedeutet, dass eine Person aufgerufen ist, etwas zu tun.“ eine der ersten Fähigkeiten, die Kinder zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr entwickeln
- Konzept des Bemühens oder der Anstrengung (Heider) „Jemand möchte einen bestimmten Zustand erreichen oder herstellen.“ Intention in die Tat umzusetzen Kinder diese Fähigkeit zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr entwickeln
- Konzept der Zielerreichung (Heider) „Ob eine Person etwas tun kann oder nicht tun kann“ Jene Faktoren, die darüber entscheiden, ob eine Handlung gelingt oder misslingt. Konzept des „Könnens“ nicht mit ‚Fähigkeit‘ gleichzusetzen: Zielerreichung ist in diesem Falle das vorweggenommene oder beobachtete Gelingen oder Misslingen einer Handlung. Befunde zur frühen Beobachtung von Frustration und Ärger bei spätestens 1-bis 2-jährigen Kindern zeigen, dass Kinder solche Konzepte schon sehr früh erwerben.
- Moralische Emotionen: Hypothese Aus je unterschiedlichen Kombinationen von Sollen, Anstrengung und Zielerreichung resultieren je spezifische Moralische Emotionen Bsp: Sie bestehen ein schwierige Prüfung: Sie sollten und konnten. > Sie sind stolz Jemand anderes bekommt den Nobelpreis: Diese Person sollte und konnte. > Sie empfinden Neid oder Bewunderung. Max zerstört das Bild, das seine Schwester gemalt hat. Max sollte das nicht, tat dies aber dennoch. > Max empfindet Reue.
- Empirie: Was wir schon getan haben ... (Moralische Emotionen - Heider) 1. Gedankenexperimente und autobiographische Erinnerungen --mit großen Stichproben von Studierenden 2. Analyse von Werken der Weltliteratur, in denen zahlreiche Episoden mit moralischen Emotionen vorkommen. 3. Untersuchungen an Kindern zwischen 5 und 10 Jahren
- Meta-Analyse; Rudolph, Roesch, Greitemeyer & Weiner (2004) Daten A. Datensammlung: Datenbank-Recherche, Suche nach unpublizierten Studien B. Datenanalyse: Erstellen einer übergreifenden Datenmatrix, Definition der unabhängigen Variablen/Mediatoren: Kultur - Setting - Reale versus fiktive Hilfe - Hilfe versus Aggression C. Datenbasis: 60 Studien zum pro-und antisozialen Verhalten mit insgesamt etwa 10.000 Probanden
- Ergebnisse der Meta-Analyse 1. Kultur-Unabhängigkeit + Methoden-Unabhängigkeit2. Unterschiede für Hilfe versus Aggression:Hier finden wir einen kleinen Effekt in Bezug auf ein unterschiedliches Ausmaß an kognitiven Einflüssen auf das handeln (für Aggression höher als bei Mitleid)
- Empirisch gefundene Modelle zur Vorhersage von Hilfe und Aggression auf der Basis einer Metaanalyse aller vorliegenden Daten Kognition >> Emotion >> Verhalten Kontrollierbarkeit/ Verantwortlichkeit > -.45 > Mitleid >+.39 > Hilfeverhalten Kontrollierbarkeit/ Verantwortlichkeit > +.52 > Ärger >-.10 > HilfeverhaltenKontrollierbarkeit/ Verantwortlichkeit > -.35 > Mitleid > -.27 > aggr Verhalten Kontrollierbarkeit/ Verantwortlichkeit > +.61 > Ärger > +.38 > aggr Verhalten Kontrollierbarkeit/ Verantwortlichkeit > +.17 > aggr Verhalten
- Attributionale Emotionstheorien - Empirische Studie I: Autobiographische Erinnerungen. Paradigma: Autobiographische Erinnerungen ("narratives") an eigenes prosoziales und antisoziales Verhalten. UV: Hilfe versus Aggression AV: Wahrgenommene Verantwortlichkeit; Mitleid und Ärger; Intensität und Wichtigkeit von Hilfe/Aggression
- Merkmale der Untersuchung: Autobiographische Erinnerungen. (attributionale Emotionstheorien) Probanden: 800 Studierende Analysen: Strukturgleichungsmodelle Statistische Modelle: MIT kognitiver Vermittlung des Verhaltens oder OHNE kognitive Vermittlung des Verhaltens
- Analyse der zu HILFE sowie AGGRESSION erinnerten Szenarien: Übergreifende Analysen (N = 800) Attributionale Emotionstheorien Art der Zielperson: Familie N = 105; Freunde N = 336; Kollegen N = 159; Fremde N = 138 Art des Hilfeverhaltens: Konkrete Hilfe N = 532; Mentale Hilfe N = 230 Art der Zielperson: Familie N = 199; Freunde N = 207; Kollegen N = 252; Fremde N = 056Art der Aggression: Indirekt N = 279; Verbal N = 171; Physisch N = 293
- Attributionale Emotionstheorien Empirische Studie II: Professionelle HelferInnen Paradigma: Autobiographische Erinnerungen an eigenes Hilfeverhalten bei professionellen Helfern.UV: Besonders aufwendige versus eher "schlechte“Hilfe.AV: Wahrgenommene Verantwortlichkeit, Mitleid und Ärger
- Attributionale Emotionstheorien Merkmale der Untersuchung: Professionelle HelferInnen Probanden: 220 Berufstätige aus „helfenden“Berufen (Priester, Ärzte, Krankenschwestern, Sozialarbeiter) Analysen: Strukturgleichungsmodelle Statistische Modelle:A. MIT kognitiver Vermittlung des Verhaltens B. OHNE kognitive Vermittlung des Verhaltens
- Attributionale Emotionstheorien Zusammenfassungaus Meta-Analyse und empirischen Studien: 1. Hohe Übereinstimmung zwischen "Gedankenexperimenten" und autobiographischen Erinnerungen an eigenes Verhalten.2. Hohe Übereinstimmung für verschiedene Formen der Hilfe und der Aggression.3. Hoch konsistente Unterschiede zwischen Hilfe & Aggression in Meta-Analyse und in autobiographischen Erinnerungen.4. Einfluss der postulierten Variablen auch dann, wenn Hilfeleistung(en) durch soziale Normen bestimmt
- Attributionale Emotionstheorien - Dimensionen + Bsp Lokationsdimension: Stolz, Scham, Selbstwert Stabilitätsdimension: Erfolgserwartung, Hoffnung, Pessimismus Kontrollierbarkeit: A. Selbst: Schuld, Scham B. Andere: Ärger, Mitleid Globalität: nicht ganz unkritisch als Konzept; in etwa: wie sehr generalisieren die Auswirkungen eines Effekts auf andere (Lebens-) Bereiche...