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Emotionspsychologie (Subject) / Emo (Lesson)
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- Modifikation 2-Faktoren-Theorie durch Valins (1966) - zentrales Postulat unzutreffende Meinungen über oder Wahrnehmungen von körperlichen Veränd können dieselben Auswirkungen haben wir tatsächliche körperliche Veränd >> nicht objektiv vorhandene physiologische (Erregungs-) Komponente, die unsere Emotionen beeinflusst, sondern deren subjektive Wahrnehmung
- EXP Valins (1966): 2-Faktoren-Theorie Präsentation von Nacktfotos weiblicher Personen bei männlichen Probanden UV1: Darbietung des eigenen Herzschlags Ca irrelevanter Töne; UV2:Zunahme/ Abnahme/ Konstanz dieser Töne (beschleunigter Herzschlag hören > Erregungszustand) AV1: Attraktivitätsbeurteilungen für Fotos (sofort bzw nach 5 wochen); AV2: Auswahl Fotos seitens VPen (besonders attraktiv) Erklärung: Attribution der Herzratenänderubg auf Merkmale der Fotos
- EXP von Valins (1966), Ergebnisse Ansehen Nacktfotos 1. Wenn Probanden glauben, eigenen Herzschlag zu hören, dann Fotos attraktiver bewertet, bei denen Herzschlag-Anstieg 2. Nicht dieser Effekt bei Kontrollgruppe 3. Zeitlich stabiler Effekt, Präferenzen auch 5 Wochen später gleich > eigene Emotionalität geprägt 4. Effekt 3 auch nachweisbar, wenn unmittelbar nach EXP gesagt wird, dass Töne unecht 5. Effekt nur, wenn relativ viel Zeit zum betrachten der Bilder (20s - so lange benötigt realistische körperliche Veränderung)
- EXP von Valins (1966), Fazit 1) auch fiktive Infod über eigenes körperliche Befinden regen Ursachenanalyse an 2) tatsächliche physiologische Erregung keine notwendige Bedingung (sondern eher begünstigender Umstand unter anderen Mgl Ursachen) für Empfinden einer Emotion 3) führen fiktive physiologische Infos evtl zu tatsächlichen physiologischen Veränd? Sicher ist, dass hier gezeigt Effekte auch dann auftreten, wenn dies nicht der Fall
- Alltägliche (Normal-)Fall der Emotionsentstehung Situation (Ereigniswahrnehmung) > Aktivierung von Wissen (um das Ereignis, zB 1 in Klausur) > Emotionale Einschätzung der Situation (zB jubeln) > physiologische Erregung > wahrgenommene Erregung > Zurückführung (=Attribution) der Erregung auf emotionale Einschätzung > Emotion
- Alltägliche vs nicht-alltägliche Fall der Emotionsentstehung > Qualität, Intensität, Erleben A) Qualität der Emotions determiniert durch unsere subjektiven Bewertungen B) Intensität der Emotion tw durch Einschätzung der Situation determiniert, aber überwiegend durch Intensität der körperl Reaktion C) Erleben der Emotion erfordert Attribution (Kognition) der Erregung auf emotionale Ursache
- Ausgangspunkte Zwei-Faktoren-Theorien der Emotion kognitiv-physiolog Emotionstheorien (aufbauend auf William James) Anknüpfung an Arbeiten von Walter Cannon/ an Erkenntnisse Maranons Empfindung Körperlicher Veränd als notwendige, nicht aber hinreichende Bedingung für Emotionsentstehung Emotionen beruhen auf Zusammenwirken von 2 Faktoren, einer physiologischen Erregung und einer Kognition (Körper & Seele)
- Beeinflussung von Emotionen durch (Fehl-) Attributionen - Systematik beeinflussen unsere subjektiven Wahrnehmungen unsere Emotionen? Kombinationen von WAHREN Erregungsursachen (emotional vs nicht-emotional) sowie WAHRGENOMMENEN Erregungsursachen (emotional vs nicht-emotional) (zB Depressive)
- Beeinflussung von Emotionen durch (Fehl-) Attributionen - Vier-Felder-Tafel Falsche wahrgenommene Ursache (Attribution) der Erregung: Emotional (Variante y) bzw nicht-emotional wahre Ursache der Erregung: emotional (Variante x) bzw nicht-emotional emptional-emotional: Veränderung (einer sich ergebenden Emotion) >> therapeutisch relevant emotional - nicht-emotional: Herbeiführung (einer Emotion, die sonst nicht einträte) > anhedonisch: kein Gefühlsleben, Therapie: nicht alles gleichgültig nicht-emotional - emotional: Verhinderung (einer sich sonst ergebenden Emotion) nicht-emotional - nicht-emotional: Beibehaltung (des nicht-emotionalen Zustandes)
- Einwände gegen Experiment von Ross et al (1969) Gruppe Lärm-Attribution: Probanden falsch informiert über Auswirkungen des Lärms, aber richtig informiert über bevorstehende Symptome Gruppe Schock-Attribution: Probanden richtig informiert über Auswirkungen des Lärms, aber nicht über bevorstehende Symptome Hypothese der vorbereitenden Information: allein die korrekte Info über bevorstehenden Symptome könnte Furcht reduzieren helfen, weil eintretenden Symptome weniger überraschend/ unangenehm
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- Ergebnisse Marshall & Zimbardo wahrgenommene Erregung bestätigt Hypothesen Widersprüche herzschlag: bei Adrenalin geringe Emotionsausprägung Emotions-Skalierung (a, a, b)/ Differenzen Emotions-Skalierung/ Verhaltensbeobachtung: Placebo (viel Freude) > Adrenalin > Adrenalin+ (Tw negative Freude)
- Ergebnisse zu Ross, Rodin, Zimbardo mit zunehmender Zeit bleibt Prozentsatz der Probanden, die an Puzzle zur Vermeidung von Elektroschocks arbeiten bei der Schock-Attribution konstant bei Ca 80% Lärm-Attribution: Prozentsatz der Probanden verringert sich mit zeitlicher Dauer (durchschnittlich Ca 40%)
- EXP Ross, Rodin, Zimbardo (1969) zur Beeinflussung von Furcht - UV Ankündigung von Elektroschocks, somit Auslösung von Furcht UV: Gruppe1: Lärm als Erregungsursache (Fehlattribution > Attribution der Furcht auf Lärm); Gruppe2: Lärm als Auslöser irrelevanter Symptome (Kopfschmerzen, Attribution der Furcht auf angekündigten Schock)
- Exp Schachter & Singer (1964) - UV, AV UV: physiolog Erregung (Adrenalinspritze ja/nein - Placebo); Art der Info (über Injektion: keine Information, richtige, falsche); Emotionsinduktion (Situation euphorisch vs ärgerlich - Wartesituation mit anderer Person) AV: Angaben der Probanden über eigene Emotionen (in Wartesituation); Beobachtungsdaten zu erlebten Emotionen
- Hypothesen Marshall & Zimbardo (1979) Placebo: geringere Emotionsausprägung, Adrenalin & Adrenalin+: hoch
- Kritische Anmerkungen zum EXP von Schachter und Singer Versuchsplan nicht vollständig, Ergebnisse entsprechen nur tw Hypothesen, injizierte Dosis Adrenalin nicht am Körpergewicht orientiert, Skala zur Emotionserfassung mehrdeutig, kein Doppelblindversuch für die AV Bedingung
- Können Befunde von Schachter und Singer repliziert werden? Fazit keinerlei Bestätigung für Theorie von Schachter und Singer Injektion von Adrenalin scheint in hohem Maße mit NEGATIVEN Emotionen assoziiert, nicht beliebig interpretierbar Marshall & Zimbardo: Wirkung von Adrenalin weist eine 'geringe Plastizität' auf - kann nich beliebig in pos und neg Emotionen ausgeformt werden
- Nicht-alltäglicher (Sonder-) Fall der Emotionsentstehung Zustand der Unschuld physiolog Erregung (unvorbereitet) > wahrgenommene Erregung > Erklärungsbedürfnis > Ursachensuche > emotionale Einschätzung (zurückgeführt auf etwas in der Situation) > Zurückführung (=Attribution) der Erregung auf emotionale Einschätzung > Emotion
- Replikation des EXP von Schachter und Singer: Marshall und Zimbardo (1979) - Situation, UV, AV Situation: Injektion Vitaminpräparat mit Beschreibung irrelevanter Symptome, anschließend Zstreffen mit 'euphorischen' Konföderiertendes Versuchsleiters UV: Injektion von (a) Placebo (wahr), (b) Adrenalin, (c) Adrenalin relativ zum Körpergewicht (dosiert, standardisiert) > Adrenalin + AVs: 1) Herzrate, 2) wahrgenommene Erregung der VP, 3) Skalierungen von Emotionen vor und nach dem Zstreffen mit Konföderierten, 4) Verhaltensbeobachtungen
- Ross, Rodin, Zimbardo zur Beeinflussung von Furcht AV: Furcht anhand der Wahl eines Puzzles operationalisiert > Verhaltensmaß für Ausmaß von Furcht: Arbeit an Puzzle, das eine Schockvermeidung ermöglicht, wenn man es löst; Arbeit an Puzzle, das keine Schockvermeidung ermöglicht, aber Gewinn eines Geldbetrages abh Größe (als Indikator für Furcht) = Prozentsatz der VP, die in jeweiliger Geuppe an 'Schock-Vermeidungspuzzle' arbeiten
- Schachter und Singer: Hypothesen > Emotionsauspragung gilt für Euphorie sowie Ärger in gleicher Weise Placebo: niedrig - kaum Erregungszustand Adrenalin + richtige Info: niedrig Adrenalin + keine Info: hoch - Erregungszustand nicht auf Stoff zurückgeführt Adrenalin + falsche Info: hoch (nicht genügend VP für Arägerbedingung mit Adrenalin und falscher Info)
- Schachter und Singer - Ergebnisse Euphorie: Skalierung der Probanden und Beobachtung des Verhaltens > Widerspruch bei Placebo, höherer Wert als erwartet; tw bestätigt durch niedrige Werte bei Adrenalininjektion und richtiger Info Ärger: Skalierung - keine signifikanten Unterschiede > Gegensätzliche Ergebnisse zu Beobachtung: Bestätigung der Hypothesen
- Theoretische Postulate Zwei-Faktoren-Theorie Verknüpfung der physiolog Komponente mir Emotionsintensität Verknüpfung kogn Komponente mit Emotionsqualität Kognitive Komponente beinhaltet: emotions-relevante (etwas ist stressreich) Einschätzung der Situation & Kausalattribution (Ursachenzuschreibung) der Erregung auf Situationseinschätzung (schlechte Organisation von sich selbst oder äußere Ursachenfindung > Auswirkung auf Bewertung)
- vorläufige Zsfassung (2-Faktoren-Theorien der Emotion, Valins) fiktive Rückmeldungen über physiolog Veränd führen zu ganz ähnlichen emotionalen Prozessen wie tatsächlich physiolog Veränd tatsächl physiolog Prozesse sind KEINE notwendige Bedingung für das Auftreten von Emotionen (zumindest für den nicht-alltägl Fall der Emotionsentstehung)
- Gibt es Emotionen ohne physiolog Erregung? (Bermond et al, 1991) Rückenmarksverletzungen (+ Patienten, bei denen Signale aus peripheren Nervensystem durch Betablocker unterdrückt) führen nicht zu allg Reduktion der emotionalen Erregbarkeit nach Ansicht der querschnittsgelähmten Patienten hatte ihre allg emotionale Erregbarkeit nach der Verletzung eher zugenommen als abgenommen
- Fazit zu "Emotion und physiolog Erregung" Physiolog <> kogn Komponente Ungeklärte Erregung Subj. Wahrnehmung Abwesenheit Fehlattribution physiolog Erregung = Bestandteil vieler Emotionen zur physiolog Erregung müssen kogn Faktoren hinzutreten nicht zutreffend: physiolog Komponente bestimmt die Intensität und kogn Komponente die Qualität unerklärte physiolog Erregung in hohem Maße mit neg Emotionen einhergehend, nicht mit pos subjektive Wahrnehm eigener körperlicher Prozesse bestimmt empfundene Emotion - nicht objektive physiolog Erregung auch in Abwesenheit von physiolog Prozessen kommt es zu Emotionen Fehlattributionen über physiolog Prozesse können Emotionen begünstigen/ verhindern
- Überlegungen von Magda Arnold Betonung der kognitiven Voraussetzungen von Emotionen Glaubensannahmen oder Überzeugungen über Sachverhalt: APPRAISAL (Bewertung, Einschätzung) Art des Appraisals bestimmt Qualität UND Intensität der erlebten Emotionen (> Unterschied zur 2-Faktoren-Theorie)
- zwei Arten von Kognitionen/Appraisals unterscheidbar (Arnold) faktische Kognitionen (Tatsachenüberzeugungen): etwas wahrzunehmen oder zu erkennen, wie es als Objekt beschaffen ist, unabh von der Auswirkung auf mich evaluative Kogn (Wertüberzeugungen): Einschätzung, dass mich (meine besonderen Erfahrungen, Ziele) etwas auf irgendeine Art betrifft bspw erwünscht, unerwünscht, wertvoll, schädlich
- Bsp Freude und Leid (Magda Arnold) Freude über X wird erlebt, wenn ... Tatsachenüberzeugung, dass X der Fall ist PLUS Wertüberzeugung, dass X pos Leid wird erlebt, wenn ... Tatsachenüberzeugung, dass X der Fall ist PLUS Wertüberzeugung, dass X neg Fazit: Arnolds Theorie = GLAUBE-WUNSCH-THEORIE
- Natur der Emotionen (Arnold) Einschätzung der Situation löst Handlungstenden aus, die als Emotion erlebt > emotionale Erlebensqualität besteht in dieser unwillkürlichen Anziehung oder Abstoßung Wünsche oder Handlungsimpulse werden als Gefühle erlebt Ideen von Arnold = Komponenten aus Theorien James und von Meinong + Bezüge zur Feldtheorie von Lewin
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- Fkt der Emotionen (Arnold) Hinweis auf evolutionäre Vorteile große Ähnlichkeit zu Überlegungen McDougall's ein Unterschied: meiste Emotionen HEUTE nicht mehr adaptiv
- Entstehung der Emotionen (Arnold) 1) Tatsachenüberzeugung 2) Wertüberzeugung 3) Handlungsimpuls = erlebte Emotion 4) physiolog Reakt und Mimik 5) emotionale Handlung (dieser Aspekt geht über Meinongs Ideen hinaus)
- Entstehung der Emotionen (Arnold) SIEHE GRAFIK Glaube, dass Sachverhalt vorliegt > veranlasst > Bewertung des Sachverhalts als pos/ neg < Wünsche der Person Glaube, dass Sachverhalt vorliegt > Impuls zur Annäherung/ Vermeidung (Gefühl = erlebter Handlungsimpuls) > emotionale Handlung (Annäherung/ Vermeidung) Glaube, dass Sachverhalt vorliegt > physiolog Reakt; Gesichtsausdruck
- Natur der Einschätzung/ des kogn Appraisals (Arnold) - Regelfall und unüblicher Fall Regelfall: automatische Einschätzungsprozesse - nicht introspektiv zugänglich, ohne willentliches Zutun, oftmals gegen eigenen Willen, sehr schnell unüblicher Fall: nicht automatische Einschätzungsprozesse - bei unklaren/ besonders wichtigen Situationen - mgl: Neu-Bewertung der spontanen Bewertung (Re-Appraisal)
- Natur der Einschätzung/ des kogn Appraisals (Arnold) - 3 Arten der Bewertung Bewertung: pos/ neg Anwesenheit: Abwesenheit/ Anwesenheit Bewältigbarkeit: zu bewältigen oder nicht (spricht Kausaldimension der Kontrollierbarkeit an) Kombi dieser Einschätzungsdimensionen > unterschiedliche Einschätzungsmuster
- Natur der Einschätzung/ des kogn Appraisals (Arnold) - Einschätzungsdimensionen bei versch Emotionen > Emotion: 1. Bewertung, 2. An-/Abwesenheit, 3. Bewältigbarkeit Freude: pos, anwesend, leicht beizubehalten Ärger: neg, anwesend, bewältigbar (aber schwierig) Trübsinn/ Depression: neg, anwesend, nicht zu bewältigen Hoffnung: pos, abwesend, erreichbar (aber schwierig) Furcht: neg, abwesend, leicht zu verhindern
- Fazit Magda Arnold Handlungsaspekte der Emotion zunehmend wichtiger, aber vglweise vage heraus gearbeitet Einschätzungen (appraisals) in Beziehung zueinander gesetzt, entsteht somit eine Systematik erstmals deutlich, wie wichtig es für meine Emotionen (mein Wohlbefinden) ist, ob und wie ich etwas kontrollieren/ bewältigen kann
- Überlegungen von Richard Lazarus Ursprung der Theorie: Unzulänglichkeiten einer behavioristisch orierentierten STRESS-Forschung in 40er Jahren Befund: identische Stresssituationen resultieren in ganz unterschiedlichen Emotionen und Verhaltensweisen Resultat: kognitiv-phänomenologische Emotionstheorie
- was ist Stress? - siehe Grafik bei Lazarus Stressor <kognitive Bewertung> Person <kogn Bewertung> Ressourcen Person > mgl Reakt: physiologisch, behavioral, emotional, kogn Stressor: Typ - Umwelt, psychisch, sozial; Dimension - Intensität, Dauer, Häufigkeit, Vorh.sagbk. Person: physiologisch - körperl Gesundheit, konstitutionelle Stabilität; psychisch - mentale Gesundheit, Temperament, Selbstkonzept, Gefühl der Selbststeuerung, Selbstwert; kulturell - kulturelle Festlegungen, Bedeutungen, erwartete Reaktionsweise Ressourcen: materiell - Geld, medizinisch, Versorgung; persönlich - Fertigkeiten, Copingstil; sozial - Unterstützende Netzwerke, professionelle Hilfe
- was ist Stress? - biopsychologisch betrachtet (Hans Selye in 50er Jahren) - Pos/neg =pos Aspekte, weil Stressreaktion adaptive Veränd bewirkt, die dem Organismus helfen, den Stressor (das stress-auslösende Ereignis) zu bewältigen = neg Konsequenzen von dauerhaftem Stress (vergrößerte Nebennierenrinden, Magengeschwüre, Anfälligkeit für Infektionen)
- was ist Stress? - zwei körperl Komponenten System 1: Sympathikus und Nebennierenmark-System = Aktivierung des sympathischen NS > Nebennierenmark > Ausschüttung von Noradrenalin und Adrenalin System 2: Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-System = Aktivierung des Hypophysen-Vorderlappens > Nebennierenmark > Ausschüttung von Glucocorticoiden Selye konzentrierte sich auf System 2
- Was ist Stress? - 2 Auslöser physische Stressoren wie Verletzungen, Rangkämpfe, Bedrohungen psychische Stressoren wie Prüfungen, Verlust eines Partners, Konflikte in Beziehungen
- Was ist Stress und wie wirkt er sich aus? - Bsp Prokastination gesundheitliche Kosten des Aufschiebens: Aufschieber: lageorientiert; nicht Aufschieber: handlungsorientiert Aufschieber am Anfang des Semesters weniger Stresssymptome, am Ende deutlich mehr
- Primary Appraisals (Theorie der STRESS-Emotionen - Lazarus) Bewertung und Anwesenheit bei Arnold Beantwortung von: ist ein Stimulus/ Situation... motiv-relevant (betrifft es überdauernde Interessen der Person) günstig-positiv (ist es hilfreich bzgl auf diese Interessen) bedrohlich (für diese Interessen) betrifft es Schaden oder Verlust oder hat es den Charakter einer Herausforderung?
- Secondary Appraisals (Theorie der STRESS-Emotionen - Lazarus) Bewältigbarkeit bei Arnold Welche Möglichkeiten habe ich, die Situation oder das Auftreten des Ereignisses zu bewältigen?
- Natur der Emotion (Lazarus) + Def + Komponenten + Situationseinschätzung Emotion = Reaktionssyndrom besteht aus einem organisierten Muster aus psychischen und physischen Reakt: kogn, Erlebens-, konative, physiologische Komponente Situationseinschätzung ist nicht mehr URSACHE für Emotion, sondern TEIL des Reaktionssyndroms Emotion
- Fkt von Emotionen (Lazarus) Emotion ist evolutionär entstanden, eine Strategie, die der Bewältigung von Situationen dient, die motivrelevant sind
- Prozess der Emotionsentstehung (Lazarus) Unterscheidung zwischen Personfaktoren (Wünsche, Wissen, Meinungen ...) Primary und Secondary Appraisals Handlungstendenzen > 1) Bewältigungshandlungen: problemorientierter, emotionsrelevanter Art > 2) physiolog Reakt
- Emotionsentstehung - Abb siehe Lazarus Situation > primäre Einschätzung der Situation als: günstig-pos, bedrohlich, Schaden-Verlust, Herausforderung < Personenfaktoren: Wissen, Wünsche (Motive) primäre Einschätzung <> sekundäre Einschätzung (Beurteilung der Bewältungsmgl) >> Handlungstendenz > physiolog Reakt; Bewältigungshandlungen: problemorientiert, emotionsorientiert > Situation
- Bsp für Stress-Emotionen (Lazarus) Furcht: Unsicherheit, ob ich etwas Negatives verhindern kann Ärger: Zuversicht, eine Bedrohung beseitigen zu können (zB durch Gegenangriff) Hoffnungslosigkeit: Überzeugung, einem antizipierten neg Ereignis nicht entgehen zu können