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Emotionspsychologie (Subject) / Emo (Lesson)
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- Emotionsauslösung durch Mitfühlen Auslöser, Handlung, Fkt Auslöser: Wahrnehmung von Instinktverhalten bei anderen, sodass man selbst das gleiche Verhalten zeigt instinktive Handlungstendenz: gleichgerichtetes instinktives Verhalten Fkt: kommunikative Fkt, die selbst- und arterhaltend
- Angeborene Auslöser und Konsequenzen der Emotion Furcht spezif angeborene Auslöser: plötzliche laute Geräusche, Verlust von Halt, extreme Abw vom Gewohnten Mitfühlen/ Mitleid: das für Furcht charakteristische Verhalten von Artgenossen
- Modifizierte oder erlernte Auslöser der Furcht: Ausweitung und Eingrenzung der angeborenen Auslöser assoziierte Auslöser (klassisches Konditionieren): Objekte/ Ereignisse, die vormals keine Furcht auslösten, lösen nun aufgrund einer Assoziation Furcht aus ähnliche Auslöser (Reizgeneralisierung): Objekte, die natürlichen/ konditionierten Auslöser ähnlich, lösen nun Furcht aus > mehr werdend; gegenteilig zu... spezialisierte Auslöser (Reizdiskrimination): von versch Varianten eines natürlichen Auslösers verursachen aufgrund von Diskriminationslernen nur best Varianten Furcht > beunruhigendes Geräusch beim Autofahren
- Lernformen (2) klassisches Konditionieren > respondentes Verhalten > Reflexe, Phobien, passiv operantes Konditionieren > operantes Verhalten > zielgerichtet, aktiv > Trennung manchmal nicht mgl
- Modifikation der Emotionsauslöser (McDougall) Ausweitung durch Assoziation und Ähnlichkeit Speialisierung durch Prozesse der zunehmenden Reizdiskrimination
- Modifikation der Instinkthandlungen (Ontogenese; McDougall) jede mgl Handlung kann in Dienst eines Instinktziels gestellt jede ursprüngl Instinkthandlung (konativer Teil) kann modifiziert, kontrolliert, unterdrückt werden
- sekundäre Emotionen > komplexe Emotionen (McDougall) Vermischung primärer Emotionen zu zsgesetzten komplexe Emotionen beruhen auf Mischung aus "Gesinnungen" (= erworbene emotionale Dispositionen) Zuneigung, Abneigung, Respekt Gesinnungen und komplexe Em. = gelernt durch Assoziation (klass Konditionieren)
- sekundäre Emotionen > abgeleitete Em. (McDougall) Welche Faktoren treffen zusammen? zshängend mit erfolgreichen/ nicht erfolgreichen Ausführen einer Handlung (Erwartungen) nicht mit spezif Handlungsimpuls assoziiert enger Bezug zum kogn Konzept der Erfolgserwartung in Zshang mit anderen Instinktzielen > zwei Faktoren treffen zs: konativer Faktor (=aktivierte Handlungstendenz eines spezif Instinktprozesses (Anmeldung Prüfung, hingehen) + kognitiver Faktor (=subj Wahrsch von Erfolg/Misserfolg (Erwartung))
- abgeleitete Emotionen (McDougall) + Bsp Aktivierung einer primären Emotion umfasst das Bewusstsein des Strebens und der Wahrsch des Erfolds dieses Strebens > Erlebnisse von primären und komplexen Emotionen werden durch abgeleitete Emotionen verkompliziert Polarforscher auf Heimweg, Übergang von Zuversicht in Hoffnung zu Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung > Merkmale: Konstanz der konativen Komponente (überleben wollen) & Variation der Warsch.komponente (damit in Zshang stehende Veränd der Emotionen)
- Kritik an McDougall aus behavioristischer Perspektive, mangelnde exp. Belege für Theorie, keine Ablehnung des Lamarckismus, Analyse parapsycholog Phänomene Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung nie verstanden zw 1904-1920 keine Mgl, exp zu arbeiten pos Haltung zur Eugenik (Erbgut verändern, wie ich möchte) > Japans Bemühungen zur "relativen Eugenik", IQ nächster Generationen durch Heirat best Personen erhöhen Annahme, dass individuelle Unterschiede angeboren + Gruppenunterschiede zw Nationen (Beurteilung aufgrund historischer Kenntnisse)
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- Pro McDougall Vorwegnahme und Wegbereitung zahlreicher Aspekte der modernen Auffassungen über Emotionen, Vorwegnahme der Evolutionären Psy Lamarckismus war zu seiner Zeit weit verbreiteter Irrtum, McDougall trug dazu bei, diese Anschauung zu falsifizieren Parapsy mittlerweile als Teilgebiet der Psy was Darwin & Konrad Lorenz am Tierverhalten gezeigt, übertrug McDougall auf Mensch
- Merkmale Behaviorismus Methode: Exp S-R-Modell (Kognitionen als BlackBox) kein Bewusstsein, keine Homöostase Hedonismus: ja Beschränkung auf "intersubjektiv zugängl Daten" > Replizierbarkeit; Ablehnung Introspektionismus
- Def Emotion aus behaviorist Sicht (John Watson) + Basisemotionen = intersubjektiv beobachtbare Reaktionsmuster, die durch best Umweltreize ausgelöst > Verhalten beobachten > exp Kontrolle Reaktionsmuster: Details der Reaktion mit einiger Konstanz, Regelmäßigkeit und in ungefähr derselben Abfolge auftreten, wenn der auslösende Reiz dargeboten meiste Reaktionen gelernt, ungelernt = Furcht, Wut, Liebe als "Basisemotionen" Emotionen entbinden das Individuum vom Existieren als hochgradig perfekte biolog Maschine > Emotionen = irrational, nicht funktional (wie bei McDougall)
- Begriffe des klass Konditionierens neutraler Stimulus unkonditionierter Stimulus unkonditionierte Reaktion konditionierter Stimulus (=NS) konditionierte Reaktion (=ähnlich wie UCR, etwas schwächer ausgeprägt)
- Exp mit kleinem Albert (Watson, Rayner) Ziel: Konditioniertung Furchtreaktion Überprüfung Ähnlichkeit von unkonditionierter und konditionierter Reaktion sowie Reizgeneralisierung Angst vor weißer Ratte konditioniert > Angst vor Bart von Weihnachtsmann Lernphase: Präsentation Tier (NS) + lautes Geräusch (UCS) > Furchreaktion (UCR) Testphase: Präsentation Tier (CS) > Furchtreakion (CR)
- Fragestellungen bei Watson & Rayner Furchtreakt bei Menschen konditionierbar Reizgeneralisierung eher mgl Einfluss der Zeit auf Aufrechterhaltung konditionierter Reaktion unklar
- Beseitigen konditionierter Furchtreaktionen (Jones) Kind = Furcht vor weißer Ratte (unklare Gründe) + alles mit weißem Fell Kombi pos Stimuli (Lieblingsspeise) mit furchtauslösenden Reiz (Kaninchen) > nach 2 Monaten Auflösung der neg Reakt einmal etablierte Reaktion (One-Shot-Learning) zu verlernen ist sehr schwer
- systematische Desensibilierung (Wolpe) Anwendung bei emotionalen Störungen/ Ängsten > kogn Verhaltenstherapie pos Reaktionen auslösen durch (a) Anwesenheit von Angst assoziierten Reizen oder (b) innerliche Vorstellung neg Reize > Anwendung von Entspannungstechniken schrittweise für gering (Regenwurm) bis sehr hoch angstbesetzte Reize (Schlange) > Angsthierarchie
- Zwischenfazit klass Konditionieren (Watson) alle Arten von Reizen konditionierbar typische Ängste und untypische (Steckdosen)
- Garcia Effekt 2 Bei Präsentation von Süßstoff > keine/ schwächere/ langsamere Konditionierung ... der Vermeidung der Übelkeit Lernphase: Wasser + Süßstoff oder Ton oder Lichtsignal (NS) UCS: Elektroschock (Schmerz) > UCR: Vermeidung wasser Testphase: Theorie > Wasser + Süßstoff/ Ton/ Licht (CS) > Vermeidung Wasser (CR) Befund: Wasser + Ton oder Licht (NICHT S), dann Vermeidung des Wassers > Unterschied: Art von UCS und UCR (Übelkeit/ Schmerz) > beides: Vermeidungsreaktionen
- Garcia-Effekt 1 Bei Präsentation von Ton und Licht > keine/ schwächere/ langsamere Konditionierung ... der Vermeidung der Übelkeit Lernphase: Wasser + Süßstoff oder Ton oder Lichtsignal (NS) UCS: Medikament, das Übelkeit verursacht > UCR: Vermeidung wasser Testphase: Theorie > Wasser + Süßstoff/ Ton/ Licht (CS) > Vermeidung Wasser (CR) Befund: Wasser + Süßstoff (NICHT T ODER L), dann Vermeidung des Wassers > NCHT gleich oft gelernt/ konditioniert, dann gleich gut gelernt
- Zsfassung Garcia Effekt gut lernbar ist Kombi aus A Geschmacksreiz & Vermeidung von Übelkeit + B elektrische Reize und elektroschockvermeidung
- Preparedness von Seligman Bereitschaft von phobischen Reaktionen ist nicht für alle Arten von Reizen identisch in Phylogenese erworbene Bereitschaft, best zunächst neutrale Reize mit Furcht zu assoziieren
- Exp von Öhman zur Preparedness UV, AV, Phasen, Ergebnis UV: phobische va neutrale Reize beim klass. Kond AV: Hautleitfähigkeit (Indikator Furchtreaktion) während und nach Klass Kond Phasen: Habituation > Erwerb > Löschung (nur Ton) CS+ = Kombi konditionierter + phobischer Stimulus (Ton+Schlangenbild); CS- = Ton ohne Bild bei phobischen Reizen durchgängig höhere Stressreaktion als bei nicht-phobischen, wobei CS+ sehr hoch steigt bei Erwerb (phobische Reize) und CS- auch höher liegt als CS+ (etwas höher als ..) & CS- bei neutralen
- Anwendungsbeispiele zum klassischen Konditionieren Babysitter Situation: NS=Schwester, UCS=weg gehende Eltern, UCR=Schreien, CS=Schwester, CR=Schreien Angst nach Unfall (One-Shot-Learning) Medikamenten-Toleranz (auf Dauer weniger wirkend) Behandlung von Kadavern für wildernde Tiere: Konditionierung einer Geschmacksaversion Entw von Geschmacksaversionen (konditionierte Vermeidung von Substanzen mit spezif Geschmack) bei Chemo-Therapie
- Kritikpunkte an Watsons Emotionstheorie Def von Emotionen als chaotisches Reaktionsmuster ist nicht haltbar Genese & Weiterentw der Emotionen = unklar, da Lerngeschichte des Individuums niemals vollständig bekannt Furcht ist nicht die einzige Emotion und klass Konditionieren nicht die einige Möglichkeit zum Erwerb derselben bestimmte Reize sind leichter konditionierbar als andere (Preparedness)
- William James Anfänge der biologischen (andere Quellen: kogn-physiologische) Theorien > Einfluss auf kogn und biolog Theorien bis heute central founder figure
- Common sense Auffassung von Emotionen Stimulus > Emotion > Erregung des autonomen Nervensystems (tw Wechselwirkung zw Körper und Geist)
- James-Lange-Theorie der Emotion Stimulus > Erregung des autonomen Nervensystems (willentlich nicht beeinflussbar, zB Hormone) > dessen Wahrnehmung ist die Emotion wir weinen nicht weil wir traurig sind, sondern wir sind traurig weil wir weinen
- Cannons Kritik + Cannon-Bard-Theorie der Emotion Stimulus > verarbeitet durch Teile des Gehirns > Erregung des autonomen NS + Erleben der Emotion denken determiniert Erregung und Erleben
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- Schachter's 2-Faktoren-Theorie der Emotion stimulus > Erregung es autonomen NS > gleichzeitig kogn Bewertung (appraisal) > Bewertung der Erregungskomponente als eine Emotion
- Merkmale der james'schen Theorie Emotionen angesehen als Folge (der Wahrnehmung) körperlicher Veränd Unterscheidung von versch Instinkten Differenzierung in gröbere und feinere Emotionen Unterscheidung in Instinkte und Emotionen gegensatz zu Watson: ERLEBEN der Emotionen = wichtiger Teil der James'schen Theorie
- Unterscheidung von Emotionen (William James) gröbere: starke körperliche Auswirkungen - Liebe, Hass, Furcht, Zorn, Freude, Kummer, Scham, Stolz > gröbere werden überwiegend behandelt in Theorie feinere: moralische, Intellektuelle, ästhetische Gefühle mit geringen körperlichen Veränd - Genugtuung, Dankbarkeit, Wissbegierde, Erleichterung, Bewunderung ...
- Zentrales Postulat bei William James die körperliche Veränderung (z.B. Herzschlag) folgen unmittelbar auf die Wahrnehmung der erregenden Tatsache (z.B. Schlange) die Empfingund (unser bewusstes Erleben) dieser Veränderungen zum Zeitpunkt ihres Auftretens IST die Emotion
- zeitliche Sequenz der Emotionsentstehung (William James) Auslösung einer Emotion: Wahrnehmung eines Gegenstands/ Sachverhalts > Auslösung körperl Veränd unmittelbar Art der körperl Veränd: unwillkürliche Reaktionen (erhöhte Herzrate, flacher Atem, Zittern der Lippen, Gänsehaut, Aufruhr in Eingeweiden) + Willkürreaktionen (Davonlaufen, Zuschlagen, andere impulsive Reakt) >> Emotion ist die Wahrnehmung dieser körperl Veränd Fazit: wir weinen nicht, weil wir traurig sind - sondern wir sind traurig, weil wir weinen
- warum gibt es so zahlreiche Emotionen? (William James) Emotionsauslösender Stimulus (Gefahrenquelle) > Wahrnehmung > körperliche (insbesondere viszerale (Adrenalin)) Veränd > Wahrnehmung = Emotion wenn man bedenkt, dass es nur wenige körperliche Reaktionsmuster gibt ... köperl Veränd, die durch Stimuli (Ereignisse, Wahrnehmungen) ausgelöst werden = unendlich zahlreich, dass der Organismus = Resonanzboden (Instrument > viele Töne), den jede Änderung des Bewusstseins (egal wie klein) in Schwingungen versetzt
- Weiterentwicklung der Theorie durch William James Hinzufügung einer bewertenden Komponente > statt blßer Wahrnehmung eines Stimulus "Idee des lebenswichtigsten Elementes einer Gesamtsituation" (Schlange in freier Wildbahn oder Käfig; Käfig = weniger lebenswichtig) Stärkere Gewichtung der unwillkürlichen (viszeralen) Reaktionen bei Emotionsentstehung > da willkürliche Handlungen mit vielen vorauslaufenden Ursachen, nicht notwendigerweise emotionaler Natur (Weglaufen bei Angst vor Bär oder vor Regenschauer)
- Zsfassung der Theorien der Emotionsentstehung (nach James) 1. Alltagsverständnis der Emotionsentstehung: Wahrnehung eines auslösenden Sachverhalts > Emotion > körperl Veränd 2. ursprüngl Fassung der Emotionstheorie: Wahrnehm auslösender Sachverhalt > emotionsspezifische körperliche Veränd a) unwillkürliche, viszerale Reaktion b) willkürliche instrumentelle Reaktionen > körperl Veränd 3. präzisierte Fasung: Idee des lebenswichtigsten Elements der Gesamtsituation > emotionsspezif viszerale Reaktion > Empfindung von ausgebreiteten, diffusen viszeralen Reaktionen (= Emotion)
- Aufbau des vegetativen NS > parasympathisch verengte Pupillen, stimuliert Speichelfluss, verlangsamt Herztätigkeit, verengt Bronchien, stimuliert Verdauung zuständig dafür dass wir nach Anstrengung wieder in Ruhezustand gelangen > erholen (Entspannungstechniken) anhaltende Traurigkeit/ Depression: NS heruntergefahren, wenig Bewegung; bzw guter Trainiertheitsgrad
- Aufbau des vegetativen NS > sympathisch weitet Pupillen, hemmt Speichelfluss, entspannt Bronchien, beschleunigt Herztätigkeit, hemmt Verdauung, stimuliert Freisetzen von Glucose durch Leber, Sekretion von Adrenalin + Noradrenalin durch Leber zuständig für körperliche und geistige Aktivierung > Fight-Flight(-Syndrom)
- Walter Cannons Kritik an James: 1. Einwand Emotionserleben auch nach Viszera-Abtrennung > in Tierexp bleibt Ausdrucksverhalten der Tiere identisch, wenngleich diese nicht zu ihrem Erleben befragt werden können keine Info des Nervensystems > umso höher die Abtrennung, desto schwerwiegender
- Walter Channons Kritik an James: Einwand 2 mangelnde Differenzierhungsfähigkeit der Viszera für versch Emotionen > identische viszerale Muster treten bei versch emotionalen sowie nicht-emotionalen Zuständen auf > Ähnlichkeit von Wut und Furcht bzgl der begleitenden viseralen Veränd (Gehirnscans ähnlich aussehend) > schwierige biopsycholog Frage noch nicht hinreichend geklärt, auch nicht mit bildgebenden Verfahren des Gehirns
- Walter Channons Kritik an James: Einwand 3 Eingeweide sind relativ unempfindliche Organe > wenige Rezeptoren, Nervenfasern diese Kritik inzwischen relativiert (nicht widerlegt) > emotionale Gedankengänge verursachen messbare aber geringe physiolog Reaktionen > gegenüber körperlicher Beanspruchung geringfügiger
- Walter Channons Kritik an James: Einwand 4 viszerale Reaktionen laufen zu langsam ab, um für die Emotionsentstehung verantworlich zu sein > entsprechende Reaktzeiten zw 0,25 und 1s, tw länger > experimentelle Studien zu zeitl Merkmalen emotionaler Reaktionsmuster wären notwendig, die bisher unterschiedliche, nicht eindeutige Ergebnisse erbracht >> manchmal Emotion schneller als viszerales NS reagieren kann
- Walter Cannons Kritik an James: Einwand 5 künstliche Induktion viszeraler Änderungen führt nicht zur Emotion zB Fieber oder Injektion von Adrenalin systemat Untersuchung der Adrenalinwirkung durch Maranon (erfüllt heutige wissenschaftl und ethische Standards nicht)
- Maranons Exp mit Adrenalin Erfasst wurde .... > 200 Patienten, Injektion versch Mengen Adrenalin erfasst wurden Latenz, Dauer, Intensität, Art (Form) der nachfolgenden Reaktion/ Erlebnisse >70% berichten über körperl Empfindungen, die Emotionen ähneln oder Symptome von Emotionen sind: Pochen in Arterien, Druckempfindungen in Brust, Zittern, Kältegefühle, Trockenheit im Mund, Nervosität, Schwäche, Übelkeit
- Maranons Exp "Als-ob-Gefühle" ich fühle mich, als ob ... ich Angst hätte, nur dass ich ganz ruhig bin; ich innerlich bewegt wäre; ich anfinge zu weinen, ohne zu wissen warum > keine Emotionen in Reinform, oft mit Einschränkungen > Erinnern an traurgies/ ärgerliches Ereignis > nachdem Injektion erhalten und sie an kranke Kinder/ verstorbene Eltern denken sollten > in die Richtung gefühlt >> funktioniert nur mit Induktion neg Emotionen
- Bodily Maps of Emotions William James in der heutigen Forschung topopraphical self-report tool > Aufschluss darüber, dass Menschen kulturübergreifend unterschiedliche emotionale Zustände mit Erregungen in ganz bestimmten, distinkten Körperregionen verknüpfen 773 Personen aus 3 Nationen > Bewertung von 6 Basisemotionen + weiterer + neutralen Status hinsichtlich der Einschätzung: WO fühle ich diese Emotion? sympathisch bei Ärger, Freude, Liebe ...; parasympathisch bei Trauer, Depression ... > keine Energie assoziiert
- Entscheidungsexp zur Hypothese der vorbereitenden Info Olsen > Sprechangst UV1: Manipulation Fehl-Attribution > Probanden informiert, dass Symptome von Aufgeregtheit entweder auf bevorstehenden Vortrag oder andere Faktoren zurückzuführen UV2: Manipulation der Info > Probanden entweder über bevorstehende Symptome informiert oder nicht Ergebnisse: selbst bei Einführung einer vorbereitenden Info hilft Fehl-Attribution von Erregung > Probanden mit weniger Sprechangst
- Fazit zur Fehlattribution physiologogischer Erklärung und zur Hypothese der vorbereitenden Info A) Fehl-Attribution physiologischer Erregungsmuster reduziert entsprechende emotionale Symptome + Konsequenzen B) Vorbereitende Info zu physiologischen Erregungsmustern reduziert entsprechende emotionale Symptome+ Konsequenzen C) beide Faktoren ergänzen sich gegenseitig