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VT1 (Subject) / VT1 (Lesson)

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This lesson was created by Johannamaria123.

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  • Kritik an der komplizierten Trauer als Diagnose Cut-off von 6 Monaten nicht für alle Trauernden repräsentativ  Validierungsstudie wurde mit Verwitweten durchgeführt (verwaiste Eltern, Suizidangehörige?) Normaler Trauerverlauf kann bei Subgruppen länger und intensiver dauern es gibt keine qualitativen Unterschiede der Symptomatik der komplizierten Trauer und der normalen Trauer (z.B. Trennungsschmerz) 
  • ICD-11 (Maercker et al., 2013) Wann kann anhaltende Trauerstörung daignostiziert werden? „Eine anhaltende Trauerstörung kann nur dann diagnostiziert werden, wenndie Trauerreaktion außerhalb der normativen Erwartungen des kulturellenKontextes der Person liegen (mind. 6 Monate nach dem Tod).“
  • Vorteile an der komplizierten Trauer als Diagnose (-4-) • Frühe Identifizierung• verbesserte Hilfsangebote (z.B. Psychotherapie;   Selbsthilfegruppen)• Verbesserung der Diagnostik• Anerkennung durch Gesundheitssystem (z.B. AU-Tage)
  • Trauertheorien (Biologisches Modell) • Erhöhte Mortalitätsrate von Witwern gegenüber nichtverwitweten  Männern in den ersten 6 Monaten nach dem Tod (40% höher)• Erhöhte Herzrate und Blutdruck in der Akutphase (Buckley et al, 2011)• Erhöhte Freisetzung von Kortisol in den ersten 10 Tagen bis 6 Monate  nach dem Tod (Gerra et al., 2003)• Immunbiologische Reaktion: 2-8 Wochen nach dem Tod niedriges  Niveau an T-Zellen (O‘Connor, 2013)
  • Mortalität trauernder Geschwister (Rostila et al., 2012) 1981-2002 Alter18-69 Jahre (N= 160.588) trauernde vs. nicht-trauernde Geschwister alle Todesumstände in allen Altersgruppenzeigten die trauernden Geschwister höhere Mortalitätsraten als die Kontrollgruppe Mortalitsrate höher als bei Verlust eines Kindes/ Elternteils Altersgruppe 18-39 Jahre hatte die höchsteMortalitätsrate Unerwarteter und unnatürlicher Tod hatte starkenEinfluss auf Mortalität
  • notionwide follow-up study: Suicide following the death of a sibling Wie hoch Risiko zu sterben: bei Schwester vs. Bruder Schwester: 3.1 höheres Risiko durch Suizid zu sterben Bruder: 2.1 höheres Risiko durch Suizid zu sterben 
  • Gründe für erhöhte Suizidrate wenn Geschwister sterben -Erhöhter Stress nach dem Tod-Weniger BewälAgungsstrategien verfügbar-Weniger soziale Unterstützung-Gesundheitliche Vulnerabilität
  • Trauertheorien: Stress-Modell Der Tod einer nahestehenden Person ist eine Stressreaktion Insbesondere in der Akutphase gleiche physiologische Reaktion wie die PTBS oder Angststörung Symptomcluster: (Horowitz et al., 1997): -Vermeidungsverhalten-Intrusionen-Anpassungsstörungen
  • Phasenmodell (Freud) VL komplizierte Trauer 1) Realisierung, dass das Objekt nicht mehr existiert;2) Abziehen aller emotionalen Verknüpfungen undErinnerungen an das verlorene Objekt;3) Lösung der Libido von dem Objekt;4) Wiederaufnahme und Zuwendung zu neuenBindungen
  • Was haben Stroebe et al., 2005 bzgl. des Trauerprozesses herausgefunden? Kein empirischer Beleg, dass die Auflösung derBeziehung zur verstorbenen Person denTrauerprozess fördert (Stroebe et al., 2005)
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  • Phasenmodell (Bowlby) VL komplizierte Trauer 1. Phase der Betäubung (wenige Stunden bis zu einer    Woche)2. Sehnsucht und Suche nach der verstorbenen Person3. Phase der Desorganisatoon und Verzweiflung:    Umbruchsphase4. Phase der Reorganisation: Akzeptanz des Verlustes
  • Phasenmodell (Kübler-Ross) VL komplizierte Trauer (1) Nicht-wahr-haben-wollen („Das ist nicht mein Kind…..)(2) Wut(3) Feilschen „ Wenn….dann…“(4) Depression(5) Akzeptanz
  • duales Phasenmodell der Trauerbewältigung (Stroebe und Schut, 2001) Verlust-orientiert• Trauerarbeit• Intrusionen• Auflösung der  Bindungen• Verleugnung/  Vermeidung von  Veränderungen Wiederherstellungsorientiert• Veränderungen   aufmerksam verfolgen• Neue Dinge unternehmen• Sich von Trauer ablenken• Trauer vermeiden• neue Rollen, Identitäten,  Beziehungen aufnehmen
  • Suizid Plötzlicher und unerwarteter Tod Schreckliche oder entsetzliche Bilder, die im Zusammenhang mit den Todesumständen stehen Gewaltsamer Tod durch Selbsteinwirkung Stigmatisierender Todesumstand
  • Gründe für den Suizid • Die meisten aller Suizide im Erwachsenenalter werden aufgrund  von vorangegangenen psychischen Erkrankungen begangen.• Auslöser können noch zusätzliche Stressfaktoren, wie  beispielsweise Trennung oder Konflikte sein.• Häufig schätzen Angehörige ihre eigene Mitverantwortung  gewichtiger ein, als es tatsächlich der Fall war.        --> Wichtig für die therapeutische Arbeit
  • Angehörige: Schuldgefühle nach Suizid Angehörige werfen sich vor:• die Ernsthaftigkeit der Situation des Suizidenten nicht  richtig eingeschätzt zu haben;• der verstorbenen Person in seiner größten suizidalen Krise  nicht nahe genug gestanden zu haben• Grund für die suizidale Handlung gewesen zu sein,  beispielsweise durch Trennung oder Konflikte
  • Dysfunktionale familiäre Kommunikationsmuster nach einem Suizid • Der Verstorbene als Person wird „totgeschwiegen“• Keine offene Gespräche über den Suizid und dessen Folgen• Geheimhaltung der Todesumstände gegenüber einzelnen  Familienmitgliedern• Vorwürfe und Schuldzuweisungen gegenüber einzelnen  Familienmitgliedern
  • Wirksamkeit von Trauergruppen: primäre, sekundäre, tertiäre Interventionen primäre Intervention= alle Trauernden  sekundäre Intervention= Risikogruppen tertiäre Intervention= komplizierte Trauer 
  • Kognitive Verhaltenstherapie für Trauernde • In den letzten beiden Jahren wurden kognitivverhaltenstherapeutische  Therapien für komplizierte Trauer entwickelt • Gute Wirksamkeit nachgewiesen (d = 1.27/1.67) • Kognitiv-verhaltenstherapeutische Techniken für trauma-ähnliche Symptome wie z.B.       Vermeidung • Kognitive Elemente für Schuldgefühle, etc. (Wittouck et al., 2011)
  • Konfrontation Trauer Traumabezogene Inhalte Vermeidung des Trauerschmerzes Nicht Akzeptanz des Todes an sich
  • Konfrontation Trauer: Arten - In sensu- In vivo- Schreibaufgabe- Erinnerungsgegenstände im Bezug auf die verstorbene Person
  • Continuing Bonds: Trauer Was ist das?  Eine fortgeführte innere Beziehung mit der verstorbenen Person  (Field et al., 2003)  Erinnerungsstücke werden genutzt um die Beziehung aktiv aufrecht zu erhalten
  • Empirische Evidenz für „continuing bond“ • Art der Aufrechterhaltung der Beziehung fördert oder behindert Trauerprozess• Sehr intensive Bindung = höhere Trauerreaktion im Langzeitverlauf(Stroebe & Schut, 2005)
  • Continuing Bonds und komplizierte Trauer Offene Angelegenheiten? Offene Angelegenheiten• Schwierige und konfliktreiche Beziehungen während Lebzeiten• Ungeklärte Konflikte• Beziehungsthemen, die erst nach dem Tod bekannt werden• Schulden• Suizide
  • Leere Stuhl Technik (Trauer) 1. Beschreibung der Situation2. Spuren, welche die Person hinterlassen hat3. Wünsche an die Zukunft „Stellen Sie sich vor, Ihre Muttersäße auf dem Stuhl und Siehätten die Möglichkeit mitihr noch einmal zu sprechen.Beginnen Sie das Gesprächdamit, wie Sie ihren Tod erlebthaben und was seit demTod für Sie schwierig war.“
  • Leere Stuhl Technik- Perspektivenwechsel (Trauer) Patient setzt sich auf den Stuhl der Verstorbenen Personund antwortet auf das vorangegangenen Gespräch. „Versuchen Sie sich in Ihre Mutterhineinzuversetzen. Was würde IhreMutter nun antworten?
  • Was versteht man unter "Spurensuche" im Kontext der Trauerintervention? Vorbereitende Hausaufgabe für die “Leere Stuhl Übung” Reflektieren des eigenen Verhaltens und Denkens, das von der verstorbenen Person übernommen wurde (Manierismen, Aktivitäten, Werte, Persönlichkeit, Interessen) Aussortieren dieser ‘Imprints’, welche sollen bleiben, welche möchten nicht übernommen werden?
  • Einstellung von Psychotherapeuten Borderline Patienten zu behandeln (Jobst et al., 2010) (München) • 22% behandeln BP prinzipiell nicht• 66% gaben an bei Therapieanfrage „ausgebucht“ zu sein• 51% empfahlen spezifische Therapieangebote• 3% boten diese spezifischen Angebote an Ambulante Psychotherapeuten gaben an, Ängste undUnsicherheiten in Bezug auf Borderline Patienten zu haben
  • Paper= Attitudes toward Borderline Personality Disorder: a survey of 706 mental health clinicians • Die meisten Befragten zeigten eine negative Einstellung in Bezug auf Empathie und Sympathie   im Bezug auf BP-Patienten• Krankenschwestern zeigten die geringste Empathie Moderatoreneffekte• Je häufiger BP Patienten im vorangegangenen Jahr behandelt wurden• Je länger die Arbeitsexpertise in Jahren, desto positiver ist die Einstellung gegenüber BP-    Patienten
  • Problembereiche bei der Borderline PS Emotionsregulation Somatisierung und körperliche Erkrankungen, chronischer Schmerz Störung der kognitiven Verarbeitung, dissoziative Probleme  Bindungsstörung, Beziehungsstörung, Störung der Interaktion Selbstbild & Identität  Probleme auf der Verhaltensebene  Inkompatible Schemata Erinnerungsdruck, Vermeidung 
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  • Epidemiologie: Borderline PS 8% in ambulanten Psychotherapien 14% in stationären Therapien 80% der Betroffenen kommen bereits im Alter von 14-19 Jahren erstmalig in Behandlung Stationäre Behandlung: ca. 62 Tage Kosten: ca. 4 Milliarden Euro im Jahr in Deutschland (15% der Kosten insgesamt für psychische Störungen) Epidemiologie II:  • Selbstverletzendes Verhalten 30 – 80%• Suizidversuche 70 – 90%• Suizidrisiko 7-8%• PTBS: 50 – 80%• Traumatisierungen: 60 – 90%
  • Dialektische Behaviourale Therapie (Borderline PS) • Manualbasiert• Für Borderline-Patienten mit chronischer Suizidalität und/ oder selbstverletzendem Verhalten• Kombination aus kognitiver Verhaltenstherapie, Achtsamkeitsbasierten Verfahren und    dialektischen Behandlungsstrategien (Balance von Akzeptanz und Veränderung) Allgemeine Prinzipien bei Borderline PS:  • Da eine Persönlichkeitsstörung – therapeutische Arbeit findet auf der Beziehungsebene statt• Patientin versucht das jeweils Beste zu machen• Borderline-Patienten müssen meistens in allen relevanten Bereichen neues Verhalten lernen• Patienten sind richtig und wertvoll so wie sie sind, nur sollen sie sich auch verändern =    Dialektisches Prinzip
  • Was versteht man unter dem dialektischen Prinzip? (Borderline) Balance halten zwischen: Annehmen von z.B. dysfunktionalen Verhalten, dysfunktionalen Emotionen und KognitionenundVerändern von z.B. selbstschädigendem Verhalten, dysfunktionalen Emotionen
  • Vorgehen DBT (Borderline) • Einzeltherapie• Fertigkeiten-Trainingsgruppe („Skills-Training“)• Pharmakotherapie, falls indiziert• Telefonkontakte in Krisensituationen• Wochenprotokoll (täglicher Ausprägungsgrad von Suizidgedanken, Ausmaß des Dranges sich   selbst zu verletzen)• Stationär und ambulant
  • Merkmale der ambulanten DBT Bei Jugendlichen Einbeziehung der Eltern (mind. 1 Therapiestunde pro Monat) & evtl. Familien-Skillstraining Mindestens 150 h Einzeltherapie und 100 h Gruppentherapie Einzel- und Gruppentherapie durch verschiedene Therapeuten
  • 3 Phasen der DBT (Borderline) 1. Diagnostik, Vermittlung des Störungsbildes, eruieren der  bisherigen Suizidversuche,    Commitment erarbeiten, Stabilisierung; Erlernen grundlegender Skills „zum Überleben“ 2. Reduktion posttraumatischer Belastungsreaktionen: Traumaexposition; Kognitive    Umstrukturierung 3. Stärkung des Selbstvertrauens und Arbeit an individuellen Zielen 4. Notfallmanagement
  • Dynamische Hierarchisierung der Behandlungsziele (S2-Leitlinien, PKS) Suizidalität, Fremdgefährdung Gefährdung der Therapie (Drop-Out ca. 37%) Störung der Verhaltenskontrolle Störung emotionalen Erlebens  Probleme der Lebensgestaltung 
  • Wodurch können Borderline-PS-Symptome aufrechterhalten werden? Begleitende frühe Traumabehandlung bewirkt allgemeine Beruhigung und Verbesserung derTraumasymptomatik! BPS-Symptome werden oft durch unbehandeltes Trauma aufrechterhalten!(Bohus et al., 2013)
  • Was sind Prädiktoren von Borderline-PS? • Erwachsene mit BPS berichten häufiger von Gewalterfahrungen  in der Kindheit als andere Menschen, auch Menschen mit anderen PS (60-80 %) • ABER: 80 % der Menschen mit CSA (child sexual abuse) haben keine PS, auch keineBPS • CSA, CPA (child physical abuse) und emotional abuse/verbale Gewalt/Vernachlässigung sind alle für sich genommen Prädiktoren von BPS
  • Diagnostisches Instrument für selbstverletzendes Verhalten? (Borderline) Severe Behaviour Dyscontrol Interview(Bohus & Borgmann, 2009)
  • Selbstverletzendes Verhalten (Borderline) -Merkmale Merkmale: Ungenügende Affektregulation als zentrale psychopathologische Dimension Dienen der Spannungsminderung Werden geplant/rituell durchgeführt oder geschehen impulsiv Beginn meist in der Adoleszenz Gehen oft auf ganzen Körper über
  • Selbstverletzendes Verhalten (Borderline) -Funktion Funktion: • Regulation von Angst und Stress• Umgang mit Ärger und Wut• Ablenkung (z.B. vom Schmerz)• Kontrolle und Autonomie• Selbstbestrafung• KommunikaIon• Soziale Bindung an andere: Besorgnis der Umwelt
  • Spezifisches bei Selbstverletzendem Verhalten (Borderline) 1. Häufig werden SV in analgetischen Zustand ausgeführt (v.a. bei Anspannung und Stress) -Vor und nach der SV wird kein Schmerz empfunden, derSchmerz stellt sich erst nach ca. 20 Min. ein -Nach SV: Entspannung, Ruhe Geborgenheit (sehen von Blutwirkt beruhigend) 2. Wenn SV sofort gespürt wird: Leere auffüllen 3. Gibt Hinweis darauf wofür SV durchgeführt wird! 4. P. haben Schwierigkeiten selbstverletzendes Verhalten aufzugeben, da es vorwiegend    posiIv besetzt ist! 5. Starker emotionaler Charakter 6. Lustgewinn (z.B. Rausch, Kick) –schwer zu behandeln
  • Therapeutisches Vorgehen bei selbstverletzendem Verhalten (Borderline) • Direktes Ansprechen• Aufmerksamkeit und Bewusstsein für SV schaffen; Commitment erarbeiten• Verhaltensanalysen• Welche Funktion hat SV?• Erlernen von alternativen Coping/Skills• Verbote wirken eher kontraproduktiv• Zwangseinweisungen sind meist unnötig
  • Arten von Skills (Borderline) -7- • Eisbeutel• Starke Gerüche• Musik• Treppen laufen• Konzentration auf den Augenblick• Wärmflasche• Sich ablenken (z.B. zählen)
  • Was sollte man in der Therapie nach jedem Selbstverletzendem Verhalten (Borderline) tun? Verhaltensanalyse 
  • Module des Skill-Trainings (Borderline) -4- 1. Innere Achtsamkeit2. Stresstoleranz3. Emotionsregulation: Bewusster Umgang mit Gefühlen4. Zwischenmenschliche Fertigkeiten
  • Module des Skill-Trainings: 1. Innere Achtsamkeit Achtsamkeit <--> Dissoziation Achtsamkeit: Anwendung im unteren Anspannungsbereich Ziel: • Besinnen auf den Augenblick• Benennen der Gedanken in dem Augenblick• Benennen des Gefühls in dem Augenblick• Beides einfach zur Kenntnis nehmen ohne zu bewerten• Distanzierung (Schritt zurück) Beispiele für Achtsamkeitsübungen: Sehen• Wahrnehmen/beschreiben von Bildern, Gegenständen• Nach genauer Anweisung zeichnen Spüren• Tastsack• barfuss laufen Schmecken/ Riechen --> Vorsicht:Subgruppe DBT-PaIenten mit PTSD könnenAchtsamkeitsübungen/Entspannungsübungenaversiv erlebenIntrusionen!
  • Module des Skill-Trainings: 2. Stresstoleranz • Erlernen von KrisenbewälIgungsstrategien• Leben so annehmen wie es ist („radikale Akzeptanz“)• „Dinge stehen lassen können“• In HochstresssituaIonen (Spannung > 70) soll die Spannung schnellstmöglich reduziert werden, um selbstschädigende Handlungen zu verhindern.• Stresstoleranz-Skills sollen für den Moment das Überleben sichern, eine kurze Zeit überbrücken • Konzentration auf den Augenblick• Schmecken: Chilischoten, Eiswürfel in den Händen fest drücken• rasche Augenbewegungen sind oft das letzte Mittel, Dissoziation zu vermeiden oder zu beenden (zum Beispiel Finger verfolgen, Metronom) -->Vorsicht: Skills nutzen sich ab und verlieren ihre Wirksamkeit!Deswegen Hochspannungsskills nur bei Hochspannung anwenden!
  • Module des Skill-Trainings: 4. Zwischenmenschliche Fertigkeiten -Zwischenmenschliche Skills • Bestehen können auf eigenen Wünschen, Zielen, Meinungen• Steuerung der Intensität der Reaktion (Impulskontrolle)• Schulung der verbalen und nonverbalen KommunikaIon• Verbesserung der sozialen Kompetenzen und emotionalen Belastbarkeit. -Rollenspiele (kleine Schritte, sofortiger Stopp, Analyse und Veränderung, wenn problematischeVerhaltensmuster auftauchen. -> Patienten können lernen, im geschützten Rahmen mit ihren Ängsten umzugehen und dieRealität zu überprüfen. -> Sie werden ermutigt, zu ihren Grenzen zu stehen und sich im Rahmen ihrer Fähigkeiten zuverhalten. Übung: Lernen, die GesamtsituaIon einzustufen.1. Wie ist die SituaIon?Wertfreie Beschreibung von Tatsachen, Distanz gewinnen2. Was ist mein Ziel?3. Was wird benötigt, um das Ziel zu erreichen?Elemente aus dem sozialen Kompetenztraining: z.B. auf Kritik reagieren, Forderungen stellen können, Komplimente machen und darauf reagieren können, pos. und neg. Gefühle ausdrücken können, freundlich sein, Selbstsicherheit,Kontakte abbrechen, widersprechen….