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VT1 (Subject) / VT1 (Lesson)

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This lesson was created by Johannamaria123.

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  • Faktoren der Aufrechterhaltung von Angst problematische Wahrnehmung und Bewertung von Körperempfindungen Vermeidungsverhalten Kontrollstrategien (Sicherheitsverhalten, "verdeckte Vermeidung") -Angst wird verstärkt, Realitätsprüfungen der Befürchtungen werden verhindert 
  • Umgang mit Katastrophengedanken Befürchtungen konkretisieren "ich falle um!" Psychoedukation: Sympathikus/ Parasympathikus Ohnmacht in der Erregungsphase nur selten  Eher ein erschöpfendes zusammensinken, nicht "umfallen" 
  • Expositionsverfahren: Konfrontationstherapie = gezielte, direkte Konfrontation des Menschen mit den (realen) angstauslösenden Reizen (bei starken Ängsten)  Lernziel: Erkenntnis= unbegründete Angst 
  • Konfrontationsverfahren: graduiert Graduiert:  Angsthierarchie gesteigerte Konfrontation beginnend am wenigstens belastenden Reiz
  • Konfrontationsverfahren: Massiert Massiert:  Konfrontations mit am stärksten Angst auslösenden Reiz Reizüberflutung 
  • Konfrontationsverfahren: In-sensu In-sensu:  Konfrontation mit Angst auslösenden Reiz in der Vorstellung 
  • Konfrontationsverfahren: In-vivo In-vivo: Konfrontation mit Angst auslösenden Reiz in der Realität (möglichst alltagsnah)
  • Welche Arten der Interozeptiven Exposition gibt es? Erkläre sie genauer. 1. Primäre interozeptive Exposition  =Symptome werden durch Übungen im Behandlungsraum erzeugt: Laufen auf der Stelle Hyperventilieren 2. Sekundäre interozeptive Exposition  =Vermiedene Aktivitäten aus dem Alltag werden aufgesucht um Körperempfindungen zu provozieren: Wasser mit viel Kohlensäure trinken Sport machen 
  • Was ist eine Exposition in-vivo? Wann ist Übung erfolgreich gewesen? - - - direkte Konfrontation mit Situation, die maximale Angstreaktion erzeugt  Therapeut unterbindet Vermeidungsverhalten (motorisch, kognitiv) Übung erfolgreich, wenn Angstreaktion wesentlichnachlässt und Patient Situation ohne Vermeidung bewältigen kann 
  • Kontraindikationen für Exposition in-vivo? (-6-) Psychotische Störungen Suizidalität körperliche Erkrankungen (z.B. Herzerkrankungen, Epilepsie, Zustand nach Schlaganfall) Real gefährliche Situationen Nur medizinisch unbedenkliche, gesetzlich erlaubte und ohne Lebensbedrohung Situationen in denen Patient im Job etc. Gesicht verlieren könnte
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  • Welchen Unterschied gibt es im Vorgehen zwischen einem Verhaltensexperiment und einer Exposition am Beispiel "eine Rede halten"? Verhaltensexperiment "Rede halten"  Vorher:  Fragestellung 1: Welche Reaktionen erwarten Sie von den Zuhörern? Hypothesen sammeln und mit Fragebögen überprüfen (Ratingbögen für Zuhörer) Fragestellung 2: Welche Reaktionen erwarten Sie bei sich? Hypothesen sammeln und die erwarteten Symptome und Befürchtungen auf einer Skala von 0-100 einschätzen. Nachher: Auswertung und Disputation der Fragebögen und Ratingskalen; Betonung der kognitiven Perspektiven. Exposition "Rede halten" Vorher: Es werden keine Hypothesen formuliert, die Instruktion lautet: Aushalten der Angstreaktionen. Nachher:  Aufzeichnung des tatsächliche Angstverlaufs. Evaluation der Exposition in Bezug auf die im Gedankenexperiment herausgearbeiteten Erkenntnisse. Hat die Angst tatsächlch über die gesamte Redezeit persistiert Welche Veränderungen wurde als Erstes wahrgenommen? 
  • Welche Probleme können bei der Exposition auftreten? (-4-) 1. Therapeut stellt ein Sicherheitssignal dar Patient erlebt keine Angst im Beisein des Therapeuten Befürchtungen auf dei Angst zu konzentrieren  Verhaltensanalyse durchführen Angstexposition vom Patient alleine durchführen lassen 2. Patient bekommt keine Angst Wenn kein Vermeidungsverhalten vorliegt= Therapieerfolg 3. Patienten zweifeln am Sinn der Exposition Ablenkung von eigentlicher Exposition? Vermeidungsverhalten? 4. Therapeutische Skepsis  Angst vor Hilflosigkeit und unerwarteter Reaktionen  Verhalten: konfrontativ-direkt vs. empathisch 
  • Anwendung von Expositionsverfahren in der Psychotherapie - - - - Barrieren Beispiel einer Zwangsstörung Weniger als 20% der Psychotherapeuten (N=800) nutzen Exposition bei der Behandlung von PTBS (Becker et al., 2004) Zwangsstörungen: Nur 20% der Patienten erhielten Expositionstherapie (Böhm et al., 2008) Weniger als 30% nutzten Exposition für Angststörungen allgemein (Hipol et al., in press) Therapeuten, die Training in Expositionstechniken erhielten, nutzen das Verfahren trotzdem nicht (Becker et al., 2004)  Barrieren Beispiel Zwangsstörung: Exposition sollte im häuslichen Umfeld durchgeführt werden  der zeitliche Aufwand einer intensiven Exposition ist nicht im Rahmen einer Praxis vereinbar min. 3 Zeitblöcke pro Woche je 3 Therapiestunden (4-6 Wochen) 
  • Ablauf einer Exposition: kognitive Vorbereitung Erklärungsmodell mit dem Patienten erarbeiten  Nichtfalsifizierbarkeit: Modell darf nicht durch Einzelerfahrungen widerlegbar sein--> daher nur Wahrscheinlichkeitsaussagen, keine Tatsachenbehauptungen Perspektivität: Betonung der aufrechterhaltenden Bedingungen 
  • Ablauf einer Exposition: Allgemeines Vorgehen (-5-) Erstellen einer Angsthierarchie Reizkonfrontation beginnend mit am stärksten angstauslösendem Reiz Therapeut versucht ein Maximum an Angst bei Patienten zu erzeugen und Niveau zu halten Abarbeitung der Angsthierarchie Sicherheitsverhalten 
  • Vorbreitung auf Exposition (4 Schritte) Dem Patienten wird vermittelt: Ziel der Übungen ist es, Angst zu bekommen und zu meistern, Kette von Erwartungsangst und Vermeidungen zu durchbrechen. Der Patient stimmt zu, so lange in der Situation zu bleiben, bis die Furcht nachlässt. Der Patientsoll die Konfrontation bis zum Rückgang der Angst ohne Entspannungshilfe (z.B. Musikhören, Valium) aushalten. Die therapeutische Unterstützung sollte sobald wie möglich ausgeschlichen werden: selbstständiges Aufsuchen phobischer Situationen! dem Patienten vermitteln: Es wird anstrengend! (Patienten sind oftmals hinterher körperlich erschöpft) Endziel ist nicht "Null-Angst", sondern realistisches Angstausmaß, Beendigung des Vermeidungsverhalten!
  • Exposition: optimales Vorgehen & Fehler, die vermieden werden sollten - - - - 3-5 Sitzungen (ganze oder halbe Tage) Konfrontation (massierte Übung) Möglichst in-vivo keine Schocktherapie: es werden nur angekündigte, abgesprochene Übungen durchgeführt keine unvorhersehbaren Überraschungen
  • Exposition bei körperbezogenen Ängsten Exposition in sensu mit Imagery Rescripting: Identifikation von schrecklichen Vorstellungen, Szenen, Bildern (z.B. Lungenkrebs) Szene wird so "umgeschrieben", dass es zu einem alternativen Ausgang kommt  Imaginative Exposition Krankheitsängste werden vermieden Skript mit ausgearbeiteten Befürchtungen und Sorgen konfrontieren 
  • Cue Exposure (VL Exposition) - - - - Unterschied zu Angsterkrankungen: nicht Vermeidungsverhalten steht im Mittelpunkt Sondern gestörtes Annährungsverhalten "craving", "Suchtdruck"  Exposition mit "Triggerreizen", ohne Konsum=Reaktionsverhinderung Exposition wird zunächst in Anwesenheit von Therapeuten durchgeführt, später selbstständig 
  • Cue Exposure (VL Exposition) Beispiel: Beschreiben der Flasche Was sind externe/ interne Stimuli? Prozess vom Öffnen der Flasche über Einschenken, Ansetzen des Glases detailliert zu beschreiben Patient soll Gefühle intensiv wahrnehmen Externe Stimuli: Musik, Knabbergebäck Interne Stimuli: Bilder, Vorstellungen die mit Alkoholkonsum in Verbindung stehen Während der Exposition sollen Herzrasen etc auftreten
  • Was ist die Therapie der ersten Wahl bei Angststörungen? Expositionsbasierte KVT Lang- und Kurzzeiteffekte Kosteneffektiv 
  • Welche Therapie am wirksamsten bei Sozialphobie? (Ruhmland & Margraf, 2001) Konfrontationsverfahren 
  • Was kennzeichnet die generalisierte Angststörung? (-3-) "Worrying" GAS-Patienten erwarten meist Probleme, deren Eintreten sehr unwahrscheinlich sind der Problemprozess kommt nicht zum Abschluss Patienten denken ihre Probleme nicht zu Ende, sondern springen vorher zum nächsten Thema
  • Worin liegt der Unterschied zwischen GAS und "normalen" Sorgen? die Arte der Sorgen:  Kontrollverlust Springen von Thema zu Thema Katastrophisieren Ausmaß und Dauer der Sorgen 
  • Was versteht man unter Sorgenketten? Sorgenbereiche sind nicht klar voneinander getrennt; Themen werden gemischt, nicht zu Ende gedacht. 
  • Sorgenkonfrontation Ziel: Patienten setzen sich möglichst intensiv mit einzelnen Sorgen auseinander  Patienten erstellen ein "Sorgendrehbuch" mit katastrophalem Ende  (nicht) Gedanken, sondern in bildlicher Vorstellung  Durchführung führt zunächst zum Angstanstieg weiteres Vorgehen: Sorgenbereiche sammeln einen Sorgenbereich auswählen Sorgenhierarchie erstellen und eine Sorge auswählen Vorstellungsszenario vorbereiten und entwickeln Vorbereitung auf die Vorstellungsübung Vorstellungsübung
  • Virtuelle Realitäten therapeutische Interventionsmethode Angstexposition zum Erlernen von neuem Verhalten Computerbasierte Visualisierung der realen Welt  Präsenzerleben: subjektives Erleben der VR Welt als real Computergestützte Welt muss ein Maximum an Präsenz erzeugen 
  • Was für Expositionsformen kennen Sie? Nennen & beschreiben - - - In-sensu-Exposition: Imagination einer angstbesetzten Situation In-vivo-Exposition: Konfrontation mit der angstbesetzten Situation in der Realität Virtuelle Realität: dreidimensionale, interaktiv explorierbare Umgebung, VR als Mittelweg zwischen imaginativer und realer Konfrontation 
  • Vorteile der Virtuellen Realität gegenüber realer Konfrontation (-5-) virtuelle Orte oft weniger schwierig zu erreichen als reale Orte Richtige Dosierung des Reizes einfacher (stärkere Kontrollmöglichkeiten der Stimuli) geringerer logistischer und finanzieller Aufwand subjektiv erhöhtes Sicherheitsgefühl private Atmosphäre und Vertraulichkeit 
  • Anwendungsgebiete der virtuellen Realität (-5-) Höhenangst Flugangst Tierphobien (Spinnenphobie) soziale Phobien (Redeangst) Psychotraumatische Störungen (Klaustrophobie, Esstörungen, PTBS)
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  • Virtuelle Realität für Verbrennungspatienten? Snowworld  schmerzreduzierend bei Verbrennungspatienten um 30-50%
  • Transtheoretisches Modell (Vorlesung MI) Vor der Behandlung von Suchterkrankten 4 Phasen nennen genauer beschreiben! 1. Precontemplation "ich trinke doch gar nicht" Betroffener sieht keinerlei Anlass seinen Alkoholkonsum zu verändern Alkoholproblem wird hartnäckig verleugnet Harmlosigkeit des Trinkens steht im Vordergrund  2. Contemplation "vielleicht muss ich etwas kürzer treten" Betroffener setzt sich kritisch mit dem Alkoholkonsum auseinander Überlegungen, ob und welche Hilfe er in Anspruch nimmt Kontrolliertes Trinken? kürzer treten?  Suchtbehandlung? häufig oberflächliche Lösungsversuche 3. Action "es muss sich etwas ändern" Betroffener hat einen ernsthaften Abstinenzvorsatz Versucht Umsatz umzusetzen Versuchs-Irrtum-Lernen Unterstützung von professionellen Helfern und Gruppen Misserfolge stellen Veränderungsabsicht immer wieder auf die Probe  4. Maintainance "ich will abstinent leben"  Betroffene haben mit konkreten Abstinenzversuchen begonnen oder sind abstinent Gefahren durch Versuchungssituationen Rückfälle  Eigentlich werden 6 Phasen beschrieben: (Zusätzlich: Entscheidung, Rückfall)  Präkontemplation (Precontemplation) Kontemplation (Kontemplation) Entscheidung Handlung (Action)  Aufrechterhaltung (Maintainnance)  Rückfall 
  • Wann stationäre Entwöhnungsbehandlung, wann Vermittlung ins Suchthilfesystem? Wann ambulante Kurzzeitbehandlung, wann ambulante Langzeitbehandlung? stationäre Entwöhnungsbehandlung bei= schwerem Alkoholproblem & schwerer psychischer Störung Vermittlung Suchthilfesystem bei= schwerem Alkoholproblem & leichter psychischer Störung  ambulante Kurzzeitbehandlung bei= leichtem Alkoholproblem & leichter psychischer Störung  ambulante Langzeitbehandlung bei= leichtem Alkoholproblem & schwerer psychischer Störung 
  • Motivational Interviewing (MI) Entwicklet von William Miller (1983) Kommunikationsform um bei schwierigen Themen einen konstruktiven Dialog zu entwickeln Entwicklung von Veränderungsprozessen Häufiger Umgang mit Suchterkrankten: Belehrend/ bekehrende Kommunikationsform Druck erzeugen Überredungsversuche  -Konfrontation durch Therapeuten erzeugt keine Änderungseinsicht oder Offenheit, sondern Widerstand wird häufig gestärkt 
  • Warum braucht man motivational Interviewing? - - - Ambivalenz der Patienten Erhöhung der Adherence Verbesserung des Behandlungs-Outcomes
  • Bereiche des MI, klinische Psychologie (-7-) Anorexia Nervosa Suizidalität Adipositas Sucht (Alkohol, Drogen...) Delinquenz medizinischer Erkrankungen (z.B. Diabetis, Herzerkrankungen) Psychoonkologie 
  • Vor der Suchtbehandlung (MI) (-6-) Suchtkranke benötigen Unterstützung von Anderen Suchtkranke können mit der Situation nicht alleine fertig werden Motivation zur Abstinenz muss gefördert werden Wachsende Krankheitseinsicht Krankheitsakzeptanz Abstinenzwunsch 
  • Ambivalenz bei Suchtkranken Betroffene fühlen keinen Leidendruck, sondern bestenfalls Änderungsambivalenz hinsichtlich des Konsums Offenes Gespräch mit Therapeuten bringt meistens nicht Erleichterung Behandlungsauftrag für den Therapeuten häufig nicht gegeben Therapeut muss selber proaktiv werden 
  • Grundannahmen des motivational Interviews (MI) (-4-) MI geht davon aus, dass jede abhängige Person ein Veränderungspotential hat Annahme, dass P. sich seiner Sichtweise sinnvoll verhält, sich in seiner Welt derzeit nicht anders verhalten kann Suchtpatienten sind nicht unmotiviert, sondern ambivalent Vor- und Nachteile der Sucht werden erkundet 
  • Vier Prinzipien der motivierenden Gesprchsführung (MI) & Was sollte man vermeiden? (-4-) Empathie zeigen Diskrepanz entwickeln Mit dem Widerstand arbeiten Den Glauben an die eigenen Fähigkeiten fördern  keinen Druck aufbauen! keine Konfrontation! keine Überzeugungsarbeit! kein Überreden!
  • 2 Phasen des MI 4 Prinzipien 7. Stufen des Ablaufs Phase 1) Förderung der Änderungsmotivation Phase 2) Festigung von Zielen, Weg und konkretem Plan der Veränderung ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 4 Prinzipien:  Empathie zeigen Diskrepanz entwickeln Mit dem Widerstand arbeiten Den Glauben an die eigenen Fähigkeiten fördern (Stärkung der Änderungszuversicht) ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7 Stufen des Ablaufs:  offene Fragen aktives Zuhören  Würdigung Methoden zur Förderung von "change talk" Methoden des Umgangs mit Widerstand Methoden zur Förderung von "confidence talk" Zusammenfassung 
  • Welche 3 Techniken gehören zum Prinzip "Empathie" bei der MI? Offene Fragestellungen  Aktives Zuhören und Zusammenfassen Bestätigende Aussagen 
  • Was versteht man unter change talk ? (MI) Welche Hilfsmittel kann man dafür benutzen? Diskrepanz entwickeln, Ambivalenzen erzeugen  Patient entdeckt in sich Widersprüche Sucht steht mit persönlichen Zielen in Konflikt Vor-und Nachteile werden betrachtet Veränderungsabsicht wird eingeschätzt Selbstvertrauen stärken Hilfsmittel: Zufriedenheitslineal, Verbindlichkeitslineal Ambivalenzen erzeugen Interesse an der Sichtweise des Patienten zeigen Vor- und Nachteile des Alkoholkonsums (Alkoholismus hat zwei Seiten)
  • Was versteht man unter "confidence talk"? (MI) (Phase 2) Nenne 5 Techniken um auf Konfrontationen zu verzichten Widerstand umlenken  dem Widerstand des Patienten soll nicht mit Vehemenz begegnet werden  Widerstände werden umgegangen Therapeut verzichtet auf konfrontatives Vorgehen: Simple reflection (einfaches Wiederspiegeln) Amplified reflection (überzogenes Wiederspiegeln) Double-sides reflection (Wiederspiegeln der Ambivalenz) Shifting focus (Verschiebung des Fokus) Reframing (Umdeuten) 
  • Wann ist das Rückfallrisiko am höchsten? hohe Rückfallgefahr nach Therapieende! Insbesondere in den ersten 3 Monaten 
  • Arten von Trauer (Parkes, 1964) Normale Trauer Fehlende Trauer Verzögerte Trauer chronische, komplizierte Trauer 
  • Welche Art der Trauer ist nach Bonanno et al., 2008 mit 50% am häufigsten? Fehlende oder schwache Trauerreaktion
  • Veränderung des Terminus "Trauer" im wissenschaftlichen Kontext pathologische Trauer (Horowitz, 1993) komplizierte Trauer (Horowitz et al., 1997; Prigerson et al., 1995a) traumatische Trauer (Prigerson et al., 1997) prolongierte Trauer (Prigerson, Vanderwerker u. Maciejewski, 2007)
  • komplizierte Trauer: ICD-11, DSM-5 DSM-5: komplizierte Trauer wurde nicht ins DSM-5 aufgenommen als eigenständiges Kriterium Weglassung des Exklusionskriteriums bei der Depression Zwei Wochen nach einem Trauerfall, wenn die Symptome einer Depression erfüllt sind, kann eine psychische Störung diagnostiziert werden Pathologisierung der Trauer  Gefahr von falsch-positive Diagnosen ICD-11: Diagnosevorschlag nach Prigerson et al., 2009, für 2017!
  • Diagnose der komplizierten Trauer -Symptome -Zeitkriterium Trennungsschmerz: das Gefühl von starker Sehnsucht und Suchen nach der verstorbenen Person, welches sowohl eiin körperliches und emotionales Leiden fast täglich hervorruft. Kognitive, emotionale und behaviorale Symptome (min. 5 der folgenden Symptome müssen täglich auftreten): Unsicherheit bzgl. der eigenen Gefühle oder der Rolle im Leben Schwierigkeiten den Verlust zu akzeptieren Vermeidung von Erinnerungen an den Verlust  Unfähigkeit anderen Menschen seit dem Verlust zu vertrauen  Gefühl von Verbitterung und Wut in Bezug auf den Verlust Schwieirgkeiten mit dem Leben voranzugehen  emotionale Taubheit Einsamkeitsgefühle und Sinnlosigkeit seit dem Tod Gefühl von Schock und Erstarrung seit dem Verlust  Zeitkriterium: min. 6 Monate post-loss