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Psychologie (Subject) / Differentielle Psychologie (Lesson)
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- Mit welchen Eigenschaften beschreiben sich Personen die ihre Antworten nach sozialer Erwünschtheit ausrichten? emotional stabil selbstsicher (geringe Besorgtheit) entspannt (geringe Anspannung) Cut-off = <5% bzw. >95%-> In Bewerbungssituation hoher IM oft gut, da Person erkennt wie sie sich im Test gut darstellt!
- Was bedeutet das Indiz "Akquieszenz (AK)" im 16 PF-R? Die Tendenz unabhägig vom Iteminhalt, den Statements zuzustimmen.-> Interpretation z.B. stark ausgeprägtes Bedürfnis nach Akzeptanz (muss individuell geklärt werden)
- Was bedeutet das Indiz "Infrequenz (IF)" im 16 PF-R? Die häufige Wahl von Antwortalternativen, die im Populat.durchschnitt selten gewählt wurden-> Hohe Werte = Tp gibt viele ungewöhnliche Antworten-> IF-Wert nicht sehr aussagekräftig!
- Nenne alle 3 Indizes zu speziellen Antwortstilen im 16 PF-R! IM = Impression Management (soziale Erwünschtheit) AK = Akquiszenz (JA-Sager) IF = Infrequenz (Norm-Abweicher)
- Seit wann gibt es Konvergenz in der Auffassung, dass es fünf Grunddimensionen der Persönlichkeit gibt, die ausreichen um Unterschiede zwischen Menschen zutreffend zu beschreiben? Und von wem stammen die ursprünglichen Arbeiten zu den Big Five? Seit den 1980er Jahren;Norman (1963)
- Von wem stammen die ursprünglichen Arbeiten zu den Big Five und auf welcher Hypothese beruhen sie? Auf den Arbeiten von Norman (1963); Sie beruhen auf der (ähnl. bei Cattell) Sedimentationshypothese (Klages, 1926)
- Was besagt die Sedimentationshypothese von Klages 1926? Welcher Zugang ist damit verbunden? Sie besagt, dass alle relevanten individuellen Unterschiede zwischen Menschen Eingang in die Sprache gefunden haben (Sediment)-> Psycholexikalischer Zugang bei der Konstruktion von Fragebögen
- Nenne die BIG FIVE! Extraversion Agreeableness Conscientiousness Neurotizismus (statt Emotional Stability) Openness to Experience (Offenheit für Erfahrungen)
- Wie kam Norman auf die 5 Faktoren? Verwendung von Adjektivlisten, Fremdbeurteilung, Selbstbeurteilung Fakorisierung -> 5 Faktoren (auch nach Replikationsuntersuchung)-> Culture statt Openness-> Emotional Stability statt Neuotizismus
- Wer griff die Arbeiten von Norman 1983 auf und kam durch die gleiche Vorgehensweise wie Norman, ausgehend von einem 3-Faktoren-Modell auf die BIG FIVE? Was waren die 3 ursprünglichen Faktoren? McCrea & Costa; -> auch interkulturell bestätigt! 3 Faktoren:- Neurotizismus- Extraversion- Openness to Experience (statt Culture)
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- Welche 3 Fragebögen wurden auf der Grundlage der BIG FIVE entwickelt? NEO-Personality Inventory -> englischsprachiger Raum NEO-Five Factor Inventory -> deutsch " NEO-Persönlichkeitsinventar -> deutsch "
- Die Selbstbeschreibung durch die BIG FIVE, sind selbstverständlich keine "unumstößlichen" Aussagen über eine Person. Viel mehr zeigen sie Verhaltenstendenzen an, was versteht man darunter? (3 Bestandteile) Niedrige Auslöse-/ Reizschwelle d.h. kleine Anlässe/ Reize reichen für Verhalten aus Verhalten ist häufiger (erhöhte Frequenz) als bei anderen Menschen zu beobachten Stärkeres Auftreten als im Durchschnitt (größere Prägnanz) Leichter - Häufiger - Stärker
- In welche zwei Richtungen kann mit dem BIG FIVE Personalauswahl und -Entwicklung geschehen? Nach dem Bewerber = Passung durch BIG FIVE Selbstbeschreibung Nach dem zukünftigen (Arbeits-)Umfeld
- Wie lauten die Passungs-Möglichkeiten der Arbeitsplatzbeschreibung mittels der BIG FIVE? Normwerte (Durchschnittswerte) von Personen die Arbeitsstelle länger innehatten können herangezogen werden z.B. Extremgruppenvergleiche 20% der Besten und 20% der Schlechtesten werden ausgewertet Fremdbeschreibung des Arbeitsplatzes durch Experten mithilfe des Profilers Zuordnung typischer BIG FIVE-Werte (Dimensionen) zu Berufsgruppen und damit vergleichen
- Was für Kompensationsmöglichkeiten gibt es für hohe Werte bei: - geringe Emotionalität "N" - große Offenheit - höherer Wert Verträglichkeit (und umgekehrt natürlich) auch geringe Extraversion- stärkere Gewissenhaftigkeit
- Wie sieht das absolute Führungsprofil nach den BIG FIVE aus? N - (Neutotizimus/ Emotionalität) E + (Extraversion) O + (Offenheit) A - (Verträglichkeit) C + (Gewissenhaftigkeit)
- Wie sehen die optimalen BIG FIVE-Werte bei einem Verkäufer für Massenprodukte aus? und inwiefern weicht dies von einem Verkäufer für komplexere Produkte ab? N - = "dickes Fell", man kann sich Kunden nicht aussuchen E + = spannender & freundlicher Kundenkontakt O - = da routinierte Abläufe -> kompl. Prod.: differenzierte Verkaufsverhandlungen A - = etwas unter Durchschnitt; Trotz Kompetenz, Kunden nicht überfahren C + = etwas über Durchschnitt; auch hier eher Routine -> kompl. Prod.: höhere Differenziertheit
- Welche Kritik lässt sich gegenüber dem BIG FIVE Modell formulieren? (2 Punkte) Universalität im asiatischen Raum nicht bestätigt -> interkulturelle Gültigkeit = (noch) nicht ausreichend 5 Faktoren zu wenig, um hinreichend zu differenzieren; mehr oder weniger systematische Ausschlüsse von Eigenschaften z.B. gedundheits- & sexualitätsbezogene Eigenschaften/ stark sozial erwünschte/ unerwünschte Eigenschaften-> Erweiterungsvorschläge: positive Valenz (hervorragend) - negative Valenz (bösartig)
- Welche Dimension ist Neu im HEXACO Modell und welche Unterscheiden sich? Neu = Honesty-Humility (H-Faktor = Ehrlichkeit-Bescheidenheit) Emotionalität (statt BIG FIVE: Neurotizismus)-> Mut, Selbstbewusstsein, Widerstandsfähigkeit (statt BIG FIVE: Extraversion) Irritabilität & temperamentvolles Verhalten = Veträglichkeit (statt BIG FIVE: Neurotizismus) -> Openness & Gewissenhaftigkeit = IDENTISCH
- Welche Eigenschaften umfassen die sozial unerwünschten Persönlichkeitseigenschaften der "Dunklen Triade"? Psychopathie (P) z.B. Gefühllosigkeit, Impulsivität, antisoziales Verhalten Narzissmuss (N) z.B. Grandiositätsgefühl, Egozentrismus, Anspruchsdenken Machiavellismus (M) z.B. manipulatives Verhalten, langfristige Zielorientierung, hohe Impulskontrolle nach Paulhus & Williams, 2002; Jones & Paulhus, 2011
- Welche BIG FIVE bzw. HEXACO -Dimensionen fehlen in der "Dunklen Triade"? BIG FIVE = Verträglichkeit HEXACO = Honesty-Humility
- Was wäre ein Kritikpunkt an der "Dunklen Triade"? Die einzelnen Facetten sind nur moderat miteinander korreliert/ teilweise distinkte Konstruktez.B. Psychopathie = Impulsivität vs. Impulskontrolle = Machiavellismus
- Was sind Korrelate der "Dunklen Triade"? Mitarbeiterverhalten Patnerwahl Internet "Trolling"
- Stärken der traitorientierten, faktorenanalytisch begründeten Ansätze hinsichtlich - Explizitheit & Prüfbarkeit - Sparsamkeit - Vollständigkeit - Widerspruchsfreiheit - Anwendbarkeit & prognostischer Wert - Forschungsanleitende Produktivität + 2 Zusätze Explizitheit & Prüfbarkeit:Liegt vor (empirische Operationalisierung), Prüfbarkeit somit gegeben Sparsamkeit: Mehr oder weniger je nach Abstraktionsniveau Vollständigkeit:Zumindest angestrebt ("Gesamtsysteme" der Persönlichkeit) Widerspruchsfreiheit:Innerhalb der Theorie zum Großteil, übergreifend jedoch nur bedingt Anwendbarkeit & prognostischer Wert:Kann aufgrund jahrelangen Einsatzes angenommen werden Forschungsanleitende Produktivität:Immens hoch! Berücksichtigung verschiedener Datenquellen (L,Q,T und physiologische Maße) Unterschiedlichkeit/ Widersprüchlichkeit nur durch verschieden Abstraktionsniveaus-> viele Gemeinsamkeiten = Forschung um Integration bemüht = theorieübergreifendes traitorientiertes Beschreibungssystem ist denkbar!
- Nenne die 3 Probleme der traitorientierten, faktorenanalytisch begündeten Ansätz! Es wird von transsituativer Konsistenz von Verhaltensweisen ausgegangen;-> Situationismus & Interaktionisumus vernachlässigt FA nur bedingt geeignet um Modelle zu begründen, aufgrund grundsätzlicher Probleme der FA: Stichprobenabhägigkeit, verschiedene Rotationstechniken (schiefwinkelig vs. orthogonal), Faktorenextraktion & -interpretation (Anzahl, Gültigkeit & Bedeutung), Variableneinbezug -> Interpretationsuneindeutigkeit FA-Lösungen Seltene Überlappung inhaltlich nebeneinander stehender Einzelstudien-> Beziehungen/Zusammenhänge von Trait-Faktorenuntereinander nicht/ nur selten adäquat untersucht
- Wie lautet die Kritik am "lexikalischen Ansatz" (nach Asendorpf, 1996)? Im Alltagsgebrauch zwar Ähnlichkeiten, halten auf Dauer den Ansprüchen der Wissenschaftlichkeit nicht stand! (z.B. Ambiguitätstoleranz fehlt!) nützlich, muss aber überwunden werden -> Informationsverabeitungmodell
- Welche Art von Analysen berücksichtigte Eysenck neben den klassischen L-, Q- und T-Daten, und schaffte damit eine Verbindung zwischen Differentieller, Allgemeiner und Experimenteller Psychologie? Eysencks Arbeit berücksichtigt zusätzliche experimenteller Analysen.
- Nenne die 3 orthogonalen (= unabhängige) Superfaktoren von Eysenck! (Sekundärfaktoren) Sekundärfaktoren:- Extraversion- Neurotizismus- Psychotiszismus
- Eysenck's Persönlichkeitstheorie ist gekennzeichnet durch 3 wesentliche Punkte, die da lauten? 3 othognonalen Superfaktoren (Sekundärfaktoren: Extraversion - Neurotizismzs - Psychotizismus) das Bemühen um biologische Fundierung (Untermauerung der Faktoren) Die "hypothetico-deductive method" (die FA wird - neben anderen, auch experimentellen Methoden - als hypothesengenerierend & hypothesentestende Methode eingesetzt)
- Welche Daten waren Ausgangspunkt von Eysencks Forschung und worin bestand der Unterschied zu Cattell, im Hinblick auf die behandelten Fälle (Personen) und deren Übertragbarkeit? Ausgangspunkt der Forschung waren Daten wie Verhaltensratings, Fragebogendaten & sog. Objektive Tests. Im Unterschied zu Cattell, bestanden die erste Stichproben aus psychiatrischen Fällen. Wesentliche Bemühungen galten dann der Fragen, ob die dort extrahierten Faktoren auch auf psychiatrisch unauffällige Personen übertragbar sind.
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- Was waren die 4 resultierenden Ebenen von Eysencks Hierarchischen Modell (ähnl. Cattell)? (= unterste) Ebene: spezifische Reaktionen Ebene: habituelle (gewohnheitsmäßige) Reaktionen Ebene: Trait-Niveau (Eigenschafts-Niveau: Primäfaktoren) (= höchste) Ebene: Typus-Niveau (Sekundär- od. Superfaktoren)
- Was lässt sich zum Faktor Psychotizismus (P), im Sinne der Absicherung und Abfolge der Gruppen, sagen? Psychotiszismus = am schlechtesten abgesicherter Faktor Kontinuum zwischen Normal und Psychotisch:Normale → Schizophrene → Manisch-Depressive (Abfolge der Gruppen)-> kein weiterer Faktor zur Unterscheindung von Schizophrenen und Manisch-Depressiven identifizierbar gewesen!
- Viel Später (1972) versuchte Eysenck eine Skalenkonstruktion ( Fragebogen mit 20 Items) für Psychotizismus (P), die vor allem zwei Bedingungen genügen sollte: Unabhängigkeit der Dimension von den beiden anderen Superfaktoren Diskiriminationsmöglichkeit der Psychotiker von Normalen und Neurotikern
- Wie lautet die Kritik an Eysencks Psychotizismus-Skala, weshalb sie sich nicht durchsetzten konnte? Validität & Reliabilität der P-Skala erfüllen keineswegs alle Erwartungen Anspruch auf Eigenständigkeit der P-Dimension = nicht haltbar (r ≈ .40 Neurotiszismus) Psychopathie? frägt Davis (1974) zu Recht, da von gefühlskaltem, unangepassten, aggressiven und asozialem Menschen die Rede ist.
- Wo fand die P-Skala von Eysenck & Eysenck (1968) ihre Anwendung und weshalb? Weswegen war die Anwendung methodisch zweifelhaft? Sie fand Anwendung in der Forensischen Psychologie (Delinquenzforschung), da sie relativ gut zwischen 603 Strafgefangenen und verschiedenen unbescholtenen Kontrollgruppen diskirminieren konnte (besser als E/I- und N-Skala). Der Vergleich Häftlinge vs. unbescholtene Personen = methodisch zweifelhaft, da nicht klar ist, ob höhere P-Skala Scores (Selbstbeschreibung) = Ursache oder Wirkung der Haft ist
- Wie sieht die biologische Fundierung zu Eysencks P-Skala aus? Eigentlich gibt es keine!-> Positiver Zusammenhang P-Werte mit: Männl. Geschlecht + sozial abweichendes Verhalten + Chromosomen-Aberration (XYY: Hochwuchs & gestörtes Sozialverhalten)= primär genetische Determination dieses Faktors
- Welche Untersuchungen stellte Eysenck (1944) für seinen Faktor Neurotizismus (N) an? Was ergab sich daraus? Er untersuchte 700 "neurotische" Soldaten durch Faktorisierung von Fremdratings (Psychologen, Psychiater, Krankenschwestern, Sozialarbeitern und Familienangehörigen). Auf Basis von 37 bipolaren Items = 4 Faktoren (nur 40% der Gesamtvarianz) 1. Faktor: Neurotizismus2. Faktor: Extraversion/ Introversion -> Nachfolgende Replikationsversuche: (Fragebogen & objektive Tests) Schwache Bestätigung der Existenz dieser Faktoren (mögl. Gründe: Interpretationsschwiergkeiten objektiver Tests + Stichprobenzusammensetzungen - oft klinische Gruppen)
- Wie sieht Eysencks biologische Fundierung des Superfaktors Neurotizismus (N) aus, welcher Hirnteil ist angesprochen? Limbisches System (LS) phylogenetisch alter Teil der Hirnrinde -> Zusammenarbeit Sympathikus + Parasympathikus-> Emotional Labil = hohe Reaktivität Neurosen Entwicklung: UCS = traumatisches Erlebnis (z.B. lautes Geräusch) -> starke vegetative Reaktion = UCR (z.B. zittern, schwitzen) NS = Fahrstuhl betreten + UCS (mind. einmal gepaart) -> NS wird zu CS + CR = vegetative Reaktion auch ohne UCS (Lärm) Vermeidung von CS = Löschung kaum möglich -> Neurose bleibt lange; Spontanremission jedoch möglich! Therapie: Systematische Desensibilisierung von Angstneurosen CS löst keine CR aus.
- Auf wen gehen die Begriffe Extraversion und Introversion zurück? Auf den schweizer Psychiater C. G. Jung ("psychische Einstellungsfunktionen)
- Was sieht Eysenck als biologische Grundlage der E-I-Dimension? Welche Prozesse - exzitatorisch/ inhibitorisch - sind bei Lernen/ Löschung wesentlich? Eysenck sieht das ARAS (aufsteigendes retikuäres aktivierendes System) als biologische Grundlage, das die Aktivierung steuert. Bei S-R-Verbindungen:-> exzitatorische Veränderungen (positv, erleichternd) = Konditionierung (Lernen)-> inhibitorische Veränderungen (negativ, hemmend) = Löschung (Verlernen)
- Extravertierte/ Introvertierte? .. neigen zur Ausbildung nur schwacher exzitatorischer Potentiale, aber schnell aufgebauter intensiver und langsam abklingender inhibitorischer Prozesse. Extravertierte
- Extravertierte/ Introvertierte? Weisen starke exzitatorische Potentiale und nur langsam einsetzende, schwache Inhibitionsprozesse auf. Introvertierte
- Extravertierte/ Introvertierte? Benötigen geringeren Grad an Stimulation, um... Introvertierte
- Extravertierte/ Introvertierte? Benötigen höheren Grad an Stimulation, um (lernförderliche) exzitatorische Potential auszubilden, die in gewissen Grenzen als angenehm empfunden werden. Extravertierte
- Extravertierte/ Introvertierte? Schirmen sich ab, da sie ein hohes habituelles Erregungsniveau ("schwächere Nerven") besitzen. Introvertierte
- Extravertierte/ Introvertierte? Haben niedrigeres habituelles Erregnungsniveau ("stärkere Nerven") -> suchen zusätzliche Aktivierung, insbesondere durch soziale Reize. Extravertierte
- Was passiert auf biologischer Ebene, wenn der Grad an Stimulation zu hoch wird und dies von der Person als unangenehm empfunden wird, Extravertierte/ Introvertierte? Sog. Transmarginale Hemmungen treten auf im Sinne einer Schutzfunktion: -> Extravertierte = "später"-> Introvertierte = "früher" die einer weiteren Aktivierung entgegenwirken.
- Welche empirisch Prüfbaren, biologisch fundierten, Aussagen lassen sich für die E-I-Dimension machen, in Bezug auf.... die Erregungsschwelle? (4 Versuche) - Lemon - Licht - Schmerz - Geräusch Eysenck, 1973: "Lemon Drop Test" - I höhere Speichelratenzunahme als E Holmes, 1967: Pupillenreflex (durch plötzliches Licht) bei I wesentlich rascher als bei E Hentschl, 1977: E tolerieren höhere Schmerzreize als I Geen, 1984: E bevorzugen höheren Geräuschpegel während geistiger Tätigkeit
- Welche empirisch Prüfbaren, biologisch fundierten, Aussagen lassen sich für die E-I-Dimension machen, in Bezug auf.... Gedächtnisleistung? (1 Studie) Howard & Eysenck, 1968: Gedächtnisleistung = besser bei I Lernprozesse sind durch temporären Anstieg von kortikalem Arousal gekennzeichnet. Dieses Arousel ist bei E habituell niedriger, weshalb Lern-Konsolidierungsprozesse bei E schwächer ablaufen.
- Welche empirisch Prüfbaren, biologisch fundierten, Aussagen lassen sich für die E-I-Dimension machen, in Bezug auf.... Psychopharmakologie? (3 Studien) - sediert - Antidepressiva - Stimulantien Eysenck, 1963; Wilson, 1978: E können leichter sediert werden als I Eysenck, 1963; Wilson, 1978: Antidpressiva bei I = Verschiebung des Verhaltens Richtung E, da kortikales Arousal durch bestimmte Antidepressiva gesenkt werden. Eysenck, 1963; Wilson, 1978: Stimulantien bei E = Verschiebung des Verhaltens Richtung I, da kortikales Arousal durch bestimmte Stimmulantien erhöht-> E erreicht Arousalniveau von I