Distaler Reiz
Reiz kommt von außen, diesen können wir physikalisch messen
Proximaler Reiz
Gesamtheit der messbaren physikalischen oder chemischen Einwirkung eines distalen Reizes auf die jeweiligen Sinneszelle
Aussage
Satz, der wahr oder falsch sein kann
Argument
Reihung von Prämissen, die zu einer Konklusion führen.
Prämisse
Voraussetzung oder Annahme aus der Schlussfolgerung gezogen wird à wirkt begründet
Axiom
Halte die Aussage für so glaubhaft, dass ich sie nicht zu beweisen brauche
Deduktiver Schluss
Vom Allgemeinen zum Einzelnen
Induktiver Schluss
Vom Besonderen zum Allgemeinen
Modus tollens
Gegeben q trifft nicht zu, daraus kann geschlossen werden, dass p auch nicht zutrifft
Modus ponens
Gegeben p trifft zu, daraus geschlossen q trifft auch zu
Denial of atecedent
Gegeben p trifft nicht zu, daraus geschlossen q trifft auch nicht zu à nicht valide
Affirmation of consequent
Gegeben q trifft zu, daraus geschlossen p trifft auch zu à nicht valide
Konjunktion
p und q
Einschließende Konjunktion
p oder q oder beide
Ausschließende Konjunktion
P oder q aber nicht beide
Syllogismus/ Prädikatenlogik
Es untersucht unter welcher Voraussetzung logische Schlüsse gültig sind.
Kategorialer Syllogismus
Besteht aus zwei Prämissen und einer Konklusion, benutzt Quantoren
Quantor
Operatoren der Logik, wie alle/ einige/ kein/ einige nicht
Shadowing-Task
dichotomes Hören Eine von zwei Nachrichten soll ignoriert werden
Attenuation
Der Filter schwächt Analyse von unbeachteten Informationen ab. à manchmal können sie aber die Schwelle des Bewusstseins überschreiten
Fokussierte/ selektive Aufmerksamkeit
Man bekommt mehrere Stimuli und darf sich nur auf einen konzentrieren
Geteilte Aufmerksamkeit
Man bekommt mehrere Stimuli und muss sich auf alle konzentrieren.
Aktive Aufmerksamkeit
Top-down: Die Aufmerksamkeit wird durch unsere Ziele und Erwartungen geformt.
Passive Aufmerksamkeit
Bottom-up: Die Aufmerksamkeit wird durch externale Stimuli gesteuert.
Covert-Attention
Wenn man die Aufmerksamkeit verlagert ohne die Augen zu bewegen.
Endogenes System
Top-down-Verarbeitung: Wird von individuellen Intentionen, Erwartungen, Wissen und Zielen beeinflusst. à bei peripheren Cues beteiligt, wenn einen noch nicht präsentierten Stimulus erwartet dorsal-frontalperietales Netzwerk
Exogenes System
Bottom-up-Verarbeitung: Aufmerksamkeit wird automatisch durch den Stimulus zugewiesen; dies ist bei peripheren uniformativen Cues der Fall. Saliente Cues werden am ehesten von diesem System wahrgenommen. Es reagiert auch um einen Notfall in der Umgebung zu erkenne. ventral-frontalparietales Netzwerk
IOR (inhibtion of return)
Phänomen der Blickbewegung, wenn man ein Objekt an einer Position beobachtet, dann ist es unwahrscheinlich, dass man nach einem Fokuswechsel erneut dorthin schaut. Man hat viele Belege gefunden, dass dies ortsbasiert ist, aber nur wenige, dass es objektbasiert ist.
Neglect
Es kommt zu einem fehlenden Bewusstsein der einen Gesichtshälfte, welche durch eine Schädigung der kontralateralen Seite des Gehirns zu Stande kommt. Meist im rechten Parietallappen à linksseitiger Neglect.
Line bisection task
Man soll einen Strich in die Mitte einer Linie zeichnen, die Neglect Patienten machen es meist rechts (linsseitiger Neglect).
Extinction
Unfähigkeit einen Stimulus wahrzunehmen, der auf der gegenüberliegeneden Seite eines Gehirnsschadens liegt, während auf der Seite des Gehirnschadens ein anderer Stimulus präsentiert wird. à das ist ein Problem weil wir immer mit sehr vielen Stimuli in usnerem täglichen Leben zu tun haben. Der Stimulus auf der kontralateralen Seite des Hirnschadens wird salient und verdräng dadurch die Wahrnehmung des Stimulus auf der ipsilateralen Seite des Schadens.
Disengagement of attention
Abkoppelung der Aufmerksamkeit von einem Stimulus
Shifting Attention
Verlagerung der Aufmerksamkeit von einem Target zum Anderen
Engaging Attention
Einnahme der Aufmerksamkeit durch einen neuen Stimulus
Psychologische Refraktärperiode
Wenn ein Stimulus direkt nach einem Anderen präsentiert wird, dann dauert es länger bis wir ihn erkennen. Es ist ein zentraler Flaschenhals in dem nur eine Aufgabe zur eine Aufgabe bearbeitet werden kann à Task Kombination kann man nur durch Multiplexing machen, indem man zwischen zwei Aufgaben hin und her schaltet. à Studie die perzeptuelle Begrenzung spielt kaum eine Rolle, sondern die Reaktionsauswahl. Man kann erst dann auf einen Stimulus reagieren, wenn die Reaktion auf den ersten Stimulus abgeschlossen ist. Die Refraktärperiode (keine weiteren Reize mehr verarbeitet) ist umso länger, je kürzer die SOA zwischen zwei Stimuli.
Performance-Ressource-Function
Setzt die Leistung in einer bestimmten Aufgabe zu den investierten Ressourcen in Beziehung. à Aufgaben in daten- und ressourcenlimitiert unterteilt.
Datenlimitiert
Die Leistung wird durch die Einfachheit der Aufgabe erreicht. Wenn die Aufgabe bearbeitet wurde, dann lohnt es sich nicht mehr Ressourcen einzusetzen. à Leistung der Aufgabe eins beeinflusst nicht die Leistung der Aufgabe zwei
Ressourcenlimitiert
Bei kognitiv-komplexen Aufgaben führt der Einsatz von Ressourcen zu besseren Leistungen. Aber irgendwann ist der Höhepunkt der Kapazität erreicht und man kann keine Ressourcen mehr investieren. à Leistung der Aufgabe eins beeinflusst die Leistung der Aufgabe zwei
Separate Ressourcen
Wenn zwei simultane Aufgaben gleichzeitig gleich gut gelöst werden können.
Selection of action
Wir haben laufende Handlungsalternativen. Die Aufmerksamkeit ist dafür da, dass nur handlungsrelevante Reize verarbeitet werden, während irrelevante ausgeblendet werden. Die selektive Aufmerksamkeit ist kein Defizit, sondern ermöglich Leistung.
Ressourcentheorie: zentrale Kapazität
Unsere Ressourcen sind z.B. Exekutive Funtkonen oder Aufmerksamkeit. Wenn wir etwas ausführen wollen, dann brauchen wir diese Ressourcen. Wenn wir zwei Aufgaben haben, dann greifen beide auf dieselben Ressourcen zurück.
Ressourcentheorie: multiple Ressourcen
Unser Verarbeitungssystem besteht aus mehreren Ressourcen. Wenn Aufgaben sehr ähnlich sind, dann greifen sie auf die gleichen Ressourcen zurück. Es gibt drei aufeinanderfolgende Prozesse, welche aus verschiedenen Cues bestehen: Enkodierung: Wahrnehmung der Stimuli: visuell, auditiv, räumlich, verbal Zentrale Verarbeitung: Räumlich, verbal Antwort: manuell, vokal à zwei Annahmen Es gibt mehrere Ressourcen Bereiche je nachdem welcher gerade notwendig ist. Wenn zwei Aufgaben auf unterschiedliche Ressourcenbereiche zurückgreifen, dann sollte man auch parallel ohne Beeinträchtigung verarbeiten können.
Unteradditivität
Wenn zwei Aufgaben gleichzeitig ausgeführt werden müssen, dann kann man weniger Aktivität in den Gehirngebieten verzeichnen, als wenn die Aufgaben einzeln ausgeführt werden.
Exekutive Funktionen
Dies soll uns die Anpassung an neue oder komplexere Situationen erleichtern. Bei Doppelaufgaben sind Aufmerksamkeitskontrolle, Koordination der Aufgabenanforderungen und Management der gleichzeitigen Ausführung der beiden Aufgaben wichtig. à präfrontaler Kortex wichtig. Bei geteilter Aufmerksamkeit ist der dorsolaterale präfrontale Kortex aktiv.
Automatischer Prozess
Laufen schnell ab, sie beanspruchen keine Ressourcen und interferieren auch nicht mit anderen Aufgaben auch sind sie unvermeidbar. Allerdings sind sie sehr unflexibel.
Kontrollierter Prozess
Diese laufen langsam ab, beanspruchen Ressourcen und interferieren mit anderen kontrollierten Prozessen. Sie sind aber bewusst und beliebig steuerbar.
Syntaxanalyse (Parsing)
Hier geht es um das Verständnis zwischen der Syntaktik und Semantik. Warum verstehen wir einen Satz? Es gibt vier Möglichkeiten der Syntaxanalyse: · Syntaxanalyse geht semantischer Analyse voraus und beeinflusst diese · Semantische Analyse geschieht meistens vor der syntaktischen Analyse · Beide Analysen werden parallel ausgeführt · Syntax und semantische Analyse sind sehr eng miteinander verbunden
Prosodische Cues
Die Prosodie wird bei doppeldeutigen Sätzen genutzt, um dem Inhalt einen Sinn zu geben, z.B.: Intonation, Pausen im Satz Weg für Zuhörer, syntakt. Struktur gespr. Sprache zu erkennen besonders wichtig bei Doppeldeutigkeit Sätze
Pragmatik
Dies sind die praktische Anwendung und das Verständnis von Sprache. Es wird dabei die wortwörtliche Bedeutung überschritten.
Seductive Details Effect
Ablenkung durch unwichtige Details. Dies ist eher bei Personen der Fall, welche geringe Arbeitskapazität haben.