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Klinische Psychologie und Psychotherapie (Subject) / mündliche prüfung (Lesson)

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  • Was ist der Unterschied zwischen Persönlichkeitsstörung und Persönlichkeitsänderung Persönlichkeitsstörung entsteht in später Kindheit und Aduleszenz  Persönlichkeitsänderung im Erwachsenenalter erworben durch z.b.schwere Belastung, extreme Deprivation, psychische Erkrankung, Gehirnverletzung
  • Diagnosekriterien für F60 spezifische Persönlickeitsstörungen G1: charaktische Erfahrungs- und Verhaltensmuster weichen von kulturellen Normen ab in Kognition, Affektivität, Impulskontrolle, sozialen Beziehungen G2: Abweichung: Verhalten in sozialen Situationen ist unflexibel, unangepasst, unzweckmässig G3: durch Abweichung persönlicher Leiduensdruck G4: Abweichung stabil und von langer Dauer G5: Abweichung nicht Folge anderer Störung G6: organische Erkrenkung und funktionsstörung des Gehirns muss ausgeschlossen sein
  • F60.0 paranoide Persönlichekitsstörung mindestens 4: übertrieben Empfindlich auf Rückschläge dauerhafter Groll, kann Beleidigung nicht vergeben (Nachtragend) Misstrauen und Tendenz erlebtes zu verdrehen/ neutrals als feindlich missdeuten streitsüchtig / extreme Beharren auf eigenen Rechten Misstrauen bezüglich Treue des Partners Selbstbezogen/ stark Überheblich Beschäftigung mit Verschwörungen Diff: Paranoia, wahnhafte Störung, paranoide Psychose, paranoide Schizophrenie, Borderline Praxis: öffnen sich schwer, misstrauen dem Therapeuten -> transparent, nie bevormunden, fragen skesis erlaubt, grenzen wahren, nur vorschläge machen
  • F 60.1 schizoide Persönlichkeitsstörung mind 4 nur wennig bereitet freude emotional kühl, abgeflachter Affekt reduzierte Fähigkeit Ärger oder Zuneigung auszudrücken gleichgültig gegenüber Lob/Kritik wenig Interesse an sex. Erfahrungen bevorzugt Aktivitäten, die man allein macht Phantansien/Introverstiert hat/ wünsch keine Freunde (max 1) mangelndes Gespür für soziale Normen diff:schizophrenie, asperger,wahnhafte störung, schizotype störung Praxis: hat bedürfnis nach beziehung wegen verletzter Grundbedürfnisse reduziert, viel verbalisieren, nicht von distanziertheit abschrecken lassen, interesse zeigen, autonomie betonen
  • f60.2 dissoziale Persönlichkeitsstörung mind. 3 herzlos unbeteiligt bezgl. Gefühlen Anderer Missachtung sozialer Normen, Regeln, Verpflichtungen unfähig Beziehungen aufrechtzuerhalten (leicht einzugehen) geringe Frustrationstoleranz/ niedrige Schwelle für aggressives, gewalttätiges Verhalten fehlendes Schuldbewusstsein/ lernt aus Strafen nicht Neigung andere Zu beschuldigen oder rationalisierung für taten diff: Borderline, störung des sozialverhaltens praxis:manipulativ, agressiv, kostennutzen rechnung erstellen, impulskontrolle verbessern, mitgefühl trainieren
  • f 60.30 emotional-instabile Persönlichkeitsstörung mind 3 Handeln ohne Berücksichtigung der Konsequenzen Tendenz zu Streit/ Konflikten wenn Impulse getadelt werden (MUSS VORLIEGEN!) Wutausbrüche, Unfähigkeit explosives Verhalten zu kontrollieren Schwierigkeit Handlungen, die nicht unmittelbar belohnt werden, weiterzuführen launische Stimmung für impulsiven Typ mind 3 für borderline mind 3 von oben + mind 2 aus: gestörtes Selbstbild, Ziele Preferenzen intensive und instabile Beziehungen Verlassenweden verhindern Selbstschädigung (drohung/handlung) Gefühl von Leere dif: dissoziale PS praxis: idealisierung und abwertung, tests der beziehung, ambivalente motivation, dissoziationen !, -> beziehungsaufbau, klare regeln, problemverhalten nicht belohnen
  • f 60.4 histrionische Persönlichkeitsstörung mind 4 dramatische Selbstdarstellung, theatralisch leicht beeeinflussbar durch aussen oberflächliche, labile Affekte suche nach aufregenden Ereignissen, im Mittelpunkt stehen unangemessen verfüherisch übertreibene Beschäftigung damit, äußerlich attraktiv zu erscheinen praxis: egozentrisch, genusssucht, anerkennung, manipulativ, leicht verletzbar, kriesenherde, wenigspürbar, sonderregeln, identitätsschwäche, -> nimals bagetelisieren, klare regeln
  • f 60.5 zwanghafte persönlichkeitsstörung mind 4 gefühle von Zweifel und Vorsicht ständige Beschäftigung mit Listen, Regeln, Organisation, Details Perfektionismus, der Aufgabenfertigstellung behindert gewissenhaftigkeit Leistungbezogenheit, dadurch Vergnügenverzicht und verzicht auf Zwischenmenschliches Pedanterie, übertriebene Befolgung sozialer Normen Rigidität udn Eigensinn Bestehen darauf dass andere sich  exakt eigeneen Eigenarten unterordnen diff: Zwangsstörung praxis: misionarisch, hohe moral, therapeut versteht nicht, korrekt, validierung kontrllbedürfniss und langsame kontrollabgabe, regeln nicht diskutieren,Selbst/Gefühlwahrnehmung verbessern
  • f60.6 ängstliche Persönlichkeitsstörung mind 4 Anspannung und Besorgnis sozial unbeholfen, minderwertig unatraktiv im vergleich zu anderen Sorge in sozialen Situation kritisiert zu werden persönliche Kontakte nur wenn sicherheit besteht gemocht zu werden eingeschränkter Lebensstil wegen körperlicher Sicherheit vermeidung sozialer/beruflicher Aktivitäten wegen Angst vor Kritik/Ablehnung dif: soziale Phobie praxis: leise , vorsichtig, halten isch für langweilig, starker wiederstand bei expos (vs soziale phobie) -> füttern, motivationsarbeit, selbstbild hinterfragen, skt
  • f 60.7 abhängige Persönlichkeitsstörung mind 4 Erlaubnis an andere, lebensentscheidungen für einen zu treffen Unterordnung eigener Bedürfnisse, Nachgibigkeit mangelnde Äusserung eigener Ansprüche Hilflosgikeit, Angst vor dem Alleinesein, weil man nicht für sich sorgen könne Furcht verlassen zu werden Ratschlagsuche bei Alltagsentscheidungen praxis: entscheidungsschwach, konfliktvermeidung, unterwürfig, hängen am therapeut, wenig zugang zu bedürfnissen/gefühlen, -> autonomie stärken, wahlmöglichkeiten lassen, nicht aufwerten lassen, nicht ratgeber werden
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  • f60.81 passiv-aggressive Persönlichketisstörung mind 5 verzögerung bei beendigung routineaufgaben protest gegen gerechtfertigte forderungen trotz, streitlust wen gebeten etwas zu tun worauf sie keine lust haben verachtung von autoritätspersonen absichtlich langsame schlechte arbeit behinderung anderer indem der eigene anteil an arbeit nicht gemacht wird verpflichtungen werden vermeintlich "vergessen" praxis: neid/groll für die die glück haben, beklagt sich über persönliches unglück,wechsel zw trotz und reue, passiver widerstand, unzuverlässig, schnell frustriert,-> autonomie waren, kein drück, grenzen setzten, skepsis bestärken, offene kommunikation nie direktiv
  • f60.80 narzisstische Persönlichkeitsstörung mind 5 Größengefühl im Bezug auf eigene Bedeutung phantasien über Erfolg, Schönheit, ideale Liebe, Macht Überzeugung besonders zu sein, nur von anderen mit hohem Status verstanden zu werden bedürfnis nach Übermässiger Bewunderung Anspruchshaltung für bevorzugte Behandlung Ausnutzung von zwischenmenschlichen beziehungen mangel an Empathie neid auf andere oder unterstellung andere seien neidisch arrogante, hochmütige Attetüden praxis: machtkämpfe, sonderregeln, umfangreiche selbstdarstellung, schwierigkeit über defizite zu sprechen, manipulation -> nie defizitär betiteln, füttern, schwächen wertschätzen, seinem auftrag folgen, kosten-nutzen rechnung
  • das Modell der doppelten Handlungsregulation (sachse) Erklärungsmodell für Persönlichkeitsstörungen (sozial unflexibel, Probleme in der Interaktion, können sich schwer anpassen) 1 Motivebene: Wir handeln (verschiedene Handlung und Verarbeitungskompetenzen) um die 6 Beziehungsmotive (Anerkennung, Solidarität, Verlässlichkeit, Wichtigkeit, Autonomie, Grenzen)  vom Interaktionspartner befriedigt zu kriegen. Diese sind dem Interaktionspartner bekannt (authentische Handlungsregulation). Wenn sie erfüllt sind sinken sie in der Hierarchie, wenn sie lange unerfüllt sind steigen sie und gewinnen an Wichtigkeit, was zu Unzufriedenheit führt. 2 Ebene der dysfunktionalen Schemata: Es gibt Selbst-Schemata (ich bin ein Versager) und Beziehungsschemata (in Beziehungen wird man abgewertet) die aus den Kindheitserfahrungen resultieren. Sie führen zu hyperallergischen Reaktionen (Gekränktsein, Streit) auf Kleinigkeiten durch eine schnelle automatisierte Informationsverarbeitung. 3 Spielebene (intransparente Handelungsebene): durch manipulatives Handeln (Motiv dem Interaktionspartner unklar) wird versucht die dysfunktionalen Schemata zu kompensieren. Die Motive aus der ersten Ebene werden nicht befriedigt, sondern nur die negativen Schmata aus der zweiten Ebene verhindert (z.b. Angst sinkt, Unzufriedenheit bleibt). Kompensatorische Selbst-Schemata, meist übertrieben positiv (ich bin der Beste), sollen die negativen Selbstschemata (ich bin ein Versager) kompensieren. Kompensatorische normative Schemata geben einem selbst Regeln vor (sei erfolgreich) durch deren befolgen dysfunktionale Schemata falsifiziert werden (wer erfolgreich ist, ist kein Versager). Es sind Vermeidungsziele (vermeide Unerfolg, das muss immer immer wiederholt werden und ist nie erfüllt) und keine Annäherungsziele (erreiche x), also kann man hierdurch nie Zufriedenheit erlangen. Kompensatorische Regel-Schemata sich Regeln an den Interaktionspartner (er muss immer Zeit haben), also interaktionele Erwartungen. Bei Verstoss drohen dem Partner Konsequenzen (wenn er keine Zeit hat darf ich ausrasten), so dass hier oft Probleme entstehen. In der Kindheit frustrierte Beziehungsmotive können a) durch Resignation (was zu Depressionen führt) oder b) durch manipulative Handlungen (was zu ps führt) geregelt werden. Wenn ein Kind z.b. aufmerksamkeit durch lustig sein erhällt, wird das manipulative Verhalten verstärkt. Positive Strategien wären lustig sein (dad mag es wenn die verwandschaft mich lustig findet) negative Strategien wären krank sein (dad hat schlechtes gewissen weil man sich um ein krankes Kind kümmern muss)
  • Behandlung von Persönlichkeitsstörungen Beziehungsaufbau (Beziehungskredit besonders wichtig) Erstellen eines Erklärungsmodels (Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Modell der doppelten Handlungsregulation) Gemeinsames Festlegen der Diagnose empathische Konfrontation mit interaktionellen Teufelskreisen (Ehepaar, bei dem sich die Frau darüber beklagt, dass der Mann so häufig abends weg geht und der Mann abends weg geht, weil er die häufigen Klagen seiner Frau nicht mehr hören mag) Reflexion Vor/Nachteile schwieriger Verhaltensmuster Verhaltensexperimente DBT ACT Schematherapie kognitive Therapie (beck): dysfunktionale kognitive Bewertung umstrukturieren Training sozialer Fertigkeiten (SKT Recht durchsetzten, Beziehungen, Um Sympathie werben) Generell: nicht die PS behandeln sondern die Interaktionsprobleme, das emotionale Erleben, Realitätswahrnehmnung, Selbstwahrnehmung, Impulskontrolle -> auf unmittelbare Zukunft fokusieren
  • Vulnerabilitäts-Stress-Modell (auch biosoziale Theorie) Diathese ist die Disposition wie wir auf Stress reagieren (ungünstige Erbeinflüsse, pre-, peri- postnatale Traumata, psychosoziale Prädisposition wie ungünstige familienverhältinse, Missbrauch, Gewalt in der Kindheit) Stressoren sind belastende Umweltereignisse oder Lebenssituationen. Diese können durch stärke oder häufung die persönliche Schwelle übersteigern. Schutzfaktoren wirken entgegen (soziale Unterstützung, Skills...)
  • Didaktisch- Behaviorale-Therapie DBT nach Linehan 1 Einzeltherapie: hierarchisch sortiert: suizidales Verhalten, therapiegefärdendes Verhalten, beeinträchtigung der Lebensqualität, Mangelnde Verhaltensweisen. Einsatz von Hilfs-Ich, Reparenting, Commitmentvertrag (ich helfe dir, du arbeitest mit), Tagebuchkarte (für Krisen und Skilleinsatz), Validierung 2 Gruppentherapie: innere Achtsamkeit, zwischenmenschliche Fertigkeiten (skt, beziehungen aufrechterhalten), Umgang mit Gefühlen, Stresstoleranz, Selbstakzeptanz Generell: Einsamkeit weil man auch sich selbst fern ist ( skill: anderen helfen, verantwortung übernehmen reduziert einsamkeit), unsicherheit im Umgang mit anderen (Skill "tu so als ob sie dich mögen, meistens stimmt das auch")  Pferdemethapher: Das Leben mit Borderline ist wie ein Ritt auf einen Araberhengst, es ist spannend und aufregend, aber man muss ihn reiten und steuern können sonst fällt man
  • F 40.0 Agoraphobie mind 2 Situationen vermeiden menschenmengen öffentliche Plätze allein reisen weit weg reisen mind 2 Symptome müssen gleichzeitig in der situation auftretten (darunten 1-4 auf jeden fall) herzklopfen schweisausbrüche tremor mundtrockenheit atembeschwerden beklemmungsgefühl toraxschmerzen (brustkorbschmerzen) nausea (übelkeit, magenunruhe) schwindel, unsicherheit, schwäche, benommenheit derealisation oder depersonalisation Angst vor Kontrollverlust oder verrrückt zu werden Angst zu sterben Hitze/Kälte Gefühllosigkeit/Kribbeln emotionale belastung, vermeidungsverhalten, übertrieben empfundene Angstsymptome symptome beschränken sich auf Situation oder den Gedanken an die Situation Agoraphobie ohne Panikstörung (F40.00) und mit (F40.01) diff: Symptome dürfen nicht kulturell angemessen sein und ausschluss von wahn, hallozinationen, depression, organischen Ursachen oder Zwangsstörung
  • phobische Angst eindeutige Situation (ungefährlich) sekundäre Angst vor Sterben, Kontrollverlust Erwartungsangst beim Gedanken an Situation durch Vermeidungsverhalten wird Angst vermieden
  • F 40.1 soziale Phobie Angst im Zentrum zu stehen und sich dabei peinlich / erniedrigen zu verhalten ODER Vermeidung im Zentrum zu stehen (Essen, Bekannte treffen auf der Strasse, Parties, Koferenzen, öffentlich Sprechen) mind 2 Angstsymptome (Herzklopfen, Tremor, Mundtrockenheit, Schweisausbruch, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühl, Nausea, Toraxschmerzen, Scwindel, Unsicherheit, Kontrollverlust, Angst zu sterben, deralisation, depersonalisation, Temperaturwahrnehmung verändert) plus  Erröten oder Zittern, Angst zu Erbrechen, Angst vor Miktion- oder Defäkationsdrang Deutliche emotionale Belastung durch dei Angst oder Vermeidungsverhalten
  • F 40.2 spezifische Phobien eng umschriebene Situation - ausserhalb der Person- deutliche Furcht vor einer Situation oder Objekt ODER deutliche Vermeidung einer Situation oder eines Objektes Angstsymptome (wie bei Agoraphobie) eomtionale Belastung durch dei Angst und die EInsicht dass es Übertrieben ist Angst auf Situation/Objekt beschränkt
  • F 41.0 Panikstörung wiederholte Panikattacken (nicth auf Situation beschränkt, somit unvorhersehbar), nicht mit Anstrengung oder Gefahr verbunden Charakteristka: beginnt abrubt, Episode intersiver Angst und Unbehagen, errreicht innerhalb von Minuten Maximum und hält  mind. einige Minuten an Symptome: Herzklopfen, Schweisausbrüche, Tremor, Mundtrockenheit, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühl, Toraxschmerzen, Nausea, Schwindel, Unsicherheit, Benommenheit, Derealisation, Depersonalisation,Angst verrrückt zu werden, Angst zu sterben, Angst vor Kontrollverlust, veränderte Temperaturwahrnehmung, Kribbelgefühle Nicht Folge einer körperlichen Störung, nicht bei Depressionen (sekundäre Folge) oder als Folge anderer Psychischer Störung F41.00 Mittelgradige Panikstörung: mind 4 Attacken in 4 Wochen F41.01 schwere: 4 Attacken pro Woche mind. einen Monat lang
  • F41.1 generalisierte Angststörung generalisierte, frei flottierende Angst, die wesentlichen Symptome sind variabel, oft wird befürchtet Verwandte oder man selbst stirbt oder wird schwer krank Mind 6 Monate mit vorherrschender Anspannung und befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse mind 4 Symptome: Herzklopfen,Schweisausbrüche, Tremor, Mundtrockenheit (eins muss davon sein) Atembeschwerden,Beklemmungsgefühl, Toraxschmerzen, Nausea, Schwindel, Schwäche Benommenheit, Derealisation, Depersonalisation, Angst vor Kontrollverlust, Angst zu sterben, Hitzewallung/Kälteschauer, Kribbeln, Muskelverspannung, akute oder chronische Schmerzen, Ruhelosigkeit, Unfähig zu entspannen, Aufgedreht sein , Nervosität, Klos im Hals/Schluckbeschwerden, übertriebene Schreckhaftigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Leere im Kopf, Reizbarkeit, Einschlafstörung wegen Sorgen dif: Neurasthenie, panikstörzng, phobische Störung, Zwangsstörung, hypochondrische Störung, organische Krankheit, psychische Störung oder psychotrope Substanzen
  • F 42 Zwangsstörung Zwang besteht mind 2 Wochen Zwang zeigt sämtliche folgenden Merkmale: nicht von aussen eingegeben, sie wiederholen sich dauernd und sind unangenehm, unsinnig und übertrieben Betroffener versucht Wiederstand zu leisten (gegenwärtig erfolglos) der Zwang ist ansich nicht angenehm erzeugt Leiden, die Betroffenen sind in der sozialen oder individuellen Leistungsfähigkeit (z.b. durch Zeitaufwand) behindert nicht durch affektive, schizophrenie oder andere Störung bedingt meist von andauernder Angst begleitet, wird Zwang unterdrückt vergrößert sich die Angst, Zwang als Vorbeigung gegen unwahrscheinliches Ereignis diff: zwanghafte Persönlichkeitsstörung F42.0 Zwangsgedanken, Grübelzwang : Ideen/ Vorstellungen / Impulse die den Betroffenen stereotyp beschäftigen, sind quälend. Manchmale endlose Überlegung unwegbarer Alternativen, die zu Unfähigkeit einfacher Entscheidungen führen. Aussschluss Depression F42.1 Zwangshandlungen: Oft Waschzwang, Kontrollzwang, übertriebene Ordnung. Das Ritual ist ein wirkungsloser versuch die Gefahr abzuwenden. F42.2 Zwangshandlung und Gedanken gemischt
  • F 43.1 posttraumatische Belastungsstörung Trauma (Ereignis kathastrophalen Ausmasses, das jeden verzweifeln lassen würde) Weidererlebend durch Nachhallerinnerungen, lebendige Erinnerungen, weiderholende Träume und innere Bedrängnis in truamaähnlichen Situationen Vermeidung von ähnlichen Situationen (davor nicht)  Endweder  1. Teilweise/Vollständige Unfähigkeit Aspekte der Belastung zu erinnern            oder 2. Symptome erhöhter psychischer Erregung (Schlafstörung, Reizbarkeit/ Wutausbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten, Hypervigilanz (erhöhte Wachsamkeit), erhöhte Schreckhaftigkeit) innerhalb von 6 Monaten nach Trauma psych. Vorerkrankungen können Schwelle senken, sind aber weder notwendig noch hinreichend. anhaltendes Gefühl von emotionaler Betäubtheit oder Abgestumpftheit, Gleichgültig gegenüber andern Menschen/Umgebung, Freudlosigkeit, oft Angst und Depression,  Suizidgefahr, bei chronischen Verlauf Persönlichkeitsveränderung Ketamine im Notfallwagen können Risiko erhöhen, ebenso persönliches Verantwortungsgefühl
  • F43.2 Anpassungstörung psychosoziale Belastung, Beginn innerhalb 1 Monat (Trauer, Trennung, Migration, Schlubesuch, Rente, Jobwechsel, Misserfolg, Elternschaft) Symptome wie bei Depression, Angststörungen, soamtisch oder Störung des sozialverhaltens, sie können varieieren, erfüllen aber die einzelnen Störungskrieterien nicht Symptome halten nicht länger als 6 Monate nach Ende der Belastung an Depressives Stimmung, Angst, Sorgen, Alltag nicht zurechtkommen, nicht vorrausplanen können F43.20 kurze depressive Reaktion - max 1 monat, leichte depris F43.21 längere depressive Reaktion - bis 2 Jahre, leicht depri, anhaltende Situation F43.22 Angst und depressive Reaktion gemischt - beides nicht für einzeldiagnose stark genug F43.23 mit vorwiegender Störung von anderen Gefühlen - Angst, Depression, Besorgnis, Anspannung, Ärger  F43.24 mit vorwiegender Störung des Sozialverhaltens - z.b. bei Trauer aggressives oder dissoziales Verhalten F43.25 mit gemischter Störung von Gefühlen und Sozialverhalten  Normale Trauer - wenn nicht länger als 6 Monate woanders codieren, ausser Trauer ist kullturell abnorm. Wenn länger unter verlängerte depressive Reaktion.
  • ADHS im Erwachsenenalter Differenzialdiagnostisch: Störung der Impulskontrolle, Depression, Borderline Symptome müssen schon vor dem 12 Lebensjahr aufgetreten sein fühlen sich angetrieben, leicht ablenkbar, ruhelos, vergessen und verlieren Sachen, Problem der Selbstbeherschung, im sozialen Kontakt unterbrechen sie Gespräche, wirken als ob sie reden ohne nachzudenken, fehlende Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle, Problem Leben zu organisieren, Aufgaben zu planen, mangelndes Zeitgefühl, Finanzieles Durcheinander, Impulsiv im Strassenverkehr, verträumt, Stimmungsschwankungen, Jähzorn, Suchtneigung (50% der Alkoholiker haben ADHS), Flowerleben, Hyperaktivität ist innere Unruhe und nicht abschalten könnnen, selbst überempfindlich aber können raushauen, schneller erschöpft und mutlos Neurotransmiterstörung des Dopaminrezeptors Durch Erblichkeit auch zuhause oft durch einen Elternteil chaotisch ADHS Modul von Freibrug -> Erkennen der Symptome und problematischen Verhaltensweisen -> Strategien zum Umgang damit (Tagesplan erstellen lernen, Emotionsregulation) Alltagsbewältigung lernen, kognitive Umstrukturierung (Selbstwert aufbauen, Vermeidung von Aufgaben aus Versagensangst abbauen), Stärken erkennen
  • F 44 dissoziative Störungen Kein Nachweis einer krankheit die die körperlichen Symptome erklären würde zeitlicher Zusammenhang zwischen Symptomen und belasteten ereignisen, Problemen oder Bedürfnissen Teilweiser oder vollständiger Verlust der Integration von Erinnerungen, des Identitätsbewusstseins, Wahrnehmung unmittelbarer Empfindungen und Kontrolle von Körperbewegungen Die Symptome verkörpern das Konzept der Betroffenen wie die Krankheit ist Nur Störungen von Funktionen die unter Willentlicher Kontrolle Stehen Aussschluss Simulation Therapie: Symptomreduktion, auseinadersetzung mit Trauma, Herstellung der Funktionalität und Reduktion der Inanspruchnahme von Hilfe (durch Stressreduktion, Steigerung der Affekttoleranz, kognitive Umstrukturierung, Selbstfürsorgliche Massnahmen, vermeidung von Verstärkung wegen sekundären Krankheitsgewinn)
  • F 44.0 dissoziative Amnesie Kriterien der dissoziativen Störung müssen erfüllt sein teilweise oder vollständige Amnesie für traumatische/ belastende Ereignisse/Probleme zu ausgepräget und langanhaltend um mit Müdigkeit oder Vergässlichkeit erklärt zu werden Ausschluss: Epilepsie, Intoxikation, extreme Erschöpfung, Hirnorganische Störung (bei generalisierten Amnesie eher Fugue diagnostizieren) Amnesie ist unvollständig, kann sich verändern, selektiv auf Ereignis
  • F 44.1 dissoziative Fugue die allgemeinen Kriterien für dissoziative Störung (keien körperliche Ursage und zeitlicher Zusammenhang mit Problem) müssen erfüllt sein unerwartete, normal organisierte Reise mit Entfernung und erhaltener Selbsversorgung teilweise oder vollständige Amnesie für die Reise Ortsveränderung die über die übliche Alltagsmobilität hinausgeht und für Betrachter normal wirkt 
  • F44.2 dissoziativer Stupor Kriterien für dissoziative Störung erfüllt verrringerung oder fehlen willkürlicher Bewegung, Sprache und Reaktion auf Licht, Geräusche, Berührung normaler Muskeltonus, aufrechte Haltung, Herzschlag erhalten (eingeschränkte Koordination der Augen) Als Reaktion auf belastendes Ereignis, man kann durch dei Bewegungsstarre groteske Körperhaltungen einstellen , die dei Patienten stundenlang halten Differenzial: depresiver Stupor, manischer Stupor, katatoner Stupor (schizo), organische katatone Störung
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  • F 44.3 Trance und Bessessenheitszustände A die Kriterien der dissoziativen Störung sind erfüllt B endweder 1 Trance: Verlust des Gefühls der persönlichen Identität; Einengung des Bewusstseins für dei Umgebung (Fokussierung auf Stimuli); Einschränkung von Bewegung, Haltung, Gesprochenen (bis auf Wiederholung kleines Repertoires)                                                  oder 2 Bessenheitszustand: Überzeugung von einer Macht oder Person beherrscht zu werden C B Kriterium muss ungewollt sein und nicht als kullturell akzeptiertes Ritus D Aussschluss: Schizophrenie, affektive Störung mit Halluzinationen und Wahn
  • F44.4 dissoziative Bewegungsstörung A Kriterien für dissoziative Störung erfüllt B endweder  1 kompletter/teilweiser Verlust von von Bewegungsfähigkeit (von bereichen dei der willentlichen Kontrolle unterliegen)                                                                                                    oder    2 verscheidene, wechselnde Grade von Koordinationsstörungen, alleine Stehen zu können, Ataxie
  • F 44.5 dissoziative Krampfanfälle Kriterien für dissoziative Störung erfüllt krampfartige Bewegungen, die an Epilepsie erinnern, jedoch ohne Bewusstseinsverlust (eher Stupor oder Trance) ohne Zungenbiss, Urininkontinenz, schweren Verletzungen vom Sturz
  • F44.6 dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörung A Kriterien für dissoziative Störung erfüllt B endweder 1 teilweiser oder vollständiger Verlust normaler Hautempfinding an Körperstellen oder ganzen Körper                                                                                                                           oder 2 teilweiser oder vollständiger Rich- Seh Hörverlust
  • F 44.80 Ganser-Syndrom vorbeiantworten, meist begleitet von anderen dissoziativen Syndromen
  • F 44.81 multiple Persönlichkeitsstörung A zwei oder mehr Persönlichekeiten, nur eine zu jedem Zeitpunkt aktiv B jeder Persönlichkeit hat eigenes Gedächnis, Vorlieben, Verhaltensweisen und übernimmt die volle Kontrolle über das Verhalten der Person C unfähigkeit wichtige persönliche Infos zu erinnern, die über Vergesslichkeit hinausgeht D Ausschluss: organische psychische Störung oder psychotrope Substanzen
  • psychophysiologische Modell der Panikstörung Körper (Herzrasen, Schwitzen) -> Gedanken (Katastrophisieren) -> Gefühle (Angst, Panik) -> Verhalten (Vermeidung, Flucht)
  • Kognitive Modell der Zwangsstörung Aufdringlicher Gedanke (ich könnte mein Kind töten) Bewertung des Gedankens (das ist furchtbar und krank) Unruhe (Erregung, Aktivierung, Handlungsbedarf) Neutralisieren (gedankliche Rituale, Kontrolle, Waschen...)
  • Behandlung von Zwängen Psychoedukation Funktionsanalyse (welche Bedürfnisse erfüllt der Zwang unbewusst) Zwangshierarchie und Zwangsprotokolle Alternativverhalten finden Exposition kognitive Therapie: Funktion des Problems, Klärung des Problems (v.a. Umgang mit Emotionen), Veränderung der Bewertung (hängt mit Wichtigkeit für P. Zusammen wie Unsicherheit->Zählzwang), Unterdrückung von Gedanken (Grüner Bär), Veränderung der Annnahmen zu Schuld und Verantwortung rational-emotive Therapie: Lernen dass nicht alls genauso sein muss wie der Patient es sich wünscht
  • Zwei-Faktoren-Modell von Mowrer 1 klassische Konditionierung Kopplung von harmlosen Reiz mit der Reaktion auf gefährlichen Reiz 2 operante Konditionierung  Da die konditionierte Reaktion (Angst) für die Betroffenen sehr unangenehm ist, versuchen sie die auslösenden Reize (konditionierten Stimuli) zu vermeiden. Hierdurch lernt der Betroffene, dass er die Angst durch die Vermeidung des Stimulus schwächen kann, wodurch es jedoch zu einer negativen Verstärkung mit Ausweitung und Aufrechterhaltung des Vermeidungsverhaltens kommen kann Erklärt Angst, Zwang, PTSD
  • Teufelskreis der Angst Erklärt Erwartungsangst / Angst vor der Angst Angstattacke Angst vor der nächsten Angstattacke Erhöhter Stress und Anspannungsniveau Fokusierung auf körperliche Vorgänge
  • Kognitive Modell der sozialen Phobie (Clark) Modell zur Aufrechterhltung sozialer Ängste Soziale Situation aktiviert dysfunktionale Grundannahmen Bemerkt körperliche Reaktion der Angst Aufmerksamkeitsumlenkung von Aussen nach Innen (aber auch ich bemerke mein Zittern, also müssen es andere auch bemerken) Sicherheitsverhalten  Erwartungsangst und Erhöhung der Selbstaufmerksamkeit zusätzlich nachträgliche negative Situationsbewertung
  • Behandlung von Phobien, Ängsten, Panikstörung Psychoedukation Kognitive Therapie Funktionalität der Angst Korrektur der Fehlinterpretation Verhaltensexperimente Angsthierarchie Angstprotokolle Exposition in vivo und in sensu Entspannungsverfahren
  • Behandlung von PTSD Stabilisierung (was kann ich jetzt tun, damit es mir besser geht) Herstellen von Sicherheit (in der Therapeutischen Beziehung, Transparenz, im sozialen Umfeld, Reduktion selbstverletzenden Verhaltens wie Alkohol) Immaginationsübungen (innerer sicherer Ort, Lichtstromübung) Beschützendes Umfeld (Retraumatisierung ausschliessen, z.b. Distanz zum Täter) Umgang mit anderen Symptomen (die auch durch traumaarbeit aufkommen können, wie Schmerzen usw) Psychoedukation Traumabearbeitung (Rekonfrontation, EMDR, Hot-Spot-Analyse, Konfrontation mit schlimmsten Moment (in sensu), Verhaltensexperimente) Triggeranalyse, Reizdiskrimination (was ruft Erinnerung hervor, was ist ind er SItuation anders) und Umgang mit Triggern Trauer (um Person, um Unbeschwertheit...) Neuorientierung (Selbstbild, Zukunft, kognitive Umstrukturierung) Rückfallprophlaxe
  • F 30.1 Manie ohne psychotische Symptome A Die Stimmung ist  für den Betroffenen im deutlich abnormen Ausmass gehoben, gereizt, expansiv, MIND 1 Woche (für hypomanie 4 Tage) B Mind 3 Symptome und schwere Störung der alltäglichen Lebensführung gesteiergerte Aktivität und motorische Ruhelosigkeit Rededrang  Ideenflucht, Gedankenrasen Verlust sozialer Hemmung vermindertes Schlafbedürfnis Großenwahn, überhöhte Selbsteinschätzung Ablenkbarkeit, dauernder Wechsel von Aktivitäten tollkühnes rücksichtsloses Verhalten, Risiken nicht erkennen (Lokalrunde, rücksichtloses Fahren) gesteigerte Libido C keine Hallozinationen oder Wahn (ausser HYperakustis, leutende Farben) D Aussschluss: psychotrope Substanzen, organische Störung bei mehr als einer Episode von Manie ist es eine bipolare Störung
  • Differenzialdiagnosen bei affektiven Störungen Depression  Anpassungsstorung Angsterkrankungen (da bei Depressionen oft Angst auftritt) Boderlinestörung (emotionale Instabilität, Schwarzweissdenken, Selbstwert) schizoaffektive Störung (schizodepressiv, schizomanisch) Manie Borderlinestörung dissoziale Persönlichkeitsstörung narzistische Persönlichkeitsstörung ADHS Schizophrenie / schizoaffektive Störung Schilddrüsenerkrankung, Epilepsie, Frontalhirntumor, parmakologische Ursachen
  • kognitive Theorie von Beck (Depression) verzerrte Beurteilung von Selbst, Umwelt, Zukunft (kognitive Triade)  die kognitive Triade basiert auf stabilen, übergeneralisierten kognitiven Schemata (entstehen durch negative Vorerfahrungen, siehe auch erlernte Hilflosigkeit) auf struktureller Ebene treten kognitive Fehler auf (willkürliches Schlussfolgern, Übergeneralisierung, selektives Verallgemeinern) Exkurs: Seligmann erlernte Hilflosigkeit: Frühere Erfahrung mit leidvoller unendrinnbarer Situation mit erlebter Hilflosigkeit. Diese Menschen neigen dazu sich Misserfolge zuzuschreiben (depressiver Attributationsstil), was zu Depression führt.
  • Erklärungsmodell für Manie Manie als Abwehr/Schutz vor psychischen Zustand (z.b.mangelnde Selbstachtung), der den Patienten schwächen würde Noradrenalinspiegel hoch bei Manie (niedrig bei Depri) Hautzinger: Es gibt bislang keine empirischen Belege, dass eine spezifische Psychotherapie oder eine Psychoedukation bei der Behandlung einer akuten manischen Episode wirkt.
  • Behandlung bipolare Störung psychoedukation Selbstbeobachtung (Stimmungstagebuch) Reflexion von Erwartungen und Massstäben Förderung Selbsmanagement (Stimmungschwankungen, Frühwarnzeichen) Normalisierung Schlaf-Wach und sozialer Lebensrythmus Sressmanagement Aktivitätsmanagement Steigerung der Selbstwirksamkeitsüberzeugung Einbezug von Angehörigen Vorbereitung auf Krisen und Notfälle
  • Depressionsbehandlung Arbeitsbündnis und Beziehungsaufbau Endwicklung Individuelles Störungsmodell + Psychoedukation Bearbeitung depressionsbegünstigender Kognitionen ABC (DE) -Modelle Kognitive Umstrukturierung dysfunktionaler Grübelein (nach Beck) Erwerb von Selbstkontrolle (durch Selbstbeobachtung, Selbstverbalisation, Selbstinstruktion) Imaginaginationsübungen (Sachse) zum Erkennen verletzter Grundbedürfnisse Aufnahme positiver Aktivitäten, Genusstraining Achtsamkeittechniken, PMR jacobson Gedankenstopptechnik SKT Rückfallprophylaxe