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Pflanze (Subject) / Fragensammlung (Lesson)

Fragensammlung

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  • welcher Form wird P im Getreidekorn gespeichert Bedeutung für Fütterung -> PhytinBindung von Calcium, Magnesium, Eisen und Zink in Magen und Darm --> Monogastrier kann Phytin größtenteils nicht verdauen
  • K Mangel an welchen Blättern zu erst zu sehen warum - an älteren Blättern Kalium Phloemmobil -> Dadurch umverlagert Mangel an älteren Blättern-> rückverlagerbar aus alten Blättern 
  • K Gehalte in Stängel, Blättern, Körnern bei normalen und deutlich überhöhtem K-Angebot Stängel -> sehr starker Anstieg Blätter -> mittlerer Anstieg Körner -> recht stabil
  • 6 Funktionen des Kaliums im pflanzelichen Stoffwechsel PhloembeladungOsmoregulationEnzymaktivierungProteinsynthesePhotosynthese(Wurzel-) Atmung
  • steigende K Düngung zu Kartoffel auf Knollenertrag, Stärkegehalt, Stärkeertrag aus maximal bei Knollenertrag -> bei höher Düngung Stärkeertrag -> bei mittlere Düngung Stärkegehalt -> bei geringer Düngung
  • Zusammenhang zwischen K-Gehalt und reduzierendem Zucker in Kartoffelknolle höherer K-Gehalt -> weniger reduzierender Zucker -> Kalium wichtges Osmotikum Daher reicht weniger Zucker für das osmotische Potenzial
  • Welche physiologischen Funktionen hat Magnesium bei der Proteinsynthese - Aktivierung RNA Polymerase - Bindung AS an tRNA - Aggregation der Ribosomuntereinheit
  • Mg-Mangel auf Chlorophyll-Gehalt in Pflanze und Anteil an Magnesium im Chlorophyll - Chlorophyll-Gehalt sinkt - relativer Anteil Mg im Chlorophyll steigt --> absoluter Mg-Gehalt im Chlorophyll bleibt dadurch gleich --> überlebenswichtig
  • Mg Mangelsymptome Unterschied ein und zweikeimblättrig - Chlorosen -> Gelbfärbung- Anhaltender Mangel -> Nekrosen Monokotylen- Perlschnurartige Marmorierung (Blattadern)Dikotylen- Intercostalchlorosen (Blattzwischenräume)
  • warum Ca Versorgung von Früchten oft zu gering Nahezu nur Xylemmobil -> Pflanzenteile mit hoher Transpiration (Blätter) Früchte durch Schale (Abschirmung) kaum Transpiration
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  • Ca und K Gehalte in Knollen und Blättern K-Gehalt in Knollen und Blättern gleich -> Phloem mobilCa-Gehalt in Blättern deutlich höher-> Xylem mobil (Transpiration)
  • Erhöhung der rel. Luftfeuchte bzw. die Erhöhung des Ca-Angebotes auf Ca-Gehalte in Früchten (z.B. Paprika) aus Erhöhung der rel. Luftfeuchte -> Absenkung  Ca-Gehalt in der Frucht-> da geringere Transpiration -> Ca Xylem mobil Erhöhung Ca-Angebot -> nur geringe Erhöhung Ca-Gehalt in der Frucht
  • wie kann Schwefel in die Pflanze gelangen SO42- -> Wuzel gasförmiges SO2 -> Stomata
  • stichwortartig den Mechanismus des S-Assimilation in Pflanzen SO42- mit ATP aktiviert, Abspaltung von Pyrophosphat -> APS APS reagiert mit SH-Enzym, Abspaltung von AMP Sulfuryl wird reduziert bis -> SH SH-Gruppe  auf Acetylserin übertragen Bildung von Essigsäure und Cystein
  • Bindungsformen des Schwefels in der kennen sie anorganisch -> SO42-organisch -> Sulfat-S-> Glucosinolate
  • Unterschiede im Sulfat Gehalt zwischen jungen und alten Blättern Altern der Pflanzen (Eiweißabbau) -> frei werdender Schwefel wird rückoxidiert Sulfatgehalt steigt mit der Fruchtbildung-> junge Blätter hoher Gehalt 
  • Funktion von Glucosinolaten - Schwefel Speicher - Schutz vor Fraßfeinden
  • 4 wichtigste physiologischen Funktionen von Schwefel in der Pflanze - Proteinaufbau- Redoxpotential - Aktivierung von Enzymreaktionen- Bildung von Metallen
  • Veränderungen für den Verbrauch von Düngemitteln in den nächsten 2 Jahrzehnten Ursachen Einsatz von Mineraldünger wird stark zunehmen - Steigende Weltbevölkerung - Sinkende LF pro Kopf - Steigender Fleichkonsum
  • Input-Output-Bilanz in der Landwirtschaft Ziel-> Ausgeglichene Nährstoffbilanz Abfuhr Erntegut + natürliche Verluste = Zufuhr über Dünger + natürliche Einträge
  • Unterschied zwischen Hoftor und Schlagbilanz Gesamt Betrieblich -> Alle Nährstoffeinträge und Austräge in den Betrieb     (Futter, Saatgut, Dünger, Nutz- und Zuchtvieh)Schlag-Bilanz-> nur auf die Flächen bezogen
  • warum im Weser Ems Gebiet der N Überschuss für landwirtschaftliche Nutzfläche deutlich höher Weser Ems Region- Starke Veredelungsregion- Häufig ohne Flächenbindung (Gewerblich)- Großer Einsatz von Zukauffuttermitteln- Hoher Anfall an Wirtschaftsdüngern- N-Überschuss Köl Achener Bucht- viel Düngerzukauf -> Dünger teuer-> weniger Dünger wird eingesetzt
  • N Salden für verschiedenen Betriebstypen Ackerbau, Rind, Schwein Ackerbau Momentan ausgeglichen -> Zukunft 1/3 zu hoch- Zufuhr -> Zukauf Mineralsicher und organische Dünger- Abfuhr durch Ernteprodukte  -> Direkte FlächenbindungRinder1/5 Rinder Betriebe zu hoch -> Zukunft 40%- Eigenes Futter, Zukauf von Kraftfutter- Abfuhr durch Milch und Gülle- Zu geringe Flächenausstatung -> ÜberschussSchwein1/3 Schweine Betriebe zu hoch -> Zukunft 2/3- Ca. die Hälfte kompletter Zukauf des Futters- Abfuhr durch Verkauf Schweine und Ausbringung Gülle- Teilweise wenig bis gar keine Flächenbindung -> N Überschuß
  • 3 Einflussgrößen die den Gehalt an Nitrat im Sickerwasser unter LW Flächen beeinflussen Bewirtschafftung- Intensität der Düngung- Fruchtfolge- Ausbringung des DüngersBodenartWitterung- Temperatur (Ammoniakemmesionen)- Niederschlag (Auswaschungsgefahr)
  • wie wirken sich überhöhte Nährstoffeinträge in Oberflächengewässern aus Erhöhtes Wachstum von Algen -> durch P-Eintrag Sauerstoffmangel durch erhöhten Biomasseneintrag-> Eutrophierung Abnahme der Artenvielfalt
  • Was ist im Düngergesetz DüG 2009 geregelt Ermächtigung zum Erlass der Düngemittelverordnung Regelungen für den Handel mit Düngemitteln- Bezeichnung der Düngemitteltypen- typbestimmende Nährstoffe & sonstige Bestandteile sowie Mindestgehalte- Bewertung der Bestandteile/Nebenbestandteilen- Kennzeichnungspflichten- Angaben zur Kontrolle und Analytik Regelungen für die Anwendung von Düngemitteln (Gute fachliche Praxis)
  • Was ist in der Düngemittelverordnung (DüMV 2008) geregelt Regelt die im Düngergesetz festgelegten Vorgaben für- Anwendung- Kennzeichnung / Verpackung- Bodenhilfsstoffe- Pflanzenhilfsmittel
  • Was ist beim Einsatz von Düngermitteln organischer Herkunft zu beachten N und P gehalte ermittelnbei Flüssigen zusätzlich Ammonium N Einarbeitungspflicht maximale Ausbringmenge - Acker 170kg /N - Grünland mit Ausnahme 230 kg/NSperrzeiten - Acker 1.11.- Grünland 15.11Begrenzung nachernte Applikation
  • Welche 3 physikalischen Kenngrößen für Charakterisierung festen Mineraldüngern Korngröße mmSchüttdichte t/m3Kornhärte N
  • Luftfeuchtigkeit im Düngerlager zu hoch Gegenmaßnahmen verbackende Deckschicht Klumpenbildung -> Dünger bindet das Wasser Gegenmaßnahmen- Folienabdeckung- Gesackte Ware
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  • jeweils 2 für empfindlich und unempfindlich gegen über Luftfeuchtigkeit empfindlich- KAS- Harnstoffunempfindlich- Kaliumsulfat- Kali
  • Segregation Entmischung - bei Transport, Einlagerung, Auslagerung, Streuen - Schichtung durch unterscheidliche Korngröße
  • Misch Dünger und Voll Dünger Misch Dünger - Mix von verschiednen Düngern - Gefahr Entmischung und ungleiche Verteilung Voll Dünger - alle Nährstoffe in einem Korn - gleichmäßige Verteilung
  • Ausbringung Misch Dünger - Entmischung - Unterschiedliche Streuweite - abhängig von Korngröße, spez. Gewicht
  • 3 Vor und Nachteile von Flüssigdünger Vorteile- leichter Umschlag (pumpfähig)- präzise Ausbringung (Spritzen/Sprühen, Injektion)- Mischbarkeit (andere Dünger/Pflanzenschutzmittel)- Oft günstiger z.B. ASS zu SSA Nachteil- temperaturabhängige Auskristallisation- teilweise sehr korrosiv - normalerweise relativ niedrigere Nährstoffkonzentrationen
  • Flüssigdünger und Suspensionsdünger Suspensiondünger -> höhere Nährstoffgehalte Formulierungshilfsstoffe nötigGefahr der Entmischung
  • Wie können Nährstoffgehalte in Wirtschaftsdüngern bestimmt werden a.     Faustzahlen b.     PC-Programme c.      Vorort-Analysen d.     Laboranalyse
  • Einsatz des Quantofix N-Volumeter Vor und Nachteile Aufrühren, 100ml Gülle + 150ml Reaktionsmittel -> Ablesen NH4-Gehalt Vorteile- leicht zu bedienen- sofortiges Ergebnis- geringe Kosten Nachteil -> erfasst nur NH4 (Ammonium)
  • Preisstellung für Wirtschaftsdünger am Beispiel Rindergülle zu HTK Messung der Nährstoffgehalte -> bewerten aufgrund von Mineraldüngerpreisen HTK sehr viel mehr Nährstoffe -> deutlich wertvoller
  • Benennen Sie die N-Wirkung organischer Dünger im Anwendungsjahr (Angaben in % der ausgebrachten N-Menge) und unterscheiden Sie dabei nach Kulturartengruppen und organischen Düngertypen. Schweinegülle Getreide (50-70%)  Hackfrüchte (60-90%) Geflügelkot     Getreide (40-50%)  Hackfrüchte (70-90%) Biokompost    Getreide (10-20%)  Hackfrüchte (10-20%)
  • wie kann die N Effizienz bei Wirtschaftsdüngern gesteigert werden im Bezug auf Auswaschungsverluste Einsatz von Nitrifikationshemmstoffen Anbau von Zwischenfrüchten Anpassung der Ausbringzeit an N-Aufnahme Kombination von Stroh- und Gülledüngung
  • Wie kann die N-Effizienz beim Einsatz von Wirtschaftsdüngern verbessert werden im Bezug auf gasförmige N-Verluste? Ausbringung bei kühlem WetterpH-Wert absenken  verbesserte Ausbringtechnik schnelle Einarbeitung nach oberflächlicher Ausbringung (Striptill)
  • welche Methoden zur Prognose des Düngerbedarfs Berechnungsverfahren- Faustzahlen/Bilanzen- Simulationsrechnungen Bodenuntersuchung Pflanzenanalyse
  • Vor und Nachteile bei der Nutzung von Nährstoffbilanzen zur Ableitung des Düngerbedarfs Vorteile- einfach und preisgünstig- Standortdifferenzierung möglichNachteile- ungenau, da wichtige Bilanzgrößen nur geschätzt werden können- eventuell wird Nährstoffmangel forciert
  • Bodenprobenahme zu gestalten Acker und Grünland Grünland- 30-40 Einstiche- 8-10cm tief- Während Vegetationsruhe Ackerland- 15-25 Einstiche- 20-30cm tief- Nach der Ernte (Raps/Getreide), zeitiges Frühjahr für Sommerungen
  • Boden Probennahme bei Untersuchung Nmin/Smin - 15-25 Einstiche - 0-30, 30-60, 60-90cm -> 3 Schichten - Anfang Februar Getreide, 2 Wochen vor Düngung Mais 
  • VDLUFA Rahmenschema zur Einstufung von Nährstoffgehalten zur Ableitung von Düngermengen Einstufung mit den Klassen A bis EKlasse C gibt die optimale Versorgung wieder, Entzug düngen -> Ziel Klasse A gibt eine Unterversorgung wieder, erhöhte DüngungKlasse E gibt eine Überversorgung wieder, keine Düngung-> Einfache Einschätzung der Nährstoffgehalte im Boden-> Empfehlung zur Düngung für den Praktiker
  • 2 Vor und Nachteile für die Nutzung von Pflanzenanalysen Vorteile- Exakte Bestimmung kritischer Gehalte- Realer Wert was die Pflanze wirklich aufgenommen hat Nachteile - Hoher Aufwand / Kosten- Witterung große Rolle auf Gehalte
  • 6 wichtige N-Verbindungen Name + Summenformel molekularer Stickstoff  N2Stickstoffdioxid NO2Nitrit NO2-Nitrat NO3-Ammoniak NH3Ammonium NH4+
  • Denitrifikation + vereinfachte Summengleichung - Umwandlung von Nitrat zu molekularem Stickstoff durch Bakterien - 5 C6H12O6 + 24 NO3-  ->  12 N2 + 24 HCO3- + 6 CO2 + 18 H2O