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Pflanze (Subject) / Fragensammlung (Lesson)

Fragensammlung

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  • Auswirkungen steigender Nitrat Gehalt auf Emission von N2 und N2O vereinfachte Skizze niedriger Gehalt - vollständige Nutzung durch Bakterein - geringe N2O Emissionen hoherGehalt - sehr hohe N2O Emissionen - Gehalt an N2-Anteil an Emmission nimmt ab
  • Maßnahmen zur Verminderung von Denitrifikations-Verlusten - Konzentration an mineralischem N möglichst gering halten -> Zeitpunkt und Höhe an Kultur anpassen - Nitrifikationshemmer - Düngung nicht auf wassergesättigten Böden (kein Baktreine zum umbauen)- pH optimieren (Boden und Dünger)
  • wichtigsten 3 Quellen für Ammoniak Emissionen Ausgangsstoff und Ort Ausgangsstoffe - Rinder- Schweine- MineraldüngeranwendungOrt - Ausbringung- Stall- Lager
  • wie wirken sich pH-Wert und Temperatur auf die Höhe der Ammoniak Emission aus - Höhere Temp. -> mehr gasförmige Verluste - ab pH 7,5 steigt der NH3 Anteil -> 5-6 anzustreben
  • Wovon sind Ammoniak Verluste nach der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern abhängig Ausbringzeitpunkt pH-Wert des orga. Düngers (soll unter 7) Einarbeitung Ausbringtechnik Temperatur ( je höher desto mehr Verluste)
  • Benennen sie 3 Stufen der Mineralisation von organisch gebundenen N im Boden - Hydrolitische Spaltung von Makronährstoffen - Ammonifikation - Nitrifikation
  • Ammonium Fixierung - Fixierung bedeutet spezifische Bindung - An und Einlagerung in 3 Schicht-Tonminerale - NH4+ Ion verhält sich wie K+ Ion
  • NH4+ und NO3- Immobilisierung und Fixierung - Ammonium kann Fiexiert und immobilisiert werden - Nitrat kann nur immobilisiert werden
  • Nehmen Sie Stellung zur Aussage „Da Weizenkorn durchschnittlich 2% N enthält wird für einen Ertrag von 9 t immer eine N-Düngung von 180 kg N/ha benötigt“! a.     keine Korrelation zwischen Ertrag und notwendiger N-Düngung b.     mögliche Verluste werden nicht berücksichtigt c.      Stickstoffnachlieferung aus dem Boden variiert -> Nmin
  • Maximal Ertrag und ökonomisch optimaler Ertrag Maximal Ertrag- optimalen Bedingungen- keine Berücksichtigung von Preisen optimale Ertrag- berücksichtigung von Aufwendungen und Preisen
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  • Vorgehensweise bei der Durchführung der Nmin-Probename im Feld - Probenahme kurz vor Düngetermin - Entnahmetiefe in 3 Schichten (30, 60, 90)- mehr als 16 Einstiche pro Schlag (mischen)- Probe kühlen
  • Nmin-Sollwert Korrektur Beispiele Die Sollwert-Korrektur berücksichtigt- Standorteigenschaften- Langjährige organische Düngung - Vorfrucht- Nmin wird abgezogen 
  • 3 Verfahrenzprinzipien zur Bestimmung der N-Nachlieferung unter Labor Bedingungen - Inkubationsversuche- mikrobiologische Ansätze- Extraktionsverfahren
  • Bennen sie 4 Methoden zur Ableitung des N-Düngerbedarfs anhand des Pflanzenzustandes im Feld a.     Farbkarte b.     Düngefenster c.      Nitrat-Schnelltest d.     Yara N-Tester
  • Düngefenster Beschreiben und beurteilen auf kleiner Teilfläche weniger N applizieren, sobald diese hell wird- Anschlussdüngung des gesamten SchlagsVorteile- Durchführung einfach- keine Zusatzkosten- einfache Erfassung des optimalen ZeitpunktsNachteile- Höhe der Nachdüngung kann nicht abgeleitet werden- keine Erfassung der N-Menge
  • Beschreiben + beurteilen Nitrat Pflanzensafttests 2 Vor und Nachteile Probenahme- Termin vor der N-Düngung- Pflanzenteil Haupttrieb- 30 EntnahmestellenProbenaufbereitung- 1 cm vom Haupttrieb unmittelbar über Erdoberfläche abschneiden- Pflanzensaft auspressen Nitrat-Bestimmung- Nitrat-Teststäbchen eintauchen- mit Farbskala vergleichen oder Messung mit ReflektometerVorteile- einfach- Analyse des aktuellen N-Zustands Nachteile- nur bei Nitraternährung über die Wurzel- ist eine Momentaufnahme der N-Versorgung
  • Beschreiben + Beurteilen des N Testers 2 Vor und Nachteile Probenahme- Termin vor der N-Düngung- Pflanzenteil Blattmitte von vollentwickelten jüngsten Blättern- 30 Einzelmessungen Auswertung- Korrektur des Durschnittwertes um Sortenkorrekturwert-> N-Düngung zum Schossen bzw. Ährenschieben mit Messwert aus Tabelle Düngeempfehlung- auf der Grundlage von Feldversuchen Vorteile- Nmin, N-Düngung und N-Mineralisation erfasst- gezielte Düngung möglich- kostengünstig Nachteile- Chlorophyllgehalt nicht nur vom N-Gehalt abhängig- Eichung verschiedener Kulturen, Arten, Sorten in Feldversuchen notwendig
  • Unterschied Offline und Online Systemen bei Teilflächenbewirtschaftung Online- Echtzeitverfahren, Erfassung der Daten, Analyse und Ausbringung in einem Arbeitsgang- teurer  Offline- Zeitspanne zwischen Erfassung der Daten, Analyse und Ausbringung in zwei Arbeitsgängen- günstiger 
  • Beschreiben Mess-System Crop-Meter - Biegewiderstand des Bestandes in der Fahrgasse-> Nährstoffversorgung und Entwicklung - höherer Pflanzenwiderstand -> kleiner Winkel -> besser N Versorgung - Einflussgrößen sind die Vorfahrtsgeschwindigkeit, die Masse des Pendels und die Messhöhe im Bestand - Systembedingt erst ab EC34 bei Getreide einsetzbar
  • Beschreiben Mess-System Yara-N-Sensor - Reflektion des Tageslichts im Pflanzenbestand - Durch Xenon-Blitzlicht (ALS) -> auch bei schwachen Lichtverhältnissen - Geringere Reflektion -> höhere Absorption -> höhere Chlorophyllgehalt             -> höhere Stickstoffversorgung
  • 5 Vorteile teilflächenspezifischen Düngung im Vergleich zur einheitlichen - bedarfsgerechte N-Düngung an jeder Stelle des Felds - Berücksichtigung der N-Nachlieferung aus Gülle und Vorfrucht - höhere N-Effizienz der Düngung - geringere N-Bilanzsalden - Vermeidung von Lagergetreide - exakte Dokumentation der Düngung
  • Vergleichen sie den Kalkwert von Kalkstickstoff, KAS, SSA - Kalkstickstoff +177 kg CaO/100 kg N - KAS                 –58 kg CaO/100 kg N - SSA                  –300 kg CaO/100 kg N
  • Wie verändert sich der pH-Wert im Boden bei Einsatz von KAS, Harnstoff und ASS? Nach 16 Jahren- KAS -0,2 pH- Harnstoff -0,5 pH- ASS -0,9 pH
  • Was bewirken Stoffe wie DCD oder DMPP im Boden Stoffwechsel der Nitrosomas und Nitrobacter wird gehemmt -> Nitrifikationshemmer - DMMP 10x stärker als DCD
  • Wovon hängt die Wirkungsgeschwindigkeit verschiedener N Dünger ab KAS, AHL, Harnstoff - von ihrer Zusammensetzung -> Nitrat, Ammonium, Amid-N - KAS: 50 % Nitrat, 50% NH4+ -> schnell - AHL: 25% NH4+ , 25% Nitrat, 50% Harnstoff -> mittel-schnell - Harnstoff: 100% Amid-N -> lamgsam
  • Vor und Nachteile von stabilisierten N Düngern Vorteil- gut für Extensiv-varianten- große Betriebe -> Arbeitserleichterung durch eine ÜberfahrtNachteile- Kosten Teurerer Dünger- Kein Einfluss durch späte Düngung auf Rohprotein 
  • Bodenuntersuchungen zur Erfassung des pflanzenverfügbaren P - Doppellaktat-Methode (DL-Methode) - Calcium-Ammonium-Laktat-Methode (CAL-Methode) - Extraktion in H2O (P-Wasser) - EUF-Methode
  • DL Methode im Vergleich zu CAL Methode hinsichtlich pflanzenverfügbaren P Mit Rohphosphat gedüngte Böden werden bei DL-Methode überbewertet
  • Nennen und bewerten sie 5 wichtige mineralische P-Dünger Triple-Phosphat- gute Wasserlöslichkeit- hohe P2O5-Konzentration -> grobe Granulierung Super- Phosphat- gute Wasserlöslichkeit -> grobe Granulierung Teilaufgeschlossene Phosphate- schnelle Anfangswirkung -> schlechte Nachwirkung Thomasphosphate- Böden mit niedrigen pH-Wert einzusetzen- P-Wirkung langsamer -> feinvermahlen schnellere Wirkung Rohphosphate- schlecht löslich -> sehr langsame P-Wirkung.- weicherdige Rohphosphate (Hyperphosphat)
  • Welche Voraussetzungen müssen für eine ausreichende Wirkung von Rohphosphaten gegeben sein? - mäßig bis stark saure Böden (jedoch oberhalb pH 4,5) - Feuchtigkeit - genügend Wärme (optimal 30°C) - biologisch aktive Böden - intensiver Bodenkontakt
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  • Wie bewerten Sie die P-Wirkung von Stallmist, Bioabfallkompost bzw. Fleischknochenmehlen im Vergleich zu Super- oder Triplephosphat? a.     Superphosphat ++ b.     Stallmist + c.      Bioabfallkompost - d.     Fleischknochenmehl - -
  • Wie kann man sich die Bindung von K an Tonmineralen vorstellen? Unterscheiden Sie die verschiedenen Bindungsstellen. (3P) äußere Oberflächen- leichte Bindung randständig- mittlere Bindung Zwischenschichten- starke Bindung
  • Wovon hängt die K-Auswaschung ab? a.     Bodenart (Löß, Sand) b.     Nutzung (Ackerland, Wiese, Wald) c.      Sickerwasser (100 – 300 mm)
  • Nennen Sie 3 wichtige Bodenuntersuchungsmethoden zur Charakterisierung des K-Angebotes im Boden? a.     CAL Methode b.     NH4-Methode c.      EUF-Methode
  • Welcher wichtige Bodenparameter muss bei der Beurteilung der K-Versorgung berücksichtigt werden und wie wirkt sich dies auf die Richtwerte für die K-Gehaltsklassen aus? Höherer  Ton-Gehalt -> mehr mg K / 100 g Boden in gleicher Klasse
  • 3 K Dünger und deren unterschiedlichen Bindungspartner + bewerten 40er/60er Kali            (KCl)    -> gut wasserlöslich Kaliumsulfat              K2SO4 -> zusätzlich S, aber teurer Kali-Nitrat                  KNO3   -> zusätzlich N, schnell verfügbar
  • Auf welchen Böden ist die Gefahr der Mg-Unterversorgung besonders groß und warum? Gefahr auf Sandböden besonders groß- geringer Tongehalt- locker absorbiertes MG -> durch niedrigen pH-Wert- geringe Reserven
  • Nennen sie 6 verschiedene Mg-haltige Dünger. (6x0,5=3P) a.     Kieserit b.     Patentkali c.      Kali-Rohsalz d.     Mg-Branntkalk e.     Mg-Löschkalk f.       Kohlensaurer Mg-Kalk
  • Vergleichen Sie die Adsorption von Sulfat bzw. Phosphat im Boden in Abhängigkeit vom pH-Wert. a.     Sulfat-Adsorption ab pH 5 -> sinkt stark b.     Phosphat sinkt nur leicht ab
  • Erklären Sie das Prinzip des Schwefelschätzrahmens. Punktesystem gestaffelt -> bewertet den Schwefelbedarf unterschiedlichen Einflussfaktoren -> geben unterschiedlich viele Punkte- Bodenart- Humusgehalt- Witterung- Nmin Gehalt- Ertragsniveau- Fruchtfolge- Düngung
  • Bewerten Sie die folgenden Methoden bzgl. ihrer Kosten für die Erstellung einer S-Düngeempfehlung: Smin-Messung, Blattanalyse, S-Schätzrahmen. (3x2=6P) Smin-Messung 20-40 €/ha- Mit Nmin kombinierbar- Untersuchung dauert lange Blattanalyse: 30-70 €/ha- Sehr exakt aber am teuersten- Reaktion durch Zeitverlauf schwierig S-Schätzrahmen  günstig- Einfach und schnell- Keine genaue Angabe
  • Beschreiben Sie die S-Düngung zu Winterraps. Vorwinterbedarf- S-Gabe zur Saat von 20 bis max. 30 kg S/ha- bei höherer Dosierung Auswaschungsverluste  Frühjahrsdüngung- Oft in Verbindung mit Stickstoff Düngern - Höchster Bedarf  Blühbeginn und Samenbildung-> max. 50 kg S/ha- Blattdüngung mit Bittersalz
  • Wodurch wird die S-Aufnahme aus elementarem Schwefel beeinflusst? a.     erst nach Oxidation verfügbar b.     großer Korndurchmesser -> schlecht umsetzbar c.      bodenversauernd -> viele Schritte bis Aufnahme
  • Was versteht man unter dem „Kalkwert“ bei verschiedenen N-Düngemitteln? Vergleichen Sie schwefelsaures Ammoniak und Kalkammonsalpeter! - Kationen und Anionen in  CaO-Mengen umgerechnet - Addition ->  Kalkwert - Schwefelsaures Ammoniak (21% N)  -299 - Kalkammonsalpeter (27% N)            -56
  • Welche 2 Bodeneigenschaften werden bei der Ableitung der pH-Klasse C berücksichtigt? - Bodenart + Humusgehalt des Bodens - geringer Humusgehalt -> höhere Erhaltungskalkung - je lehmiger Bodenart -> höher Erhaltungskalkung
  • Welche Ziele werden mit einer Kalkung angestrebt? Verbesserung der Bodeneigenschaften- Erhöhung des pH-Wertes-> Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit-> Erhöhung der mikrobiellen Aktivität-> Verringerung der Schwermetallverfügbarkeit - Verbesserung der Bodenstruktur
  • Wie wirkt sich ein Anstieg des pH-Wertes von 5,0 auf 6,5 aus auf die Verfügbarkeit von N, P, Cu und Mo? - Mo:       wird besser              ++ - P:          wird besser              + - N:          bleibt gleich             = - Cu:        wird schlechter        --