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Pflanze (Subject) / Fragensammlung (Lesson)

Fragensammlung

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  • Unterschied Humus Theorie zu Mineralstofftheorie Humustheorie - Pflanze ernährt von -> Humusstoffen - stirbt ab wird zu Humus -> Dünger Mineralstofftheorie - Ernährung von Mineralstoffen - Mineralisation aus Humus, dann erst Pflanze
  • Liebigs Mineralstoff Theorie - Mineralstoffe essentielle Bestandteile - Pflanze braucht 10 Elemente - Alle Pflanzen unterschiedlichen Bedarf - Böden können Mangelerscheineungen haben -> Düngen  - Humus selbst keine Bedeutung sondern Nährstoffe darin
  • Nährstoff / Nährelement Nährstoff - Verbindung von Pflanze aufnehmbar Nährelement- reine Elemente
  • Nährelement nach Aron - Unter Abwesenheit Keine Wachstum + Reproduktion - Nimmt direkt, indirekt an Stoffwechsel teil - kann in seiner Funktion nicht ersetzt werden- Element wird von mehreren Pflanzen benötigt 
  • Typische Funktion des Bodens für die Pflanze Standort für Durchwurzelbarkeit Versorgung der Pflanze - Speicherung - Pufferung - Gaswechsel
  • physikalische / chemische Bodeneigenschaften werden durch Bodentextur beeinflusst physikalisch - Bearbeitbarkeit - Durchwurzelbarkeit chemisch - Nährstoffvorrat - Kationen-Austausch-Kapazität
  • Isomorpher Ersatz + Bedeutung Al oder Si- Zentralatom wird durch Fe oder Mg ersetzt Mg/Fe nur zweiwertig -> negativer Ladungsüberschuss -> mehr Nährstoffe gebunden
  • Nährstofffraktionen werden im Boden unterschieden - Fest gebundene- Nachlieferbare                                -> Pflanzenverfügbar- Bodenlösung
  • Kalk macht reiche Väter arme Söhne viele Nährstoffe werden verfügbar -> reiche Väter Humusabbau beschleunigt durch höheren pH
  • 3 Mechanismen zur Nährstoffanlieferung InterzeptionMassenflussDiffusion
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  • Interzeption Menge an Mg, P, K für Pflanze direkter Kontakt zwischen Wurzel+ Nährstoff Wurzel wächst zum Nährstoff -> 10 kg/ha P     15 kg/ha K      10 kg/ha Mg
  • Massenfluss % Anteil N, P ,K Getreide - Wasserzufluss zur Wurzel durch Transpiration der Pflanze -> Nährstoffe werden angespühlt und dann aufgenommen  80% bei N20% bei P30% bei K
  • Diffusion welche Nährstoffe besonders wichtig Konzentrationsgradient an Wurzel, durch starke Aufnahme -> Wasser fließt nach als Ausgleich -> damit auch Nährstoffe Besonders wichtig für P und K
  • Bodenfaktoren die den Nährstofftransport über Diffusion beeinflussen a.     Temperatur b.     Wassergehalt c.      Pufferkapazität d.     Nährstoffart und –konzentration
  • Pflanzenfaktoren die Nährstoffaufnahme über Diffusion beeinflussen a.     Wurzellänge b.     Wurzelhaarlänge c.      Mycorrhiza d.     Wurzelexudation
  • methodischen Ansätze zur Erfassung des Wurzelsystems a.     Auswaschung von Wurzeln b.     Wurzelbeobachtung am Standort c.      Wurzelkästen d.     Tracer-Methode
  • Apparent free Space Appoplast-> gesamtheit der Zellwände  Transportraum zwischen den Zellen
  • symplastischer + appoplastischer Weg Symplastischer Weg-> Aufnahme von Zelle zu Zelle bis Xylem Appoplastischer Weg-> Aufnahme durch Appoplast bis zum Casparischen Streifen -> Selektion -> nur erwünschte gehen in die Zelle bis Xylem 
  • 3 wichtige membrangebundene Transport Mechanismen von geringer bis hoher Transportleistung a.     Pumpen -> gering b.     Transporter c.      Kanäle -> hoch
  • 4 Beispielpaare für echte Ionenkonkurrenz a.     K + / Rb + b.     Ca 2+ / Sr 2+ c.      SO42- / SeO42- d.      PO43- / AsO43-
  • Einfluss Chlorid Düngung auf Nitrat Gehalt in Gemüse Chloriddüngung reduziert Nitratgehalt - Scheinbare Ionnenkonkurrenz- Höhere Chlorid Aufnahme sinkt Nitrataufnahme
  • Einfluss Außenkonzentration auf Selektivität der Ionenaufnahme Beispiel K / Na - steigendem Angebot geht die Selektivität der Aufnahme zurück - Steigendes K, Na angebot -> Aufnahme steigt, aber Verhältniss in der Pflanze ändert sich-> Na wird mit gerissen, engeres Verhältniss 
  • Kalium Aufnahme bei Applikation unterschiedlicher K Verbindungen K Chlorid zu K Sulfat - Geringe Kaliumkonz. -> keine Selektivität - höheres Angebot -> Ladungsausgleich wirkt limitirend - Cl einfacher da nur ein - - SO4 zweifach - also schwerer
  • Wie gleichen Pflanzen eine unausgewogene Kationen Anionen Aufnahme aus Auf und Abbau organischer Säuren -> Anionen dadurch Ladungsausgleich
  • Veränderung Gehalt an Kationen bei Ammoniumernährung im Vergleich zu Nitrat Ernährung Ammonium -> Kationengahlt um 1/3 geringer -> K+ Ionen um bis zu 50% geringerNitrat -> doppelt so viel K+ Ionen -> 1/3 mehr Kationen  
  • treibende Kräfte des Xylem Transportes Transpiration Wurzeldruck
  • Auswirkungen von niedrige / hohe Transpirationsrate auf Verlagerung von Kalium und Natrium Kalium -> unabhängig von Transpiration, abhängig von AußenkonzentrationNatrium-> sehr abhängig von Transpiration und Außenkonz.
  • Ca und K Gehalte in Kartoffel Blättern und Knollen Kalium Gehalt in Blättern und Knollen gleich -> K Phloem mobil Calcium Gehalt in Blättern bis 30 mal höher -> Ca bevorzugt mit Transpirationsstrom -> wenig Phloem
  • Source und Sink Source -> Quellort ist das Blatt Sink (Ziel-/Verbrauchsort)-> 1.Ordnung Vegetationskegel -> 2.Ordnung Frucht
  • 2 Mineralstoffe mit hoher und niedriger Phloem Mobilität a.     Hoch -> Kalium + Phosphor b.     Gering -> Calcium + Mangan
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  • K Mangelsymptome vorwiegend an älteren Blättern gut umverlagerbar durch Phloem -> junge Organe + Früchte werden bevorzugt versorgt
  • N-Mangel an älteren Blättern S-Mangel an jüngeren Blättern Stickstoff gut umverlagerbar -> wird aus alten in junge verlagert Schwefel schlecht verlagerbar -> dadurch Mangel an jungen
  • 2 Nährstoffe die gasförmig über Stomata aufgenommen werden können CO2SO2
  • Funktion von 3 verschiedenen Formulierungshilfsstoffen Netzmittel -> verbessern Verteilung des Spritztropfens auf der Blattoberfläche Haftmittel -> verhindert nach Antrocknung das Abwaschen (Regen, Tau) Absorptionsmittel -> fördern Aufnahme des Nährstoffs über das Blatt
  • Blattdüngung für welche Elemente von besonderer Bedeutung Bor ZInkKupferMangan
  • Vor und Nachteile der Blattdüngung Vorteile- Aufnahme erfolgt sehr schnell- rasche Behebung von Mangelsituationen möglich- hohe NährstoffausnutzungNachteile- Aufnahme wird durch Cutikula und Wachsschicht erschwert- Wirksamkeit stark abhängig von Umweltfaktoren (Licht, Luftfeuchte, Temperatur)- Gefahr von Verätzungen
  • welchen Formen wird Stickstoff in Pflanze aufgenommen Bewertung und Bedeutung NO3- (Nitrat)- sehr große Bedeutung- dominierende N-Form in der Bodenlösung- daher überwiegt Nitrat meist auch bei der N-AufnahmeNH4+ (Ammonium)- große Bedeutung- liegt bei niedrigen pH-Werten vorNH3 (Ammoniak)- geringe Bedeutung- liegt bei hohen pH-Werten vorN2 (Stickstoff)- geringe Bedeutung- nur durch Stickstofffixierung bei z.B. Leguminosen aufnehmbar- Aufnahme durch Mikroorganismen (z.B. Knöllchenbakterien)
  • Mechanismus der Nitratreduktion in Pflanze 1.Schritt:        Enzym Nitratreduktase- Reduktion von Nitrat zu Nitrit         (NO3- zu NO2-)Nitrat mit NADH und H+ zu Nitrit und Wasser reduziert 2.Schritt:        Enzym Nitritreduktase- Reduktion von Nitrit zu Ammonium           (NO2- zu NH3)Nitrit mit red. Ferredoxin zu Ammonium und ox. Ferrodoxin NO3- + 8 H+ + 8 e-  -> NH3 + 2 H2O + OH-
  • 4 Faktoren die die Nitrat Reduktion in Pflanze beeinflussen a.     Lichtintensität b.     Blattalter c.      Pflanzenorgan d.     NO3- Angebot
  • welches Enzym für biologische N Fixierung entscheidend welche 2 Mikronährstoffe für dessen Aufbau - Nitrogenase Eisen und Molybdän
  • 3 Lebensformen die N2 fixieren wie viel jährlich schätzungsweise Symbiose       20-400 kg N/ha/a           Assoziation     10-200 kg N/ha/a frei lebend- Heterotroph 1-2 kg N/ha/a- Autotroph     10-80 kg N/ha/a 
  • Erklären Sie wie man anhand der Bestimmung des N-Gehaltes den Protein-Gehalt ableiten kann Rohprotein = Gesamt-N * 6,25 Fest gesetzter N-Anteil von 16% im Rohprotein
  • biologische Wertigkeit Maß für Eignung von Nahrungseiweiß zum Aufbau von Körpereiweißwie viel Körpereiweiß kann aus 100g Nahrungseiweiß aufgebaut werden
  • 4 Faktoren die Nitratgehalt in Nahrungsmitteln beeinflussen Umweltfaktoren (Licht, Temperatur) Erntezeitpunkt (Entwicklungsstand) Nährstoffangebot (N, S, K, Mo) Verarbeitung und Zubereitung
  • Unterschiede im Nitratgehalt in verschiedenen Pflanzenorganen Nitrat Transport im Xylem -> Höchstegehalte im Stengel Speicherung im Xylem-Parenchym
  • Wie und warum verändert sich der Nitrat Gehalt im Tagesverlauf Wie - Nimmt von morgens bis abends ab -- Nimmt über Nacht zu +Warum- Licht als Energie für Nitratreduktion- Tagsüber viel Licht -> hohe Abbaurate
  • Wie und warum wirkt sich eine Düngung mit Nitrat oder Ammonium auf die P-Aufnahme aus - Ammonium Dünger -> niedrige pH-Werte -> höhere P-Gehalte im Spross- Nitrat Dünger -> hohe pH-Werte  -> niedrige P-Gehalte im Spross- Niedrige pH-Werte -> mehr H+-Ionen für Transporter zur Aufnahme --> Mehr P kann aufgenommen werden
  • Einfluss von Mycorrhiza auf das Pflanzenwachstum in P verarmten Böden Durch Symbiose gesteigerte P-Aufnahme Pilz ernährt sich von KH der Pflanze Pflanze bekommt Phosphat durch Pilzmyzel
  • 4 Bindungsformen von P in Pflanze + ein Beispiel jeweils anorganisches Ion     -> H2PO4- anorganisches Salz    -> Ca3(PO4)2 Esterbindung           -> Zuckerphosphat Di - Esterbindung      -> Nukleinsäuren
  • 4 Funktionen von P in der Pflanze Energietransfer (ATP zu ADP) Kohlenhydrathaushalt Photosynthese Wasserhaushalt