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Projektmanagement GPM Level D, C (Subject) / PM Level D und C (Lesson)

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  • Was heißt Marketing innerhalb des Projetteams? Um Projektidentität entstehen zu lassen. Teile der Identität sind die Selbstsicht, die Vision und das Corporate Design. Wenn die Projektidentität vorhanden ist, wird das Team einheitlich auftreten und sich mit dem Projekt identifizieren
  • Nennen Sie mindestens drei Kommunikationsstrategien im Projekt! Diskursiv, partizipativ, repressivGestreut, gerichtet, sichernd, informativMarktorientiertGefahren-/ Risikoorientiert oder Nutzen-/ Chancenorientiert
  • Was ist bei der Stakeholder-Kommunikation zu beachten? Kommunikation soll grundsätzlich frühzeitig, regelmäßig, ehrlich, fair und interaktiv erfolgenSie kann je nach Stakeholder-Steuerungsstrategie partizipativ, diskursiv oder repressiv ausgerichtet sein
  • Wie kann in einem Investitionsprojekt mit Matrixorganisation mit den Stakeholdern umgegangen werden? Stakeholder sind z.B. Lieferanten, Abteilungsleiter Kommunikation mit AL: partizipativ, damit diese nicht den Projekterfolg behindern Kommunikation mit Lieferanten: diskursiv
  • Definition des Projektumfelds: Nennen Sie vier Abschnitte, in die das Projektumfeld klassifiziert wird! Sozial-intern/extern; Sachlich-intern/ externSozial direkt/ indirekt; Sachlich direkt/indirekt
  • Definieren Sie den Begriff „Projekt-Stakeholder“! Personen oder -gruppen, die am Projekt beteiligt sind, oder ein berechtigtes Interesse am Projektverlauf haben oder von den Projektauswirkungen betroffen sind
  • Nennen Sie die fünf Schritte des Projekt-Stakeholder-Managements! Identifizieren, Informationssammlung, Analysieren, Aktionsplanung, Monitoring
  • Erläutern Sie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von einer Projektumfeld- und einer Stakeholder-Analyse! Gemeinsamkeiten: Projektumfeld- und Stakeholder-Analyse sind beide Instrumente der Projektumfeldsteuerung. Die Analyse, die die Stakeholder betrifft, ist bei beiden Analyse gleich Unterschiede: Die Umfeldanalyse identifiziert zusätzlich auch sachliche Einflussfaktoren, aus denen Risiken abgeleitet werden können; psychische, gesellschaftliche, politische und wirtschaftlichen
  • Ist es in jeden Fall sinnvoll, in Projekten Risikoverminderung/-vermeidung zu betreiben? Risikovorsorge ist meist billiger als Schadensbehebung In vielen Bereichen Risikovorsorge sogar vorgeschrieben Grundsätzlich Abwägung der Kosten der Vorsorge gegen Schadenshöhe; kleinere Schäden möglicherweise akzeptabel, da billiger als Vorsorge
  • Welche Risikoarten kennen Sie? Finanzrisiken, Terminrisiken, Qualitätsrisiken, technische Risiken, Ressourcenrisiken, politische und soziale Risiken, ….
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  • Wann muss man Risikomanagement im Projekt betreiben? Erstmalig in der Initialisierungsphase, als Basis für das dann fortlaufende Risikomanagement, in Abhängigkeit der ermittelten Bedeutung der identifizierten Risiken eine permanente oder zumindest an den Meilensteinen umfassende Neubetrachtung der Risiken und Gegenmaßnahmen
  • Welche Möglichkeiten hat die PL, Risiken zu begegnen? Präventiv und korrektive Maßnahmen festlegen und in Abhängigkeit der Kosten durchführen Strategien: vermindern, vermeiden, verlagern, begrenzen, akzeptieren
  • Nennen Sie mindestens vier Spalten einer Risikoanalyse! Nr.Risiko/ RisikobeschreibungUrsacheEWTWRisikowert €Maßnahme (präv/korr.)Strategie…
  • Wie kommen Sie zu einer Risikoanalyse? Folgt u.a. aus der Projektumfeldanalyse, der Stakeholder-Analyse, der Auftragsanalyse, der Zielkonfliktanalyse, etc. Monetäre Bewertung der Tragweite, Schätzung der EW (z.B. mittels Delphi-Methode)
  • Welche Maßnahmen können Sie einleiten, um Risiken zu adressieren? Risikoselektion (A-, B- und C-Risiken) Überwachung (ständige Veränderungen werden festgehalten) oder Vorsorge (vermeiden, vermindern, begrenzen, akzeptieren, verlagern)
  • Was ist ein Projektrisiko? Welche Projektrisiken gibt es? Wie kann man damit umgehen? Nennen Sie Beispiele! Definition: ein unsicheres Ereignis mit negativen Auswirkungen auf den Projektverlauf Risikoarten: finanzielle, technische, wirtschaftliche, soziale, terminliche, politische, Ressourcenrisiken Umgang: präventive oder korrektive Maßnahmen, Strategien: vermeiden, vermindern, begrenzen, akzeptieren, verlagern
  • Nennen Sie die vier Stufen des Risikomanagements! Identifikation Analyse Maßnahmen Monitoring
  • Wie wird der Risikowert berechnet? Nennen Sie die Formel! EW (%) * TW/erwartete Schadenshöhe (€)
  • Kann man auf die Erstellung eines PSP verzichten? Kann ein PSP übersprungen werden? Gefahr des Vergessens substantieller Bestandteile (Kosten und Leistungen) des Projekts Bei Planung und Koordination entsteht immer eine Struktur für das Projekt, gleichgültig, ob PSP genannt oder nicht Empfehlung:  in nicht bis gering komplexen Projekten kann auf den klassischen PSP verzichtet werden, ein detaillierter Phasenplan oder eine laufen abgestimmte, rollende To-Do-Liste kann genügen.
  • Ist der PSP statisch? Warum oder Warum nicht? Per Definition: PSP als das Konfigurationssystem des Projekts zeitlich und inhaltlich dem aktuellen Leistungsumfang entsprechend. Änderungen von Projektanforderungen und -umfang immer möglich, daher Festlegung von Regeln zur Änderung/ Anpassung der Projektstruktur innerhalb des Projekts. Ziel dieser Regeln: Schaffung einer neuen (statischen) Konfiguration des Projekts.
  • Erläutern Sie Elemente, Zweck und Aufgaben des PSP! Elemente: inhaltlich, grafische/halbgrafische/textuelle Inventarisierung der für die Abwicklung des Projekts erforderlichen Tätigkeiten (=Arbeitspakete) und der Sammelelemente (=Teilaufgaben) Zweck: zentrales Ordnungs-, Steuerungs- und Kommunikationsinstrument im Projekt Aufgaben: Schaffung eines einheitlichen Verständnisses von Aufgaben, Erleichterung der Aufwand- und Kostenschätzung, Basis für die Verteilung von Aufgaben, für die interne Auftragssteuerung, für die Risikoanalyse, für die Ablauf- und Terminplanung, für die Einsatzmittelplanung und den Netzplan.
  • Beschreiben Sie die generellen Aufgaben und Charakteristiken/Eigenschaften eines Arbeitspakets! AP als kleinstes Element eines PSP, definiert die erforderliche Arbeit, die dafür erforderlichen Vorgehensweisen, die Zuständigkeiten, die erwarteten Eigenschaften, zur besseren Planung und Zerlegung in Vorgänge. Definition einen AP ähnlich einem Werkvertrag, das einem Arbeitspaketverantwortlichen übergeben und von diesem im gegebenen Rahmen eigenverantwortlich erledigt werden kann.
  • Erläutern Sie den Unterschied zwischen Zielen und Ergebnissen in der Arbeitspaketbeschreibung! Was sind die detaillierten Inhalte einer Arbeitspaketbeschreibung? Ziele: Was soll mit dem AP erreicht werden? Ergebnisse: Was ist nach der Beendigung des AP´s erreicht? Inhalte: Datum, Projekt, AP-nummer, Version, Beschreibung, Ergebnis, Aktivitäten, Voraussetzungen, Verantwortliche/-r, Termine, Anfangstermin, Endtermin, Aufwand, beteiligte Mitarbeiter, Fortschritts-gradmessung, Risiken, Schnittstellen
  • Welche Vorteile haben Standard-PSP? Anpassung von Strukturen nur noch für den Einzelfall, keine komplette Neuerstellung erforderlich Informationsgewinnung aus der Nutzung alter Pläne (Checklisten), einheitliche Planung zur Planungsaufwandsreduzierung, nichts wird vergessen.
  • Nennen Sie zwei Hauptcodierungssysteme, um in einem PSP die AP´s zu identifizieren! Numerische oder alphanumerische Identifikationsschlüssel, klassifizierende Codes.
  • Nennen Sie mindestens drei verschieden Ordnungsprinzipien eines PSP! Funktionsorientiert Strukturierung nach Aktivitäten (Tätigkeiten, Verrichtungen)  ObjektorientiertStrukturierung nach Objekten/Bestandteilen Phasenorientiert Gemischt-orientiert
  • Wie kommt man vom PSP zum Netzplan? Erläutern Sie die Schritte! Zerlegung des Gesamtprojekts in Teilprojekte/Teilaufgaben/Arbeitspakete Festlegung der Gliederungsstrukturen Bildung der Strukturelemente (deduktiv oder induktiv), Aufbau einer systematischen Struktur einschließlich der Codierung Erstellung des Ablaufplans (unter Berücksichtigung von Abhängigkeiten), Überführung in einen Terminplan Schätzung von vorläufigen Projektdauer), Planung der Beziehungen zwischen den Vorgängen, Ermittlung des kritischen Pfads und der Pufferzeiten
  • In welcher Hinsicht ist der PSP wichtig für die Kostenplanung? Information über Ergebnisse, den dafür erforderlichen Material-, Personal- und Kostenaufwand in den PSP definierten Arbeitspaketen; Durch die zeitliche Festlegung, die inhaltliche Abgrenzung und die dem Projektgegenstand angemessene Detaillierung besteht die Möglichkeit, den zeitlichen Verlauf der Kostenentwicklung zu planen – sog. Kostenplanung.
  • Beschreiben Sie den Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft! Was sind die Inhalte? Lastenheft: Sämtliche Anforderungen des AG sowie Aussagen darüber, was an Lieferungen und LEistungn zu erarbeiten ist und wofür.Inhalte: Zielsetzung, Aufgabenstellung, zu erarbeitende Ergebnisse, Budget, Termine Pflichtenheft: sämtliche vom Auftragnehmer geplante Realisierungsvorgaben (auf Grundlage des Lastenhefts)Inhalte: Problembeschreibung, Anforderungsanalyse, Lösungsalternativen, Abnahmebedingungen, Phasenziele, Teillieferung
  • Nennen Sie mindestens drei Dokumente, die erstellt werden, um den Projektleistungsumfang zu beschreiben! Lastenheft Pflichtenheft Projektsteckbrief Projektauftrag
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  • Erläutern Sie den Begriff „Meilensteine“! Was bedeuten sie in Projektphasen? Wie werden sie beobachtet? Ereignisse besonderer Bedeutung mit Termin; mindestens zum Ende einer ProjektphaseEntscheidung, ob die nächste Phase beginnen, dieselbe Phase wiederholt oder das Projekt abgebrochen wirdBeobachtung in Abhängigkeit von der Fortschrittsgradmessung durch eine Meilensteintrendanalyse (MTA)
  • Welche Projektphasen identifizieren Sie bei der Produktentwicklung? AnforderungsanalyseProduktdefinitionVorentwicklung und PrototypenbauLabortestsVorserienentwicklung und FeldtestProduktfreigabe und SerienentwicklungProduktionsanlaufAbschluss
  • Was sind Vorgehensmodelle? Standardisierte Phasenmodelle, möglicherweise in Branchen als vorgeschriebener Standard oder vom Auftraggeber vorgeschrieben Beispiel Wasserfallmodell, HOAI, V-Modell, Prince2, RUP, iterative Vorgehensweise, Houston.
  • Welche Bestandteile haben Phasenmodelle/-pläne? Definition der PhaseGrobe Inhalte/AktivitätenGrobe AufwandsschätzungGrobe KostenschätzungSchätzung der DauerGgf. RisikoabwägungDefinition der wichtigsten Ergebnisse und Meilensteine
  • Was sind Sinn & Zweck von Standardvorgehensmodelle? Wie gehen Sie ohne Standardvorgehensmodell vor? Standardvorgehensmodelle zur Verkürzung des Planungsaufwands, da erprobtes Modell mit im Wesentlichen bekannten Phasen, Leistungsschwerpunkten und Meilensteinen vorhanden; Lediglich Anpassung an den abweichenden Projektgegenständen erforderlich Vorgehen bei Nichtvorhandensein: Grobplanung mittels Schätzklausuren oder Rückgriff auf abgeschlossene Projekte.
  • Welche Vorgehensmodelle kennen Sie, was sind Vor- und Nachteile? Wasserfallmodell: Leicht verständlich, späte Fehlererkennung wegen strenger sequenzieller Durchführung V-Modelle: Gute Standardisierung, Anpassbarkeit an projektspezifische Anforderungen, bei kleinen und mittleren Projekten unnötig hohe Produktvielfalt und Projektbürokratie Prototyping-Ansatz: Berücksichtigung der Herausforderung, dass der AG oft nicht in der Lage ist, Anforderungen präzise zu formulieren
  • Wie werden „Projektphasen“ definiert? Zeitlicher Abschnitt eines Projektablaufs mit sachlicher Abgrenzung gegenüber anderen Abschnitten
  • Warum werden im Projektplan Meilensteine gesetzt? Um Zwischenergebnisse zu planenUm Kontrollpunkte zu setzen, an denen definierte Ziele zu erreichen sindUm Markierungen zu setzen, an denen über die Projektfortführung entschieden wirdUm eine FGmessung im Projekt durchzuführen (z.B. Meilensteintrendanalyse)
  • Wie werden Meilensteine und Phasen grafisch dargestellt? Meilensteine – als Dreieck oder RautePhasen – als Balken
  • Nennen Sie die fünf PM-phasen gem. DIN 69901:2009! InitialisierungDefinitionPlanungSteuerungAbschluss
  • Was ist Zweck der Phasenplanung? Um einen groben Zeitplan zu erstellen, um wichtige Ereignisse (Meilensteine) festzulegenUm grobe Ressourcenplanung vorzunehmen, um Einigkeit über das Vorgehen zu erreichen
  • Was sind die Gemeinsamkeiten zwischen einem GANTT-Diagramm und einem Netzplan? Aufzeigen der AP und Vorgänge in ihrer sachlogischen Beziehung zueinander; beim Netzplan bei der grafischen Darstellung Außerachtlassung der Dimension Zeit, Anwendung der Regeln der Definition von Vorgängern und Nachfolgern mittels Knoten und Anordnungsbeziehungen; Beim GANTT-Diagramm Fokussierung auf die zeitlich skalierte Darstellung der Vorgänge in Balkenform mit Anordnungsbeziehungen
  • Welche Anordnungsbeziehungen kennen Sie? Geben Sie Beispiele! Anfang-Ende Beziehung (Sprungfolge); A beginnt, wenn B endetEnde-Anfang (Normalfolge); B beginnt, wenn A endetEnde-Ende (Endfolge); B endet, wenn A endetAnfang-Anfang (Anfangsfolge); A beginnt, wenn B beginnt
  • Ein Arbeitspaketverantwortlicher ruft aus dem Urlaub an und wünscht, diesen zu verlängern. Worauf hat die PL vor ihrer Entscheidung hierüber zu achten? Lage des AP auf einem kritischen oder nicht-kritischen Pfad Eine Pufferzeit als mögliche Verlängerung des Urlaubs Kein Eintritt einer damit verbundenen Kostenerhöhung Austausch des AP-Verantwortlichen durch einen anderen Vermeidung eines Engpasses auf Basis der Einsatzmittelplanung
  • Geben Sie Beispiele mit Zeitabstand für die vier Anordnungsbeziehungen der Netzplantechnik! NF + 2 = 2 Tage nach Fertigstellung von A kann mit B begonnen werden AF + 3 = 3 Tage nach Anfang von A kann mit B begonnen werden EF + 10 = 10 Tage nach Ende von A muss auch B abgeschlossen sein SF + 30 = 30 Tage nach B, muss A anfangen
  • Welche Pufferarten kennen Sie? Gesamtpuffer: Nutzung der Freiräume ohne den Endtermin zu gefährdenFreier Puffer: Freier Puffer zum NachfolgerUnabhängige Puffer, freier Rückwärtspuffer
  • Aufgabe zur Netzplanoptimierung: Ein Netzplan hat eine Gesamtdauer von 20 Wochen. Die Solldauer beträgt jedoch nur 18 Wochen. Welche Möglichkeiten der Optimierung ergreifen Sie? Verschieben, kürzen oder streichen von Inhalten, Parallelisieren von Vorgängen, Ausnutzung von Puffern, Erhöhen von Ressourcen
  • Ein Projekt dauert x Tage. Es soll auf y Tage verkürzt werden. Welche Puffer müssen Sie anschauen? Gar keinen, nur die Vorgänge auf dem kritischen Pfad haben Auswirkung auf den Endtermin
  • In welchen Schritten erstellt man einen Netzplan? Wie detailliert sollte dieser sein? Schritte:Auflistung der Vorgänge mit Vorgängern und NachfolgernFestlegung von DauerFestlegung von BeziehungenErmittlung der Puffer durch Vorwärts- und RückwärtsrechnungErmittlung des kritischen Pfads Detaillierung: wichtigstes Instrument zur Ablauf-/Terminplanung, deswegen hohe Detaillierung
  • Erklären Sie den Begriff „kritischer Pfad“ eines Netzplans! Vorgangsfolge ohne Pufferzeiten, Bestimmt die Dauer des Projekts