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Mündliche Prüfung KJP (Subject) / Alles (Lesson)
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- Welche therap. Techniken gehören zum Ansatz vom Meichenbaum? Ansatz: kognitive Verhaltensmodifikation (stärker behavioral als Beck oder Ellis) Selbstinstruktionstraning1. Modelllernen2. Offene externalisieren Anleitung3. Offene Selbstanleitung4. Ausblendende offene Selbstanleitung5. Verdeckte Selbstinstruktion Stressimpfungstraining1. Informationsphase - detaillierte Problemanalyse, Erklärungsmodell2. Übungsphase an leichter Stressreaktion - Bewältigungsstrategien, Vorbereitung-Konfrontation-Überwältigt werden-Selbstverstärkung3. Anwendungsphase - reale Situation
- Was gehört zur Zwangsspektrumsstörung? Spielsucht Kleptomanie Kaufsucht Messies Anorexia nervosa Binge Eating Extreme Langsamkeit Tic-Störungen Tourette-Syndrom auch einige Süchte (süchtig, aber nicht stoffgebunden, Grenze verwaschen Zwang und Sucht)
- Kriterien anankastische PS mind. 3 der folgenden Symptome übermäßige Zweifel, Vorsicht ständige Beschäftigung mit Details, Regeln, Listen, Ordnung, Organisation, Plänen Perfektionismus, hindert an Fertigstellung von Aufgaben übermäßige Gewissenhaftigkeit, Skrupelhaftigkeit, unverh. Leistungsbezogenheit unter Vernachlässigung Vergnügen/Beziehungen übermäßige Pedanterie und Befolgung von Konventionen Rigidität und Eigensinn unbegr. Bestehen auf Unterordnung anderer unter eig. Gewohnheiten oder unbegr. Zögern, Aufgaben zu delegieren Aufdrängen beharrl. und unerwünschter Gedanken und Impulse
- Vermeidungsformen bei Zwang aktiv (Neutralisieren) und passiv (unterlassen was Gedanken auslösen könnte, gedanklich. Abwesenheit, Schweigen, Vermeidung)
- Welche Störungen mit Beginn in Kindheit und Jugend? Hyperkinetische, F90 SSV, F91 kombinierte SSV und Emotionen, F92 emot. Störung des KA, F93 Störung sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit, F94 Ticstörungen, F95 andere VH Störungen mit Beginn in Kindheit, zB Enuresis, Enkopresis, Pica, Fütterstörung, .., F98
- Nennen Sie zwei Formen von Hinweisreizen Sd - diskriminativer Stimulus, Verhalten tritt nach diesem Stimulus häufig auf, Hinweis auf Verstärkung des Verhaltens SΔ - Verhalten tritt nach diesem Stimulus nicht auf, Hinweis auf Bestrafung des Verhaltens
- Eine Erklärung für Genese von GAS oder phobischen Störungen Stimulusgeneralisierung, Konditionierung höherer Ordnung
- Welche intrapsychische Funktionalität hat eine Zwangshandlung? Schutz vor aversivem Gefühl
- Unterschied respondentes und operantes Verhalten respondent zeigt sich auf vorhergehenden Reiz (KK: S-R) operant zeigt sich in Erwartung eines nachfolgenden Reizes (OK: R-S)
- Wie wird der atypische Autismus unterschieden? atypisches Erkrankungsalter atypische Symptomatologie
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- Zwangsgedanken werden unterschieden in Zwangsideen Zwangsimpulse Grübelzwang Zweifel
- Erkläre Ambiguitätstoleranz und die sich einschließenden fünf Dimensionen Fähigkeit, Ertragen können von Mehrdeutigkeiten Unsicherheiten rel. konsistenter Trait (Persönlichkeitszug) kognitiver Stil hypothetisches Konstrukt, hat Einfluss auf Aufnahme, Verarbeitung und Steuerung 5 Dimensionen wo Rolle spielt Offenheit für neue Erfahrungen Elternbild soziale Konflikte gegenüber unlösbar scheinenden Problemen Rollenstereotypien
- Wobei hilft Plananalyse? Besseres individuelles Verständnis des Patienten, motivationales Funktionieren und seinen Beziehungen Daraus Ableitung von maßgeschneiderter Beziehungsgestaltung und maßgeschneiderte therap. Interventionen Grundgedanke zB Grawe, Mensch strebt nach Befreidigung und Schutz seiner Grundbedürfnisse Annäherungs- und Vermeidungsziele Psych. Störung impliziert Inkongruenz (Ziel-Realitäts-Diskrepanz) Formulierung: - Verhaltensaspekte im Indikativ (lächelt entschuldigend)- Pläne an sich selbst gerichtet im Imperativ (reduziere Spannungen!)
- Nennen Sie Beispiele für den Einsatz des Modelllernens Therapeut als Modell Gruppenteilnehmer als Modell Modelle im unmittelbaren Umfeld Verdecktes Modelllernen ( In der Vorstellung löst ein Idol die Aufgabe) soziales Kompetenztraining, Vermittlung sozialer Fertigkeiten Rollenspiel und Verhaltensübung Angstbehandlung Behandlung von Kindern allgemein Therapie von Zwängen Spracherwerb für autistische oder retardierte Kinder
- Hinsichtlich welches Faktors ist Psychopharmakotherapie problematisch bei zB Angst? Attribution - geschafft wegen Medikamente, anstatt Selbstkontrollerleben
- Beschreiben Sie die zwei Angstschleifen bei einer Angstreaktion Schnelle Angstschleife: Reiz –> Thalamus -> Amygdala Langsame Angstschleife: Reiz -> Thalamus -> Hirnrinde (Kortex) -> Hippocampus -> Amygdala PT kann nur auf die langsame Angst-Schleife wirken (Bewertungen, Coping-Strategien, Erklärungen, Modelle) Konditionierungen können auf beiden Ebenen geschehen Schnelle Angstschleife ist wichtig für extrem schnelle und auf rudimentären Infos (einfache Reize) beruhende Angstkonditionierung (Schlange im Wald) Langsame Angstschleife ist notwendig, um genaue Analysen der Reizsituation und des Kontextes der Reizsituation zu machen (komplexe Analyse)
- Welchen Denkfehler impliziert die erhöhte Selbstaufmerksamkeit bei sozialphobischen Patienten? emotionale Beweisführung
- Coverant Zusammensetzung aus covert und operant
- Kontinuitätsannahme Annahme, dass kognitive Prozesse analog zu beobachtbaren Prozessen ablaufen daher ebenfalls durch die klassischen Lernprinzipien erklärbar sind
- Was bedeutet in Zusammenhang ist spezifischer Phobie "Inkubation"? Eysenck Zunahme bedingter Reaktionen (CR) durch physiologische Erregung (Furcht, Angst) keine operante Verstärkung des UCS
- Was bedeutet in Zusammenhang mit spezifischer Phobie "Inkubation"? Eysenck Zunahme bedingter Reaktionen (CR) durch aversive emotionale Komponente (physiologische Erregung, Schmerz, Furcht, Angst) - nocive response keine operante Verstärkung des UCS
- bezgl. Assimilation und Akkomodation, welche 4 Prozesse spielen nach Piaget eine Rolle bei der Entwicklung eines Kindes? körperliche Reifung, Erfahrungen mit der Umwelt, soziale Erfahrungen und Äquilibration Kogn. Entwicklung umso erfolgreicher, je mehr Kind sich aktiv und problemlösend mit seiner Umwelt auseinandersetzen kann
- Kindspezifische Interventionen Depression Aktivitätenaufbau- unmittelbar stimmungsaufhellend- konkrete strukturierte Tagespläne- angenehme Bewältigungsempfindung ermöglichen Beseitigung von Verhaltensdefiziten- konkret, operational- Bewältigung von Angst, Ärger, Emotionen (Entspannung)- Training sozialer Fertigkeiten- schafft positive Verstärkung Dysfunktionale Kognitionen
- Familiäre Interventionen Depressionen Depression des Kindes als Ausdruck dysfunktionaler familiärer Interaktionen Ungünstige Allianzen Aufrechterhaltende Bedingungen Kommunikation familiäre Regeln
- Prävalenz und Dauer Depression Vorschulalter: 0,3-1%, stark larviert, oft bei sehr starken Milieubelastungen Schulalter: 1-2 % Jgdl. 3-5% ca. 3-6 Monate 3/4 rezidivierend
- 7 Kriterien zur Einschätzung des Schweregrades eines Suizidversuchs Versuch in Isolation Zeitpunkt, wo Entdeckn unwahrscheinlich Vorsorgemaßnahmen Dritte über Absicht informiert genauer Plan Nachricht hinterlegt Alarmierung nach Versuch blieb aus
- 9 Warnezichen für Suizidrisiko Vernachlässigung des Aussehens Verhaltensveränderung Wertgegenstände, persönl. Gegenstände verschenken Beschäftigung mit Thema pers. Angelegenheiten regeln Versuche, Drohungen Alkohol, Dorgen, Mittel zum Suizid besorgen Körperl. Beschwerden ohne Ursache plötzlich gehobene Stimmung
- Präventionsprogramme Depression Lars und Lisa Go!
- Drei Szenarien die zu Rett bei einem Jungen führen können Junge mit Klinefelter-Syndrom: XXY, eines davon hat Mutation, führt zu Rett-ähnlichen Symptomen Somatischer Mosaizismus - auf 20-Zellenstufe Mutation einer Zelle und allen ihr nachfolgenden, die restl. 19 nicht, phänotypisch ähnlich Rett bei Mädchen, funktioniert ähnlich wie deren x-Deaktivierungsmuster Jungs mit typischem XY-Karomuster hat Mutationen auf allen X-Chromosomen, also keine Kopie um Symptomatik abzumildern, führt sehr wahrscheinlich zum frühen Tod
- Unterschied Asperger und high-functioning Sprachentwicklung - HFA deutliche Verzögerung der frühen Sprachentwicklung, Bei HFA- Oft bessere visuell-räumliche, motorische Fertigkeiten- später mehr Schwierigkeiten unabhängig zu leben - offenere Interessen (sehr individuell) Asperger- besser bei Empathietest (evtl. wegen sprachl Natur)- eher viele undiagnostiziert als bei HFA (wegen Sprachverzögerung eher vorstellig) generell aber schwierig, eher mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede
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- 3 Gruppen VT-Strategien bei Autismus präv. Beeinflussung von abweichendem Verhalten - Umgebungsveränderung, Frühförderung Interventionen zur Beeinflussung von Zielverhalten - Abbau Stereotypien, Schlafstörg., Depressionen, Ängste Interventionen zur Entwicklung von Fähigkeiten - Sprach-, Sprech-, Kommunikationsfähigkeiten, soziale Kompetenzen
- Trainings Autismus social stories - visuell und schriftlich, Alltagssituationen TOMTASS - zur Förderung der theory of mind und interaktionelles Verhalten
- Programme Autismus ABA - Applied Behavior Analysis TEACHH - Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children PECS - Picture Exchange Communication System
- 3 Ebenen von Angststörungen subjektives Erleben (kognitiv und emotional) beobachtbares Verhalten somatische Begleiterscheinungen
- Prävalenz Angststörungen 10% KiJu
- Prävalenz SSV 6-16%, Mädchen Hälfte
- Lerntheorien SSV Modelllernen negative und positive Verstärkung Konditionierung Duldung
- Was versteht man unter kognitiver Impulsivität? Handlungsimpuls folgen bevor zuende erklärt
- Prävalenz HKS 2-16%
- Bei welche Störungen könne HKS- Symptome als Begleiterscheinungen auftreten und sind daher abzugrenzen? Intelligenzminderung schulischer Überforderung/Unterforderung Chaotische psychosoziale Umstände Erregungszustände, Konzentrationsschwierigkeit bei Ängsten und Depressionen Autismus Schizophrenien Manie
- 2 Formen der Aggression Reaktive Aggression: Verhalten erfolgt ungeplant, häufig nach Zurückweisung und EnttäuschungMerkmale: • Impulsiv • Feindselig • Affektiv Proaktive Aggression: Geplantes Verhalten, durch erreichten Erfolg gesteuert Merkmale: • Kontrolliert • Instrumentell • Räuberisch
- Was meint man mit qualitativen Beeinträchtigungen der soz. Interaktion und der Kommunikation (Autismus)? soz. Interaktion: unangemessene Einschätzung, geringer Gebrauch von sozialen Signalen Kommunikation: kaum soz. Gebrauch von Sprache, kommunikative emotionale Resonanz auf verb. Äußerungen, keine Sprachmelodie
- In welchen vier Bereichen erlebt der Zwangspatient Beeinträchtigungen? Einschätzung der Wahrscheinlichkeit eines Schadens/Unglücks Bewertung eines Schadens schlussfolgerndes Denken und Entscheiden Informationsverarbeitung (selektiv, differenzieren und generalisieren)
- Gründe für ausführlich Zielbesprechung sind Transparenz Patient aktiv Eigenverantwortung, Motivation Oft zunächst global stellt bei Operationalisierungsmöglichkeiten fest, dass Veränderung am konkreten Verhalten ansetzt abwägen von Konsequenzen, positive oder negative Veränderung realistisch?
- Gefahr bei zu wenig Zeit bei Besprechung von Zielen Inhalte übersehen konflikthafte Ziele evtl Konsequenzen falsch einschätzen kein roter Faden
- Phasen in Krise Schock Reaktion Bearbeitung Neuorientierung
- Psychoedukation didaktische Intervention zur Wissensvermittlung Ziel besseres Verständnis, angemessenerer Umgang
- Erklärungsmodelle Angst allgemein zB: 2 Faktoren Prepardness Modelllernen kognitive Modelle (Verzerrungen, Überbewertungen des Schadens - Agora, soziale Phobie) Temperamentsmodell life events biologische Modelle (Angstschleifen)
- Gliederung von Plänen Oberplan - Ich zeige keine Schwäche Verhaltensplan - Ich nehme nur Aufgaben auf, die ich auch schaffen kann Verhaltensregel - Ich verlasse die Situation wenn mir jemand eine schwierige Aufgabe stellt, schreie denjenigen an, usw. ein Oberpläne, meist mehrere VH-Pläne und noch mehr VH-Regeln
- drei Methoden Zielklärung Kinder gute Fee Insel Glücks 13