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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Subject) / SS2016 (Lesson)

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  • Zähle die sieben Schritte der Aktivierung von Neurotransmittern auf. Synthese von Neurotransmittermolekülen Speicherung in den Vesikeln Abbau entwichener Neurotransmitter durch Enzyme Exocytose (Verschmelzung der Vesikel mit der präsynaptischen Membran und Freisetzung der Neurotransmittermoleküle in den synaptischen Spalt) Hemmende Rückkopplung über Autorezeptoren Aktivierung von postsynaptischen Rezeptoren Deaktivierung durch Reuptake oder enzymatischen Abbau
  • Zähle die fünf wichtigsten Neurotransmitter auf und nenne kurz ihre Eigenschaften. Glutamat Am weitesten verbreiteter (50%) erregender Neurotransmitter im Gehirn GABA (γ-Aminobuttersäure) & Glycin GABA ist wichtigster hemmender Neurotransmitter im Gehirn (33-50%), Glycin wirkt in Rückenmark und Hirnstamm Barbiturate (Schlaf- und Narkosemittel) sowie Benzodiazepine (z. B. Valium) binden an GABA-Rezeptoren Acetylcholin (ACh) kann hemmend oder erregend sein Haupttransmitter des vegetativen Nerensystems Botenstoff, mit dem die Motoneurone im Rückenmark ihre Signale an Muskeln übertragen Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin, Domamin) Adrenalin: aktivierender Botenstoff des sympathischen Nervensystems Noradrenalin: Gehirn (Aktivierung) Dopamin: Lernprozesse, Belohnung, Suchtentwicklung, Willkürmotorik Serotonin wird im Hirnstamm produziert (Rache-Kerne) Regulation von Rhythmen (Schlaf-Wach, Hunger, Durst), emotionale Befindlichkeit, Schmerzwahrnehmung Serotonin(mangel) wird mit Depressionen und Essstörungen in Verbindung gebracht
  • Wie ist das Nervensystem unterteilt? Zentrales Nervensystem (ZNS) Gehirn Rückenmark Peripheres Nervensystem (PNS) Somatisches Nervensystem Vegetatives (autonomes) Nervensystem Sympathikus Parasympathikus Enterisches Nervensystem (Eingeweidenervensystem)
  • Nenne die Topographische Gliederung des Nervensystems. Zentrales Nervensystem (ZNS) Gehirn Rückenmark Peripheres Nervensystem (PNS) Spinalnerven Körpernerven Hirnnerven
  • Nenne die Funktionelle Gliederung des Nervensystems. Somatisches Nervensystem Steuerung der Willkürmotorik, Sensorik mit Ausnahme der inneren Organe Verbunden mit Sinneszellen der Muskeln, Gelenke, Haut, Augen, Ohren, Mundhöhle, Nase Vegetatives (autonomes) Nervensystem Steuerung der Funktionen der inneren Organe, Sensorik aus inneren Organen Verbunden mit inneren Organen
  • Definition: Afferente und efferente Fasern (Nervensystem) Afferente Fasern leiten Informationen zu einem Gebiet HIN Efferente Fasern leiten Informationen von einem Gebiet WEG
  • Definition: Homöostase Streben nach Aufrechterhaltung innerer Ausgeglichenheit der Funktionen, Aktivität und Erholung im stofflichen und organischen Bereich.
  • Definition: Sympathikus einer der drei Teile des vegetativen Nervensystems versetzt in Erregung, mobilisiert Energie, reagiert auf Stress
  • Definition: Parasympathikus Einer der drei Teile des vegetativen Nervensystems sorgt für Entspannung, baut Energiereserven auf, Regeneration
  • Definition: Enterisches Nervensystem Eingeweidenervensystem, einer der drei Teile des vegetativen Nervensystems steuert die Darmmuskulatur regt Enzymausschüttung und Absorption von Nährstoffen an ist stark mit Sympathikus und Parasympathikus verbunden
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  • Zähle 12 Aufgaben des Sympathikus auf. schnell energiesteigernd (Anspannung, Kämpfen und Flüchten etc.) regt Adrenalinproduktion in Nebenniere an erhöht Schilddrüsensekretion und damit Stoffwechselrate erhöht Körpertemperatur stellt Pupillen weit und Fernsicht scharf steigert Herztätigkeit fördert Durchblutung der Muskeln, steigert Reflexbereitschaft und Muskelspannung fördert Schweißsekretion erweitert die Bronchen, erhöht die Atemfrequenz verengt die Blutgefäße reduziert Durchblutung von Verdauungs- und Ausscheidungsorganen bremst Immunsystem
  • Zähle 10 Aufgaben des Parasymphatikus auf. Entspannen, Ruhen, Regenerieren, Akkus aufladen hemmt Adrenalinausschüttung in Nebennieren reduziert Stoffwechselrate verengt Pupillen, stellt Augen auf Nahsicht scharf, aktiviert Tränendrüsen verengt Bronchien, mindert Atemfrequenz aktiviert alle Verdauungs- und Ausscheidungsprozesse verstärkt Magen- und Darmbewegungen steigert Ausschüttung von Verdauungssäften aktiviert Dickdarm aktiviert Muskelkontraktion im Harnleiter und entspannt Schließmuskel
  • Wodurch wird das vegetative Nervensystem gesteuert? Hypothalamus = Steuerzentrale Enges Zusammenspiel mit Hypophyse
  • Welche drei Arten von Neuronen und welche zwei Stränge gibt es im Rückenmark? Sensorische Neuronen (liefern Informationen aus der Peripherie) Motoneuronen (steuern den Bewegungsapparat) Interneuronen (schaffen Verbindungen innerhalb des Rückenmarks uns steuern Reflexe) Hinterstrang (Nervenbündel leiten Informationen ans Gehirn) Vorderstrang (Nervenbündel leiten Informationen vom Gehirn an die Peripherie)
  • Wie ist das Rückenmark aufgebaut? Graue Substanz: Zellkörper der Neuronen Hinterhorn (dorsal): Sensorische Zellgruppen Vorderhorn (ventral): Motorische Zellgruppen Weiße Substanz: Axone Hinterstrang: Aufsteigende Signale Vorderstrang: Absteigende Signale Seitenstrang: Auf- und absteigende Signale Spinalnerven Hinterwurzel: Eintritt sensorischer Signale Vorderwurzel: Austritt motorischer Signale
  • Stelle den Ablauf von Reflexen am Beispiel eines Schmerzrückzugreflexes dar. Information wird von den Sensoren der Haut aufgenommen und über ein sensorisches Neuron an das Rückenmark weitergegeben von hier aus wird die Information über Motoneurone zu den Muskeln in der Hand weitergeleitet (Reflex) Ein Interneuron leitet die Information an den Sensorischen Kortex im Gehirn weiter Die Hand zuckt schon weg, bevor die Information über das Ereignis das Gehirn erreicht hat und der Mensch den Schmerz empfindet.
  • Worin unterscheiden sich Nervensystem / Neurotransmitter und Endokrines System / Hormone? Botschaften Nervensystem: schnelle Botschaften und vorübergehende, kurzzeitige Reaktionen Endokrines System: relativ langsame Botschaften und überdauernde, langfristige Reaktionen Ursprungsort Neurotransmitter: Neurone Hormone: endokrine Drüsen Weg im Körper Neurotransmitter werden von Präsynapse zu Postsynapse übertragen und treten sofort in Aktion oder werden wieder aufgenommen (Reuptake) oder entsorgt Hormone werden von Drüsen ausgeschieden, treten dann in die Blutlaufbahn ein, verbinden sich mit einem Hormon-Rezeptor einer Zelle oder werden ausgeschieden Synthetisierung Neurotransmitter werden ausschließlich im Körper hergestellt Hormone können chemisch synthetisiert werden Manche Stoffe können beides sein, z. B. Adrenalin
  • Von welchen Faktoren hängt die Stärke der Hormonwirkung ab? Hormonkonzentration im Blut Größe der Kontaktfläche der Zielzelle zum Blut Rezeptordichte an der Zielzelle
  • Wirken Hormone überall im Körper gleich? Nein, derselbe Botenstoff kann als Informationsüberträger an unterschiedlichen Zellen unterschiedliche Wirkung entfalten (Beispiel: Adrenalin). Das macht Therapien auf Basis von Hormonen schwierig.
  • Zähle die vier hormonproduzierenden Organe (Drüsen) auf. Schilddrüse und Nebenschilddrüse Nebenniere Bauchspeicheldrüse Keimzellen (Eierstöcke / Hoden)
  • Wie wird die Hormonproduktion im Körper gesteuert? Hypothalamus = Steuerzentrale Regelung der Homöostase im Zusammenspiel mit der Hypophyse Hypothalamus => Releasing-Hormone => Hypophyse => schüttet stimulierende Hormone ins Blut aus => Blutkreislauf => Zieldrüsen => schütten Zielhormone aus
  • Nenne zwei psychotrope Hormone. ___________________________________________ psychotrop: die menschliche Psyche beeinflussend Adrenocorticotropin (ATCH) Oxytocin
  • Definition: Adrenocorticotropin (ATCH) Psychotropes Hormon, das die Bildung von Kortisol und Endorphinen anregt. Wird mit Depressionen in Verbindung gebracht.
  • Definition: Oxytocin Hormon, das in der Hypophyse gebildet wird ("Kuschelhormon") Neuromodulator1, Oxytocinrezeptoren befinden sich u. a. in Hippocampus, Amygdala, Hirnstarm und Rückenmark löst Wehen und Milchejektion aus Erste Nachweise für fördert Prosoziales Verhalten häufigerer Blickkontakt Vertrauenssteigerung Zunahme empathischen Verhaltens besseres Erinnerungsvermögen für Gesichter großzügigeres Verhalten Angst- und Stressreduktion als Stresshormon bei Hilflosigkeit(könnte negative Begleitprozesse von Stresssituationen mildern) _____________________________________________________1 Substanz, die die Arbeitsweise des Nervensystems beeinflusst
  • Worin sehen Forscher die Gefahr bei zusätzlichem Gebrauch von Oxytocin? Welches gegensätzliche Verhalten zu bisherigen Studienergebnissen wird beschrieben? Antisoziale Verhaltensweisen könnten noch verstärkt werden. - soll generell soziales Verhalten fördern, aber z. B. bedeutet die eigene Gruppe stärker zu bevorzugen auch, andere Gruppen stärker abzulehnen z. B. Ausländer - Borderline-Patienten wurden noch misstrauischer und unkooperativer
  • Definition: Lernen im Sinne der Lernpsychologie Eine relativ überdauernde Veränderung im Verhaltenspotential eines Organismus als Folge von Erfahrung.
  • Nenne die drei Arten zu lernen. Klassisches Konditionieren Operantes Konditionieren Lernen durch Nachahmung
  • Definition: Klassisches Konditionieren Eine Verknüpfung zweier Reize führt zu neuem Verhalten.
  • Definition: Akquisitionsphase (Klassische Konditionierung) Erwerbphase, ein NS wird zu einem CS und eine UR zu einer CR.
  • Zähle die möglichen Reize und Reaktionen beim Klassischen Konditionieren auf. US = unkonditionierter Reiz (Stimulus) UR = unkonditionierte Reaktion NS = neutraler Reiz CS = konditionierter Reiz CR = konditionierte Reaktion
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  • Welche zeitliche Koppelung führt beim Klassischen Konditionieren zu welchen Ergebnissen? Simultane Präsentation von US und NS: kein oder nur schwach ausgeprägtes Ergebnis Verzögerte Konditionierung (Überlappung), erst CS, dann US dazu: sehr gutes Ergebnis Getrennt, erst CS, nach einer kurzen Pause US: sehr gutes Ergebnis (Spurenkonditionierung) CS nach US: kein Ergebnis (Rückwärtskonditionierung)
  • Wie funktioniert Löschung bei der Klassischen Konditionierung? Indem der CS vielfach ohne den ursprünglichen US dargeboten wird, wird die Koppelung nach und nach aufgelöst und der CR immer schwächer Die zugrundeliegende Assoziation wird aber nicht gelöscht Wird während der Löschungsphase der US wieder mit dem CS präsentiert, tritt die CR sogar stärker als vorher auf (Spontanerholung) Nach vollständiger "Löschung" erfolgt der Wiedererwerb der CR beschleunigt (schneller Wiedererwerb) Eine einmal etablierte CR wird weder vergessen noch verlernt
  • Was bedeutet Generalisierung im Zusammenhang mit Klassischer Konditionierung? Ein CR tritt nicht nur beim CS auf, sondern auch bei ähnlichen Reizen Je ähnlicher der Reiz, desto stärker ist die CR Ein gelerntes Verhalten wird umso wahrscheinlicher gezeigt, je ähnlicher sich die Trainings- und Testsituation sind
  • Was besagt das Rescorla-Wagner-Modell (Klassische Konditionierung)? Das Modell erklärt typische Akquisitionsraten: Wie hoch ist die Zunahme der Assoziationsstärke je Durchgang? Lerngeschwindigkeit abhängig von Lernrate maximal erreichbarer Assoziationsstärke CS - US schon erreichter Assoziationsstärke Die Steigerung der Assoziationsstärke wird mit jedem Lernvorgang weniger, die Assoziationsstärke insgesamt gesehen steigt aber
  • Nenne vier praktische Anwendungen des Klassischen Konditionierens. Aversionenz. B. übelkeitserregende Medikamente bei Chemotherapien => Aversion gegen Speisen, die am Behandlungstag gegessen wurden PhobienStarke Ängste, die sich bei bestimmten Reizen einstellen.Systematische Desensibilisierung zur Entkoppelung von Reiz und Reaktion DrogenmissbrauchBeispiel Alkoholmissbrauch: US = brechauslösende Substanz, UR = Erbrechen, CS = Trinken von Alkohol ImmunsystemAbschwächung allergischer ReaktionenVerstärkung der Wirkung von Chemotherapien
  • Definition: Operante (instrumentelle) Konditionierung Operante Konditionierung baut Wissen über Handlungen und Konsequenzen auf.
  • Definition: Performanz (Lernen) Ausübung, Ausführung, Handeln
  • Definition: latentes Lernen Beiläufiges, unbelohntes Lernen
  • Was wird durch kontingente Verstärkung eines Verhaltens erhöht? (Operante Konditionierung) Handlungsbereitschaft Geschwindigkeit Häufigkeit des Auftretens
  • Worin unterscheiden sich die möglichen Ergebnisse von Klassischer und Operanter Konditionierung? Nur durch Operante Konditionierung kann jedes Verhalten erlernt werden Nur durch Operante Konditionierung erlerntes Verhalten kann wirklich wieder gelöscht werden
  • Wodurch erfolgt Löschung bei Operanter Konditionierung? Durch dauerhaft ausbleibende Verstärkung.
  • Definition: Shaping (Operante Konditionierung) Stufenweises Lernen von komplexem Verhalten mit Verstärkung.
  • Welche vier Arten von Verstärkung gibt es bei Operanter Konditionierung? positive Verstärkung:die Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen angenehmen Reiz auslöst (z. B. Anerkennung, Achtung, Nahrung, Geld) negative Verstärkung:die Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen unangenehmen Reiz verhindert oder beendet (z. B. jeweils das Entfernen von Lärm, grellem Licht, Hitze oder Kälte) (positive) Bestrafung Typ I:die Senkung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen aversiven Reiz auslöst (z. B. Lärm, grelles Licht, Hitze oder Kälte, Stromschlag) (negative) Bestrafung Typ II:die Senkung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen appetitiven Reiz verhindert oder beendet (z. B. Wegnahme von Futter, Wärme, Weihnachtsgeld)
  • Welche drei Arten von Verstärkerplänen gibt es bei Operanter Konditionierung? Kontinuierliche Verstärkung: Jedes korrekte Verhalten wird belohnt Quotenplan: Verstärkung hängt von einer bestimmten Häufigkeit ab Intervallplan: Verstärkung hängt von der Zeit ab, die seit dem letzten gezeigten Verhalten vergangen ist
  • Mit welchem Verstärkerplan wird neues Verhalten am schnellsten aufgebaut? Mit welchem Verstärkerplan wird Verhalten am beständigsten und mit größerer Löschungsresistenz aufgebaut? Kontinuierliche Verstärkung Intermittierende (nicht regelmäßige) Verstärkung
  • Was versteht man bei Quotenverstärkung und Intervallverstärkung (Operante Konditionierung) unter fix und variabel? fix: Die Verstärkung tritt immer nach der exakt gleichen Häufigkeit des Verhaltens oder nach der exakt gleichen Zeitspanne seit dem letzten gezeigten Verhalten auf variabel: Die Verstärkung ist nicht vorhersehbar, zwar wird eine gewisse Regelmäßigkeit eingehalten, aber nicht exakt
  • Ist bei Operanter Konditionierung die Verstärkung durch Quotenplan oder durch Intervallplan erfolgreicher? Ist ein fixer oder variabler Plan erfolgreicher? Quotenverstärkung führt zu einer höheren Reaktionsrate als Intervallverstärkung Ein unvorhersehbarer (variabler) Plan führt zu ausdauernderen Reaktionen als ein vorhersehbarer (fester) Plan
  • Nenne drei mögliche Anwendungsfelder in der Praxis für Operante Konditionierung. Erziehungz. B. Verstärker Spielauszeit Verhaltenstherapiez. B. Phobien, Autismus Erlernte HilflosigkeitMotivationale, kognitive und emotionale Defizite als Folge
  • Nenne die vier Prozesse nach Banduras Theorie des Lernens (Lernen durch Nachahmung) Aneignungsphase (Kompetenz, Akquisition) Aufmerksamkeitsprozess- besonders stark, wenn Modell ähnlich ist und Macht hat- besonders stark, wenn Modellverhalten auffällig, bedeutsam und zielführend ist Gedächtnisprozess- Kodierung erfolgt bildlich (analog) und verbal (symbolisch)- symbolische Wiederholung des wahrgenommenen Verhaltens (z. B. Verhaltenssequenz nachsprechen) Ausführungsphase (Performanz) (motorischer) Reproduktionsprozess- notwendig: körperliche Fähigkeiten, Verfügbarkeit der Teilfertigkeiten, Feedback Verstärkungs- und Motivationsprozess- Selbstverstärkung, externe Verstärkung, stellvertretende Verstärkung (andere Person wird verstärkt)
  • Nenne die vier Formen des Beobachtungslernens (Lernen durch Nachahmung). Soziale Erleichterung- Verhalten wird häufiger oder intensiver im Beisein anderer gelernt- Radfahrer fahren z. B. in einer Gruppe schneller Stimulus-Enhancement- Modell kann Aufmerksamkeit des Lerners auf sich lenken, ihn beeinflussen- hier geschieht nur eine Aufmerksamkeitsänderung und kein Imitationshandeln Mimikry- Nachmachen ohne das Ziel der Ursprungshandlung zu erreichen (z. B. Papagei)- Beispiel: Kind bereitet in der spielzeugküche Essen zu, vollzieht die Handlungen nach Echte Imitation- beobachtetes Handeln wird zum Zweck der Zielerreichung eingesetzt- kleine Kinder lernen, einen Tablet-Computer zu bedienen