Allgemeine Psychologie (Subject) / Probeklausuren (Lesson)
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Gesammelte MC-Fragen
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- Welche Aussage(n) ist/sind in Bezug auf das Law of Effect richtig? a Die Auftretenswahrscheinlichkeit eines belohnten Verhaltens wird vermindert, die Auftretenswahrscheinlichkeit eines bestraften Verhaltens erhöht. b Die Auftretenswahrscheinlichkeit eines beobachteten Verhaltens wird erhöht, die Auftretenswahrscheinlichkeit eines bestraften Verhaltens vermindert. c Es ist auf Edward Lee Thorndike zurückzuführen. d Die Auftretenswahrscheinlichkeit eines belohnten Verhaltens wird erhöht, die Auftretenswahrscheinlichkeit eines bestraften Verhaltens vermindert. e Intermittierende Verstärkung führt zu schnellem Aneignen einer Verhaltensweise. cd
- Im Rahmen von semantischen Netzen können Wissenseinheiten in verschiedener Beziehung zueinander stehen. Welche hierarchischen Relationen gibt es? a Vererbungsrelation b Partitive Relation c Exponentielle Relation d Hypothermierelation e Hyponymierelation abe
- Die Tatsache, dass Verneinungen vor Verben stehen, ist eine Regel der deutschen... a Semantik b Syntax c Morphembildung d Enkodierungsprozesse e Phonologie b
- Welche Basisemotionen werden laut Watson ausgelöst durch Streicheln der Haut? a Furcht b Glück c Wut d Liebe e Überraschung d
- Nach welchen Phasen findet im Rubikonmodell eine „Überquerung des Rubikons“ statt? a Planungsphase. b Handlungsphase. c Abwägephase. d Bewertungsphase. e Vergleichsphase. c
- Hat jemand nach einem Unfall Schwierigkeiten neue Erinnerungen zu bilden, kann sich jedoch trotzdem an Ereignisse vor dem Unfall erinnern, so spricht man von … a einer retroaktiven Interferenz b einer proaktiven Interferenz c einer anterograden Amnesie d einer Quellenamnesie e einer psycholingualen Schleife c
- Die Reizgeneralisierung besagt,... a dass Verhaltensweisen, die bei einem Lernprozess mit einem CS gekoppelt wurden, im Folgenden auch durch andere CS hervorgerufen werden können. b dass Reize auch immer übertragbare Reaktionen hervorrufen. c dass Verhaltensweisen, die bei einem Lernprozess mit einer CR gekoppelt wurden, im Folgenden auch durch andere CR hervorgerufen werden können. d dass wenn die taktile Reizung eines bestimmten Hautareals zum bedingten Reiz gemacht worden ist, eine entsprechende Reizung anderer Hautpartien ebenfalls bis zu einem gewissen Grad die bedingte Reaktion auslösen. e dass ihr Gegenteil die Reizdifferenzierung ist ade
- Der Name des DIKW-Modells setzt sich jeweils aus einem der ersten Buchstaben welcher der folgenden Wörter zusammen? a Kognition b Wisdom c Data d Information e Knowledge bcde
- Wie bezeichnet man das Klassische Konditionieren auch? a Reizsubstitutionslernen b Signallernen c Emotional-motivationales Lernen d Diskriminationslernen e Reizkontingenzlernen abe
- Wenn Menschen noch sicher wissen, was sie am 11. September 2001 getan haben, als sie von den Geschehnissen erfahren haben, dann spricht man von … a einem fotographischen Gedächtnis b einer Blitzlichterinnerung (Flashbulb memories) c einem Geistesblitz d einer Blitzerinnerung e einer Erinnerung, die dem semantischen Gedächtnis zuzuordnen ist b
- Welche Aussagen sind Axiome der Kommunikationstheorie nach Watzlawik? a „Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten“ b „Man kann nur eingeschränkt kommunizieren“ c „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt“ d „Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder asymmetrisch“ e „Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt.“ ace
- Die Sapir-Whorf-Hypothese … a beinhaltet die Annahme, das das Denken von Menschen stark durch die Semantik ihrer Muttersprache bestimmt wird b besteht aus zwei Thesen: dem Grundsatz der sprachlichen Relativität und der Abhängigkeit der Begriffsbildung von der Sprache c besagt, dass abstrakte Begriffe unabhängig von der Sprache sind d geht davon aus, dass die semantische Sprachstruktur die Begriffsbildung determiniert oder limitiert e besagt, dass das Denken nicht durch die Grammatik der Muttersprache bestimmt wird abd
- Welche Aussagen zur Habituation sind richtig? a Es handelt sich sowohl um den elementarsten kognitiven Prozess wie auch um den elementarsten Lernprozess b Ohne Habituation wäre auch keine Klassische Konditionierung möglich c Es gibt eine sensible und kritische Phase, einen Lebensabschnitt in dem ein Lebewesen besonders empfänglich für bestimmte Reize ist und diese einen stabilen, dauerhaften Eindruck hinterlassen. d Habituation bezeichnet den Rückgang der Orientierungsreaktion e Habituation bezeichnet die Ausbildung von Gewohnheiten abd
- Welche Aussagen zum operanten Konditionieren sind zutreffend? a Operants sind sontan gezeigte Bewegungseinheiten b Die verstärkenden Effekte von Operants erhöhen deren Auftretenswahrscheinlichkeit c Es werden Kontingenzen zwischen Operants und deren Effekten gelernt d Es wird die Kontinguität zwischen Stimulus und Reaktion gelernt e Das law of effect ist auch für das operante Konditionieren von zentraler Bedeutung abce
- Welche Ausdrücke kennzeichnen Formen des Schließens a Konditionales Schließen b Deduktives Schließen c Induktives Schließen d Abduktives Schließen e Analoges Schließen abcde
- Welche Phasen des Organistionsprozesses beim Problemlösen findet man laut Gestaltpsychologie? a Erleuchtung b Verifikation c Inkubation d Illumination e Vorbereitung abcde
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- Welche Ausdrücke bezeichnen Komponenten des Schemas der Gedächtnisprüfung? a Lernmaterial b Lernmethode c Lernzeitpunkt d Prüfmethode e Prüfzeitpunkt abd
- Welche Aussagen zu impliziten Gedächtnistests sind richtig? a Beim Wiedererkennen handelt es sich um einen impliziten Gedächtnistest b Implizite Gedächtnistests nehmen nicht direkt Bezug auf die Lernphase c Wortstammergänzungen werden als impliziter Gedächtnistest verwendet d Man kann auch die Ersparnismethode zu impliziten Gedächtnistests zählen e Die Reproduktion mit Hinweisreizen gilt als implizite Methode des Gedächtnistests bcd
- Ein bekanntes Modell der Sprachpsychologie stammt von W. Levelt. Welche Prozessebenen umfasst das Modell? a Konzeptualisator b Formulator c Parser d Systemanalyse e Akustisch-phonetische Verarbeitung abce
- Es gibt verschiedene Formen des Wissens. Welche gehören dazu? a Synthetisches Wissen b Explizites Wissen c Semantisches Wissen d Implizites Wissen e Prozedurales Wissen bcde
- Definitionsmerkmale des Denkens nach Graumann a Innerlichkeit b Selektivität c Vergegenwärtigung d Reflexivität e Symbolfindung abcd
- Welche Unterscheidungen trifft Dörner in seinem Zwei-Wege-Modell der Informationsverarbeitung? a Semantische Ebene – episodische Ebene b Epistemische Strukturen – heuristische Strukturen c Elementare Ebene – komplexe Ebene d Daten Ebene – Wissens Ebene e Primärprozesse – Sekundärprozesse b
- Was unterscheidet das kreative vom allgemeinen Problemlösen? a Kreatives Problemlösen ist selten b Kreativität basiert auf freiem Assoziieren c Es gibt Heuristiken beim kreativen Problemlösen d Neuverknüpfungen basieren auf umfangreichen bereichsspezifischen Wissen e Kreative Problemlösungen folgen keinem gängigen Lösungsweg ade
- Was bedeutet intentionales Lernen? a geplantes Lernen b ungeplantes Lernen c unabsichtliches Lernen d absichtliches Lernen e beiläufiges Lernen ad
- Was bedeutet inzidentielles Lernen? a geplantes Lernen b ungeplantes Lernen c unabsichtliches Lernen d absichtliches Lernen e beiläufiges Lernen bce
- Welche Aussagen zur Prägung sind korrekt? a Prägung ist eine biologische Grundform des Lernens b In sensiblen Phasen sind Lebewesen besonders empfindlich für bestimmte Reize, die dann einen stabilen Eindruck hinterlassen c Prägung hinterlässt oft ein stabiles, irreversibles Lernergebnis d Prägungsverhalten besteht aus einer komplexen Hierarchie von Reflexen e Der Begriff der Prägung ist auf Bandura zurückzuführen abc
- Jennifer wurde kurz nach dem Essen von Fleisch in einem Restaurant krank und entwickelte darauf eine Abneigung gegen Fleischgerichte, aber nicht gegen das Restaurant. Dies demonstriert die Abhängigkeit des assoziativen Lernens von … a biologischer Prädisposition b intrinsischer Motivation c spontaner Erholung d rationalen Überlegungen e Preparedness ae
- Das Tokenprogramm basiert auf den Prinzipien … a Modelllernen b klassisches Konditionierung c operantes Konditionieren d Law of effect e Adaption c
- Was versteht man unter Reizsubstitution? a Die Wirkung des UCS wird durch die Wirkung des CS vertreten b Ein wiederholtes Zusammenkommen des Reizes und der Reaktion c Signallernen d Anstelle des UCS tritt der CS auf e Der Reiz wird durch die Reaktion ersetzt ac
- Trifft man unerwartete neue Reize aus der Umwelt, wendet man sich der Reizquelle zu. Dies bezeichnet man als … a Konditionierung b Suchmechanismus c Orientierungsreaktion d Akkomodation e Assimilation e -> ziemlich sicher c: Beispiel einer Orientierungsreaktion ist die Reaktion eines Kindes auf lautes Klatschen, in dem es seine Aufmerksamkeit in Richtung des Geräusches wendet. Assimilation (französisch assimilation ‚Angleichung‘) bedeutet in der Lernpsychologie das Zuordnen einer Wahrnehmung zu einem vorhandenen Wahrnehmungsschema, das bereits für ähnliche Wahrnehmungen verwendet wird. Dadurch wird eine Wahrnehmung verallgemeinert und als bekannt eingestuft.
- Ein Stotterer wird aufgrund seines Stotterns ausgelacht … Zu was wurde das Hören des eigenen Stotterns? a positiver Verstärker b CS c konditionierter Reiz d UCS e CR bc
- Welche Aussage ist korrekt? a klassisches und operantes Konditionieren → beides assoziatives Lernen b Sowohl zur klassischen Konditionierung als auch zur operanten Konditionierung gehören Erwerb, Löschung und spontane Erholung c Sowohl zur klassischen Konditionierung als auch zur operanten Konditionierung gehören Generalisierung und Diskriminierung d Klassisches Konditionieren und operantes Konditionieren sind beide von kognitiven Prozessen beeinflusst e Klassisches Konditionieren und operantes Konditionieren sind beide von biologischen Prädispositionen beeinflusst abcde
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- Serielle Positions-Effekte sind... a Positive Effekte der Wiederholung b Primacy Effekt c Recency Effekt d Dekodierung bildlicher Vorstellungen e Mnemotechnik abc
- Welches sind Methoden der Gedächtnisprüfung? a Methoden der Hilfen b Wiedererkennen c Methoden des verteilten Lernens d Seriell gebundene Reproduktion e Serielle Suche abd
- Nach Buchner & Brandt lässt sich des Gedächtnis nach welchen Ebenen unterscheiden? a Phänomenologisch – deskriptive Ebene b Phänomenologisch – funktionelle Ebene c Funktionell – neuronale Ebene d Funktionell – aufgabenorientierte Ebene e Neuronale Ebene ade
- Welche Aussagen zum impliziten und expliziten Lernen sind korrekt? a Die Unterscheidung beider Formen beruht auf zwei unterschiedlichen Testmethoden des Lernens b Bei Testung des impliziten Lernens wissen die VPN nicht, dass nach der Studierphase eine Prüfung des Studierten stattfindet c Bei Testung des expliziten Lernens werden die VPN instruiert, zu lernen und es wird ihnen gesagt, dass nach dem Lernen das Gelernte abgeprüft wird d Bei Testung des impliziten Lernens wissen die VPN, dass sie an einem Lerntest teilnehmen e Beim impliziten Lernen werden die VPN nicht instruiert zu lernen abce
- Die Begriffe Beobachtung, konditionierter Stimulus und Belohnung sind bedeutsam bei welchen Arten des Lernens? a Klassisches Konditionieren b Operantes Konditionieren c Auswendiglernen d Lernen durch Wiederholung e Beobachtungslernen abe
- Welcher Forscher betont die Bedeutung aggressiver Vorbilder für das Verhalten von kindlichen Beobachtern? a Pawlow b Skinner c Bandura d Baddley e Lewin c
- Was trifft auf Akkommodation zu? a Neue kognitive Strukturen werden konstruiert b Bestehende kognitive Strukturen werden gelöscht c Es handelt sich um ein Beispiel für Lernen am Erfolg d Akkommodation gehört zu den Adaptionsprozessen nach Piaget e Konstruktion neuer kognitiver Strukturen richtet sich nach dem Erfolg acde
- Welche Aussagen zum intermittierenden Verstärkerplan sind richtig? a Jede gewünschte Reaktion wird verstärkt b Etwa jede zweite, dritte, usw. gewünschte Reaktion wird verstärkt c Die Lernkurve steigt erwartungsgemäß sehr stark an d Die Lernkurve steigt erwartungsgemäß nicht sehr stark an e Die Vergessenskurve fällt danach sehr stark ab. b
- Die Gedächtnisleistung kann als Funktion von welchen Aspekten beschrieben werden? a Lernmethode b Lernmaterial c Behaltensdauer d Prüfmethode e Lerndauer abcde
- Auf wen geht die Ersparnismethode zurück? a Bredenkamp b Müller c Zajonc d Sperling e Ebbinghaus e
- Für Maße des Behaltens und Vergessens gilt … a Alle Vergessensmaße sind auch Behaltensmaße b Lernen und Wiedererlernen sind unmöglich zu standardisieren c Alle Behaltensmaße sind auch Vergessensmaße d Vergessensmaß = 1 – Behaltensmaß e Ein Maß des Vergessens ist das Ersparnismaß cd
- Was sind Teile einer Wissensstruktur? a Propositionen b Fragmentergänzungen c Relationen von Begriffen d Heurismen e Befähigung zum Problemlösen ac
- Beim Prototypensatz geht man davon aus, dass … a die Synapsenstruktur multivariabel sind b es ein mittleres Merkmalsmuster gibt, um das einzelne Merkmalskombinationen streuen c der Prozess der Kategorisierung kontextabhängig ist d Kategorisieren das Feststellen der Ähnlichkeit des neuen Objekts mit dem Kategorie-Prototyp bedeutet e Merkmalsklassifikationen nur eindimensional erfolgen bd
- Welche Theorien sind dem Kognitivismus zuzuschreiben? a Klassisches Konditionieren b Behaviorismus c Gestalttheorie d Operantes Konditionieren e Informationsverarbeitungstheorien ce Der Kognitivismus bezeichnet eine Hauptströmung der Lerntheorien. Sie ist vom Behaviorismus und Konstruktivismus zu unterscheiden und geprägt von den unterschiedlichen Einflüssen der Disziplinen Philosophie, Psychologie und Linguistik. Im Mittelpunkt des Kognitivismus stehen die individuelle Informationsverarbeitung sowie die dazugehörigen Denk- und Verarbeitungsprozesse der Lernenden.[1] Die ersten Wurzeln des Kognitivismus finden sich in den 1920er Jahren und basieren hauptsächlich auf den Arbeiten von Edward Tolman (Wegbereiter des Kognitivismus), Kurt Lewin (Gestaltpsychologe), Jerome Bruner (Initiator der kognitiven Wende – die Entwicklungsphase vom Behaviorismus zum Kognitivismus) und Jean Piaget (Entwicklungspsychologe).[2] Weitere wichtige Vertreter des Kognitivismus sind Jerry Fodor mit seiner Modularitätstheorie des Geistes und Dietrich Dörner mit der PSI-Theorie.
- Welche Aussagen zum law of effect sind korrekt? a Die Auftretenswahrscheinlichkeit eines belohnten Verhaltens wird vermindert, die Auftretenswahrscheinlichkeit eines bestraften Verhaltens erhöht b Das law of effect impliziert eine algedonische Emotions- und Motivationstheorie c Wurde von Edward Lee Thorndike formuliert d Selektionskriterium des Verhaltens ist der Erfolg e Intermittierende Verstärkung führt zu schnellerem Aneignen einer Verhaltensweise bcd
- Welche Aussagen zur Skinnerbox sind zutreffend? a reizarmer Käfig für Testtier b standardisiertes Erlernen von neuem Verhalten c Variante von Thorndikes Versuchskäfig d Lückenlose und objektive Registrierung möglich e Automatisierung von schon gezeigtem Verhalten abcd
- Treue Kunden werden in einem Getränkehandel bei einem achtmaligen Einkauf mit einem Einkaufsgutschein belohnt. Welchen Verstärkungsplan entspricht das? a Intermittierender Quotenverstärkungsplan b Intermittierender Intervallverstärkungsplan c Variabler Intervallverstärkungsplan d Variabler Quotenverstärkungsplan e Fester Quotenverstärkungsplan e
- Welche Aussagen sind richtig? a Intervallverstärkungspläne gibt es in fixierter Form b Intervallverstärkungspläne gibt es in variabler Form c Quotenverstärkungspläne gibt es nicht in variabler Form d Quotenverstärkungspläne gibt es in variabler Form e Quotenverstärkungspläne gibt es in fixierter Form abde
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