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angewandte pädagogische Psychologie (Subject) / Kindesmisshandlung (Lesson)

Kindesmisshandlung

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  • 4 Formen von Kindesmisshandlung  - Physische Misshandlung SVSWM  - Vernachlässigung PEBGAK  - Sexuelle Misshandlung SEPPBA  - Häusliche Gewalt -> Zeugenschaft -> negative Auswirkungen immer (nach Moggi): Psychische Misshandlung SAIDTIKHÄUSER: Kinder meist Opfer mehrerer Formen von Misshandlung
  • Was sind die Grenzen für sexuellen Missbrauch?  - Grenze Kindheit/Adoleszenz und Erwachsenenalter: 14.-18. LJ  - 5 Jahre Abstand bei Unter 12-jährigen  - 10 Jahre für bis zu 18jährige
  • Prävalenz von Kindesmisshandlung: 3 Quellen Bundesministerium für Familie etc.: 10-15 % der Eltern wenden schwerwiegende und relativ häufige Körperstrafen an (m=w) FINKELHOR 2005: Sexuelle Misshandlung w: 7-29 %, m: 3-26 %, w:m= 2:1 HÄUSER 2010: Deutschland: 1,6-10 % (extr. emot. Missbr - extr. phys. Vernachl), Korrelationen besonders emotional und physisch, besonders nicht Vernachlässigung und sexuell
  • Risikofaktoren bei Eltern KINDLER 2006  - ungewollt schwanger  - niedriges Erziehungs- und Bildungsniveau  - psych/phys. Krankheit
  • Risikofaktoren bei Kindern KINDLER 2006  - frühkindliche Verhaltensstörungen  - Behinderung  - Entwicklungsbeeinträchtigung  - chronische Erkrankung
  • Risikofaktoren im sozialen Umfeld KINDLER 2006  - soziale Isolation  - Ressourcenmangel  - Arbeitslosigkeit  - beengte Wohnverhältnisse  - niederiger SÖS  - überlastende Berufstätigkeit
  • Schutzfaktoren bei Kindesmisshandlung  - Selbst positiv  - Unterstützung  - Coping Skills
  • Kurzzeitfolgen - 4 Bereiche somatisch psychisch sozial kognitiv
  • kognitive Kurzzeitfolgen Aufmerksamkeit und KZdysfunktionale KognitionenLern-/Sprachdefizite
  • somatische Kurzzeitfolgen AtembeschwerdenKopfschmerzenRegulationsstörungenEnuresis/Enkupresis
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  • psychische Kurzzeitfolgen PTBS, Ängste, Phobien, DepressionSuizidalität und Selbstverletzungniedriger SW, SV, SchamÄrger- und FeindseligkeitAffektregulation gestört
  • soziale Kurzzeitfolgen keine Gefühle bei TrennungRückzug, SchulschwänzenHyperaktivität, WeglaufenAggression und Delinquenz
  • spezifische Folgen  - sexueller Missbrauch: Verletzungen im analen, genitalen und oralen Bereich, ungewöhnliches Sexualverhalten, Schwangerschaften in Adoleszenz  - physischer Missbrauch: Verletzungen, Organschäden  - Vernachlässigung/psychische M.: Entwicklungsrückstände, psychosomatische Symptome
  • Zentral bei Misshandlung nach FA  - Mangel an Fürsorge  - Mangel an Kontrolle
  • Langzeitfolgen von Misshandlung + 1 Studie  - Persönlichkeitsstörungen  - Hirnanomalien  - gestörte Bindung Bucarest early interventioning Project (Nelson 2014)
  • PTBS nach DSM5 A) Konfrontation mit traumatischem Stressor B) Intrusionen: Wiedererinnern, Albträume, Flashbacks mit physiolog. Erregung und emotionaler Belastung C) Vermeidung: Internal/Externale Erinnerungen & neg. Kognitionen/Änderungen: EUSANIE  D) Übererregung SWÜRKH E) > 1 Monat + akut/chronisch + verzögerter BEginn
  • Traumatypen Typ I: unvorhergesehen und einmalig -> klassische PTBS, Erinnerungslücken, Verzerrungen, Halluzinationen Typ II: wiederholt -> Misshandlung, Verleugnug, Dissoziation, Identifikation mit Aggressor, Komorbiditäten!
  • 3 Ätiologiemodelle Valentino 2006: Prozessmodell Janoff-Bulman 1992: Traumatheorie Intergenerationale Transmission
  • Prozessmodell zur PTBS komplexe Bewältigungsmechanismen Trauma -> Individuum  -> Erfahrungen -> Folgebelastungen -> Anpassungsversuche -> Individuum -> Bewältigung -> akute Belastungsreaktion -> Entwicklungsverlauf -> Trauma VALENTINO 2006
  • Traumatheorie Janoff-Bulman (1992) erschütterung grundlegender kognitiver Schemata über die Welt
  • Prävention von Misshandlung -> 2 Programme SAFE -> Elternkurse in Schwangerschaft und Kleinkindalter starke Eltern, starke Kinder -> Elternkurse, systemisch => Erziehungsstil
  • Therapie von Misshandlung Trauma-fokussierte kognitive Verhaltenstherapie (TF-KVT; Cohen, 2006)
  • Trauma-fokussierte kognitive Verhaltenstherapie (TF-KVT; Cohen, 2006) Wiedererleben -> Affektbenennung und -regulation  Übererregung -> Entspannung Vermeidung -> graduierte Exposition  + kognitive Verarbeitung! 12-16 Sitzungen jede Woche, dann Rückfallprophylaxe