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Psychologie (Subject) / M1 (Lesson)

Klausurvorbereitung

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  • Wie nennt man eine Variable die erklärt, unter welchen Bedingungen ein Zusammenhang zwischen zwei anderen Variablen besteht? a) Moderator-Variable b) Interaktions-Variable c) Mediator-Variable d) Prädiktor-Variable e) Kriteriums-Variable a) Moderator-Variable
  • Die Hypothese „Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Optimismus und sowohl körperlicher als auch psychischer Gesundheit“ wurde getestet. Dafür wurde Optimismus mit einem Selbstbeurteilungsfragebogen erfasst, die körperliche Gesundheit wurde durch die maximale Herzfrequenz bei einem 10-minütigen EKG-Belastungstest gemessen und die psychische Gesundheit mit dem Strukturierten Klinischen Interview für DSM-IV (SKID) festgestellt. Zur Kontrolle wurde ebenfalls das Alter und Geschlecht der Probanden erfragt. Um welches Untersuchungsdesign handelt Datenquelle wurde in dieser Studie nicht genutzt? A Quasi-Experimentelles Design B Experimentelles Design C Evaluationsforschung D Längsschnittdesign E Korrelation E Korrelation
  • Ein Forscher ist auf der Suche nach Probanden für sein Experiment. Er schreibt diesbezüglich eine Zeitungsannonce bzw. Flyer. In der Annonce steht der Vermerk, dass während des Versuchs dem Probanden leichte Schmerzen zugefügt werden. Nach ca 1 Woche haben sich nur 3 Probanden (aus versch. Gründen) gemeldet. Daraufhin streicht der Forscher den Kommentar bezüglich der zugefügten leichten Schmerzen. Gegen welche Forschrift der DGP verstößt der Forscher? a) Verpflichtung zum Debriefing b) Anreize zur Teilnahme an Forschungsvorhaben c) Darstellung von Forschungsergebnissen d) Förmliche Bewilligung e) Auf Aufklärung basierende Einwilligung in die Forschung e) Auf Aufklärung basierende Einwilligung in die Forschung
  • Welche psychologische Fachdatenbank bietet die größte inhaltlche Abdeckung im deutsprachigen Raum? a) Psychology & Behavioral Sciences Collection b) PsycInfo c) PSYNDEX d) Pub Psych e) PsychArticles c) PSYNDEX
  • Sie möchten sich einen direkten, umfassenden Überblick über die durch die Unibibliothek Hagen lizensierten psychologischen E-Journals verschaffen. Auf welche Inforessource greifen Sie idealerweise zu? A) Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) B) PsyCONTENT C) PSYNDEX D) Online Katalog (OPAC) E) PsycARTICLES D) Online Katalog (OPAC)
  • Welches der nachfolgend genannten Kriterien nach Rost wird im Studienbrief zur Beurteilung einer wissenschaftlichen Arbeit NICHT genannt: A präzise Beschreibung der Stichprobe B Angemessene Entlohnung der Versuchspersonen C Ableitung logischer Schlüsse D Angemessenheit der statistischen Analyse E Präzise Formulierung der Stichprobe B Angemessene Entlohnung der Versuchspersonen
  • Welcher Fehlschluss ist falsch?: A "Als medikamentös behandelter ADHSler ist es klar, dass sie sich für Medikamente als Therapieform stark machen" ist ein genetischer Widerspruch B "Kinder sind von Natur aus noch unbedarft im Umgang mit dem Thema Tod" ist ein normativer Fehlschluss C Autoren nutzen Studienergebnisse anderer Wissnschaftler um das eigene Coaching-Konzept zu etablieren" ist ein intentionalistischer Fehlschluss D An Bestimmungen im Sozialgesetzbuch hat sich der Mitarbeiter zu halten" ist kein Fehlschluss E "Aufgrund des ungepflegten Auftretens, kann man seine Thesen nicht ernst nehmen" ist ein Angriff auf die Person B "Kinder sind von Natur aus noch unbedarft im Umgang mit dem Thema Tod" ist ein normativer Fehlschluss
  • Welche der nachfolgenden Strategien dient der Verhinderung von Immunisierung? A Nachfrage stellen zum besseren Verständnis B Eine These der Aussage nachträglich verändern C Gültigkeit der Aussage relativieren durch Bestimmen eines infrage kommenden Kontextes D Aussage ungenau und vage formulieren E Das spontane Aufführen von Hilfshypothesen zur gemachten Aussage A Nachfrage stellen zum besseren Verständnis
  • Welche Aussage zu den Strategien zum Speichern und Abrufen beim Lesen sind zutreffend? A Für das bessere Speichern der Inhalte eines Textes reicht es aus, wenn der Text mehrmals durchgelesen wird. B Die Anwendung von Akronymen ist ein Teil des basalen Dreischritts. C Die Loci-Technik ist besonders zum Lernen von wissenschaftlichen Akronymen geeignet. D Bei der Geschichten-Technik werden Orte festgelegt, mit denen die zu lernenden Begriffe gedanklich verknüpft werden. E Zu den wichtigsten Randbedingungen für einen erfolgreichen Lernprozess gehören ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und gute Ernährung. E Zu den wichtigsten Randbedingungen für einen erfolgreichen Lernprozess gehören ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und gute Ernährung.
  • Welche Aussage zum Begriff "Stress" ist laut Studienbrief bzw. Vorleseung zutreffend? A In der Psychologie wird Stress unter drei Perspektiven untersucht. B Innerhalb des Situationsansatzes wird Stress als "Output" aufgefasst. C Im von Selye postulierten Ansatz wird Stress als "Input" aufgefasst. D Das allgemeine Adaptationssyndrom (AAS) des Organismus bezieht sich auf Stress als "Transaktion" E Die Stresstheorie von Richard Lazarus basiert auf dem Situationsansatz. A In der Psychologie wird Stress unter drei Perspektiven untersucht.
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  • Abstract. Based on a few methodically weak studies with small samples, the mass media frequently claims that chewing gum has a positive impact on learning efficiency, concentration, and memory. Two randomized experiments (N1 = 548 and N2 = 504 fifth and sixth graders) were run to check whether "chewers" outperform "non-chewers" on selected intelligence subtests (experiment I) or on tasks assessing concnetration, attention, and memory (experiment II). Statistically significant (but small) differences were only found on two concentration-indicators as well as on short-term memory tasks. In both cases "non-chewers" outperformed "chewers". The discussion stresses the problem of rashly spreading non-replicated findings, which are based on methodically weak studies. A) es geht in der Studie um den Einfluss von Kaugummi kauen auf die Gedächtnisleistung B) es handelt sich um ein quasi Experiment C) Kaugummi kauen ist die abhängige Variable D) hiermit wurden die vor der Studie bestehenden Hypothesen bestätigt E) es wurde ein signifikant positiver Effekt festgestellt A) es geht in der Studie um den Einfluss von Kaugummi kauen auf die Gedächtnisleistung
  • Background. Occupational stress is considered a major risk factor for a wide range of health outcomes. To examine long-term effect on perceived stress reactivity a randomized controlled trial [1 year after stress management intervention (SMI) was implemented in a metal working plant. Method. A total of 174 participants were randomly assigned to an intervention (IG) or a wating control group (CG) and underwent a group-based program over 2 days, followed by 2-3 hours booster session. The primary endpoint was perceived stress reactivity (Stress Reactivity Scale, SRS), while secondary endpoints were anxiety and depression (Hospital Anxiety and Depression Scale, HADS) salivary cortisol and alpha-amylase. Results. SRS scores decreased in both groups. A two ANOVA proved greater reduction in the IG. For SRS, the effect size (Cohen's d) after 1 year was d=0.416 in the IG and d=0.166 in the CG. Alpha-amylase as a measure sympathetic nervous system activation decreased more strongly in the IG. Reduction of depression and anxiety was higer in the IG but did not reach statistical significance. Conclusion. The conducted SMI is effective over a longer period in reducing perceived stress reactivity and sympathetic activation. A) quasi Experiment B) abhängige Variable sind Stress, Depressionen und Angst C) es ging über zwei Tage und jeweils 2-3 Std D) es gab nur eine kurzfristige Wirkung, keine langfristigen E) auch wieder was mit signifikant B) abhängige Variable sind Stress, Depressionen und Angst
  • 3435-1 (61) Was haben die "social category diversity" (nach Daniels und Macdonald, 2005) und die sekundäre Dimension der Diversität gemeinsam? A Sie bezeichnen Unterschiede in nicht veränderbaren Faktoren. B Sie bezeichnen Unterschiede im Bildungsgrad. C Sie bezeichen Unterschiede in kulturellen Werten. D Sie bezeichnen Unterschiede in veränderbaren Faktoren. E Keine der genannten Antwortalternativen stimmt. E Keine der genannten Antwortalternativen stimmt.
  • "Anna berichtet freudestrahlend, dass sie geheiratet hat und nun Muslima ist." Welche Dimensionen der Diversität und Kategorien (nach Daniels und Macdonald, 2005) haben sich für Anna verändert? a Primäre Dimension und "social category diversity" b Primäre Dimension und "informational diversity" c Sekundäre Dimension und "social category diversity" d Die sekundäre Dimension und die value diversity. d Die sekundäre Dimension und die value diversity.
  • Welche der folgenden Aussagen ist mit dem sozialen Identitätsansatz vereinbar? A Meine soziale Identität ist relativ stabil. Ich gebe mich immer so, wie ich nun mal bin. B Mal stelle ich mich als Psychologiestudentin, mal als Mutter und Freundin, und manchmal als Schwäbin oder Europäerin vor. Das kommt ganz auf den Kontext an. C Ich habe den Eindruck, dass sich meine soziale Identität hauptsächlich durch das Älterwerden verändert D Die Art, wie ich mich kleide, sagt wenig über meine angestrebte soziale Identität aus. E Ob ich als Psychologin oder als Ausländerin vorgestellt werde, hat eigentlich keinen Einfluss auf mein Selbstwertgefühl. B Mal stelle ich mich als Psychologiestudentin, mal als Mutter und Freundin, und manchmal als Schwäbin oder Europäerin vor. Das kommt ganz auf den Kontext an.
  • Gemäß dem sozialen Identitätsansatz versuchen Menschen sich Gruppen zuzuordnen, die ihnen eine positive soziale Identität garantieren. Wenn die Eigengruppe nicht als positiv wahrgenommen wird, wird versucht, etwas daran zu ändern. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Eigenschaften der Intergruppenbeziehung. Welche der folgenden Eigenschaften gehört nicht dazu? A Legitimität des Intergruppenstatus B Stabilität des Intergruppenstatus C Durchlässigkeit der Gruppengrenzen D Legitimität des negativen Vergleichsergebnisses zwischen Eigen- und Fremdgruppe E Flexibilität ... E Flexibilität ...
  • Welche der folgenden Aussagen zu sozialen Minoritäten (vs. soziale Majoritäten) stimmt nicht? A Mitglieder von sozialen Minoritäten leiden häufiger unter Depressionen. B Soziale Minoritäten haben weniger Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen. C Mitglieder von sozialen Minoritäten haben häufig ein geringeres Selbstwertgefühl. D Soziale Minoritäten haben (mit Ausnahme von Eliten) einen geringeren sozialen Status. E Mitglieder von sozialen Minoritäten leiden häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. C ist umstritten 
  • Die direkte Messung von Stereotypen bringt oft Probleme mit sich. Welcher der folgend aufgelisteten Vorschläge kann dabei helfen, die subtilen Stereotyp einer Person zu erfassen? A Die Verwendung von Rankings und semantischen Differentialen. B Die Erfassung von Reaktionszeiten bei der Abfrage der Stereotype. C Die Verwendung von Instrumenten, die Stereotype systematisch erfassen. D ... Stereotype mit Likert-Skalen. E ... ? B Die Erfassung von Reaktionszeiten bei der Abfrage der Stereotype.
  • Was bedeutet heuristische Verarbeitung im Zusammenhang mit Stereotypen? A Die Verarbeitung der Stereotype beansprucht viele kognitive Ressourcen. B Die Stereotype werden systematisch verarbeitet. C Die Stereotype werden automatisch verarbeitet. D Die Verarbeitung der Stereotypen kann kontrolliert werden. E Die Verarbeitung der Stereotype erfordert viel Motivation. C Die Stereotype werden automatisch verarbeitet.
  • Welche der folgenden Beschreibungen erklärt die Entstehung eines stereotype threat (nach Spencer, Steele, & Quinn, 1999)? A Mitglieder der sozialen Minorität werden mit vielen ambivalenten Stereotypen konfrontiert, die besonders dann bewusst werden, wenn Mitglieder der Majorität anwesend sind. Dadurch haben sie weniger kognitive Kapazitäten zur Verfügung als Mitglieder der Major was folglich zu einer Überforderung in Leistungssituationen führen kann. B Durch die Unterschiede in der genetischen Disposition zwischen der sozialen Minorität und der sozialen Majorität kommt es auf Seiten der Minorität in der Regel zu einer Leistungsminderung. C Mitglieder der sozialen Minorität lernen von klein auf, dass sie weniger begabt sind als Mitglieder der Majorität. Während bei der Majorität ein kompetitives, nach Leistung strebendes Verhalten gefördert wird, wird von Mitgliedern der Minorität ein soziales, und eher zurückhaltendes Verhalten erwartet. Dadurch sind sie in Leistungssituationen meistens überfordert. D Die Zugehörigkeit zu einer sozialen Minorität wird einer Person immer dann bewusst, wenn sie mit einer sozialen Majorität konfrontiert wird. Die negativen Stereotype der Eigengruppe werden dadurch kognitiv leichter zugänglich und können folglich zu einer Leistungsminderung führen. ? E Mitglieder der sozialen Minorität sind durch ihren geringeren sozialen Status einem hohen gesellschaftlichen Druck ausgesetzt. Dadurch haben sie weniger kognitive Kapazitäten zur Verfügung als Mitglieder der Majorität, was folglich zu einer Überforderung in Leistungssituationen führen kann. D Die Zugehörigkeit zu einer sozialen Minorität wird einer Person immer dann bewusst, wenn sie mit einer sozialen Majorität konfrontiert wird. Die negativen Stereotype der Eigengruppe werden dadurch kognitiv leichter zugänglich und können folglich zu einer Leistungsminderung führen. ?
  • Es ist schwierig mit einer Person, die eine körperliche Behinderung hat, normal umzugehen. Die Erklärungsansätze dafür können, nach Allport (1954) sein: a) die Mitglieder der Fremdgruppe werden häufig als weniger menschlich betrachtet als die Mitglieder der Eigengruppe b) die Autoritäten fördern den intergruppalen Kontakt über Gesetze und Normen nicht ausreichend. Dadurch kommen die unterschiedlichen sozialen Gruppen selten in Kontakt, wodurch es schließlich oft zu interkulturellen Missverständnissen kommt c)es gibt wenige Möglichkeiten über Gruppengrenzen hinweg zu kooperieren und sich dadurch kennen zu lernen d) die soziale Kontaktsituation wird von den Mitgliedern der Fremdgruppe anders interpretiert (?) e) die Mitglieder der Fremdgruppe werden gemieden wenn der Status variiert. ?
  • Der Aussage "im TV gibt es frauenfeindliche Darstellungen" stimmt eine VP "gar nicht zu" - welche Form des Sexismus liegt hier vor? a) benevolente b) hostile c) traditionell d) modern e) keine dieser Formen d) modern
  • Jemand trägt ein herbes Parfüm und bekommt deshalb eher einen Job. Welcher Effekt spielt hier eine Rolle? a) Subtile gender cue b) class ceiling c) Blacklash d) Glass Cliff e) Think-Manager-Think-Male a) Subtile gender cue
  • Bei Ärzte wird auf mehr Männer im Beruf geschlossen, bei Ärzte & Ärztinnen gleicht ändert sich das A) Feminismuseffekt B) Male Bias C) Think-manager-think-male D) genus-Sexus-Bias D) kognitive Reprässentationseffekt B) Male Bias
  • Welche der folgendende Fomulierung sind nicht vollständig geschlechterneutral gestaltet [Ich gebe nur die Substantive wider] a) Fachkraft b) Hugendliche und erwachsene Verantwortliche c) Liebe Kundschaft – gleich welchen Alters und Herkunft – jeder ist willkommen d) Studierende und Angehörige des Lehrkörpers e) Medizinisches und psychologisches Personal c) Liebe Kundschaft – gleich welchen Alters und Herkunft – jeder ist willkommen
  • Welches Stereotyp gibt es nach Palmore (oder so ähnlich) nicht a) Altere Menschen brauchen länger um etewas Neues zu lernen b) Bei älteren Menschen lassen die körperliche Kräfte nach c) Altere Menschen verursachen weniger Unfälle als jüngere d) Die meisten älteren Menschen langweilen sich selten e) Depressionen kommen bei älteren Menschen häufiger vor als bei jüngeren d)    Die meisten älteren Menschen langweilen sich selten
  • "Alte Menschen sind sehr liebenswürdig. Das liegt bestimmt daran, dass sie ihre Umwelt nicht mehr so mitkriegen." Welche Art Stereotyp gegenüber älteren Menschen kommt hier zum Ausdruck? A Ein hostiles Stereotyp B Ein ambivalentes Stereotyp C Ein negatives Stereotyp D Ein positives Stereotyp E Ein traditionelles Stereotyp B Ein ambivalentes Stereotyp
  • "Nein, für die muslimischen Kinder brauchen wir keinen getrennten Religionsunterricht. Das ginge ja zu weit! Die werden bei uns sowieso schon viel besser behandelt, als manche Deutsche schon lange nicht mehr - die Gastarbeiter-Zeit ist ja vorbei." Welche Form des Rassismus wird in dieser Reaktion beschrieben? A Der modern-subtile Rassismus B Der sozial-ambivalente Rassismus C Der offene Rassismus D Der traditionelle Rassismus E Der symbolische Rassismus E Der symbolische Rassismus (glaube, der war gemeint, war aber missverständlich)
  • "Nein, für die muslimischen Kinder brauchen wir keinen getrennten Religionsunterricht. Das ginge ja zu weit! Die werden bei uns sowieso schon viel besser behandelt, als manche Deutsche schon lange nicht mehr - die Gastarbeiter-Zeit ist ja vorbei." Welche Form des Rassismus wird in dieser Reaktion beschrieben? A Der modern-subtile Rassismus B Der sozial-ambivalente Rassismus C Der offene Rassismus D Der traditionelle Rassismus E Der symbolische Rassismus E Der symbolische Rassismus (glaube, der war gemeint, war aber missverständlich)
  • Im Pflichtvertiefungstext „The Social Psychology of Black-White Interracial Interactions: Implications for Culturally Competent Clinical Practice“ (Jordan et al., 2012) befassen sich die Autor/innen mit der Frage, was für Probleme bei der Interaktion zwishcen ethnischen Gruppen (hier Schwarze und Weiße) im therapeutischen Setting auftreten können. Welche Aussage kann nicht explizit aus dem Text abgeleitet werden? A Personen vermeiden interethnische Interaktionen aus Angst, dass andere Personen negative Stereotype gegenüber ihrer Gruppe haben können. B Wenn sich Personen in interethnischen Interaktionen gegenüber anderen negativ verhalten, führt das oft zu verhaltensbezogenen Auseinandersetzungen. C Bei interethnischen Interaktionen verwenden Personen oft viel kognitiven Aufwand darauf, ihre Gedanken, ihre Emotionen und ihr Verhalten zu kontrollieren D Interethnische Interaktionen werden häufig als anstrengend empfunden. E Interethnische Interaktionen führen oft zu negativem Affekt. Antwort nachtragen!
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  • Religiöse Fundamentalisten haben häufig negative Einstellungen gegenüber Homosexuellen. Herek und McLemare führten mehrere Erklärungen dazu auf. Welche gehört nicht dazu? a) Menschen streben nach der Gesellschaft ähnlich denkender Personen. Dies führt zur "natürlichen Selektion". Hierdurch entstehen Gruppen mit negativer Haltung gegenüber Homosexuellen, welche durch religiöse Ansichten untermauert werden. b) Die negative Einstellung gegenüber Homosexuellen erüllt das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit bezüglich der religösen Gruppe. c) Die negative Einstellung gegenüber Homosexuellen dient der Regulierung der Unsicherheit bezüglich der eigenen Sexualität, da es klare moralische Leitlinien gibt. d) Die negative Einstellung gegenüber Homosexuellen ist funktional für ein positives Selbstbild, da die Religion klare aversive Glaubenssätze gegenüber Homosexuellen hat. e) Die negative Einstellung gegenüber Homosexuellen ist funktional für ein positives Selbstbild, da die Religion klare positive Glaubenssätze gegenüber Heterosexuellen hat. e) Die negative Einstellung gegenüber Homosexuellen ist funktional für ein positives Selbstbild, da die Religion klare positive Glaubenssätze gegenüber Heterosexuellen hat.  
  • Die Hauptaussage des ICF ist: A Der Gesundheitszustand ist entscheidend ob jemand eine Beeinträchtigung erfährt B Psychische Krankheiten werden nicht als Behinderung eingestuft C Persönliche Faktoren und Umweltfaktoren spielen nur eine minimale Rolle D Behinderung entsteht zum großen Teil durch Einschränkung der Teilhabe durch die Umwelt E Behinderung entsteht aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren E Behinderung entsteht aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren
  • Mit Blinden wird gesprochen, als wären sie taub. Welcher Effekt wird hier beschrieben? A Bystander-Effekt B Spread-Effekt C Environment-Effekt D Stereotypisierungseffekt E Impairment-Effekt B Spread-Effekt Da manche Behinderungen sehr auffällig sind, wird von diesen auf andere Merkmale der Person geschlossen Anhand der Behinderungen werden dann das Verhalten und die Persönlichkeit erklärt Beispiel: Mit blinden Menschen wird gesprochen, als seien sie taub
  • Welche Aussagen zum Konzept des kausalen Filters sind zutreffend? A Mit dem Konzept des kausalen Filters kann die Abwärtskausalität, nach der Mentales auf Physisches wirken kann, verständlich gemacht werden. B Das Konzept des kausalen Filters bedeutet allgemein, dass nur bestimmte Eigenschaften in einer Relation zwischen x (z.B. Frosch) und y (Objektumwelt) einen kausalen Effekt haben. C Mit dem Konzept des kausalen Filters kann der Epiphänomenalismus gestützt werden. D Ein kausaler Filter basiert auf Verallgemeinerungen bzw. Mittelwertsbildungen der Eigenschaften von Objekten. E Ein kausaler Filter lässt sich nur mit Hilfe von physikalischen Prinzipien erklären A B D; vgl. S. 32, 33;
  • Welche Aussagen zu den Funktionen einer Geschichte der Psychologie sind zutreffend? A Die Traditionsstiftung besteht in dem zunächst trivial anmutenden Hinweis, dass auch die Psychologie eine Geschichte hat. Häufig geht es darum, die Werke und Bedeutung „großer Männer“, leider seltener auch „großer Frauen“ hervorzuheben. B Wenn in der Geschichte der Psychologie gefragt wird, welche Fortschritte und Erfolge seit den Anfängen erzielt worden sind und in welchen Bereichen noch weitere Forschung notwendig ist, dann geht es um Selbstvergewisserung als Funktion. C Legitimation: die gegenwärtige psychologische Forschung wird aus Ihrer Vergangenheit insofern legitimiert als Erkenntnisfortschritte aufgezeigt und so etwas wie ein rationaler Prozess bei der Lösung psychologischer Fragestellungen rekonstruiert wird. D Die kritische Funktion besteht darin, diejenigen Theorien und Befunde in der Geschichte der Psychologie zu identifizieren, die sich als falsch erwiesen haben E Die soziale Funktion besteht darin, die Lebensumstände bedeutender Forscherinnen und Forscher herauszuarbeiten. A B C, vgl. S. 45ffD ist falsch, die kritische Funktion besteht darin, die meist verborgenen Voraussetzungenpsychologischer Theorien, Annahmen und Forschungen herauszuarbeitenE ist falsch, die soziale Funktion zielt darauf ab, die gesellschaftlichen, politischen undinstitutionellen Bindungen und Bedingungen psychologischer Forschung herauszustellen
  • Welche Personen lassen sich dem psychoanalytischen Paradigma zuordnen? A Karen Horney B K. Lashley C Heinz Kohut D Franz Brentano E Melanie Klein Lösung: A C E: vgl. Kurs 3400, S. 122 (Horney), S. 123. (Melanie Klein), S. 123f (Kohut);Lashley gehört zu den klassischen Behavioristen (S. 138), Franz Brentano taucht anverschiedenen Stellen des Studienbriefs auf, insbesondere im Zusammenhang mit derBewusstseinspsychologie, nicht aber im psychoanalytischen Paradigma
  • Welche Aussagen treffen auf den klassischen Behaviorismus zu? A Äußere Körperänderungen werden in systematische Beziehungen zu Veränderungen des Erlebens gebracht. B Sprache wird als verbales Verhalten bezeichnet. C In Form des methodologischen Behaviorismus wird gefordert, objektive Beobachtungs- und Messverfahren einzusetzen. D Die systematische und kontrollierte Introspektion ist ein zentrales Verfahren des klassischen Behaviorismus. E Die Beziehungen zwischen äußeren Reizen und äußeren Reaktionen werden durch innere Reize und innere Reaktionen mediiert. Lösung: B C, vgl. 133ff · A: es geht im klassischen Behaviorismus natürlich nur um Verhalten, d.h. äußereKörperänderungen und natürlich nicht um Erleben vgl. S. 133-134 sowie S. 137· B: vgl. S. 134, Ende erster Absatz· C: S. 134, zweiter Absatz· D: vollkommen falsch, der klassische Behaviorismus lehnt die Introspektion, inwelcher Form auch immer, ab· E trifft erst auf den Neobehaviorismus zu, vgl. S. 139
  • Welche Aussagen treffen auf den dynamischen Interaktionismus zu? A Im dynamischen Interaktionismus wird von linearen und additiven Beziehungen zwischen Person und Situation ausgegangen. B Der dynamische Interaktionismus nimmt eine wechselseitige Interaktion zwischen Person, Situation und Verhalten an. C Der dynamische Interaktionismus basiert auf einer klaren Unterscheidung zwischen unabhängigen und abhängigen Variablen. D Die Gegenposition zum dynamischen Interaktionismus ist der reziproke Determinismus. E Unabhängige und abhängige Variablen lassen sich im dynamischen Interaktionismus nicht mehr klar unterscheiden. Lösung: B und E (vgl. Folien der Online-Vorlesung zum integrativen Modell)
  • Welche zusammenfassenden Statements zum Modell von Nolting und Paulus sind richtig? A Das Modell nach Nolting und Paulus umfasst 5 Systemaspekte, aus denen sich 3 Fragen und 4 Erklärungsebenen ableiten lassen. B Das Modell bietet einen themen- und theorieübergreifenden Rahmen zur Analyse psychischer Phänomene / psychologischer Fragestellungen. C Die Systemaspekte lassen sich den psychologischen Anwendungsfächern zuordnen. D Jeder Systemaspekt lässt sich im Prinzip aus der Perspektive eines bestimmten Paradigmas analysieren. E Das Modell eignet sich zur Organisation und Integration von psychologischem Wissen und als Heuristik zur Analyse psychologischer Fragestellungen und Praxisprobleme. Lösung: B D E, vgl. Online-Vorlesung, Folie 34
  • In einer Studie untersuchte Graham (1996) wie spontane Hilfestellungen von Lehrern (d.h. Hilfestellungen, die ein Lehrer gibt, ohne darum gebeten worden zu sein) von den Schülern interpretiert werden. Welche der folgenden Aussagen zu den Ergebnissen der Studie sind nicht zutreffend? A Spontane Hilfestellungen des Lehrers wirken sich bei den Schülern positiv auf die Einstellung zum Lernen aus. B Schüler, die spontane Hilfestellungen von Lehrern erhalten, schlussfolgern, dass der Lehrer sie mag. C Schüler, die spontane Hilfestellungen erhalten haben, schlussfolgern, dass der Lehrer Ihnen nicht zutraut, eine Aufgabe selbständig zu lösen. D Die anderen Schüler, die beobachten, dass ein Mitschüler Hilfe bekommt, schlussfolgern, dass der Mitschüler von dem Lehrer bevorzugt wird. E Spontane Hilfestellungen des Lehrers können sich bei Schülern negativ auf die Selbstkonzepte der eigenen Leistungsfähigkeit auswirken. Lösung: A B D, vgl. Pflichtliteratur Berg und Imhof, S. 381f
  • Welche der nachfolgenden Akronyme indizieren große Fachverbände, die in Deutschland die Interessen der wissenschaftlich und praktisch arbeitenden Psychologinnen und Psychologen vertreten? A DGP B DGPs C BDP D APA E GDP Lösung: B C, vgl. S. 261 und 263
  • Welche Aussagen zu Domainprogrammen und Quasi-Paradigmen sind richtig? A In Psychologischen Domainprogrammen werden Problemfelder vor dem Hintergrund unterschiedlicher Problemlösungsansätze bzw. Theorien untersucht. B In Quasi-paradigmatischen Forschungsprogrammen sucht man möglichst umfassende Anwendungsmöglichkeiten für eine Theorie. C Die dyadische Beziehung zwischen Theorie und Empirie sollte nach Hermann durch die triadische Beziehung zwischen Theorie, Empirie und Problemart/Problemstand abgelöst werden. D Wenn ein Vertreter eines Quasi-Paradigmas erfährt, dass seine Theorie in einem bestimmten Bereich nicht erfolgreich angewendet werden kann, dann gibt er sein Quasi-Paradigma keineswegs auf. E Sowohl Domain-Programme als auch Quasi-Paradigmen haben indisponible Annahmenkerne. Lösung: A B C D E, vgl. Kurs 3401, S. 65ff
  • Was versteht man unter der Extension eines Begriffs? A Das Signifikat B Den Begriffsumfang C Den Begriffsinhalt D Die Menge der Einheiten, die unter den Begriff fallen E Die Menge der Attribute oder Merkmale, die eine Einheit aufweisen muss Lösung: B D; S. 80, 81
  • Welche der folgenden Aussagen zu projektiven Verfahren sind richtig? A Projektive Verfahren geben eindeutiges Reizmaterial vor, das von den Probanden richtig interpretiert werden muss. B Projektive Verfahren zielen darauf ab, psychologische Informationen zu erfassen, die den Probanden nicht bewusst sind. C Der Sceno-Test ist ein Beispiel für ein projektives Verfahren. D Der Thematische Apperzeptionstest kann zur Erfassung der impliziten Machtmotivation herangezogen werden. E Objektivität, Reliabilität und Validität sind bei den meisten projektiven Verfahren gegeben. Lösung: B C D (vgl. Kurs 3401, S. 124f.)
  • Was wird als ROSENTHAL-Effekt bezeichnet? A Erwartungen der Versuchsperson hinsichtlich der Hypothese der Untersuchung, die das Verhalten der Versuchsperson beeinflussen. B Die Motivation der Versuchsperson an dem Test teilzunehmen. C Das Bemühen von Versuchspersonen in einem Test positiv zu erscheinen. D Erwartungen des Versuchsleiters, die das Verhalten der Versuchspersonen beeinflussen. E Die Wechselwirkung von Testsituation, Versuchsleiter- und Versuchspersonenverhalten. Lösung: D (vgl. Kurs 3401, Kap. 7.2.4)zu A: diese ad-hoc-Hypothesen der Versuchspersonen, die sie – insbesondere Studierende derPsychologie? – bzgl. der vermuteten Ziele der Untersuchung entwickeln, haben (noch) keinenNamen (vgl. Sedlemeier & Renkewitz, Kap. 5.3.
  • Welches sind zentrale Anforderungen an ein echtes Experiment? A Die Personen der Versuchs- und Kontrollgruppe müssen aus derselben Grundgesamtheit stammen. B Die Untersuchung muss in der Versuchs- und Kontrollgruppe von demselben Versuchsleiter durchgeführt werden C Die abhängige Variable muss vor und nach dem Treatment in beiden Gruppen gemessen werden. D Die Rahmenbedingungen müssen in der Versuchs- und Kontrollgruppe identisch sein E Versuchs- und Kontrollgruppe unterscheiden sich nur durch das Treatment, das in der Versuchsgruppe realisiert wird. Lösung: A D E
  • In einer experimentellen Untersuchung werden die Effekte von zwei Trainingsprogrammen A und B zur Verbesserung der Studierfähigkeit bei jeweils 50 Probanden pro Training untersucht. Es resultiert eine signifikant höhere durchschnittliche Verbesserung der Studierfähigkeit im Trainingsprogramm A im Vergleich zu Trainingsprogramm B. Welche der nachfolgenden Konstellationen können bei diesem Durchschnittseffekt auf der Ebene der Einzelfälle in den beiden Trainingsprogrammen auftreten. A Jeder Proband, der am Trainingsprogramm A teilgenommen hat, profitiert weniger von diesem Training als die Probanden, die am Trainingsprogramm B teilgenommen haben B Jeder Proband, der am Trainingsprogramm A teilgenommen hat, profitiert deutlicher von diesem Training als die Personen, die am Trainingsprogramm B teilgenommen haben C Einige Probanden im Trainingsprogramm A profitieren deutlich, andere Probanden im Trainingsprogramm A profitieren weniger deutlich, der Durchschnittseffekt ist insgesamt aber höher als bei den Probanden im Trainingsprogramm B D Einige Probanden im Trainingsprogramm A profitieren sehr stark, bei anderen Probanden im Trainingsprogramm A verringert sich die Studierfähigkeit nach dem Training, insgesamt ist der Durchschnittseffekt aber höher als bei den Probanden im Trainingsprogramm B E Einige Probanden im Trainingsprogramm A profitieren sehr stark, bei anderen Probanden im Trainingsprogramm A verringert sich die Studierfähigkeit nach dem Training, insgesamt ist der Durchschnittseffekt genauso hoch wie bei den Probanden im Trainingsprogramm B Lösung: B C D, vgl. Folien 4,5
  • Welche Aussagen zur Faktorenanalyse sind richtig? A In einer Faktorenanalyse werden viele miteinander korrelierende Variablen auf wenige, in der Regel voneinander unabhängige Faktoren reduziert. B In einem Faktor werden mehrere Messungen zu einem Wert aggregiert; dies führt zu einer höheren Objektivität der Messungen. C Ladungen geben an, wie gut eine Variable zu einem Faktor passt. D In einer explorativen Faktorenanalyse wird geprüft, ob eine bestimmte Faktorenstruktur auch in anderen Stichproben mit den gegebenen Variablen gilt. E Markiervariablen werden zur inhaltlichen Interpretation eines Faktors herangezogen. Lösung: A C E
  • Im Folgenden finden Sie verschiedene Bezeichnungen einzelner Phasen von Entwicklungsprozessen. Darunter sind fünf Bezeichnungen, die Thomas KUHN zur Charakterisierung von 5 Phasen der Entwicklung neuer Paradigmen in den Naturwissenschaften unterscheidet. Tragen Sie die Nummern der 5 Phasen des Konzeptes von T. KUHN in jener Reihenfolge in das Lösungsfeld ein, in der diese in Kuhns Konzeption der Entwicklung von neuen Paradigmen auftreten (1) die revolutionäre Phase (2) die posttraumatische Phase (3) die praxisorientierte Analysephase (4) die irrationale Entwicklungsphase (5) die krisenhafte Paradigmenphase (6) die Phase alternativer Theorien (7) die vorparadigmatische Phase (8) die Systematisierungsphase Lösung: 78561
  • Rückert (2000) unterscheidet verschiedene Formen von Procrastination. Um welche Formen handelt es sich? A zweckmäßiges Aufschieben B Blockade C hartes Aufschieben D alltägliches Aufschieben E problematisches Aufschieben Lösung: B C D E