123

Wiso (Subject) / WiSo KfB (Lesson)

WiSo KfB für Abschlussprüfung

This lesson was created by TinaT.

Learn lesson

Advertisement
  • Rechtsfähigkeit Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein beginnt bei natürlichen Personen mit der Geburt (bis zum Tod, alle Menschen) ->passives recht beginnt bei juristischen Personen des privaten Rechts (eingetragener Verein) mit Eintragung in das Handelsregister bis zur Löschung beginnt bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts (Land Sachsen, Bund - größte öfftl. Person) per Gesetz bis zum Entzug der Rechte
  • Geschäftsfähigkeit ist die Fähigkeit, selbstständig Rechtsgeschäfte abzuschließen
  • Vertrag ergibt sich aus Antrag und Annahme = zwei übereinstimmende Willenserklärungen
  • Vertrag: Verpflichtungsgeschäft & Erfüllungsgeschäft Verpflichtungsgeschäft: jeder der beiden Vertragsparteien verpflichten sich, seine Leistung zu erbringen Erfüllungsgeschäft: die Leistungserbringung selbst
  • Vertrag: Nichtigkeit der Vertrag ist von Anfang an ungültig Geschäfte Geschäftsunfähiger (Kind, Betrunkener, geistig Verwirrter) Verstoß gegen gesetzliches Verbot oder gute Sitten Scherz- und Scheingeschäfte Verstoß gegen Formvorschrift
  • geschäftsunfähig bis 7 Jahre, RG sind nichtig Ausnahme: Botengänge
  • beschränkt geschäftsfähig RG bedürfen der Zustimmung des gesetzl. Vertreters; bis dahin schwebend unwirksam ab dem Tag, wo der gesetzl. Vertreter davon erfährt 14 Tage Zeit das RG zu verweigern Zustimmung erfolgt -> RG wirksam Zustimmung verweigert -> RG unwirksam Ratenkäufe & Kreditgeschäfte sind unter 18 nicht möglich! Ausnahmen: RG, die lediglich einen rechtlichen Vorteil bringen RG, die mit eigenen Mitteln getätigt werden (Taschengeldparagraph) RG, die im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses getätigt werden RG, die im Rahmen einer selbständigen Tätigkeit getätigt werden
  • unbeschränkt geschäftsfähig mit 18 Jahren, RG sind voll wirksam Ausnahme: Dauerhafte Störung der Geistestätigkeit oder Betrunkene
  • Rechtsobjekt: Sache körperliche Gegenstände unbewegliche Sachen:Immobilien, Grundstücke, Gebäude bewegliche Sachen:Mobilien, Konsumgüter, Investitionsgüter, etc.
  • Rechtsobjekt: Rechte unkörperliche Gegenstände Beispiel: Persönlichkeitsrechte: Firmenrechte, NamensrechteVermögensrechte: Forderungen, Patente
  • Advertisement
  • Vertrag: Anfechtbarkeit der Vertrag wird durch Anfechtung erst rückwirkend ungültig Inhaltsirrtum: falsch gewählte Worte Erklärungsirrtum: versprechen, verschreiben, vergreifen Eigenschaftsirrtum: falsche Vorstellungen von der Sache Arglistige Täuschung und widerrechtliche Drohung
  • Besitz tatsächliche Herrschaft über eine Sache oder ein Recht Wer hat es?
  • Eigentum Rechtliche Herrschaft über eine Sache oder ein Recht Wem gehört es?
  • Eigentumserwerb bewegliche Sachen (Mobilien) Einigung über Eigentumsübergang und Übergabe der Sache (Geschenk) Bloße Einigung über Eigentumsübergang, wenn Sache bereits im Besitz (schenkt jemanden Sache, die vorher geliehen wurde) Einigung über Eigentumsübergang und Abtretung des Herausgabeanspruchs, wenn Sache bei Dritten (schenkt Freundin CD, die bei der Ex liegt - Freundin kann Sache verlangen) Einigung über Eigentumsübergang und Vereinbarung eines Besitzkonstitutes, wenn Sache weiterhin im Besitz des Veräußerers bleiben soll (schenkt Freundin CD, behält diese noch einen Monat -> bleibt für ein Monat Besitzer)
  • Eigentumserwerb an unbeweglichen Sachen (Immobilien) Auflassung beim Notar Eintragung in das Grundbuch Eigentumsübergang erst ab Eintragung (konstitutive [rechtserzeugende] Wirkung)
  • Quantitativer Angebotsvergleich Lieferer: x Listeneinkaufspreis- Rabatt= Zieleinkaufspreis- Lieferskonto= Bareinkaufspreis+ Verpackungskosten+ Transprtkosten= Einstandspreis
  • Qualitativer Angebotsvergleich Qualität der Ware Lieferzeit Service Kundenfreundlichkeit Umweltbewusstsein
  • Definition Bedürfnisse Mangelgefühle mit dem Bestreben diese zu befriedegen (durch Güter) Bedürfnisse sind unbegrenzt vorhanden
  • Bedürfnisse nach Dringlichkeit: Existenzbedürfnisse vorrangig, lebensnotwenidg Beispiel: Essen, Trinken, Kleidung, Wohnung, medizinische Versorgung, Fernsehr
  • Bedürfnisse nach Dringlichkeit: Kulturbedürfnisse gehen über das Existenzminimum hinaus vom Kulturkreis abhängig Beispiel: Unterhaltung, Bildung, Reisen, Religion, Kino, Kunst
  • Bedürfnisse nach Dringlichkeit: Luxusbedürfnisse entbehrliche Annehmlichkeiten Beispiel: Weltreise, Smartphone, 3D-Fernsehr, Pelzmantel, Villa, Schmuck, Swimmingpool
  • Art der Bedürfnisse /-befriedigung: gegenständliche/materielle Güter/ Bedürfnisse materielle Bedürfnisse: durch käufliche Dinge zu erfüllenmaterielle Güter: Essen, Trinken, etc.
  • Bedürfnisse nach dem Träger der Befreidigung: Individualbedürfnisse Bedürfnisse eines einzelnen Menschen Beispiel: Ich habe das Bedürfniss nach einer Salami Pizza
  • Bedürfnisse nach dem Träger der Befriedigung: Kollektivbedürfnisse alle Mitglieder einer Gesellschaft haben dieses Bedürfnis gleichermaßen Beispiel: Bildung, Straßen, Handy, Krankenhäuser
  • Art der Bedürfnisse /-befriedigung: immaterielle Bedürfnisse/Güter immaterielle Bedürfnisse: nicht durch käufliche Dinge zu erfüllenimmaterielle Güter: Liebe, Freundschaft, Gesundheit, Anerkennung, Leistung, Luft, Zufriedenheit
  • Bedarf Bedarf ist das mit Kaufkraft (Geld) abgedeckte Verlangen nach Gütern zur Befriedigung der Bedürfnisse. Sind finanzielle Mittel für die Bedürfnisbefriedigung vorhanden, spricht man vom Bedarf.
  • Nachfrage Bedarf, der zu dem Entschluss eines Kaufs führt und dadurch am Markt relevant ist Werden Güter zur befriedigung von Bedürfnissen tatsächlich gekauft, spricht man von Nachfrage.
  • Warum wirtschaften wir? Weil die Bedürfnisse des Menschen unbegrenzt sind, die Güter knapp sind und das Einkommen begrenzt ist.
  • Freie Güter Mittel, die die Natur unbeschränkt und unentgeltlich zur Verfügung stellt Beispiel: Luft, Sonnenlicht, Meerwasser, Wüstensand, Steine im Gebirge, Holz -> freies Gut des Staates
  • wirtschaftliche, knappe Güter nach Art ihrer Verwendung: Produktionsgüter werden zur Herstellung wirtschaftlicher Güter benutzt Beispiel: Werkzeuge, Lagerhalle, Maschinen
  • Advertisement
  • wirtschaftliche, knappe Güter nach Art ihrer Verwendung: Konsumgüter dienen der unmittelbraen Bedürfnisbefriedigung des Endverbrauchers Beispiel: Textilien, Möbel, Essen, Trinken, Fernseher
  • Markt Nachfrage und Angebot treffen aufeinander und es bildet sich ein Preis
  • Kaufkraft das, was man mit seinem Geld kaufen kann
  • wirtschaftliche, knappe Güter nach Nuzungsdauer: Gebrauchsgut können mehrmals verwendet werden (sind dauerhaft) Beispiel: Fernseher, Registrierkasse, Maschinen, Möbel, Computer, Wekrzeug
  • wirtschaftliche, knappe Güter nach der Nutzungsdauer: Verbrauchsgut sind für einmaliges Nutzen, da sie verbraucht werden Beispiel: Essen, Benzin, Tinte, Strom Produktion: Rohstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe
  • wirtschaftliche, knappe Güter : Dienstleistungen und Rechte sind immaterielle Güter Beispiel: Urheberrechte, Rechtsanwalt, Frisör, Nutzung einer Mietwohnung, Patente
  • Güter Mittel zur Bedürfnisbefriedigung
  • ökonomische Prinzip unendliche Bedürfnisse vs. begrenzte finanzielle Mittel Das Missverhältnis zwischen den unbegrenzten menschlichen Bedürfnissen und den knappen Gütern + begrenzten Einkommen zwingt den Menschen mit den Gütern hauszuhalten, zu wirtschaften.
  • ökonomisches Prinzip: Minimalprinzip (Sparprinzip) Einsatz/Input: variabel Ergebnis/Output: fix Produzent/Unternehmen Beispiel: ein möglich günstiges Autoradio holen
  • ökonomisches Prinzip: Maximalprinzip (Haushaltsprinzip) Einsatz/Input: fix Ergebnis/Output: variabel Verbraucher: möchte mit gegebenem Einkommen so viel Bedürfnisse wie möglich befriedigen Beispiel: mit 500€ das bestmöglichste Autoradio
  • Gründe des Scheiterns des ökonomischen Prinzips Entfernung Voreiligkeit Werbung genügend Geld Gewohnheit/Vorliebe Zeitmangel Unwissenheit Lieferzeit Qualitätsbewusstsein/- vorlieben
  • Beschaffungsprozess Planung (welche Produkte, welche Mengen, wann) Bezugsquellenermittlung Lieferantenauswahl Vergleichen der Angebote (Qualität der Produkte, Verpackung) Lieferanten auswählen Bestellung Ziel:im Handel: jederzeit verkaufsbereitin der Industrie: Produktionsbereitschaft-> Ware/Güter/Werkstoffe zur richtigen Zeit am richtigen Ort in richtiger Menge und Qualität
  • Bezugsquellenermittlung, Informationsquellen extern: gelbe Seiten, IHK/HK, Empfehlungen durch Mitbewerber/Kunden/Lieferanten, Fachzeitschriften, Kataloge, Anzeigen in Zeitungen, Messen, wer liefert was, Verbände intern: Lieferantenverzeichnis, Empfehlungen der Kollegen
  • Substitutionsgüter sind gleichwertig und können gegeneinander ausgetauscht werden Beispiel: Hose - Rock, Butter - Magarine, Kohle - Öl, Kaffee - Tee
  • Komplementärgüter sind Güter, die voneinander abhängig sind. Sie stehen im Verhältnis zueinander. Beispiel: Benzin - Auto, Gemälde - Rahmen, Kaffeemaschine - Kaffee
  • Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Betriebsmittel (Elementarfaktor) Grundstücke, Maschinen, produzierte Produktionsmittel
  • Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Werkstoffe (Elementarfaktor) Rohstoffe: Hauptbestandteile, gehen in das Produkt ein (Stoff für Hose) Hilfsstoffe: Nebenbestandteile, die in das Produkt gehen (Knöpfe für Hose) Betriebsstoffe: Keine Bestandteile (Öl & Strom für Maschinen) Bezogene Teile: Nicht selbst hergestellte Teile von Zulieferern
  • Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Menschliche Arbeit (Elementarfaktor) Ausführende Arbeit
  • Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Dispositiver Faktor Leitende Arbeit: Planung, Leitung, Organisation (GF)
  • Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Rechte Patente, Lizenzen, Mietverträge, ...