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Wiso (Subject) / WiSo KfB (Lesson)

WiSo KfB für Abschlussprüfung

This lesson was created by TinaT.

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  • Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Kapital (abgeleitet) Realkapital = produzierte Produktmittel Geldkapital: Entsteht durch Sparen (Konsumverzicht) Mittelherkunft Entsteht zur Finanzierung von Investitionen Sachkapital: Umwandlung von Geld- in Sachkapital (Investitionen) Mittelverwendung Gebäude, Anlagen, Werkezuge, Maschinen, Rohstoffe
  • Wirtschaftssubjekte Unternehmen Private Haushalte Öffentliche Haushalte
  • Einteilung der Betriebe: Art der Leistung Sachleistungsbetriebe Dienstleistungsbetriebe
  • Einteilung der Betriebe: Wirtschaftszweige Industriebetriebe Handwerksbetriebe Handelsbetriebe Verkehrsbetriebe Versicherungen Kreditinstitute
  • Einteilung der Betriebe: Konsumreife (Sektoren) Primärer Sektor: Urerzeugung (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei -> Rohstoffgewinnung) Sekundärer Sektor: Waren produzierender und verarbeitender Sektor Teritärer Sektor: Dienstleistungen und Handel
  • Ökonomische Zielsetzung darunter fällt alles, was das Unternehmen positiv weiter bringt, z. B.: - Das Handeln nach dem Minimal-/Maximalprinzip- Die Rentabilitätssteigerung- Die Marktanteilsteigerung- Die Gewinnmaximierung
  • Ökologische Zielsetzung ressourcenschonende Herstellungsverfahren Umweltverträglichkeit der Produkte umweltschonende Entsorgung → Die Unternehmen achten auf die Umwelt indem sie z. B.: - Recycling betreiben- Strom und Wasser sparen- CO2-Ausstoß minimieren- Solarzellen anschaffen
  • Wirtschaftliche Zielsetzung Unternehmen handeln im Gegensatz zu gemeinnützigen Organisationen nach dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip obersten Unternehmensziele: Gewinnmaximierung, Liquiditätssicherung (operativ=kurzfristig) Existenzsicherung (strategisch=langfristig) _____________________________________ Wachstum Umsatzsteigerung Absatzsteigerung Erhöhung des Marktanteils Wettbewerbsfähigkeit Zahlungsfähigkeit Arbeitsplätze
  • volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Boden (Natur) ursprünglich Alle vom Menschen für wirtschaftliche Zwecke genutzten Güter der Natur. Boden ist nicht vermehrbar und nicht transportierbar. Boden ist nutzbar als: Anbauboden: Für Land- und Forstwirtschaft - gebundener Standort Abbauboden: Für Bergbau und Energiegewinnung - gebundener Standort Standortboden: Für Wohnungen, Verkehrswege, Sport- und Freizeitanlagen, Wirtschaftsbetriebe - freier Standort
  • volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Arbeit - ursprüngliche körperliche, geistige, ungelernte Arbeit Der Mensch muss Arbeit aufwenden, da die Natur keine gebrauchsfertige Güter hergibt. Dieser Produktionsfaktor hat eine quantitative Seite (die Zahl der Arbeitskräfte) und eine qualitative Seite (der Ausbildungsstand der Arbeitskräfte).
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  • volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Bildung (abgeleitet) Bindeglied zwischen den Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital
  • Produktionsfaktoren sind alle materiellen und immateriellen Mittel und Leistungen, die an der Bereitstellung von Gütern mitwirken. -> Sie sind begrenzt
  • Zusammenhang von Angebot, Nachfrage und Preis In der Marktwirtschaft bilden sich die Preise im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Die Preisbildung ist abhängig von der Marktform. Angebotsüberhang bewirkt sinkende Preise.Angebot steigt, Nachfrage bleibt gleichAngebot bleibt gleich, Nachfrage sinkt Nachfrageüberhang bewirkt steigende Preise.Angebot sinkt, Nachfrage bleibt gleichAngebot bleibt gleich, Nachfrage steigt Der Preis bestimmt den Wert einer Leistung, eines Gutes. Wenn der Preis zu hoch ist, sinkt automatisch die Nachfrage nach diesem Gut, mit Ausnahme von Luxusgütern.
  • Nachfragekurve Die Nachfrage nach einem Gut steigt, wenn der Preis dafür sinkt.Die Nachfrage nach einem Gut sinkt, wenn der Preis steigt. Nachfragekurve | Preis €|5   x |4             x|3                       x|2                                 x |1                                             x  |__10___20___30___40____50___Menge Für 5€ werden 10 Pizzen nachgefragt.Für 10€ werden 50 Pizzen nachgefragt. Bestimmungsfaktor Preis verfügbares Einkommen (Steuern gesenkt, Kindergeld erhöht) bei 5€ 20 Pizzen Preise anderer Güter (Nachfrage sinkt weil z.B. Bagles anstatt 5€ nur noch 3€ oder Nachfrage steigt weil z.B. Salat anstatt 3€ jetzt 5€ kostet) Zukunftserwartungen (Job verlieren, etc. -> Nachfrage sinkt)
  • Angebot Werden Güter zur Befriedigung von Bedürfnissen auf dem Markt angeboten, spricht man vom Angebot.
  • Angebotskurve Steigen die erzielbaren Marktpreise für ein Gut, dann erhöhen Unternehem ihre Angebotsmenge. Sinkt der erzielbare Marktpreis für ei Angebotskurve | Preis €|5                                          x|4                                 x|3                       x|2            x                     |1   x                                          |x_10___20___30___40___50___Menge Bei 1€ kaum Bereitschaft zu produzieren. 10 PizzenBei 2€ mehr Bereitschaft zu produzieren. 20 Pizzen Bestimmungsfaktor Preis Kosten steigen / sinken (Gewinn, etc.) -> Bereitschaft mehr zu produzieren/ Preis zu senken Konkurrenz - bietet super tolle Pizza für 1€ an Zukunftserwartungen - neuen Ofen beschaffen, neue MA, Nachfrage steigt, Preise steigen, etc.
  • Gleichgewichtspreis Der gleichgewichtspreis ist der Marktpreis, bei dem das Angebot und die Nachfrage gleich sind. Die tatsächlich verkaufte Anzahl des Produktes ist beim Gleichgewichtspreis am höchsten. | Preis €|5   x                                        o A|4             x                   o|3                       xo <--- Gleichgewichtspreis|2             o                   x |1   o                                        x  N|__10___20___30___40____50___Menge Bei 1€: Nachfrage gleich 50 <- Nachfrageüberhang ist 40! Weil 10 auf MarktBei 5€: Angebot gleich 50 <- Nachfrage ist 10, Angebotsüberhang von 40
  • Ursprüngliche Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau
  • Berufliche Arbeitsteilung Berufsbildung: mehrere wirtschaftliche Einheiten teilen sich die Arbeit; Grundberufe: Händler, Schmied, Arzt, … Berufsspaltung: Spezialisierung der Berufe →Spaltung der Grundberufe: Einzel-/Großhändler, Importeur, Exporteur
  • Technische Arbeitsteilung Produktionsteilung (überbetriebliche Arbeitsteilung →Teilproduktionsprozesse) Arbeitszerlegung (innerbetriebliche Arbeitsteilung)
  • Volkswirtschaftliche Arbeitsteilung klassische Einteilung der Wirtschaftsbereiche (vertikale Arbeitsteilung) Urproduktion (primärer Wirtschaftsbereich) Weiterverarbeitung (sekundärer Wirtschaftsbereich) Handel und sonstige Dienstleistungen (tertiärer Wirtschaftsbereich)
  • Internationale Arbeitsteilung Export und Import von Waren und Dienstleistungen. Ursachen: Mangel an Gütern (Rohstoffe) Qualität Kostenvorteile (z.B. billigere Produktion im Ausland)
  • einfacher Wirtschaftskreislauf einer geschlossneen Volkswirtschaft zwei entgegengesetzte Ströme monetärer Strom (Geldstrom) = Einkommens- und Ausgabestrom realer Strom (Güterstrom) = Produktionsfaktoren- und Konsumgüterstrom Voraussetzungen: priv. Haushalte verbrauchen Einkommen, keine Ersparnisbildung keien Investitionen keine staatliche Aktivität, ohne Ausland
  • einfacher Wirtschaftskreislauf mit Kreditinstituten Voraussetzungen: Wirtschaftsobjekte: priv. Haushalte, Unternehmen, Kreditinstitute kein Ausland keine staatliche Aktivität Sparen = KonsumverzichtInvestitionen = Erhöhung des Sachgüterkapitals im Unternehmen
  • erweiteter Wirtschaftskreislauf Staatsausgaben, Steuern indirekt Einkommensbildung: Einkommen = Konsum + Investitionen (+ Steuern) Einkommensverwendung: Einkommen = Konsum + Sparen (+Steuern)
  • Das magische Viereck Unter dem “magischen Viereck” versteht man ein volkswirtschaftliches System/Konzept, welches die nachfolgenden wirtschaftlichen Ziele darstellt: Preisniveaustabilität Vollbeschäftigung Außenwirtschaftliches Gleichgewicht Wirtschaftswachstum Alle diese Ziele sollen gleichranging angestrebt werden. Problematisch ist jedoch, dass der Versuch, eines dieser Ziele zu erreichen, automatisch (negative) Auswirkungen auf mindestens ein anderes Ziel im Viereck mit sich zieht. Aus diesem Grund ist die gleichzeitige Verfolgung und Erreichung aller vier Ziele aufgrund dieser Abhängigkeiten unmöglich.Daher kommt auch die Bezeichnung “magisch”: es sind eigentlich magische Kräfte nötig, um alle vier Ziele erreichen zu können. wurde erweitert (magisches Vieleck) Erhaltung einer lebenswerten Umwelt Gerechte Einkommensverteilung
  • Preisniveaustabilität Hohe Inflation (Preissteigerung) Erhöhung der Leitzinssätze -> Verteuerung der Kredite Senkung von Staatsausgaben und Subventionen Erhebung zusätzlicher Steuern Deflation (Preissenkung) Senkung der Leitzinssätze Erhöhung der Staatsaugaben und Subventionen Einführung/Erhöhung von Zöllen Negative Auswirkungen auf: Wirtschaftswachstum Vollbeschäftigung außenwirtschaftliches Gleichgewicht Einkommens- und Vermögensverteilung
  • Vollbeschäftigung Hohe Arbeitslosigkeit: Förderung neuer Arbeitsplätze in Zukunftsmärkten Verbesserung der Bildung Schaffung zusätzlicher Stellen im staatlich geförderten zweiten Arbeitsmarkt (z.B.: öffentliche Hilfsarbeiten, Ein-Euro-Jobs) Große Anzahl offener Stellen: Verbesserung von Bildungssystem, Aus- und Weiterbildung Senkung der Arbeitslosenunterstützung Negative Auswirkungen auf: Preisniveaustabilität außenwirtschaftliches Gleichgewicht Einkommens- und Vermögensverteilung
  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht Außenhandelsüberschuss Kauf von Auslandsanleihen Dt. Unternehmen auffordern, Unternehmen im Ausland zu kaufen Außenhandelsdefizit Erschwerung von Importen und Auslandsreisen, um eine Erhöhung der Verschuldung im Ausland zu verhindern Negative Auswirkungen auf: Vollbeschäftigung Preisniveaustabilität
  • Wirtschaftswachstum Zu niedrig: Erhöhung der Förderungsmaßnahmen, um mehr Investitionen in Zukunftsbereichen zu ermöglichen Senkung der Leitzinssätze Erleichterung der Kreditvergabe Erhöhung der Staatsausgaben Zu hoch: Erhöhung der Leitzinssätze Erschwerung der Kreditvergabe Reduzierung der Staatsausgaben Erhöhung der Steuern Verbraucher zum Sparen auffordern Negative Auswirkungen auf: Preisniveaustabilität Vollbeschäftigung außenwirtschaftliches Gleichgewicht
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  • sachliche Zuständigkeit Streitwert bis 5.000€ Amtsgericht ab 5.000€ zuständiges Landgericht
  • Wie lange gelten Angebote? mündliche und telefonische Angebote sind so lange binden, wie das Gespräch dauert schriftliche Angebote sind 1 Woche bindend telegraphische Angebote sind 24 Stunden bindend
  • Was versteht man im rechtlichen Sinne unter einem Angebot? Ein Angebot ist eine Willenserklärung Waren zu angegebenen Bedingungen zu verkaufen. Angebote richten sich an eine genau bestimmte Person oder Personengruppe.
  • Angebot und Anpreisung Ein Angebot ist an eine bestimmte Person gerichtet. Der Lieferant ist an das Angebot gebunden Anpreisungen sind an die Öffentlichkeit gerichtet, wie Zeitungsanzeige, Prospekte,..
  • Angebot Anwesende/Abwesende Der schriftliche Verkehr findet unter Abwesenden statt. Die "mündliche" Kommunikation findet unter Anwesenden statt.
  • Freizeichnungsklauseln Durch Freizeichnungsklauseln kann die Verbindlichkeit eines Angebots ganz oder teilweise ausgeschlossen werden. Beispiel: Preisänderung vorbehalten, Menge ist unverbindlich
  • Erfüllungsort bestimmt das Gericht ( nur bei vertraglicher Regelung) Ort, an dem der Schuldner die geschuldete Leistung bereitstellen muss (auf seine Kosten & Gefahr) vertraglicher Erfüllungsort: zwei Vertragsparteien (Käufer und Verkäufer)-->ein Erfüllungsort natürlicher Erfüllungsort: Immobilie (da wo es steht)
  • Regelung bzgl. des Erfüllungsortes, wenn keine Vereinbarung darüber getroffen wurde bei Warenschulden muss der Verkäufer die Ware fristgerecht an seinem Wohnort bereitstellen (Wohnsitz des Verkäufers) bei Geldschulden muss der Käufer das Geld fristgerecht an seinem Erfüllungsort abschicken (Wohnsitz des Käufers)
  • Gerichtsstand Ort des für Rechtsstreitigkeiten zuständigen Gerichts Verklagen des Gegners an dem Ort, an dem er die streitige Verpflichtung erfüllen muss (Erfüllungsort)
  • Regelung bzgl. des Gerichtsstandes gesetzlich: (für Privatleute immer!) für Warenschulden (Holschulden) -> Wohn- bzw. Gewerbesitz des Verkäufers für Geldschulden (Schickschulden) -> Wohn- bzw. Gewerbesitz des Käufers vertraglich: gilt nur wenn beide Vertragspartner Kaufleute sind Gerichtsstand kann frei vereinbart werden -> vertragliche Vereinbarung
  • Was versteht man unter Zahlungsbedingungen? Unter Zahlungsbedingungen versteht man die gesetzliche Regelung, in dem der Käufer sich verpflichtet die Ware bei Lieferung zu bezahlen sofern mit dem Käufer vertraglich nichts anderes vereinbart wurde. Die Zahlung kann sowohl vor der Lieferung, bei Lieferung als auch nach Lieferung erfolgen.
  • Zahlung vor Lieferung ein Teil des Kaufpreises oder der gesamte Kaufpreis werden vor Lieferung bezahlt Beispiel: Anzahlung, Vorauskasse
  • Zahlung bei Lieferung In einem Zug wird die Ware ausgehändigt und bezahlt. Beispiel: sofort netto Kasse (sofortige Zahlug ohne Abzug)gegen Nachname (Aushändigung einer Warensendung nur gegen Zahlung)
  • Zahlung nach Lieferung Der Käufer bezahlt die Ware erst nach einer bestimmten Zeit nach der Lieferung. Beispiel: Zahlung innerhalb 30 Tagen, Rechnung, Ratenkauf
  • Rabatt Rabatte sind Preisnachlässe Beispiel: Mengenrabatt, Wiederverkäuferrabatt, Sonderrabatt oder Personalrabatt
  • Boni sind nachträglich gewährte Oreisnachlässe, die in der Regel am Jahresende gewährt werden, wenn der Kunde einen Mindestumsatz erreicht oder überschritten hat.
  • Skonto ist ein Preisnachlass für vorzeitige Zahlung
  • Feste Lieferzeiten Lieferung am 20. Oktober 2015 fest (fix, exakt, genau, präzis, prompt, spätestens)
  • ungenaue Lieferzeiten Lieferung bis 20. Oktober 2015, spätestens 18 Uhr
  • Welche Regelung sieht das Gesetz vor, wenn keine Lieferzeit vereinbart wurde? Wenn nichts anderes vereinbart wurde, kann der Käufer (Gläubiger) die Leistung sofort verlangen, der Verkäufer (Schuldner) sie sofort bewirken. Ist eine Zeit festgelegt, so darf im Zweifel der Verkäufer (Schuldner) schon vorher leisten.