Ziele absatzpolitischer Prozesse
- Erbringung eines Ergebnisses auf Basis des ökonomischen Prinzips- Methodena) Integration - Beeinflussung und Steuerung der Tätigkeiten aller Unternehmensbereicheb) systematischer Informationsaustausch der Bereiche untereinander, sowie mit der Umwelt 4 P´s:- Entwicklung marktfähiger Produkte (Product)- Festlegung attraktiver Preise (für beide Seiten) (price)- Erstellung eines leistungsfähigen Distributionssystems (placement)- Gestaltung einer erfolgsorientierten Unternehmenskommunikation (promotion)
Kommunikation (absatzpolitischer Kontext)
Übermittlung von Informationen und Bedeutungsinhalten zum Zweck der Steuerung von Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen bestimmter Adressaten gemäß der Zielsetzung.
Unternehmenskommunikation
Gesamtheit sämtlicher Kommunikationsinstrumente und -maßnahmen einer Unternehmens, die eingesetzt werden, um das Unternehmen und seine Leistungen den relevanten internen und externen Zielgruppen der Kommunikation darzustellen und/oder mit den Ziegruppen in Interaktion zu treten.
Kommunikationsmaßnahmen/Kommunikationsinstrumente
sämtliche Aktivitäten, die von einem kommunikationstreibenden Unternehmen bewusst zur Erreichung kommunikativer Zielsetzungen eingesetzt werden. Als ordnendes System fungieren Kommunikationsinstrumente, indem sie das Ergebnis einer gedanklichen Bündelung von Kommunkationsmaßnahmen nach ihrer Ähnlichkeit repräsentieren.
Kommunikationsmittel
Reale, sinnlich wahrnehmbare Erscheinungsform der Kommunikationsbotschaft. Sie ersetzt die ursprünglich von Mensch zu Mensch verlaufende Kommunikation und macht sie reproduzierbar. !Einordnung von Kommunikationsmitteln zu Kommunikationsinstrumenten ist v.a. eine Frage der Zweckmäßigkeit. Eine eindeutige Zuordnung ist nicht immer möglich.!
Kommunikationsbotschaft
Verschlüsselung kommunikativer Leitideen durch Modalitäten, um bei den Rezipienten durch Aussagen über Produkt/Leistungen/Marken/Unternehmen die gewünschte Wirkungen im Sinne unternehmenpolitisch relevanten Kommunikationsziele zu erzielen.
Kommunikationsträger
Übermittlungsmedium mit dessen Hilfe die in Form von Kommunikationsmitteln verschlüsselte Kommunikationsbotschaft quasi im „Huckepack“-Verfahren den Adressaten näher gebracht wird. Beispiel: Anzeigenwerbung Kommunikationsinstrument: Mediawerbung Kommunikationsmaßnahme: Schalten einer Anzeige Kommunikationsmittel: Anzeige Kommunikationsträger: Zeitschrift !Eine trennscharfe Unterscheidung ist nicht immer möglich; bei Kommunikation mittels Tragetaschen, Werbegeschenken u.ä. ist der Kommunikationsträger gleichzeitig Kommunikationsmittel!
Kommunikationsmix
Vielfältige Kommunikationsmaßnahmen und -instrumente werden angewendet und abgestimmt
Kommunikationserfolg
spiegelt sich im Grad der Erreichung kommunikativer Zielsetzung bei den anvisierten Zielgruppen wider, der ausschließlich bzw. überwiegend auf den Einsatz von Kommunikationsaktivitäten zurückzuführen ist.
Persönliche Kommunikation
Face-to-Face, live, zweiseitig, keine zeitliche und räumliche Trennung
Unpersönliche Kommunikation
i.d.R. zeitlich/räumlich getrenntBsp: Telefon
zweiseitig
sofortige RückkopplungBsp: Telefon
einseitig
ein Kommunikator, keine RückkopplungBsp: Mediawerbung
4 Marketinginstrumente
Product, Price, Placement, Promotion man zielt auf Interdependenzen, Synergieeffekte, Gestaltung des Marketingmix
Marketingmix
Kombinierte und Koordinierte Einsatz der Marketinginstrumente mit dem Ziel, durch eine harmonische Abstimmung der Instrumentenausprägung die Unternehmens- und Marketingziele möglichst effizient zu erreichen. Management von Geschäftbeziehungen ist zum zentralen Thema geworden (Von Inside-out-Orientierung zu Out-side-in Orientierung)
Investiotionsgüterbranche
persönliche und dialogisierte KommunikationMessen, Austellungen, Direct Marketing, Event-Marketing, PR, Miterarbeiter Komm.
Was ist zu beachten beim Werben für die Dienstleistungsbranche?
Sichtbar machen von „unsichtbarem Gut“ = Dienstleistungen -> Image wichtigMediawerbung (Schlüsselposition), Sponsoring, Mitarbeiter Komm.
Denken im Kommunikationsmix
Synergien sind anzustrebenProbleme und Widersprüche in der Abstimmung der Komm. InstrumenteWichtig: Abstimmung des Einsatzes der Kommunikationsinstrumente
Mikroökonomische Funktionen der Kommunikationspolitik als Marketinginstrument
Informationsfunktion (Information über Produkt/Leistung)Beeinflussungsfunktion (Beinflussung von Verhaltensreaktionen beim Konsumenten)Bestätigungsfunktion (innere und äußere Verhaltensweisen)
Makroökonomische Funktionen
WettbewerbsgerichtetSozial-gesellschaftlich -> Mikro als Vorrausetzung für Makro Funktionen.
Eintwicklungstrends von Unternehmenskommunikation
Zunehmender Wert und Anteil schriftlicher Kommunikationsaufgabenweil alles dokumentiert und archiviert werden mussIndustrialisierung von Kommunikation Pseudo Dialoge durch Einsatz von Serientexten und Textbausteinen. Der Prozessoptimierung geschuldet.Technisierung von Kommunikation z.B. „Augmented Reality“Zusammenarbeit Marketing und Forschung/Entwicklung bereits in frühem Stadium erforderlich um besser auf die Kundenbedürfnisse einzugehen. „Ingenieurssyndrom“ - fehlt an Empathie für Kunden
KonTraG
Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich Gesetzlich festgelegt, dass Börsennotierte Unternehmen eine Risikomanagement installieren müssen
Kategorisierung von Krisen nach Wahrnehmung und/oder Auswirkungen
Einteilung potientielle, latente, akute KrisenTöpfer: Einteilung in Strategische und plötzliche Krisen
Definiton Krise nach Töpfer
„... ungeplante und ungewollte Prozesse von begrenzter Dauer und Beeinflussbarkeit sowie mit ambivalentem Ausgang. (Töpfer)
Krisenmanagement im engeren Sinne:
Krisenbewältigung: Kriseneindämmung + Recovery als Neustart
Krisenmanagement im weiteren Sinne:
1) Krisenvorsorge: Krisenprävention (Krisenvermeidung, Vorbereitung auf eintretende Krise)2) Krisenbewältigung: Kriseneindämmung + Recovery als Neustart3) Lernen aus der Krise
Analysematrix nach Töpfer
Prävention, Früherkennung, Kriseneindämmung, Revory als Neustart, Lernen aus der Krise !Die Analysematrix nach Töpfer birgt zuviele Fehler, da die Abgrenzungen zwischen den Phasen nicht immer trennscharf sind!
wichtige Punkte zum Krisenkommunikation:
ersten 60 min auschlaggebend, um Meinungsführerschaft zu etablierenkeine Spekulationen oder Schuldzuweisungenmit einer Stimme sprechen -> Nur bestimme Leute dürfen sich äußernZiel: konstitente Kommunikationalles Dokumentieren (Phase:Lernen)Teams zusammenstellen (Arbeitsteilung)Mitarbeiter informieren (schafft man oft nicht aus zeitgründen)
kleinste bedeutungstragende Einheit in der Sprache
Morpheme
kann frei stehen und ist kombinierbar, zB. Wort
Grundmorphem
lexikalische Grundbedeutung, können nicht alleine stehen, zB „geo-“, „stief-“
Konfixe
Unikale Morpheme
Ein unikales Morphem ist ein Bestandteil eines komplexen Wortes (ein Morphem), der nur in einer einzigen Verbindung mit einem anderen Wortbestandteil vorkommt und bei der Zerlegung (Segmentierung) des entsprechenden Wortes als „Rest“ übrig bleibt. Es handelt sich immer um ein gebundenes Morphem. Bekannte Beispiele für unikale Morpheme im Deutschen sind: "-letz-" in "verletzen", "Schorn-" in "Schornstein", "Brom-" in "Brombeere".
Klein-klein, Schickimicki, halbe-halbe
Reduplikation (Doppelung einer Konstituente)
(laufen - der Lauf, hörn - das Hören, heute - das Heute, google - googlen)
Konversion
(werfen - der Wurf, entziehen - der Enzug)
implizite Derivation Die implizite Derivation: manchmal auch Bildung durch Ablautbildung ohne Affixe genannt (kü'ssen → Kuss )