Schallquelle
Körper, die zu Schwingungen befähigt sind und sich auf die umgebende Luft bzw. ein anderes elastisches Medium übertragen können
Merkmale einer Schallwelle
Amplitude - macht die Lautstärke aus (Schalldruck ist im Vergleich zum Atmosphärendruck sehr klein) Frequenz - Zahl der Schwingungsperioden pro Sekunde; definiert die Tonhöhe und wird in Hertz angegeben
reine Töne
Schallwellen einer einzigen Frequenz
Aufbau des Ohrs
äußeres Ohr -> Aufnahme von Schallwellen und ihrer Fokussierung auf das Trommelfell Mittelohr -> drei Gehörknöchelchen bewirken Verstärkung des Schalldrucks auf das Innenohr Innenohr
Physik der longitudinalen Schalldruckwellen
Geschwindigkeit? Frequenz?
Geschwindigkeit von 1224 km/h (1 Mach) Menschen nehmen Frequenzen von 20 - 16.000 Hz wahr (je höher, desto heller der Ton)
Dezibel
Einheit für den physikalischen Schalldruck (Vervielfachung!) 20 Mikropascal entsprechen 0 dB, eine zehnfache Zunahme des Schalldrucks erfolgt in 20 dB Einheiten z.B. enspricht der zehnmillionenfache Schalldruck der Hörschwelle 140 dB
Töne vs. Klänge vs. Geräusche
Ton -> beseht aus einer Schallwelle mit einer einheitlichen Frequenz Klang -> enthält mehrere harmonische Frequenzen Geräusch -> enthält unendlich viele Töne
Hörschwelle
ist frequenzabhängig Ohr ist im Bereich von 2-5 kHz am empfindlichsten (Hauptsprachbereich) -> bei höheren und niedrigeren Frequenzen muss der Schalldruck stärker sein, um sie zu hören
Lautstärke und -pegel
Schalldruck wird frequenzabhängig als Lautstärke gemessen Töne, die als gleichlaut wahrgenommen (!) werden, haben den gleichen Lautstärkepegel wird in Phon gemessen (Phon und Dezibel stimmen nach Definition bei 1 kHz überein)
isophone Kurven
Kurven gleicher Lautstärke, d.h. alle Töne auf diesen Kurven werden als gleichlaut empfunden
Intensitätsunterschiede
2 Töne gleicher Frequenz werden als bereits ab 1dB Abweichung als unterschiedlich laut empfunden im Bereich von 1kHz können Frequenzen ab 3Hz Abweichung unterschieden werden
Schallortung
Laufzeit- und Intensitätsunterschiede des auf beide Ohren auftreffenden Schalls werden zum Richtungshören genutzt
Schwellenaudiometrie
es werden über Kopfhörer einseitig Töne dargeboten, wobei im unterschwelligen Bereich begonnen wird -> Schalldruck wird so lange erhöht, bis der Patient eine Hörempfindung angibt
Innenohrschaden
Luft- und Knochenleitung sind betroffen
Mittelohrschaden
nur Luftleitung ist beeinträchtigt
Messung akustisch evozierter Potenziale
erlaubt die Prüfung der Funktionsfähigkeit ohne die Mitwirkung des Patienten erlaubt auch die Untersuchung der Hörbahn auf Höhe des Hirnstamms