68

Biologie (Subject) / Humanbiologie (Lesson)

4. Semester Uni Mainz Humanbio-Klausur Lehramt

This lesson was created by MikaLu.

Learn lesson

Advertisement
  • Farbensehen bei Primaten drei Opsone -> 2 Gene (M und L ein Gen verschiedene Allele) S-Opsin auf Autosom -> Blau-Sehen M-Opsin auf X-Chromosom -> Grün-Sehen L-Opsin auf X-Chromosom -> Rot-Sehen -> Männchen und homozygote Weibchen sehen dichromat -> heterozygote Weibchen sehen trichromat
  • Entstehung Mensch vor 2,5 Millionen Jahren in Ostafrika -> Homo habilis und Homo rudolfensis  Australopithecen -> Paraphylum
  • Australopithecus <-> Homo Austrahlopithecus:                                                    Homo: klein und leicht                <->                            größer und schwerer fakultativ zweibeinig + klettern           <->         habituell zweibeinig   kleines Gehirn                          <->                   großes Gehirn  kein Werkzeuggebrauch           <->                   Werkzeuggebrauch starke Nutzung der Backenzähne    <->             geringe Bedeutung der Backenzähne sehr lange Hand mit gekrümmtn Fingerknochen  <-> Opponierbarer Daumen
  • Homo erectus vor 1,9 Millionen Jahren erster Homo der Afrika verließ 1,60cm groß Herstellung von Waffen
  • Homo Heidelbergensis vor 600.000-200.000 Jahren durchlaufende Überaugenwülste, breiter Nasenrücken, weit entfernte Augenhöhlen und großer Ober- und Unterkiefer in Aifrika -> Homo sapiens ind Europa -> Homo neanderthalensis
  • Neandertaler vor 130.000 - 30.000 Jahren in Europa
  • Homo sapiens (Entstehung) vor 200.000 Jahren in Afrika
  • Out of Africa Theorie 3 Auswanderungswellen: Homo erectus vor 1,9 Millionen Jahren Homo heidelbergensis vor 500.000-300.000 Jahren Homo sapiens vor 60.000- 50.000 Jahren Auswanderungsrute Homo sapiens über Haplo-Gruppen zurückverfolgt: Afrika -> naher Osten -> Europa und Australien -> Ost-Asien -> Amerika -> Inseln Beweis: genetische Varibilität in Afrika am höchsten
  • Domestikation Im Neolithikum (vor 10.000 Jahren) im fruchtbaren Halbmond (naher Osten, Anatolien) von dort nach Europa (5.500 vor Christus) und in die ganze Welt -> neolithische Revolution
  • Spermatogense Dauer 67 Tage aus einer Spermatocyte 1. Ordnung werden 4 Spermien Spermienneubildung zwischen Pubertät und Tod
  • Advertisement
  • Oogense Urkeimzelle -> im Eierstock zur Ureizelle (Oogonie) Beginn der 1. Reifeteilung noch vor Geburt Unterbrechung von Geburt bis zur Pubertät weitere Teilung in Follikeln bis zur 2. Reifeteilung  Ende der 2. Reifeteilung erst nach Befruchtung der Eizelle -> 1 Oogonie -> 1 Eizelle + 3 Polkörperchen
  • Kapazitation Spermien schaffen es bis in das Cavum uteri, die Mehrzahl stirbt dort ab Bevor ein überlebendes Spermium befruchtungsfähig ist, muss es die so genannte Kapazitation (Reifung) durchlaufen In Reifungsphase ändert sich die Glykoprotein-Zusammensetzung in der Zellmembran der Spermien Begünstigt durch das Zervixsekret, wird der Proteinüberzug abgebaut und Eiweiße im Spermium aktiviert Prozess dauert beim Menschen cirka 5-6 Stunden und findet vorwiegend in der Tuba uterina statt, bzw. auf dem Weg dorthin
  • Akrosomenreaktion Kurz vor der Befruchtung verschmelzen an einzelnen Stellen die Zellmembran und die äußere Membran des Akrosoms des Spermiums miteinander Dabei entstehen Poren, durch die Inhaltstoffe, wie u.a.Hyaluronidase aus dem Akrosom austreten können Diese Hyaluronidase ermöglicht es dem Spermium, die Corona radiata, zu überwinden Trifft das Spermium auf die Zona pellucida, lösen sich Zellmembran und äußere Akrosomenmembran vollständig ab Dadurch liegt die innere Membran des Akrosoms an der Oberfläche die Protease Akrosin ermöglicht Durchdringen der Zona pellucida   Spermium befindet sich im perivitellinen Spalt, zwischen Zona pellucida und Eizellmembran
  • Fusion Eizelle und Spermien Spermium wird durch Phagozytose in Eizelle aufgenommen Während die Membranen miteinander verschmelzen kommt es zur Depolarisation der Eizelle. Gleichzeitig werden kortikale Granula unterhalb der Zellmembran - auch Rindengranula genannt - entleert. Diese Vorgänge verhindern das Eindringen mehrerer Spermien und werden als "Polyspermieblock" bezeichnet    -> Fast-Block Slow-Block -> Zona pellucida ändert Form durch Enzyme Nach Eindringen des Spermiums vollendet die Eizelle die 2. Reifeteilung
  • Präimplantationsphase Die entstandene Zygote wandert vom Ort der Befruchtung (in den meisten Fällen der ampulläre Teil der Tuba uterina) durch den Eileiter in Richtung Uterus.  Zygote Zwei-Zell-Stadium Vier-Zell-Stadium Acht-Zell-Stadium -> Verlust Totipotenz 16-Zell Stadium (Morula) (ungefähr 96 Stunden nach Insemination) -> Kaviation: Teilung in Trophoblast und Emryoblast Blastozyste -> Nidation
  • Gastrulation Aus Blastozyste entwickelt sich zweischichtige Struktur, die ein inneres Keimblatt (Entoderm) und ein äußeres Keimblatt (Ektoderm) umfasst. Die Öffnung des Entoderms nach außen nennt man Urmund oder Blastoporus, das Entoderm wird auch als Urdarm oder Archenteronbezeichnet. Durch Wanderung und Verlagerung von Zellen schiebt sich das Mesoderm zwischen Entoderm und Ektoderm. Dabei entsteht der für den Embryo typische Aufbau aus drei Keimblättern Ektoderm -> Epidermis und Nervensystem Entoderm -> Darm, Leber, Lunge Mesoderm -> Muskeln und Bindegewebe
  • Teratogene Teratogene sind biologische, chemische oder physikalische Einflussfaktoren, die bei einem Organismus Fehlbildungen hervorrufen chemisch -> Alkohol, Contergan Biologisch -> Viren (Herpes simplex), Hormone  physikalisch -> Strahlung
  • reaktive Sauerstoffspezies Als reaktive Sauerstoffspezies (ROS) werden schädliche Formen des Sauerstoffs bezeichnet, welche insbesondere beim sog. oxidativen Stress eine Rolle spielen Schädlich für DNA
Advertisement