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Biologie (Subject) / Zwischenprüfung (Lesson)

Teil I und II

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  • Das Harnsystem - Makro- mikroskopischer Bau und Funktion? Die Nieren ca. 150 Gramm schwer. Nach medial zeigend findet man die Nierenpforte, durch welche Nierenarterie und Nierenvene, Lymphgefäße und Nerven ein- bzw. austreten. An dieser Stelle befindet sich auch das Nierenbecken, das den Urin sammelt und in die Harnleiter weiterbefördert. Im Inneren schließt sich an das Nierenbecken nach außen das Nierenmark und daran die Nierenrinde an. Die Oberfläche der Niere wird von einer Kollagenfaserkapsel umgeben. Den oberen Nierenpol bedecken die Nebennieren. Wichtig für den Lageerhalt und zum Schutz vor Stößen sind eine Fettkapsel um Niere und Nebenniere, die von einem Fasziensack umgeben ist. In den Nierenkörperchen wird der Primärharn aus dem Blut abgefiltert. Ungefähr 1 Million solcher Nierenkörperchen besitzt jede Niere In den Nierenkörperchen werden durch Filtrierung des Blutes täglich ungefähr 180l Primärharn durch Reabsorptionsvorgänge stark konzentriert und mit Stoffwechselprodukten angereichert. Ungefähr 1,5l werden täglich als Sekundärharn in die Harnblase weitergeleitet und ausgeschieden.
  • Die Aufgaben der Niere? Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten, besonders des Eiweiß-Stoffwechsels Entgiftung Konstanthaltung des Wassergehaltes Regulation der Elektrolytkonzentrationen Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts Bildung der Hormone Renin und Erythropoetin Umwandlung des Vitamin D-Hormons in seine wirksame Form
  • Verdauungssystem - Allgemeiner Aufbau und Funktionen des Kopfteiles? Das Verdauungssystem dient der Aufnahme der Nahrung, deren mechanischer Zerkleinerung und chemischer Zerlegung und der Aufnahme der Nähstoffbestandteile in den Organismus. Das Verdauungssystem kann in den Kopf- und Rumpfteil unterteilt werden. Der Kopfteil besitzt Einrichtungen zur Nahrungsaufnahme und Zerkleinerung, dazu gehören:- die Mundhöhle mit den großen und kleinen Speicheldrüsen- die mittleren und unteren Rachen- oder PharynxabschnitteIn diesem Bereich wird Nahrung mit Lippen, Zähnen und Zunge aufgenommen, zerkleinert und verschluckt.Der Speichel sezerniert täglich 0,5  bis 2,0l, ist außerdem bakterizid und enthält ein Kohlenhydrat-spaltendes Enzym, die a-Amylase.Weiter gelöste Substanzen im Speichel sind:- Schleimstoffe- Bircarbonat- IgAZu 99,5% besteht der Speichel aus Wasser
  • Verdauungssystem - Allgemeiner Aufbau und Funktionen des Rumpfteiles? An den Rachen schließt der Rumpfteil an, der mit der Speiseröhre beginnt, und sich in den Magen-Darm-Kanal fortsetzt. An den Magen-Darm Kanal sind die Leber und Bauchspeicheldrüse angeschlossen. Durch die Speiseröhre wird die Nahrung zum Magen transportiert Von dort gelangt der Speisebrei in den Dünndarm, wo die enzymatische Zerlegung der Nahrung beendet wird und die Bausteine der Nährstoffe in den Körper aufgenommen werden. Schließlich gelangen die unverdaulichen Reste in den Dickdarm, dessen Hauptaufgabe die Aufnahme von Wasser und Elektrolyten ist. Der Kot wird durch den Darmausgang nach außen transportiert. Die Aufnahme  der durch die Verdauung angefallenen Spaltprodukte der Nährstoffe durch die Darmwand ins Blut wird als Resorpation bezeichnet Der Übertritt ins Blutt erfolgt entweder direkt in die Blutkapillaren oder auf dem Umweg über das Lymphsystem Alle Organe ab dem Magen bis zum Dickdarm einschließlich Leber und Bauchspeicheldrüse  liegen im Bauchraum. Dieser wird als kranial durch die Zwerchfellkuppeln von der Thoraxhöhle getrennt.  
  • Aus welchem Gewebe ist das Verdauungssystem zum größten Teil ausgekleidet? Nenne die 4 Wände des Verdauungstraktes? Das Verdauungssystem stellt zum größten Teil einen von Epithelgewebe ausgekleideten muskulären Schlauch dar. Die Wand des Verdauungstraktes besteht aus 4 wie Zwiebelschalen übereinanderliegenden Geweben. Von innen nach außen- Mukosa, eine Schleimhaut besteht aus Epithelzellen, die die innere Wandschicht des Magen-Darm-Kanals bilden.- Submukosa, eine schmale Bindegewebsschicht zwischen Schleimhaut und Muskelschicht- Muskularis, eine Muskelschicht, besteht im Mund, Rachen und oberen Teil der Speiseröhre aus quergestreifter Muskelschicht, die beim Schlucken willkürlich angespannt werden kann. Im übrigen Teil des Verdauungstraktes besteht sie aus glatter Muskulatur. Die Muskelfasern sind ringsförmig und längs angeordent (beim Magen zusätzl. auch schräg), damit der Nahrungsbei gut durchmischt, mechanisch zerkleinert und transportiert werden kann. Die zum Transport nötige wellenförmige Zusammenziehung der Muskulatur heißt Peristaltik.- Nach außen besitzt das Darmrohr entweder einen Bauchfellüberzug, die Serosa, oder es wird über Bindegewebe, die Adventitia, in die Umgebung eingebaut. Das gesamte Darmrohr wird vegetativ innerviert.
  • Die Mundhöhle? ist ein von Schleimhaut ausgekleideter Raum mit Zähnen und Zunge In die Mundhöhle münden die Ausführungsgänge zahlreicher kleiner Speicheldrüsen und der drei paarig angelegten großen Speicheldrüsen Der Gaumen ist die Trennwand zur Nasenhöhle. Die vorderen 2/3 werden vom harten Gaumen gebildet. Er hat eine knöcherne Grundlage. Das hintere Drittel wird vom weichen Gaumen bzw. Gaumensegel gebildet. dieses hängt segelförmig vom harten Gaumen schräg nach hinten herab. in der Mitte ist das Zäpfchen, von dem seitlich je zwei Falten, die Gaumenbögen nach daudal ziehen. Die Verbindung zwischen Mundhöhle und Rachen ist der Schlund Die durch die Gaumenbögen entstehende Schlund- oder Rachenenge ist der muskulär verschließbare Eingang zum Rachen. Die Grundlage der Zunge ist ein kräftiger, von Schleimhaut überzogener Muskelkörper. Man unterscheidet Zungenkörper, Zungenspitze und die Zungenwurzel der Zungenrücken und die Zungenränder enthalten warzenförmige Erhebungen, die Papillen man unterscheidet die fadenförmigen Papillen für Tastempfindungen von den pilz- warzen- und blattförmigen für Geschmacksempfindungen. Die Zunge dient dem Sprechen, Schmecken, Tasten, hilft bei Kaubewegungen, formt einen schluckbaren Bissen und beginnt die Schluckbewegung.
  • Die Zähne? Bestehen aus Zahnkrone, dem Zahnhals und einer Zahnwurzel Die Zahnwurzel ist der in den knöchernen Zahnfächern (Alveolen) gelegene Teil des Zahnes Die Zahnkrone ist der sichtbare Teil, der Zahnhals ist ein schmaler Übergangsbereich zwischen Krone und Wurzel. Im Inneren des Zahnes ist die Zahnhöhle Die Zahnkrone ist vom Zahnschmelz überzogen, der festesten und widerstandsfähigsten Substanz des ganzen Körpers.
  • Der Rachen? in ein 12-15 cm langer muskulöser Schlauch, der an der Schädelbasis befestigt ist und auf Höhe des Ringknorpels in die Speiseröhre übergeht. nach vorne hat er eine Verbindung zur Nasenhöhle, zur Mundhöhle und zum Kehlkopf
  • Die Speiseröhre? ist ein verformbarer muskulärer Schlauch ca. 25 cm lang, beginnt auf Höhe des 6./7. Halswirbels läuft hinter der Luftröhre abwärts und mündet auf Höhe des 10./11. Brustwirbels in den Magen.
  • Der Magen? ist ein hornförmiges Hohlorgan liegt im Oberbauch unterhalb der linken Zwerchfellkuppel zum Teil versteckt hinter dem linken Rippenbogen die Magenschleimhaut ist beim entleerten Magen in Längsfalten gelegt die Oberfläche der Magenschleimhaut besteht aus in tiefe Falten gelegtem Epithelgewebe, wodurch schlauchförmige Drüsen entstehen, die den Magensaft produzieren. Die Magenschleimhautzellen produzieren pro Tag ca. 2 l Magensaft dieser enthält Salzsäure, eiweißspaltende Enzyme und Magenschleim, der den Magen vor der Säure schützt.
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  • Die Fundus- und Korpusdrüsen enthalten: Belegzellen zur Produktion von: Hauptzellen zur Produktion von: Nebenzellen zur Produktion von:In den übrigen Regionen des Magen wird nur der schützende Magenschleim abgesondert. Die Wirkung der einzelnen Substanzen des Magensaftes: Salzsäure: Pepsinogene und Pepsine: Magenschleim: Intrinsic Factor: Der Mageninhalt wird portionsweise in den Zwölffingerdarm abgegeben.
  • Exkurs Drüsen? Epithelzellen, deren Hauptaufgabe darin besteht, Substanzen mit bestimmter physiologischer Bedeutung zu produzieren und auszuscheiden, werden Drüsenzellen genannt. Drüsenzellen sind meist zu größeren Zellverbänden, den Drüsen (Glandulae), zusammengefasst. Exokrine Drüsen geben ihr Sekret direkt oder über einen Ausführungsgang an eine äußere oder innere Epitheloberfläche ab. Endokrine Drüsen besitzen keine Ausführungsgänge. Sie geben die von ihnen gebildeten Hormone in Blut- und Lymphgefäße oder in die Interzellularräume ab. Hormone gelangen über den Blutkreislauf in den ganzen Körper.
  • Exkurs: Hormone? Hormone sind chemische Signalsubstanzen, die Träger einer Information sind und gemeinsam mit dem Nerven- und Immunsystem die Kommunikation zwischen Zellen und Organen ermöglichen. Hormone wirken in kleinsten Konzentrationen und stimulieren oder hemmen die Leistungen von Zellen und Geweben indem sie sich an Rezeptoren der Zielzellen binden.
  • Exkurs: Magengeschwür Ein Ulkus (Geschwür) ist ein Defekt der Magen- oder Zwölffingerdarmschleimhaut. Die Ursache liegt in einem gestörten Gleichgewicht zwischen dem aggressiven Magensaft (Salzsäure und Pepsine) und den Schutzmachanismen der Magenschleimhaut. Das Magengeschwür (Ulcus ventriculi) zeigt als typisches Symptom den Sofortschmerz nach Nahrungsaufnahme, beim Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)zeigt sich ein Spätschmerz etwa zwei Stunden nach Nahrungsaufnahme sowie krampfartige Oberbauchschmerzen, Druck- und Völlegefühl. Gefährliche Komplikationen sind Blutungen aus dem Geschwür sowie ein Magendurchbruch, bei dem das Geschwür die Magen- bzw. Dünndarmwand durchbricht.
  • Der Dünndarm? seine Hauptaufgabe ist es, den Speisebrei zu Ende zu verdauen und die entstehenden Bruchstücke über das Epithel (Schon wieder Epithelgewebe...bedeckt Körperoberflächen innen und außen...bla,bla,bla) der Dünndarmschleimhaut in den Kreislauf aufzunehmen. Pro Tag ca. 7 l Verdauungssäfte (Speichel, Magensaft, Galle,Bauchspeicheldrüsensekret, Dünndarmsekret) ins Blut rückresorbiert. Diese gewaltige Resorptionsaufgabe erfordert eine riesige innere Oberfläche. Dünndarmschleimhaut am stärksten aufgefaltet.
  • > Makroskopischer Aufbau und Lage des Dünndarms? Der Dünndarm besteht aus drei Abschnitten: unmittelbar an den Magen schließt der Zwölffingerdarm (Duodenum) an. Es folgen der Leerdarm (Jejunum) und der Krummdarm (Ileum), der schließlich in den Dickdarm mündet. Im Durchschnitt ist der Dünndarm fünf Meter lang. Der Zwölffingerdarm ist ca. 25 cm lang und umschließt den Kopf der Bauchspeicheldrüse. Umrahmt wird das Dünndarmkonvolut vom Dickdarm. Der Dünndarm liegt zum größten Teil im Bauchraum unterhalb des querverlaufenden Dickdarmastes.
  • Die Dünndarmschleimhaut? hat eine Oberfläche von ungefähr 200 Quadratmetern. Dies wird einerseits durch hohe ringförmig verlaufende Falten (Kerckringsche Falten) erreicht , andererseits durch ca. 1 mm hohe finger- bis fadenförmige Ausstülpungen auf diesen Falten, die als Zotten bezeichnet werden, sowie etwas kürzere Einstülpungen, die Krypten heißen. Die Schleimhautzellen selbst tragen zur Oberflächenvergrößerung dicht beieinander stehende Fortsätze des Zytoplasmas, die sog. Mikrovilli (Bürstensaum). Im Zentrum der ca. 4 Millionen Zotten befindet sich jeweils ein Blut-und ein Lymphgefäß. Zwischen den Zotten senken sich die schlauchförmigen Krypten in die Tiefe und bilden die Lieberkühnschen Drüsen, die gemeinsam mit anderen Drüsen den Dünndarmsaft bilden. In den Zellen der Dünndarmschleimhaut werden verdauungsregulierende Hormone gebildet und ins Blut sezerniert, aber auch Schleim und Verdauungsenzyme sowie Bicarbonat zur Neutralisierung des sauren Magensaftes, da die Verdauungsenzyme im Dünndarm sonst nicht wirksam werden können.
  • Die Dickdarmschleimhaut? enthält Krypten, aber keine Zotten mehr. In ihr finden sich resorbierende Epithelzellen mit Bürstensaum und schleimbildende Epithelzellen.
  • Das Rektum? hat eine S-Form und folgt in seinem oberen Teil der Ausbuchtung des Kreuzbeins, biegt in Höhe des Steißbeins nach hinten um und endet im After. In der obersten Etage des Rektums, der Ampulle, wird der Stuhl gespeichert. Der After wird durch Muskeln verschlossen. Der innere Schließmuskel kann nicht willkürlich beeinflusst werden, der äußere Schließmuskel gehört der quergestreiftenBeckenbodenmuskulatur an und kann willkürlich zusammengezogen werden. In der Hämorrhoidalzone (siehe Bild unten) liegt unter der Schleimhaut ein Venengeflecht. Dieser arteriovenöse Schwellkörper trägt maßgeblich zum Verschluss des Afters bei.
  • Die Leber (Heper)? Makroskopischer Bau und Lage? Sie liegt großteils unter der rechten Zwerchfellkuppel, ihr unterer Rand fällt mit dem des rechten Rippenbogens zusammen. Von vorne gesehen zieht der Unterrand (Margo inferior) der Leber schräg durch die mittlere Oberbauchregion nach links. Man kann an der Leber eine nachmehreren Seiten gerichtete Zwerchfellfläche (Facies diaphragmatica) von einer schräg von hinten oben nach vorne unten gerichteten Eingeweidefläche (Facies visceralis) unterscheiden. An der Eingeweidefläche befindet sich die sog. Leberpforte (Porta hepatis) an der die Pfortader (Vena portae), die Leberarterie (Arteria hepatica propria) und Nerven in die Leber eintreten, während die beiden Lebergallengänge (Ductus hepaticus dexter et sinister), von den beiden Leberlappen kommend, die Leber hier verlassen. Das venöse Blut aus der Leber fließt über mehrere kurze Lebervenen (Vv. hepaticae) in die vorbeiziehende untere Hohlvene (Vena cava inferior). Die Vorderseite der Leber wird in einen rechten und linken Leberlappen (Lobus hepatis dexter et sinister) unterteilt. An der Eingeweidefläche erkennt man noch zwei kleinere Lappen, den quadratischen (Lobus quadratus) und den geschwänzten (Lobus caudatus). Auch die Gallenblase (Vesica biliaris), in der die in der Leber gebildete Galle (pro Tag ca. 0,5 l) gespeichert und bei Bedarf an den Zwölffingerdarm abgegeben wird, versteckt sich quasi an der Eingeweidefläche der Leber.
  • Die Aufgaben der Leber? sind vielfältig. 25% des zur Leber gelangenden Blutes sind sauerstoffreich und kommen aus der Leberarterie. 75% ihres Blutes erhält die Leber aus der Pfortader (über 1 l pro Minute). So gelangen nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit große Mengen Glucose über die Pfortader in die Leber. Davon gibt die Leber je nach dem Bedarf anderer Organe entsprechende Mengen an das Blut ab, speichert einen Teil als Glykogen und wandelt einen Teil in Fett um, wenn ihre Speicher nicht ausreichen. Die Leber hat also zentrale Aufgaben im Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel, produziert die Galle und entgiftet.
  • > Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas)? > Lage und makroskopischer Bau? Sie ist ein keilförmiges, 13 bis 15 cm langes Organ, das auf Höhe des 1. und 2. Lendenwirbels an der hinteren Bauchwand liegt. Zum Teil also hinter dem Magen, der selbst zum Teil hinter der Leber liegt. Der Pankreaskopf (Caput pancreatis) liegt in der c-förmigen Schlinge des Duodenums. Der Pankreaskörper (Corpus pancreatis) liegt im wesentlichen vor der Wirbelsäule. Der Pankreasschwanz (Cauda pancreatis) reicht bis zur Milz im linken Oberbauch. Der Pankreasausführungsgang (Ductus pancreaticus) verläuft längs durch die Drüse und mündet meist gemeinsam mit dem Gallengang (Ductus choledochus) in den Zwölffingerdarm. Das Pankreas ist eine überwiegend exokrine Drüse (das hatten wir doch schon mal, was war das noch...). Die Drüsenepithelzellen sezernieren ihre Sekrete über kleinere und schließlich größereAusführungsgänge, die sich zum Ausführungsgang vereinigen. Das Pankreas ist durch Bindegewebe in Läppchen unterteilt. Der endokrine Anteil des Pankreas wird von verstreut liegenden Zellverbänden gebildet, die wie kleine Inseln im ganzen Organ vorkommen. Sie werden Langerhans-Inseln genannt. Es sind Epithelzellverbände, die von Blutkapillaren durchsetzt sind. Als exokrine Drüse bildet das Pankreas ca. 1,5 l Sekret pro Tag. Es enthält Enzyme für die Eiweiß,-Kohlenhydrat- und Fettverdauung sowie Bicarbonat. Das Inselorgan besteht u.a. aus B-Zellen, die Insulin produzieren, A-Zellen, die Glukagon, den Gegenspieler des Insulins produzieren und D-Zellen, die Somatostatin produzieren.
  • > Aufgaben des Nervensystems? Nervensystem, Organismus und Umwelt sind funktionell miteinander verknüpft. Umweltreize werden von Sinneszellen über afferente Nervenbahnen des PNS zum ZNS geleitet und dort integriert und ausgewertet. Als Antwort erfolgen entsprechende Befehle des ZNS, die über motorische efferente Nervenbahnen des PNS an die Muskulatur geleitet werden. Des weiteren werden die Aktivitäten des Bewegungsapparats, des Kreislauf-, Atmungs-, Verdauungs- und Urogenitalsystems (einfacher gesagt: die Aktivitäten aller Organsysteme) sowie des Drüsensystems von ZNS und PNS als übergeordneter Instanz entsprechend den Erfordernissen entweder direkt über Nerven oder indirekt über Hormone aufeinander abgestimmt. PNS = Peripheres NervensystemZNS = Zentrales Nervensystem
  • Merkhilfe Größe der Niere? 4711 4 cm dick7 cm breit11 cm lang
  • Merkhilfe Cholesterin? HDL - Hab dich lieb = gutes Cholesterin LDL - Lass das lieber = schlechtes Cholesterin
  • Merkhilfe afferente und efferente Nervenfasern? Afferente Fasern führen aus dem Körper raus = afferent - Ausgang Efferente Fasern führen in den Körper rein = efferent - Eingang
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