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Psychologie (Subject) / Klinische (Lesson)
klinische Psychologie
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- Gebiete der Klinischen Psychologie • klinische Diagnostik • Ätiologie • Intervention
- Schildere drei Dilemmata der klinischen Psychologie als Anwendungsfach! • Forschung und Praxis: Gesetz vs. Individuum (In der Forschung: allgemeine Gesetzmäßigkeiten, in der Praxis: Individuen/Einzelfälle) • Forschung und Praxis: Wissen vs. Können (Können wird durch Lehrer-Schüler-Verhältnis, direktes Erfahren (Selbsterfahren) erlangt, Reziprozität zu Forschung aber wichtig) • Grundlagen & „Anwendung“: Normales vs abnormales Funktionieren (Normales definiert abnormales, Abnormales definiert normales. Eigengesetzmäßigkeit psychischer Störungen. deduktive oder applikative Beziehung zwischen allgemeiner Psychologie und Psychopathologie nicht immer möglich)
- Ist die Klinische Psychologie ein „Anwendungsfach“? Nein, denn es geht in ihr um - Individuen - Erwerb und Ausüben professioneller Heilkunst - auch psychopathologische Eigengesetzlichkeiten
- Nenne 4 Ebenen auf denen man die Problematik von Normal-Abnormal betrachten kann! 1. Alltagsauffassungen 2. Kulturell-soziale Auffassungen 3. Biologisch-funktionale Auffassungen 4. Psychologische Auffassungen
- Alltagsauffassung psychischer Störung (nach einer Studie an Studenten von Haslam, N., & Giosan, C. (2002)): • psychisches Leiden • psychische Dysfunktion • ungewöhnlich, normverletzend • Irrationalität und Unverständlichkeit
- Talcott Parsons Definition der Krankenrolle + was daraus resultiert: 1.) Entbindung von Pflichten – Krankschreibung 2.) Entlastung von Verantwortung für den Zustand ggfs. eingeschränkte Zurechnungsfähigkeit, Pflegschaft, Einschränkung der Grundrechte 3.) Verpflichtung, gesund zu werden 4.) Verpflichtung, um technisch kompetente Hilfe nachzusuchen Der Krankheitsbegriff im Volksmund impliziert eine körperliche Ebene, die Nicht-verantwortlichkeit des Kranken und dass es sich um einen vorübergehenden Zustand handelt. Der Kranke ist entschuldet und und seine Identität als „vernünftiges“ Gesellschaftsmitglied bleibt unangekratzt.
- Was ist Sekundärer Krankheitsgewinn? Sekundärer Krankheitsgewinn = Unbewusstes Profitieren von der Krankenrolle stabilisiert die Symptomatik
- Wie war die Reaktion der Betroffenen auf die Information, dass Bulimie als Krankheit gilt nach einer Studie von Habermas, T. (1992)? Zweischneidige Auswirkung: für die meisten positiv, zu wissen, dass sie nicht allein sind und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen können. Für einige wurde ihr Verhalten dadurch aber erst problematisch oder das Wissen inspirierte zum Erbrechen.
- Was ist die Kernthese von Thomas Szasz 1960 Der Mythos der Geisteskrankheit? Diskutiert v. a. Geschichte der Hysterie Geisteskrankheit = Medizinalisierung sozialer Probleme
- Was besagt die Labeling-Theorie von Thomas Scheff (1966) aus Das Etikett der Geisteskrankheit? Die „Labellingtheorie“ von Thomas Scheff postuliert, dass die Zuschreibung von Geisteskrankheit zu einer Person, die „Etikettierung“ einer residualen Normverletzung ist. Das Etikett der Geisteskrankheit basiert auf einer stereotypen in der Kindheit erworbenen Vorstellung. Die Annahme des Etiketts führt zu einer Organisation der Abweichung („sekundäre Abweichung“ – Lemert), gibt Sicherheit und wird belohnt. Abweichung von diesem Stereotyp wiederum wird bestraft. Scheff sieht die Etikettierung als wichtigste Ursache für eine „Karriere“ als Geisteskranker. Kritik: Fokussierung auf Psychosen Benennung als geisteskrank, psychisch gestört erleichtert Umgang soziale Eigendynamik in Gang und Änderung des Selbstverständnisses und Formung des Verhaltens in werden durch Benennung einer Geisteskrankheit in Gang gesetzt - Anerkennt nicht die entlastende Funktion von Deutung als Krankheit! 3.2.b Kulturell-soziologische Auffassungen Spuren der Labelling Theorie heute z.B. in Entwicklungspsychopathologie der Aggression Minimale Normabweichungen werden vergößert durch - Soziale Kategorisierung als normverletzend
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- Was impliziert der Begriff der psychischen ‚Krankheit‘? • Entlastung von Pflichten und Verantwortung • Natürlicher + unpersönlicher Prozess vs. Probleme des Lebens • soziale Stigmatisierung und Ausstoßung • Entmündigung eines Verletzers von Normen→ Diese Ansätze sind deskriptiv, beschreiben, wie im Alltag mit Begriff der Geisteskrankheit ungegangen wird.
- Was ist die biologisch-funktionale Auffassung von Normal-Abnormal? Kahlbaum: Wesen vs. Erscheinungsbild Birnbaum: pathogenetische vs. pathoplastische Einflüsse Impliziert Universalität psychischer Störungen Konsequenz: Kulturgebundene Syndrome als lokale Manifestationen universeller Krankheitseinheiten ‚durchschauen‘Amok Latah Koro Epilepsie Hysterie DepressionAuch heute vorherrschend Essentialistische Auffassung von psychischer Krankheit: = natürliche, nicht erfundene Einheit = universal über Kulturen und historische Zeiten hinweg = natürliche distinkte Einheit, gut abgrenzbar = in sich einheitlich, homogen = biologisch monokausal verursacht Wichtigstes (neben anderen) Problemen: Wie sind psychische Störungen ohne Bezug auf Psyche definierbar?
- 3.3.b Biologisch-funktionale Auffassungen Alternative zu Krankheitsbegriff: Störung: Jerome Wakefield: Störung = schädliche Dysfunktion innerer Mechanismen, ihre - durch natürliche Selektion bestimmte Funktion zu erfüllen = Naturalisierung durch Verweis auf Evolution = Werturteil durch Verweis auf Schadenlegt technische Auffassung nahe legt funktionale Norm naheProblem: Was sind natürliche Funktionen?
- Was sind psychologische Auffassungen von Normal-Abnormal (2)? 4.1 Leidensdruck 4.2 Realitätsverzerrung – Krankheitseinsicht
- Was macht Leidensdruck aus? Leiden unter... • Eigenem • Psychischem - Gedanken, Gefühlen, Verhalten, • das irgendwie als unfreiwillig erlebt wird, • das auf einen selbst zurückgeführt wird, + auf psychische Ursachen zurückgeführt, + Hoffnung, dass Psychotherapie hilft, + Urteil über Angemessenheit des Aufwands + Hilfsbedürftigkeit eingestehen, + Überwinden von Scham ...führt zu Therapiemotivation
- Was ist Krankheitseinsicht? Selbstinterpretation als krank = eingeschränkt in Fähigkeit, Pflichten zu erfüllen + Einschränkung der Autonomie, Willensfreiheit, vernünftigen Selbstkontrolle = Pflicht und Motiv, sich um fachliche Hilfe zu bemühen = Voraussetzung für Therapiemotivation! in Neurosen Ich-Dystonie in Persönlichkeitsstörungen Ich-Syntonie* in Impulsneurosen „ in Psychosen „ + keine RealitätsprüfungDie Ich-Syntonie ist ein Gefühl, das eigene Verhalten, das von anderen Personen als Abweichung gesehen wird, selbst nicht als störend, abweichend oder normverletzend zu empfinden. Der Gegensatz zur Ich-Syntonie ist die Ich-Dystonie.
- Normal und Abnormal zusammenfassend: - Nicht Funktionieren (sozial, biologisch, psychol.) - Leiden (psychologisch) - Normverletzung, Normabweichung (sozial, psychol.) - Unvernunft, Unfreiheit, Unverständlich wenn nicht einsichtig: Unverantwortlich (psychol., sozial, juristisch) Psychisch Normal und Abnormal: Lässt sich nur unter Rekurs auf - Normen der psychischen Gesundheit und Verantwortlichkeit - psychische Veränderungen definieren.
- 3 Schritte der Logik der Forschung nach Popper, 1934 (Kritischer Rationalismus) 1.Theorien → 2.Hypothesen → 3.Forschung & Beobachtung → Hypothesen generieren oder optimieren
- Erläutere den Begriff Konstrukt in Zusammenhang mit psychischen Störungen! Psychische Störungen sind Konstrukte. Konstrukte sind nicht beobachtbare Sachverhalte, die zur Vorhersage von Fakten und Phänomenen bzw. von Ursachen und Wirkungen dienen. Der Zusammenhang von starken Schwitzen, Zitternden Händen in Prüfungssituationen oder bei einem elektrischen Schlag kann Beispielsweise mit dem Konstrukt Angst benannt werden.
- Ziel + Kriterien für Wissenschaftlichkeit empirischer Forschung Ziel: Erklärung von (beobachtbaren) Fakten und Phänomenen („Ursache -> Wirkung“) und deren Vorhersage durch nicht direkt beobachtbare Sachverhalte (Konstrukte) Theorie: Explizite Definition von Begriffen und Aussagen Widerspruchsfreiheit der Aussagen Vollständigkeit der Aussagen Ökonomie Produktivität Anwendbarkeit Empirische Verankerung Methoden zur Erfassung (Beobachtung): Objektivität Reliabilität Validität
- Was sind distale Ursachen in Bezug auf psychische Störungen? Vulnerabilität •„Prädispositionen“ •„Risikofaktoren“ •„Diathese (Neigung zu bestimmten Krankheiten/ Symptomen“ •„Persönlichkeit“ •„Bindungsstile“
- Was sind proximale Ursachen in Bezug auf psychische Störungen? Streß •„Life events“ •„Trauma “ •„Umwelteinflüsse “
- Worum dreht sich die Ursache ≠ Ursache? Nenne drei Aspekte und ordne anschließend therapeutische Schulen einen Interventionsfokus zu! Drei Arten von Ursachen sind zu unterscheiden: Distale Ursachen (Prädispositionen, Diathese, Risikofaktoren,...) Proximale Ursachen (Live Events, Trauma, Umwelteinflüsse) Chronifizierende/aufrechterhaltende Faktoren
- Wie gestaltet sich ein ABAB-Versuchsplan (Umkehrversuchsplan) und um welche Art des Experiments handelt es sich? Einzelfallexperiment (quantitativ)Proband wird wechselweise einer und keiner Behandlung unterzogen, Häufigkeit des zu verändernden Verhaltens wird jeweils gemessen 1. Phase (A): Erfassung der Ausgangshäufigkeit (Baseline) 2. Erste Behandlungsphase (B) 3. Unterbrechung (A) 4. Zweite Behandlungsphase (B). Signifikante Unterschiede im Verhalten zwischen A und B: zurückzuführen auf Behandlung Kritik: Geringe externe Validität. Umkehrverfahren nicht möglich/ethisch vertretbar.
- Nenne Bedingungen (3) für kausale Schlußfolgerungen nach Cook & Campbell, 1979! 1. Kovariation der Ursachen und Wirkung 2. Ursache muß zeitlich vor der Wirkung auftreten 3. Keine alternativen Erklärungen
- Erläutere den Unterschied zwischen einer Moderator-Variable und einer Mediator-Variable! Moderator – B beeinflusst die Beziehung zwischen A und CMediator – durch B hat A einen Effekt auf CBeispiel: Moderator Aufgeregtheit beeinflusst die Beziehung zwischen Leistungsfvermögen und Ergebnis in einer Prüfung. Beispiel: Depression führt über den Mediator Alkohol zu Leberschäden
- Epidemiologie – Definition (3) 1. Häufigkeit und Verbreitung von Krankheiten (deskriptive E.) 2. Entstehung, Verlauf und Ausgang von Erkrankungen (analytische E.) 3. Effektivität präventiver/therapeutischer Gesundheitsmaßnahmen auf Häufigkeit maßnahmen von Krankheiten (Experimentelle E.)
- Epidemiologie: Ziele • Klassifikation von Symptomen • Prüfung von Hypothesen über kausale Beziehungen, Risikofaktoren • Entwicklung, Ableitung, Evaluation von präventiven Interventionen • Versorgungsforschung; Planung von Therapiekapazitäten
- Prävalenz (Begriff der Epidemiologie) Anteil einer Population an, der zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum an einer Störung leidet –Punktprävalenz, Einjahres-Prävalenz, Lebenszeitprävalenz –„Wahre“ vs. Behandlungs- vs. Administrative Prävalenz
- Inzidenz (Begriff der Epidemiologie) Anzahl der Neuerkrankungen in einem definierten Zeitabschnitt
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- Lebenszeitrisiko (Begriff der Epidemiologie) Wahrscheinlichkeit, im Laufe einer üblichen Lebensspanne an einer bestimmten Störung zu erkranken
- Risikofaktor (Begriff der Epidemiologie) Bedingung, welche die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass eine Störung auftritt (kausale Beziehung; zeitliches Auftreten vor Ereignis); variabel oder fest (marker)
- Survivalanalyse (Begriff der Epidemiologie) Ermittlung der Zeit zwischen zwei Zeitpunkten (z.B. Rückfallfreiheit nach Therapie), ermöglicht die Schätzung von (zukünftigen) Verläufen
- Mediator (Begriff der Epidemiologie) Vermittlung der Wirkung eines Risikofaktors auf die Entwicklung einer Störung
- Moderator (Begriff der Epidemiologie) Einfluß auf die Wirkung eines Risikofaktors auf die Entwicklung einer Störung
- Welche Risikofaktoren werden in der Analytische Epidemiologie untersucht (5)? Genetische Veranlagung Schichtzugehörigkeit Alter und Geschlecht, Kultur belastende Lebensereignisse körperliche Krankheiten
- Womit befasst sich die Experimentelle Epidemiologie? = Untersuchung der Effektivität präventiver und therapeutischer Gesundheitsmaßnahmen auf Häufigkeit von Krankheiten Beispiel: Veränderung der Suizidrate durch Einführung eines Kompetenznetzes Depression in Erlangen
- Designtypen in der analytischen Epidemiologie = nichtexperimentelle, naturalistische (=Beobachtungs-)Studien Querschnitt: Prävalenz Längsschnitt: Inzidenz, Verlauf, Einfluß von Vulnerabilitäts- und Risikofaktoren Kohortenstudie: Auswahl einer Gruppe nach interessierendem Merkmal (z.B. Risikofaktor), ggf. Langzeit-Beobachtung bis Eintreten einer Störung Fallkontrollstudie: Personen mit Störung/Risikofaktoren vs. Personen ohne Störung/Risikofaktor Hybride Designs: Kombination von unterschiedlichen Designs (z.B. mehrfache Querschnittstudien)
- Krankheitsrisiko – Definition + Unterschied Relatives Risiko: RR und Odds-Ratio: OR Krankheitsrisiko = Wahrscheinlichkeit einer Person in einer gegebenen Population, eine Krankheit zu entwickeln Relatives Risiko (RR ) - Frauen/Männer = pFrauen/pMänner z.B.: Major Depression Lebenszeitrisiko: Frauen=21%, Männer=12%; RRMänner/Frauen = 0.21/0.12 = 1.75 Odds-Ratio (OR) - Frauen/Männer=oddsFrauen / oddsMänner =(pFrauen/1-pFrauen)/(pMänner/1-pMänner) z.B.: OR = (0.21/0.79) / ORMänner/Frauen (0.12/0.88) = 1.95 RR und OR werden oft verwechselt. Da OR immer weiter entfernt von 1 liegt, führt eine Verwechslung oft zu einer Überschätzung des Risikos! OR wird vorgezogen, da 1. unabhängig von den Randverteilungen und 2. günstigere mathematische Eigenschaften.
- T-home messageake - Epidemologie Qualitative und quantitative Methoden ergänzen sich u. sind in unterschiedlichen Phasen der Forschung relevant. „Ursache“ ≠ „Ursache“: es gibt unterschiedliche Konzepte zu Ursachen. Quantitative Methoden umfassen Einzelfallexperiment, Korrelationsstudie, Experiment, Epidemiologische Ansätze und Metaanalysen. Probleme der internen, externen, Konstrukt- und statistischen Schlußfolgerungsvalidität sind von zentraler Bedeutung für die kritische Beurteilung der Ergebnisse klinischpsychologischer Ätiologie- und Therapieforschung. Experiment und Metaanalyse besitzen den höchsten Evidenzgrad für die Beantwortung von Hypothesen der Therapieforschung. Ursachen und Verbreitung psychischer Störungen lassen sich am besten durch epidemiologische Studien untersuchen.
- Odds Ratio Das Quotenverhältnis (Odds Ratio) ist ein Maß dafür, um wie viel größer die Chance zu erkranken (im Sinne einer Quote) in der Gruppe mit Risikofaktor ist, verglichen mit der Gruppe ohne Risikofaktor. Das Quotenverhältnis nimmt Werte zwischen 0 und ∞ an. Ein Wert von 1 bedeutet ein gleiches Quotenverhältnis. Odds ratio heißt wenn Faktor A, dann Risiko für B um das x-fache höher im Vergleich zum fehlen von A. Relatives Risiko meint eine Quote ist um das x-facher höher als eine andere (Bsp.: Depression bei Frauen um 1.75-fache höher als bei Männern)
- Diagnostik - Definition Sammeln von Information zwecks Beurteilung von - Erleben und Verhalten - Psychischen Merkmalen - Psychischen Störungen
- Diagnose - Definition Beurteilung eines Krankheitszustandes
- Klassifikation (Definition aus der Diagnostik) Ordnung von Krankheitszuständen nach Symptomen
- Indikation (Definition klinische Diagnostik Beurteilung der Erfolgswahrscheiichkeit einer Behandlung bei einer Störung
- Funktionen der klinisch-psychologischen Diagnostik (nach Perrez, 1985) - Beschreibung des Problems - Klassifikation - Erklärung der Genese (Biographie, aktuelle Lebensbedingungen, Persönlichkeit, Leistungsfähigkeit, Neuropsychologie, Verhaltensanalyse) - Prognose/Indikation (Verlauf, Indikation) Evaluation
- Instrumente der klinisch-psychologischen Diagnostik - Interview (Exploration) - Test (Selbstbeurteilung) - Rating-Skalen (Fremdbeurteilung) - Selbstbeobachtung (z.B.: Gedanken-Tagebuch)
- Entscheidungsprozess zur Ableitung einer Intervention (5) 1. Diagnose 2. Indikation (geeignete Therapieform) 3.Erklärungsmodell (im Rahmen der vorigen Schritte für den Patienten ) 4. Therapieplanung 5. Intervention (mit Therapie-Evaluation prä/post)
- Schildere drei Fehlerquellen im diagnostischen Prozess bezüglich des klinischen Urteils und nenne jeweils Beispiele! 1. Störung (Antworttendenzen (soz. Erwünschtheit), Gedächtnisfehler, zeitliche Schwankungen der Störung, Komorbidität) 2. Diagnostiker (Informationsflut, Unterdrückung schambesetzter Fragen, Missachten von Basisraten (Grundwabrscheinli gleiten), confirmation bias (Vorerwartungen) 3. Klassifikationssysteme (mangelnde Definition und Operationalisierung von Kriterien, Interpretaion ätiologischer Bedingungen, Überlappung von Kriterien)
- absolute Indikation (diagnostischer Prozess) Ja/Nein-Enstscheidung über Behandlung