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Psychologie (Subject) / Psychologie Allgemein (Lesson)
allgemein
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- Welche zwei Arten der Relation gibt es? a) konsonante Relationb) dissonante (unvereinbare) Relation Kognitionen stehen in Relationen (Beziehungen) zueinander
- Was erzeugt kognitive Dissonanz? eine individuelle Entscheidung zwischen verschiedenen (Handlungs-/Einstellungs)Alternativen erzeugt auch widersprechende Informationen, welche die eine oder andere Verhaltenstendenz nahe legen. Diese Widersprüche erzeugen kognitive Dissonanz.
- Kognitive Dissonanz wird wahrscheinlich • nach einer Entscheidung zwischen attraktiven Alternativen (u.a. Heirat, Autokauf, Wohnortwahl) • nach einer Fehlentscheidung (u.a. Berufswahl) • nach dem Scheitern hinsichtlich eines Ziel, für dasman große Anstrengungen auf sich genommen hat (u.a. sportlicher Wettkampf, Bewerbung, Abschlussarbeit) • bei Entscheidungen, die ohne „gute Gründe“ konträr zu eigenen Wertvorstellungen, Überzeugungen oder konkretem Wissen getroffen werden (u.a. delinquentes Verhalten, Fremdgehen, Schummeln bei einer Prüfung
- Beispiel fuer konsonante / dissonante Relation Ich rauche > Rauchen beruhigt mich > Konsonaz Ich rauche > Rauchen ist extrem gesundheitsschaedlich > Dissonanz
- Stärke der Dissonanz: nicht die absolute Anzahl dissonanter Relationen ist maßgeblich für die Stärke der Dissonanz, sondern der relative Anteil dissonanter Beziehungen zum Selbstbild egal, ob 1, 10 oder 50 dissonante Relationen vorhanden sind entscheidend ist, ob 1%, 10% oder 50% aller kognitiven Relationen in Bezug auf ein Objekt oder eine Verhaltensweise dissonant sind
- Methoden der Dissonanzreduktion • Addition konsonanter Kognitionen:zum Beispiel: „Rauchen sieht gut aus“ oder „fast alle meine Freunde rauchen“ oder „es gibt 90jährige, die immer geraucht haben.“ • Subtraktion dissonanter Kognitionen:zum Beispiel: Ignorieren, Verdrängung (bspw. bei Prüfungsangst), Verleugnung der Handlungsfähigkeit („ich bin leider nikotin süchtig“) oder externe Rechtfertigung (Gruppenzwang) • Änderung des Verhaltens: zum Beispiel: das Rauchen einstellen
- “Forced compliance”-Situationen und kognitive Dissonanz • es wird ein situatives Verhalten gezeigt, das mit dem eigenen Überzeugungssystem im Grunde nicht kompatibel ist. • Beispiel: Kein Interesse an Kindern bei gleichzeitigem Spielen mit den Kindern Verwandter im Rahmen einer Familienfeier
- Mechanismen für konformes Verhalten • Informativer Einfluss:In einer uneindeutigen Situation wird das Urteil anderer als wertvollherangezogen (Orientierungshilfe) • Normativer Einfluss: Menschen passen sich häufig dem Verhalten an, welches sie beianderen Menschen wahrnehmen, obwohl sie im Grundegenommen von dem Gegenteil überzeugt sind. • Unterscheidung: „öffentliche“ vs. „private“ Zustimmung
- Bedingungen konformen Verhaltens in Gruppen • Gruppenziel (Belohnung)• Status innerhalb der Gruppe (niedrig, mittel, hoch)• wahrgenommene Kompetenz der anderen• Größe der Majorität (bis zu einem gewissen Grad)• Einigkeit der Majorität
- operationale Definition (Boring, 1923): „Intelligenz ist das, was der Intelligenztest misst.“
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- Charles Eduard Spearman (1927): • Entdeckung: Testleistungen bei verschiedenen Fähigkeitstests korrelieren hoch• Schlussfolgerung: alle kognitiven Leistungen basieren auf einer allg. Intelligenz → Generalfaktor (g-Faktor); lernunabhängig• Unterscheidung zwischen Faktoren/Dimensionen der Intelligenz→ neben g-Faktor existiert die spezifische Intelligenz (s-Faktor); aufgabenabhängig
- Cattell´s Einteilung (1987): • flüssige / fluide Intelligenz (Informationsverarbeitung, Verarbei-tungsgeschwindigkeit, Schlussfolgern) – genetisch fixiert und Basis für …• feste / kristalline Intelligenz (Wortschatz, mathematische Fähigkei-ten)– sozialisationsbedingt
- Ermittlung der Intelligenz durch Binet Lebensalter des Kindes verglichen mit der Altersgemäßheit (Schwierigkeit) der gelösten Aufgaben „altersgemäß“ , „überdurchschnittlich“ oder „unterdurchschnittlich“
- Wer fuehrte den IQ ein? Stern 1912 IQ = Intelligenz-/ Leistungsalter : Lebensalter x 100 Bsp. 5 jaehriges Kind mit Intelligenzalter von 6 IQ = 6/5 x 100 = 120
- Gehorsam Es gibt Situationen, in denen Menschen mit einer Art „blindem“ Gehorsam gegenüber einer Autorität reagieren können. Dies geschieht häufig auch dann, wenn die Person eigentlich genau davon überzeugt ist, etwas Unrechtes zu tun: Der Druck, der Autorität zu gehorchen, siegt dann über die eigenen moralischen Skrupel. Im Nachhinein rechtfertigt man dann sein eigenes Verhalten damit, dass man ja „nur“ gehorcht habe, die Verantwortung liegt also bei der Autorität. Autorität kann somit auch als Mittel benutzt werden, um andere das tun zu lassen, was man selbst will.
- Bedingungen für Gehorsam • räumliche und emotionale Nähe zum “Schüler” • Merkmale der Autorität (z.B. im Raum anwesend oder im Nebenraum mit Telefon verbunden) • das Verhalten anderer Personen
- Erklaerungen fuer Gehorsam Informativer und normativer Druck vereinigte sich dazu, erschreckende Grade von Gehorsam zu erzeugen bis zu einem Punkt, an dem die Mehrheit der Teilnehmer einem Mitmenschen ihrer Annahme nach nahezu tödliche Schocks versetzten. Eine Erklärung hierfür ist, dass die Teilnehmer in ein Netz widersprüchlicher sozialer Normen verfangen wurden, und den Grad der Schocks in kleinen Dosen erhöhen sollten. Nach ihrer Selbstrechtfertigung eines gegebenen Schocks bestimmter Dosierung fiel es ihnen schwer zu entscheiden, dass ein nur leicht höherer Grad von Schock falsch sein könnte.