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Entwicklungspsychologie (Subject) / M5 Klausurfragen (Lesson)

M5 Psychologie Klausurfragen

This lesson was created by Simon_B.

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  • Teil 2: 16. Der Zusammenhang zwischen „logischem Denken“, „sozialer Perspektive“ und „moralischem Urteil“ kann mit dem Begriff der „asymmetrischen Voraussetzungsrelation“ beschrieben werden. Wenn man davon ausgeht, dass eine derartige Beziehung zwisc A. Das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine hinreichende Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.B. Das Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen Perspektive ist eine hinreichende Voraussetzung für das Denken auf der entsprechenden Stufe des logischen Denkens.C. Eine bestimmte Stufe der sozialen Perspektive ist keine notwendige Voraussetzung für die Erreichung einer entsprechenden Stufe des moralischen Urteils.D. Das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.E. Das Denken auf einer entsprechenden Stufe der sozialen Perspektive ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe. Richtig: B, D, E
  • Teil 2: 17. Untersuchungen mit sog. „Public-Goods-Spielen“ zeigten, dass (03/2010) A. soziale Kontrolle sich positiv auf die Kooperationsbereitschaft auswirkt.B. die Kooperationsbereitschaft zunächst niedrig lag, dann aber kontinuierlich zunahm.C. antisoziale Bestrafungen vor allem in Ländern auftritt, in denen das Vertrauen in diestaatliche Ordnung hoch ist.D. sich die Versuchspersonen gegenüber fremden kooperativer als gegenüber bekanntenMitspielern zeigten.E. Bestrafung eigennützigen Verhaltens die Kooperationsbereitschaft deutlich erhöht. Richtig: A, E
  • Teil 2: 18. Welche der folgenden Aussagen werden im Kurs zu Unterschieden bzw. Gemeinsamkeiten von Menschen und Menschenaffen getroffen? (03/2010) A. Schimpansen entwickeln (zumindest in der Wildnis) das Konzept der „gemeinsamen Absicht“.B. Deklaratives Zeigen bei kleinen Kindern ist ein Indiz für die Entwicklung des Konzepts der gemeinsamen Absicht.C. Schimpansen übertreffen in ihren sozial-kognitiven Fähigkeiten zweijährige Kinder bei weitem.D. Schimpansen verhalten sich im Ultimatum-Spiel überwiegend rational entsprechend den Annahmen der klassischen Ökonomie.E. In menschlicher Gemeinschaft können junge Schimpansen lernen, mit dem Finger auf für sie nicht erreichbares Futter zu zeigen. Richtig: B, D, E
  • Teil 2: 19. Welche der folgenden Aussagen zum Fall „Elliot“ werden im Kurs getroffen? (03/2010) A. Aufgrund seiner Hirnschädigung konnte Elliot im Interviewverfahren von Kohlberg nur die Stufe 1 erreichen.B. Elliot ließ sich in der Arbeit immer wieder ablenken und verlor die ursprünglichen Ziele aus den Augen.C. Elliot zeigte in Leistungs- und Persönlichkeitstests keine auffälligen Ergebnissen.D. Gegenüber seiner Frau und seinen Kindern blieb Elliot nach seiner Krankheit fürsorglich, gegenüber fremden Personen war er allerdings völlig gleichgültig.E. Der Gehirntumor hatte bei Elliot die Amygdala (Mandelkern), die für Gefühle zentral wichtig ist, zerstört. Richtig: B, C
  • Teil 2: 20. Welche der folgenden Aussagen zum IGT (Iowa Gambling Task) sind zutreffend? (03/2010) A. Mit dem IGT konnte die Überlegenheit der „Tit-for-Tat-Strategie“ nachgewiesen werden.B. Spieler mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex ziehen ungeachtet des erkannten Risikos weiterhin von den „schlechten“ Stapeln.C. Bei Spielern mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex zeigte sich bereits nach ca. 10 Versuchen ein Anstieg der Hautleitfähigkeit beim Ziehen von einem „schlechten“ Stapel.D. Die meisten (gesunden) Spieler vermeiden die „schlechten“ Stapel bereits, bevor sie diese als besonders risikohaft erkannt haben.E. Mit dem IGT konnte die positive Wirkung altruistischer Bestrafung auf die Kooperationsbereitschaft gezeigt werden. Richtig: B, D
  • 21. Untersuchungen von Harris (1995) und Minoura (1992) legen nahe, dass sich moralische Intuitionen ... (03/2010) A. vor allem in der frühen Kindheit entwickeln.B. vor allem zwischen dem 9. und 15. Lebensjahr entwickeln.C. vor allem nach der Pubertät entwickeln.D. vor allem im Erwachsenenalter entwickeln.E. vor allem durch die Vorbildfunktion der Eltern entwickeln. Richtig: B
  • Teil 2: 41. Ordnen Sie bitte die folgenden Stadien der kognitiven Entwicklung (Piaget) nach ihrer zeitlichen Reihenfolge mit den Ziffern 1 bis 4: (03/2010) ( ) Präoperationales Denken( ) formal-operationales Denken( ) konkret-operationales Denken( ) Sensomotorisches Denken Richtig: 2431
  • Teil 2: 42. Selman beschreibt aufeinander folgende Niveaus der sozialen Perspektivenübernahme. Ordnen Sie die folgenden Niveaubezeichnungen bitte in aufsteigender Reihenfolge mit den Ziffern 0, 1, 2, 3: (03/2010) ( ) Subjektive oder differenzierte Perspektive( ) Egozentrische oder undifferenzierte Perspektive( ) Wechselseitige Perspektiven oder Perspektiven der dritten Person( ) Selbstreflexive oder reziproke Perspektive Richtig: 1032
  • 01. Das Lebensalter spielt in der Entwicklungspsychologie eine große Rolle. Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend? (03/2012) A. Alter wird in entwicklungspsychologischen Studien zumeist als abhängige Variable definiert.B. Unter bestimmten Rahmenbedingungen kann das Lebensalter als eine „echte“ unabhängige Variable verstanden werden.C. Das Lebensalter „erklärt“ als nicht-psychologische Variable Entwicklung.D. Alter ist als eine Trägervariable für verschiedene zugrundeliegendeEntwicklungsfaktoren zu verstehen.E. Alter und Kohorten- bzw. Generationszugehörigkeit sind in Querschnittdesigns nicht konfundiert.
  • 02. Mead unterschied zwischen „I“ und „ME“ (03/2012) A. Das „ME“ kann als „Selbstkonzept“ verstanden werden.B. Das „I“ repräsentiert als generalized other letztendlich Gesellschaft an sich.C. Das „I“ ist empirisch erfassbar.D. Das „ME“ ist reflexiv nicht unmittelbar zugänglich.E. Die ständige Dynamik des „Me“ führt zu einer Restrukturierung des „I“.
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  • 03. Mit der Drei-Berge-Aufgabe wird folgendes Phänomen untersucht: (03/2012) A. EgoismusB. PerspektivübernahmefähigkeitC. KreativitätD. TiefenwahrnehmungE. Problemlösen in Gruppen
  • 4. Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend: (03/2012) A. Entwicklung muss immer als qualitativer Veränderungsprozess im Sinne von Stufen oder Stadien betrachtet werden.B. Die Entwicklungspsychologie beschäftigt sich nicht mit psychopathologischen Phänomenen.C. Die Entwicklungspsychologie beschreibt und erklärt 1. intraindividuelle Veränderung über die Zeit hinweg und 2. interindividuelle Unterschiede in intraindividueller Veränderung.D. Aus Perspektive eines „modernen“ Entwicklungsbegriffs wird Entwicklung als zielgerichteter und irreversibler Prozess betrachtet.E. Entwicklungspsychologische Theorien sind frei von implizitenMenschenbildannahmen.
  • 05. Das SOK-Prinzip (03/2012) A. ist einem klassischen, traditionellen Entwicklungsmodell (Stufen- bzw. Stadienmodell) verpflichtet.B. geht aus Piagets Entwicklungsmodell hervor.C. bezieht sich auf das Sammeln von Entwicklungszielen, ihre nachfolgende Organisation und später erfolgende Koordination.D. hat sich in der Bindungsforschung empirisch bewährt.E. ist auf jedes Lebensalter anwendbar.
  • 6. Wer postuliert, dass aus sozialer, gesprochener Sprache „innere Sprache“ und damit Denken wird? (03/2012) A. VygotskyB. BowlbyC. SimmelD. BronfenbrennerE. Piaget
  • 07. Das FACS ist (03/2012) A. ein System zur automatischen Erkennung eines FingerabdrucksB. ein Kodiersystem für Bewegungsverhalten im RaumC. ein Kodiersystem für kindliches ExplorationsverhaltenD. ein Kodiersystem für mimische BewegungenE. ein Computerauswertungsprogramm für den emotionalen Gehalt gesprochener Sprache
  • 08. Entwicklungspsychologische Untersuchungen (03/2012) A. sind in der Regel so angelegt, dass Veränderung tatsächlich erfasst und analysiert werden kann (wiederholte Untersuchung der gleichen Individuen über den interessierenden Veränderungszeitraum hinweg).B. in der Form von Querschnittuntersuchungen liefern Daten über mittlere Unterschiede zwischen Altersgruppen.C. sind grundsätzlich so gestaltet, dass durch eine Kombination von Längs- und Querschnitt Veränderungen auf Entwicklung zurückgeführt werden können.D. über einen großen Altersbereich hinweg müssen das interessierende Merkmal mit exakt derselben Methode erfassen.E. versuchen zumeist, das Zustandekommen qualitativer Veränderungen auf ontogenetischer Ebene durch die Betrachtung weiterer Zeitebenen (Mikro, Meso) zu erklären.
  • 09. Der „Fremde-Situation-Test“ (03/2012) A. wird heute nicht mehr in der Bindungsforschung verwendet.B. wurde von Inge Bretherton entwickelt.C. kann, wenn er einmal mit Vater/Kind, ein zweites Mal mit Mutter/Kind durchgeführt wird, zu zwei unterschiedlichen Bindungsklassifikationen des Kindes führen.D. gibt unmittelbar direkte Auskunft über die Ursachen (z.B. mütterliche Feinfühligkeit) der kindlichen Bindungsqualität.E. klassifiziert die Bindungssicherheit oder -unsicherheit eines Kindes vor allem in Abhängigkeit von seinem Verhalten in den Trennungsepisoden.
  • 10. Welche Aussage ist falsch? (03/2012) A. Die Forschung innerhalb der Psychologie ist in erster Linie idiographisch orientiert.B. Das Längsschnittdesign ist im Gegensatz zum Querschnittdesign methodisch gesehen der Königsweg der Entwicklungspsychologie.C. Die Entwicklungspsychologie war in ihren Anfängen eher eine „Kinderpsychologie“.D. Von aggregierten (gemittelten) Daten auf Individuen zu schließen ist nach Valsiner ein zentraler Fehler der Psychologie.E. Vygotsky betrachtete Spiel als eine „Zone der nächsten Entwicklung“.
  • 11. Die Frage nach der „ökologischen Validität“ (03/2012) A. ist identisch mit der Frage der Konstruktvalidität.B. stellt sich nur in experimentellen Versuchsanordnungen.C. stellt sich in Längsschnittuntersuchungen deutlicher als in Querschnittuntersuchungen.D. richtet sich auf das Ausmaß, in dem die von den Versuchspersonen einer Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher/die Forscherin voraussetzt.E. wird in der entwicklungspsychologischen Forschung durchgehend berücksichtigt.
  • 12. Eine sinnvolle Forschungsfrage zum „Kultivationsprinzip“ könnte lauten: (03/2012) A. Wie kann kultiviertes Verhalten optimal gelernt werden?B. Wie kann ein kulturelles Identitätsgefühl gefördert werden?C. Wie unterscheiden sich kollektivistische von individualistischen Kulturen in Bezug auf Konsum?D. Wie wirken sich autoritäre Erziehungsstile auf die Entwicklung des Selbst aus?E. Wie werden bestimmte Objekte zum Teil meines Selbst?
  • 13. Die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne nach Paul Baltes lässt sich folgendermaßen charakterisieren: (03/2012) A. Entwicklung ist irreversibel.B. Entwicklung ist durch eine hohe intraindividuelle Plastizität gekennzeichnet.C. Entwicklung verläuft universell.D. Entwicklung ist gleichzusetzen mit Lernen.E. Entwicklung sollte mit geisteswissenschaftlichen Methoden erforscht werden.
  • 14. Klassische, „alte“ Entwicklungstheorien postulieren: (03/2012) A. Entwicklung ist ein weitgehend „natürlicher“ Prozess, der sich ungeachtet von gesellschaftlichen und kulturellen Einflüssen vollzieht.B. Entwicklung bedeutet in jeder Lebensphase Gewinn (Aufbau) und Verlust (Abbau). Aufbau und Abbau müssen immer gleichzeitig berücksichtigt werden.C. Entwicklungsprozesse sind umkehrbar.D. Entwicklungsforschung bedarf eines multidisziplinären Ansatzes.E. Der Mensch steuert als „aktiver Produzent“ maßgeblich seine eigene Entwicklung.
  • 15. Welche Aussage ist falsch? (03/2012) A. William Stern versteht Phantasietätigkeit als einen entscheidendenEntwicklungsmechanismus des Herstellens neuer psychologischer Realität.B. Nach Piaget (1922) entwickelt sich die Denkentwicklung des Kindes vom autistischen Denken, in dem die Realität dem affektiven Leben untergeordnet wird, hin zu zum logischen Denken, dem das autistische Denken untergeordnet ist.C. Der Philosoph Hans Vaihinger zeigt in seiner „Philosophie des Als-Ob“, wie Wissenschaft und auch Menschen in ihrem Alltag sich „bewusstfalscher“ Konzepte – Fiktionen – bedienen, die aber dennoch von hohem pragmatischen Nutzen sind.D. Heinz Werner unterscheidet zwischen „physiognomischem“ und „formaltechnischem“ Denken. Für ihn wird nicht der eine Modus durch den anderen in der Entwicklung weitgehend abgelöst, sondern beide existieren gleichberechtigt nebeneinander.E. Phantasie und Spiel im Erwachsenenalter sind entwicklungspsychologisch ebenso gut erforscht wie dieselben Phänomene im Kindesalter.
  • 16. Welche Aussage ist im Kontext von Eriksons Theorie falsch? (03/2012) A. Das vierte entwicklungspsychologisch relevante Thema wird durch die Pole Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl charakterisiert.B. Erikson wendet sich in mancherlei Hinsicht von Freud ab. So beschreibt er Entwicklung nicht in Form von psychosexuellen, sondern psychosozialen Phasen.C. Der Beginn des Erwachsenenalters ist durch den Konflikt zwischen Vertrauen und Misstrauen geprägt.D. Die Frage nach der eigenen Identität stellt sich dominant im Jugendalter.E. Das mittlere Erwachsenenalter ist laut Erikson vom Bedürfnis geprägt, Werte für kommende Generationen zu schaffen, weiterzugeben und abzusichern. Dies kann in einer Familiengründung oder in sonstigem Engagement für andere seinen Niederschlagfinden. Mangelnde Generativität führt zu Stagnation, Selbstverwöhnung und Langeweile und verhindert psychisches Wachstum.
  • 17. „Display rules“ (03/2012) A. sind Regeln zur Kontrolle des nonverbalen, spezifisch mimischen Verhaltens.B. sind Regeln zur Erhöhung der Gedächtnisleistung.C. sind Regeln zur Kontrolle von Gefühlen.D. sind Regeln zur Erhöhung der Wahrnehmungskapazität.E. sind Regeln zur Steuerung der Aufmerksamkeitsspanne.
  • 18. Ontogenese bezeichnet (03/2012) A. die Betrachtung der Menschheitsentwicklung.B. die Genese ontologischer Fragen.C. die für die Entwicklungspsychologie „klassische“ Zeitdimension.D. die Beziehung zwischen Embryonal- und Stammesentwicklung nach Haeckel.E. die Bedingungen für die Genese qualitativer Entwicklungssprünge.
  • 19. Welcher Begriff spielt in Piagets Theorie keine Rolle (03/2012) A. ZentrierungB. ObjektpermanenzC. VolumenkonstanzD. DezentrierungE. Weisheit
  • 20. Welche der folgenden Aussagen ist falsch? (03/2012) A. Havighurst unterscheidet drei Quellen der Entstehung einer Entwicklungsaufgabe: physische Reife, kultureller Druck (Erwartungen der Gesellschaft) und individuelle Zielsetzungen oder Werte.B. Das Konzept der Entwicklungsaufgabe eignet sich bis heute gut dazu, den Lebenslauf thematisch zu gliedern.C. Eine Entwicklungsaufgabe nach Havighurst ist eine Aufgabe, die sich in einer bestimmten Lebensperiode des Individuums stellt. Ihre erfolgreiche Bewältigung führt zu Zufriedenheit und Erfolg, ein Versagen zu Unzufriedenheit, Ablehnung durch die Gesellschaft und Schwierigkeiten bei der Bewältigung späterer Aufgaben.D. Havighurst beschreibt als Entwicklungsaufgaben des späten Erwachsenenalters: Energien auf neue Rollen lenken, Akzeptieren des eigenen Lebens, eine Haltung zum Sterben entwickeln.E. Für Havighurst ist eine Entwicklungsaufgabe durch ihr krisenhaftes Erleben definiert.
  • 21. Welches Problem entsteht bei der Längsschnittmethode nicht? (03/2012) A. Selektiver Stichprobenschwund über die Zeit hinweg.B. Die Ergebnisse sind kohorten- bzw. generationsspezifisch.C. Interindividuelle Unterschiede in individuellen Entwicklungsverläufen lassen sich nicht rekonstruieren.D. Die Messverfahren müssen über die Zeit hinweg an das Lebensalter der Teilnehmer/innen angepasst werden, wobei die interessierende Entwicklungsdimension identisch bleiben soll.E. Übungseffekte können fälschlicherweise als Entwicklungseffekte interpretiert werden.
  • 22. Was stimmt nicht? (03/2012) A. Das Bronfenbrennersche Mikrosystem wird nicht durch aktualgenetische Untersuchungen erfasst.B. Bronfenbrenner war ein "Kontextualist", der Entwicklung als die dauerhafte Veränderung der Art und Weise, wie die Person die Umwelt wahrnimmt und sich mit ihr auseinandersetzt, verstanden hat.C. Das Konzept der „ökologischen Validität“ geht auf Bronfenbrenner zurück.D. Ein Exosystem ist ein Muster von Tätigkeiten und Aktivitäten, Rollen und zwischenmenschlichen Beziehungen, wie es von der sich entwickelnden Person in einem gegebenen Lebensbereich (z.B. die Familie, das Klassenzimmer usw.) erlebt wird.E. Urie Bronfenbrenner charakterisiert die Entwicklungspsychologie als "the science of strange behaviour of children in strange situations with strange adults for the briefest possible periods of time."
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  • 23. In soziogenetischen Ansätzen (03/2012) A. herrscht ein sozial-deterministisches Menschenbild vor.B. wird die Genese der Psyche im Sozialen postuliert.C. wird gezeigt, dass und auf welche Weise die Genetik einen Einfluss auf das Sozialverhalten hat.D. wird der Niederschlag sozialer Erfahrungen auf die Vererbung untersucht.E. werden sowohl soziale als auch genetische Faktoren zur Erklärung von Entwicklung herangezogen.
  • 24. Mit welcher Methode arbeitete Marcia im Rahmen seiner Identitätsstatus-Forschung? (03/2012) A. InterviewB. ReaktionszeitmessungC. VerhaltensbeobachtungD. Messung physiologischer ParameterE. Fragebogen
  • 25. Eines der folgenden Themenpaare markiert kein Entwicklungsthema in Eriksons Theorie: (03/2012) A. Autonomie vs. SchuldgefühlB. Initiative vs. SchuldgefühlC. Autonomie vs. SchamD. Identität vs. IdentitätsdiffusionE. Vertrauen vs. Misstrauen
  • 26. Welche Aussage ist im Kontext der Arbeiten von Marcia falsch? (03/2012) A. Marcia entwickelte den Identity Status Approach und das damit einhergehende Identity Status Interview (ISI).B. Der Status der Identitätsdiffusion hat für die Entwicklung keinerlei adaptive Funktion.C. Eine übernommene Identität zeichnet sich durch hohes Commitment ohne vorangegangene Exploration aus.D. Für Marcia findet Identitätskonstruktion in thematischen Kontexten oder Domänen statt, wobei er ursprünglich lediglich die Kontexte der beruflichen/ schulischen Orientierung und politischer und religiöser Überzeugungen einbezog.E. Im Moratorium wird exploriert, ohne dass es zu einem Commitment kommt.
  • 27. Ein Problem von Querschnittsuntersuchungen ist: (03/2012) A. aufwendiger und zeitintensiver als ein LängsschnittB. Testungseffekte (Übung) treten einC. intraindividuelle Veränderung in der Zeit wird nicht erfasstD. selektiver Stichprobenschwund über die ZeitE. Ergebnisse liegen häufig erst nach Jahren vor
  • 28. Wer vertritt keinen soziogenetischen Ansatz? (03/2012) A. VygotskyB. BowlbyC. SimmelD. MeadE. Piaget
  • 29. Hofstedes Kollektivismus/ Individualismus bezieht sich (03/2012) A. auf GesellschaftenB. auf EntwicklungsphasenC. auf die kooperative oder konkurrierende Lösung von ProblemenD. auf ErziehungsstileE. auf Individuen
  • 30. Welche der folgenden Aussagen ist falsch? In kulturvergleichenden Studien (03/2012) A. wird nach kulturspezifischen Unterschieden gesuchtB. wird Kulturzugehörigkeit häufig als Landeszugehörigkeit/ Nationalität verstandenC. wird nach Universalien gesuchtD. wird Kulturzugehörigkeit in der Regel als abhängige Variable verstandenE. müssen vor allem die Datenerhebungsinstrumente sprachlich angepasst werden
  • 31. Sowohl Piaget als auch Vygotsky haben sich mit dem Spiel im Rahmen der Entwicklung befasst. Welche Aussage ist richtig? (03/2012) A. Nach Piaget dient das Symbolspiel u.a. auch der Bewältigung von negativen Gefühlen.B. Für Piaget besteht eine Funktion des Spiels darin, dass gesellschaftliche Praxis mit ihren sozialen und kulturellen Normen, Rollen und Regeln erworben, geübt und verinnerlicht wird.C. Nach Piaget stehen Akkommodation und Assimilation im Spiel im Gleichgewicht.D. Für Vygotsky ist Spiel eine Form der Assimilation. E. Im Gegensatz zu Piaget unterscheidet Vygotsky systematisch zwischen Übungsspiel, Symbolspiel und Regelspiel.
  • 32. Für Piaget (03/2012) A. dominiert im Symbolspiel die Akkommodation.B. markiert Symbolspiel im Kindesalter eine Entwicklungsstufe auf dem Weg hin zum logischen und abstrakten Denken.C. wird der Begriff der “Regel” im Symbolspiel gelernt.D. ist “Kreativität” die höchste Entwicklungsstufe im Erwachsenenalter.E. dominiert bei der Nachahmung die Assimilation.
  • 33. Inge Bretherton (1989) (03/2012) A. macht am Beispiel der Studie von Rosenberg deutlich, dass es keine Unterschiede im Spiel zwischen sicher und unsicher gebundenen Kindern gibt.B. entwickelt ein Modell zu den für das Regelspiel notwendigen emotionalen Kompetenzen.C. beschäftigt sich in ihrem Artikel vor allem mit dem Symbolspiel im Einzelspiel.D. votiert gegen spielfördernde Interventionsmaßnahmen.E. betont, dass emotionale Regulation durch Spiel keinesfalls immer „von selbst“ gelingt.
  • 34. Die Konstruktion von imaginären Gefährten im Kindesalter (03/2012) A. ist ein pathologisches Phänomen.B. kommt fast ausschließlich bei Einzelkindern vor.C. kann in schwierigen Lebensumständen und bei Beziehungsdefiziten kompensatorisch wirken.D. geht mit einer unsicheren Bindung des Kindes einher.E. findet sich überwiegend bei Jungen, die von Gleichaltrigen nicht akzeptiert werden.
  • 35. Seiffge-Krenke untersuchte, wie Jugendliche „imaginäre Gefährten“ in ihren Tagebüchern konstruieren und anschreiben. Welche Aussage zur Studie von Seiffge-Krenke (1997) trifft zu? (03/2012) A. Die Konstruktion eines imaginären Gefährten im Tagebuch ist nicht förderlich für die Identitätsentwicklung im Jugendalter.B. Der imaginäre Gefährte war hinsichtlich vieler Dimensionen dem Schreiber/der Schreiberin sehr ähnlich.C. Der imaginäre Gefährte, der in den Tagebüchern angeschrieben wurde, war meistens männlich. D. Der imaginäre Gefährte war ein Ersatz für Vertrauensbeziehungen zu Freunden oder innerhalb der Familie.E. Die Konstruktion eines imaginären Gefährten ist förderlich für das Erreichen der Stufe des formal operationalen Denkens nach Piaget.
  • 36. Welche Aussage ist zutreffend (Studie von Seiffge-Krenke, 1997)? (03/2012) A. Die Werte auf der Egozentrismus-Skala differenzierten zwischen Jugendlichen mit oder ohne imaginären Gefährten.B. Jugendliche, die ein Tagebuch führen, sind signifikant einsamer als Jugendliche, die kein Tagbuch führen.C. Jugendliche, die in ihren Tagebüchern imaginäre Gefährten konstruieren, sind signifikant intelligenter als Jugendliche, die dies nicht tun.D. Jugendliche, die imaginäre Gefährten in ihren Tagebüchern konstruieren, lösen ihre sozialen Probleme signifikant besser als Jugendliche, die in ihren Tagebüchern keinen imaginären Gefährten konstruieren.E. Eine Neigung zur Tagträumerei ist ein Prädiktor für die Konstruktion von imaginären Gefährten in Tagebüchern Jugendlicher.
  • 37. Oettingen (1997) (03/2012) A. zeigt, dass ausschließlich freie, positive Zukunftsphantasien Übergewichtiger zum Thema Gewichtsverlust kontraproduktiv für einen tatsächlichen Gewichtsverlust sind.B. gibt einen Überblick über phantasiefördernde Maßnahmen im Erwachsenenalter.C. zeigt, dass ausschließlich freie, positive Zukunftsphantasien über den zukünftigen Beruf /Arbeitsplatz den späteren tatsächlichen Erhalt von Arbeitsangeboten vorhersagen.D. entwickelt das Konzept „fantasm“ von Winnicott weiter.E. zeigt, dass Phantasie in Online-Rollenspielen entwicklungsfördernd ist.
  • 38. Das imaginäre Gespräch mit Verstorbenen (Josephs, 1998) (03/2012) A. lässt sich nicht unter einer entwicklungspsychologischen Perspektive interpretieren.B. geht häufig mit Persönlichkeitsstörungen einher.C. ist ein Phänomen, das im westeuropäischen Kulturkreis nicht beobachtet wird.D. ist ein Phänomen, das sich nur in „individualistischen“ Gesellschaften findet.E. lässt sich durch Vaihingers „Philosophie des Als Ob“ theoretisch rahmen.
  • 39. Welche Aussage ist falsch? (03/2012) A. Auf Winnicott geht das Konzept des „Übergangsobjektes“ („transitional object“) zurück.B. Whitty (2003) interpretiert „cyberspace“ als „potential space“ im Sinne von Winnicott.C. Spiel findet nach Winnicott im „potential space“ statt.D. Für Winnicott hat das Spiel keine zentrale Rolle für die Entwicklung.E. Winnicott kommt aus der psychoanalytischen Tradition.
  • 40. Wer hat die entwicklungspsychologische „Theory of Mind“-Forschung inspiriert? (03/2012) A. BowlbyB. MeadC. PiagetD. VygotskyE. Winnicott
  • Teil2 : 01. Bowlbys Arbeit wurde nicht beeinflusst durch: (03/2012) A. Inge BrethertonB. Anna FreudC. Sigmund FreudD. Konrad LorenzE. Nikolaas Tinbergen
  • Teil 2: 02. Welche Aussage ist richtig? (03/2012) A. die Bindungsqualität „unsicher-vermeidend“ verweist auf ein psychopathologisches Bindungsmuster und damit auf eine Bindungsstörung.B. die Bindungsqualität „unsicher-ambivalent“ verweist auf ein psychopathologisches Bindungsmuster und damit auf eine Bindungsstörung.C. eine „unsichere“ Bindungsqualität ist ein im Rahmen der Norm liegendes Adaptationsmuster.D. Die Bindung an die Mutter hat für ein Kind einen höheren Stellenwert als die Bindung an den Vater.E. Bindungsdefizite in der frühen Kindheit können später nicht mehr kompensiert werden.