Lernfeld 6 - Industriekauffrau (Subject) / Beschaffung (Lesson)
There are 286 cards in this lesson
Lernen für die Zwischenprüfung
This lesson was created by LuckyLou.
- Stichprobeninventur Nur die hochwertigen A-Güter werden körperlich erfasst (größter Anteil am Lagerwert) Aus dem restlichen Lagerbestand wird eine Stichprobe genommen, die auf den Gesamtbestand hochgerechnet wird
- "Die Bestellung ist fix" Für einen bestimmten Termin (genaues Datum) vorgesehen.
- Wirtschaftlichkeit (Formel) Ertrag / Aufwand oder Leistungen / Kosten
- Maschinenstundensatz (Formel) maschinenabhängige Fertigungsgemeinkosten / Maschinenlaufstunden
- Restgemeinkostenzuschlagssatz (Formel) Restgemeinkosten / Fertigungslöhne * 100
- Deckungsbeitrag/Stück Verkaufspreis (p) - variable Stückkosten (kv)
- Deckungsbeitrag/Periode Verkaufserlöse (E) - variable Kosten (Kv)
- Deckungsbeitrag I Nettoverkaufserlöse - variable Kosten
- Deckungsbeitrag II Deckungsbeitrag I - erzeugnisfixe Kosten
- Deckungsbeitrag III Deckungsbeitrag II - erzeugnisgruppenfixe Kosten
- Betriebsergebnis (Formeln) Umsatzergebnis + Kostenüberdeckung Umsatzergebnis - Kostenunterdeckung Summe der Deckungsbeiträge - fixe Kosten Deckungsbeitrag III - unternehmensfixe Kosten
- Beschäftigungsgrad (Formel) Produktionsmenge / Kapazität * 100
- AfA-Satz linear (in %) 100 / Nutzungsdauer
- AfA-Betrag linear Anschaffungskosten / Nutzungsdauer
- AfA-Satz degressiv (in %) Buchwert * AfA-Satz / 100
- AfA-Betrag degressiv Buchwert * AfA-Satz (%)
-
- Optimaler Wechselzeitpunkt (Abschreibungen) ND - 100 / degressiven AfA-Satz + 1
- Optimale Losgröße (Definition und Formel) Optimale Losgröße = Geringste Summe aus Rüst- und Lagerkosten pro Stück Formel:
- Durchschnittliche Lagerdauer 360 / Umschlagshäufigkeit
- Durchschnittlicher Lagerbestand Jahresanfangsbestand + 12 Monatsendbestände / 13 oder Anfangsbestand + Endbestand / 2
- Lagerumschlagshäufigkeit Verbrauch pro Jahr / durchschnittlicher Lagerbestand oder 360 / durchschnittliche Lagerdauer
- Lagerhaltungskostensatz (Formel) Lagerkostensatz + Lagerzinssatz
- Lagerkostensatz Lagerkosten p. a. (ohne Zinsen) / durchschnittlicher Lagerbestand
- Lagerzinssatz (Formel) Jahreszinssatz * durchschnittliche Lagerdauer / 360 oder Jahreszinssatz / Umschlagshäufigkeit
- Zinsen (Formel) Kapital * Zinssatz * Tage / 100 * 360 (Der Monat ist mit 30 tagen, das Jahr mit 360 Tagen anzusetzen nach der kaufmännischen Zinsmethode)
- Optimale Bestellmenge (Formel) Wurzel aus 200 * Jahresbedarf * Bestellkosten ------------------------------------------------ Einstandspreis * Lagerhaltungskostensatz
- Kritische Menge
- Bruttopersonalbedarf Kennzahlenmethode (Formel)
- Nettopersonalbedarf (Formel)
- Bestimmungskauf (Spezifikationskauf) Kauf, bei dem eine genau festgelegte Gesamtmenge bestellt wird Der Käufer hat hierbei das Recht, innerhalb einer bestimmten Frist die zu liefernden Waren nach Mengen, Maßen, Formen usw. näher zu bestimmen Daraus ergeben sich der Grundpreis sowie vereinbarte Zuschläge Beispiel: Ein Unternehmen bestellt 1000 Stahlbleche, davon bestimmte Mengen an Grob-, Mittel- und Feinblech, diese wiederum in bestimmten Maßen und Normen.
- Kauf auf Abruf Abnehmer nimmt beim Verkäufer eine bestimmte Menge an Waren oder Dienstleitungen ab, die dann auf Wunsch des Käufers nach und nach geliefert werden Die eventuell entstehenden Lagerkosten werden in der Regel vom Verkäufer getragen
- Fixkauf Verkäufer garantiert die Ware oder Dienstleistung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb einer Frist zu erbringen Erbringt der Verkäufer die Leistung nicht zum definierten Zeitraum kann der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten Auch eine Pönale als Schadensersatz kann definiert werden oder ein Deckungskauf Jedoch muss der Käufer nach Ende unverzüglich die Nicht-Einhaltung des Fixkaufvertrages beim Verkäufer anzeigen.
-
- Laufzeit bei Kauf auf Abruf Kaufverträge bei Kauf auf Abruf haben oft eine bestimmte Laufzeit, in der die Lieferung erfolgen muss Im Dienstleistungsbereich kann der Leistungsanspruch auf die Dienstleistung verfallen Handelt es sich beim Kauf auf Abruf um Produkte muss nach Ablauf der Vertragslaufzeit entweder der Restbestand abgenommen werden oder es werden die Lagerkosten verrechnet Hängt von der Vertragsgestaltung ab
- Deckungskauf Käufer muss sich eine dringend benötigte Ware aufgrund eines Lieferverzugs des Verkäufers A ersatzweise von einem anderen Lieferanten B beschaffen Ware muss jedoch vergleichbar sein Falls die neue Ware teurer ist, muss der Preisunterschied von dem in den Lieferungsverzug geratene Verkäufer A beglichen werden. Von einem Deckungsverkauf spricht man, wenn ein Schuldner z. B. bei Gläubigerverzug die Ware ersatzweise an einen Dritten verkaufen muss.
- Fertigungstiefe Bezeichnet in der Wertschöpfungskette den Anteil der Eigenfertigung bei der Gütererstellung. Formel: Eigenfertigung * 100 / Eigenfertigung + Fremdbezug
- Fertigungsbreite Im Gegensatz zur Produktionstiefe die Anzahl der Modelle bzw. Produktvarianten, die ein Unternehmen anbietet Eine große Produktvielfalt lässt auf einen starken Diversifikationsgrad schließen
- Wiederbeschaffungszeit Zeit zwischen dem Erkennen der Notwendigkeit einer Lagerauffüllung und der Verfügbarkeit der neuen Ware im Lager
- Offener Mangel Offene Mängel müssen sofort beanstandet werden.
- Stückdeckungsbeitrag Nettoverkaufspreis - variable Stückkosten = Stückdeckungsbeitrag
- Gewinnschwellenmenge (Formel) Fixkosten / Stückdeckungsbeitrag = Gewinnschwelle
- Preisuntergrenze Verkaufspreis, den ein Unternehmen festlegen muss, um kurz- oder langfristig damit bestehen zu können Gerade wenn man als Unternehmer zu Preissenkungen gezwungen wird, z.B. durch die wirtschaftliche Lage, dann kann man anhand der Preisuntergrenze bestimmen, wie weit der Preis fallen kann, ohne Verluste zu machen Unterscheidung zwischen kurzfristiger und langfristiger Preisuntergrenze
- Kurzfristige Preisuntergrenze Preis im Minimum der durchschnittlichen variablen Kosten (also variable Stückkosten) Man deckt damit also komplett die variablen Kosten ab, macht aber gleichzeitig einen kalkulierten Verlust in Höhe der Fixkosten Kurzfristig kann dieser Verlust in Kauf genommen werden, langfristig wird das Unternehmen aber scheitern, wenn es die Waren lediglich zur kurzfristige Preisuntergrenze verkauft Die kurzfristige Preisuntergrenze liegt dort, wo ein Deckungsbeitrag in Höhe von 0 erzielt wird Die Formel der kurzfristige Preisuntergrenze ist: Summe der variablen Kosten/Stückanzahl Die kurzfristige Preisuntergrenze ist damit nichts anderes als die variablen Kosten pro Stück.
- Langfristige Preiuntergrenze Preis im Minimum der durchschnittlichen totalen Kosten (Stückkosten) Bei einem Unternehmen liegt genau dann eine Null-Gewinn-Situation vor, wenn es zum Betriebsoptimum (Minimum der durchschnittlichen totalen Kosten ) produziert und anschließend zum Preis der langfristigen Preisuntergrenze verkauft wird Bei der langfristigen Preisuntergrenze werden also die Vollkosten abgedeckt, also variable wie auch fixe Kosten Die Formel der langfristige Preisuntergrenze ist: (Summe der variablen Kosten+Summe der fixen Kosten)/Stückanzahl Die langfristige Preisuntergrenze ist damit nichts anderes also die Vollkosten pro Stück.
- "Angebot freibleibend" Verwender der Klausel wollen sich nicht an seine zum Beispiel im Internet oder in einem Prospekt publizierten Angebote gebunden wissen Verkäufer will auch dann noch ablehnen können, nachdem ein Interessent eine Bestellung aufgegeben hat
- Bedeutung des Erfüllungsortes Gefahr (Haftung für Ware) geht vom Verkäufer auf Käufer über --> Auch bei zufälliger Beschädigung, Verschlechterung oder Vernichtung der Ware Bestimmt bei Auseinandersetzungen den Gerichtsstand (Gerichtsstand nach gesetzlicher Regelung Wohnsitz des Schuldners) -> allgemeiner Gerichtsstand Bestimmt, wer die Kosten der Versendung nach einem anderen Ort als dem Erfüllungsort zu tragen hat (sofern nichts vereinbart ist)
- Mindestbestellmenge (Formel) Verbrauch pro Tag x Beschaffungszeit
- Brutto für Netto Die Verpackungskosten werden wie die Ware berechnet.
- Eine Stanzmaschine wird nach den AFA Richtlinien abgeschrieben. Wir wirkt sich das auf das Gesamtergebnis aus. Das Gesamtergebnis wird verringert.
- Gerichtsstand Ort des zuständigen Gerichts Von der örtlichen Zuständigkeit ist die Rechtswegzuständigkeit und die sachliche Zuständigkeit zu unterscheiden, d.h. die Frage, welches der an einem Ort vorhandenen Gerichte (z. B. Amtsgericht oder Landgericht) zuständig ist.
- Produktdifferenzierung Ergänzung eines bereits eingeführten Produktes um eine neue Variante Häufig werden am bestehenden Produkt segmentspezifische Merkmalsmodifikationen vorgenommen, um die unterschiedlichen Bedürfnisse einzelner Kundengruppen gezielter befriedigen zu können Beispiel: Telefonanlagen werden mit 30 und 50 Nebenanschlüssen angeboten.
-
