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investition (Subject) / Investition (Lesson)
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- CAPM und Mehrfaktorenmodelle? gemeinsame Kerneigenschaft:• Wert der Diversifikationo Risikoprämie für die Übernahme systematischer Risikeno keine Kompensation für die Übernahme unsystematischer(diversifizierbarer) Risiken Hauptunterschiede:• Bedeutung des Marktportfolios (M)o CAPM: M bzw. sein Market-Proxy muss effizient seino MFM: M muss nicht zwingend effizient sein; stattdessen:Konstruierbarkeit eines effizienten Portfolios angenommen• Aussagen über Renditequerschnitto CAPM: im Gesamtmarkto MFM: in ausgewählten Marktsegmenten
- Aspekte bei der Schätzung der Betas? Zeithorizont• Interesse am zukünftigen ßeta• Orientierung an historischen Daten• Trade-off:o lange Zeitreihe: nicht repräsentativ für aktuelles ßetao kurze Zeitreihe: geringe Verlässlichkeit der ß-Schätzung• Abhilfe: Branchen-ßetas Auswahl des Market-Proxy ßeta-Extrapolation• Skepsis gegenüber extremen ßeta-Werten• beobachtbar: ßetas tendieren über den Zeitverlauf gegen 1
- Bestimmung von Zins und Marktrisikoprämie? Auswahl des risikofreien Zinses• meist Orientierung an Staatsanleihen bester Bonität• Welche Laufzeit?o umstritten, ob lang- oder kurzfristiger Zinssatzo wichtig: Konsistenz zur Bestimmung der Marktrisikoprämie Bestimmung der Marktrisikoprämie Interesse an zukünftiger Marktrisikoprämieo Bei Verwendung historischer Daten erneut Problematik derAussagekraft
- Grenzen der neoklassischen Kapitalmarkttheorie? Annahme eines vollkommenen Kapitalmarktes• Finanzierungen und Investitionen als Zahlungsströme• Eigenschaften dieser Zahlungen sind allen Marktteilnehmernbekannt (vollkommene und homogene Erwartungen)→Handel und Bewertung dieser Zahlungsströme
- Irrelevanz der Finanzierung? 1. Problem: Kapitalnehmer besitzt Einfluss auf Cashflows– Gewinn aus einer Investition hängt vom unbeobachtbarenEngagement des Investors ab– Kreditausfallrisiko hängt vom Verhalten des Kreditnehmers ab→Keine zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses feststehenden Cashflows→Nachvertraglicher Einfluss des Kapitalnehmers Problem: Kapitalgeber und Kapitalnehmer haben häufig nicht dengleichen Informationsstand• Ein Kreditnehmer ist häufig besser über sein (exogenes)Kreditausfallrisiko informiert als sein Kreditgeber
- Delegierbarkeit der Investitionsentscheidungen? Ein Manager kann die Gewinnaussichten einer Investition in derRegel besser als ein Eigenkapitalgeber beurteilen Manager verfügen möglicherweise über andere Zielsetzungenals das Unternehmen
- Vertragstheorie Die Vertragstheorie geht von einer asymmetrischenVerteilung der relevanten Informationen zwischen denVertragsparteien aus Konsequenz:Untersuchungsgegenstand ist nicht mehr primär derKapitalmarkt, sondern die einzelnen Beziehungen zwischenden Kapitalmarktteilnehmern
- Adverse Selektion Eine Vertragspartei ist besser über die (exogene) Qualität deszu tauschenden Produktes informiert. Es herrscht also für eineVertragspartei Qualitätsunsicherheit In einer solchen Situation kann es zu einem Marktversagen durcheinen Prozess adverser Selektion (negativer Auslese) kommen
- Moral Hazard Der Begriff "Moral Hazard" steht für Situationen, in deneneine Vertragspartei (Agent) einen für die andereVertragspartei (Prinzipal) ergebnisrelevanten VerhaltensspielraumnachVertragsabschluss besitzt. Agent wird sich nachvertraglich so verhalten, wie es für ihnselber am besten ist und nicht etwa so, wie es für beideVertragspartner gemeinsam am besten wäre
- Lösungsansätze bei asymmetrischer Information? Abgabe von Garantien oder Bürgschaften oder Stellen vonSicherheiten bei Qualitätsunsicherheit Anreizkompatible Vertragsgestaltung zur Reduktion desopportunistischen Verhaltensspielraums • Selbstbeteiligung bei Versicherungsverträgen• Gewinnabhängige Entlohnung von Arbeitnehmern weitere Lösungsansätze• Rechtsvorschriften (z.B. Bilanzierungsvorschriften, Konkursrecht)• Institutionen zur Schaffung von Informationstransparenz
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- Aspekte der Anreizsteuerung des Managements? Im Ergebnis wird eine Mischform stehen• Bindung d. Entlohnung an U-Ergebnis• Schwankungen des Unternehmenswertes werden sowohl von denAktionären (in erster Linie) als auch von Managern getragen-> M tragen somit auch einen Teil des Risikos, das außerhalbihres Einflussbereiches liegt-> U-Eigner tragen einen Teil der Agency Costs
- Kritikpunkte an aktienbasierter Entlohnung Aktien und Aktienoptionen honorieren die absolutePerformance, nicht die relative zum Sektor Aktienoptionen bieten weiter Fehlanreize:• Zurückhaltung schlechter Nachrichten• Ablehnung lohnender Projekte, wenn diese kurzfristigeErfolgskennzahlen (z.B. Gewinn) zunächst belasten Weitere Möglichkeit der erfolgsabh. Entlohnung: Boni• Fragestellung: Wie wird Erfolg gemessen?• Häufige Grundlage: Bilanzielle Kennzahlen
- Vorteile bilanzieller Größen als Grundlage erfolgsabhängiger Entlohnung? + Basieren auf einem erreichten Ergebnis(i. Ggs. zu Aktienkursen, die die Markterwartungen derzukünftigen Kursentwicklung widerspiegeln)+ Möglichkeit auch tiefere Hierarchieebenen in die erfolgsabh.Entlohnung zu integrieren
- Nachteile bilanzieller Größen als Grundlage erfolgsabhängiger Entlohnung? - Bilanzielle Größen können durch das Management gesteuertwerden (Bsp.: Verzicht auf Wartung zugunsten kurzfristigbesserer Unternehmensergebnisse)- Bilanzielle Größen können die Profitabilität verzerrt widergeben- Gewinnwachstum steigert nicht zwingend denUnternehmenswert