118
Landschaftsökonomie (Subject) / Begriffe (Lesson)
Landschaftsökonomie Begriffe
This lesson was created by TobiasMeyer.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- Was besagt/zeigt das ricardianische Modell? Das ricardianische Modell des internationalen Handelszeigt, dass zwei Länder, die miteinander Handel treiben, besser gestellt sind als im Autarkiefall – es entstehen Gewinne aus dem Handel.
- Heckscher-Ohlin-Modell Dem Heckscher-Ohlin-Modell zufolge verfügt ein Land über einen komparativen Vorteil bei einem Gut, dessen Produktion eine hohe Intensität des Faktors aufweist, der in diesem Land reichlich vorhanden ist. Das Schlüsselkonzept dieses Modells ist Faktorintensität.Die Faktorintensität bei der Produktion eines Gutes misst, welcher Faktor in relativ größeren Mengen eingesetzt wird als andere Produktionsfaktoren. Zum Beispiel, Ölraffination ist kapitalintensiver als die Herstellung von Kleidung, weil Ölraffinerien sehr viel mehr Kapital je Arbeitnehmer einsetzen als Textilfabriken
- Weltmarktpreis Der Weltmarktpreiseines Gutes ist der Preis, zu dem dieses Gut auf dem Weltmarkt gekauft bzw. verkauft werden kann
- Freihandel, Handelsprotektionismus, Zoll, Importquote Eine Wirtschaft ist durch Freihandel charakterisiert, wenn die Regierung nicht versucht, Exporte und Importe über oder unter das Niveau zu treiben, das sich aufgrund der Marktkräfte im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage einstellen würde. Politikmaßnahmen, die auf eine Begrenzung der Importe abzielen, werden als Handelsprotektionismus oder einfach als Protektionismus bezeichnet. Die meisten Ökonomen sprechen sich für Freihandel aus; trotzdem greifen viele Regierungen auf protektionistische Maßnahmen zurück, um Importe zu begrenzen. Die zwei am häufigsten anzutreffenden protektionistischen Politikmaßnahmen sind Zölle und Importquoten. In einigen Fällen unterstützen Regierungen auch die Exportindustrien durch Subventionen (Exportsubventionen). Eine Steuer, die auf Importe erhoben wird, bezeichnet man als Zoll Eine Importquoteist eine gesetzliche Beschränkung für die Menge der Güter, die importiert werden darf.
- explizite Kosten Explizite Kosten sind Kosten, die mit Geldausgaben verbunden sind z.B. Miete
- Implizite Kosten Implizite Kostenerfordern keine Geldausgabe. Sie werden durch den in Euro ausgedrückten Wert der Erlöse/Nutzen bestimmt, auf die man verzichten muss. z.B. nicht erhaltenes Einkommen weil man stattdessen studiert
- Buchhalterischer Gewinn Der buchhalterische Gewinn eines Unternehmens ergibt sich als Differenz aus Erlös und expliziten Kosten sowie Abschreibungen. z.B. Einnahmen - Mietkosten
- Ökonomischer Gewinn Der ökonomische Gewinn ergibt sich als Differenz aus Erlös und Opportunitätskosten der in Unternehmen eingesetzten Ressourcen. Er ist normalerweise kleiner als der buchhalterische Gewinn. Beispiel siehe Übungsblatt 8
- Implizite Kapitalkosten Sie sind das Einkommen, das vom Eigentümer erzielbar wäre, wenn das Kapital in der nächstbesten alternativen Verwendung eingesetzt worden wäre Beispiel siehe Katrins CopyShop (Lektion 8)
- Grenzkosten, steigende Grenzkosten, Grenzkostenkurve, Grenzerlös Die Grenzkosteneiner Aktivität sind die zusätzlichen Kosten, die sich durch Ausdehnung dieser Aktivität um eine weitere Einheit ergeben. Beispiel siehe Übungsblatt 8 Verursacht jede zusätzliche Einheit einer Aktivität höhere Kosten als die vorhergehende Einheit, dann spricht man von steigenden Grenzkosten.
- Advertisement
- Optimalmenge Die Optimalmenge einer Aktivität ist die Menge, die den höchstmöglichen kummulierten Nettovorteil generiert.
- Grundsatz der Marginalanalyse (in Bezug auf Grenzkosten) Der Grundsatz der Marginalanalyse besagt, dass die optimale Menge einer Aktivität die Menge ist, bei der Grenzerlös und Grenzkosten gleich sind. Also: man sollte eine Aktivität solange Ausdehnen, bis gilt: Grenzerlös = Grenzkosten Dies ist dann die Optimalmenge Siehe: Übungsblatt 8
- versunkene Kosten Versunkene Kosten sind Kosten, die bereits aufgetreten sind und nicht wieder hereingeholt werden können. Versunkene Kosten sollten bei Entscheidungen überkünftige Aktionen ignoriert werden. Bsp: ein bereits gekaufter Computer
- Gegenwartswert Der Gegenwartswert von 1 Euro, den man in einem Jahr erhält, ist gleich 1€/(1+r). Es ist der Betrag, den man sich heute leihen müsste, um in einem Jahr über 1 Euro zu verfügen. Es ist der Wert, den man heute 1 Euro zumisst, den man in einem Jahr erhält.
- Nettogegenwartswert Der Nettogegenwartswert eines Projektes ergibt sich aus dem Gegenwartswert von gegenwärtigen und künftigen Erlösen abzüglich des Gegenwartswertes von gegenwärtigen und künftigen Kosten Siehe Übungsblatt 8
- Zufallsvariable Eine Zufallsvariable ist eine Größe, deren künftiger Wert unbekannt ist (z.B. die Ausgaben für Krankheitsbehandlungen im nächsten Jahr).
- Erwartungswert Der Erwartungswert einer Zufallsvariable ist das gewichtete Mittel aller möglichen Ergebnisse. Die den Ergebnissen zugeordneten Gewichtungen korrespondieren mit der Eintrittswahrscheinlichkeit des betreffenden Ergebnisses. Es gilt : (P1xS1) + (P2xS2) + ... (P = Wahrscheinlichkeit, S = z.B. Kosten, Summe aller P = 100%) Beispiel: Wir nehmen an, dass eine Person mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr krank wird und sich sehr hohen Ausgaben für Krankheitsbehandlungen gegenüber sieht. Die Kosten der Krankheitsbehandlungen betragen 10.000 Euro. Erwartungswert der Krankheitsausgaben:(0,5 × 0 Euro) + (0,5 ×10.000 Euro) = 5.000Euro
- (finanzielles) Risiko Bei Risiko handelt es sich um die Ungewissheit bezüglich künftiger (finanzieller) Ereignisse
- Erwartungsnutzen Als Erwartungsnutzen bezeichnet man den Erwartungswert des Gesamtnutzens eines Individuums, wenn zukünftige Ereignisse ungewiss sind. eine faire Versicherungspolice ist eine Versicherungspolice, bei der die Versicherungsprämie gleich dem Erwartungswert des Anspruchs ist. Beispiel: Eine Person wird mit 50%er Chance krank, was kosten von 10.000€ verursachen würde. Sie verdient pro Jahr 30.000€ Der Erwartungsnutzen würde also 25.000€ betragen Damit läge eine faire Versicherungspolice bei 5000€
- risikoadvers Wenn jemand risikoadvers ist, würde er gerne Risiken vermeiden Fast jeder von uns ist risikoavers, weil bei fast jedem der Grenznutzen des Einkommens abnimmt.Das Ausmaß der Risikoaversion variiert jedoch zwischen den Individuen: einige sind risikoaverser als andere.Unterschiede in den Präferenzen und im Einkommen oder Vermögen sind die Ursachen für Unterschiede in dem Ausmaß der Risikoaversion Unterschiede in der Risikoaversion haben eine wichtige Konsequenz: Sie wirken sich darauf aus, wie viel ein Individuum bereit ist zu zahlen, um Risiken zu vermeiden.
- Risikokapital, effiziente Risikoallokation Die Beträge, die ein Versicherer dem Risiko aussetzt, wenn er Versicherungsleistungen zur Verfügung stellt, werden als sein Risikokapitalbezeichnet. Es entstehen Gewinne aus dem Handel mit Risiko, die zu einer effizienten Risikoallokation führen: Diejenigen, die am meisten bereit sind, Risiko einzugehen, riskieren ihr eigenes Kapital, um die finanziellen Verluste derjenigen zu decken, die weniger bereit sind, ein Risiko zu tragen (Angebot → Nachfrage)
- unabhängige Ereignisse, Diversifikation Zwei mögliche Ereignisse werden als unabhängige Ereignisse bezeichnet, wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit des einen Ereignisses nicht davon abhängt, ob das andere Ereignis eintritt. Wenn unabhängige Ereignisseim Spiel sind, kann eine Strategie der Diversifikation (Aufteilung des Risikos) das Risiko erheblich verringern. Diversifikation wird durch Institutionen wie den Aktienmarktstark erleichtert, auf dem Anteile an vielen Unternehmen gehandelt werden.
- Pooling Bei Pooling handelt es sich um eine starke Form der Diversifikation, bei der ein Individuum einen kleinen Anteil an vielen unabhängigen Ereignissen übernimmt. Dies führt zu einer Auszahlung, die mit sehr geringem Risiko verbunden ist.
- Adverse selection Zu Adverse Selectionkommt es, wenn ein Individuum mehr über die Eigenschaften eines Objektes weiß als andere Personen.(z.B. der Markt für gebrauchte Autos). Adverse Selectionkann durch Screening verringert werden.
- Screening, Signalisieren, Reputation Screening bezeichnet die Nutzung von beobachtbaren Informationen, um daraus Rückschlüsse über private Informationen abzuleiten. Das kann z.B. Signalisieren (von z.B. Siegeln, Labeln) oder eine gute dauerhafte Reputation (z.B. Bewertungen) sein
- Moral Hazard Moral Hazard tritt auf, wenn ein Individuum besser über die eigenen Handlungen informiert ist als andere Personen. Dies führt zu verzerrten Anreizen: Man verhält sich weniger sorgfältig oder strengt sich weniger an, wenn jemand anderes die Kosten der mangelnden Sorgfalt oder der geringen Anstrengung tragen muss → Versicherungsbetrug
- Suchgüter, Erfahrungsgüter, Vertrauensgüter Suchgüter (Qualitätseigenschaften sind vor dem Kauf eindeutig zu messen) z.B. Musik CD Erfahrungsgüter (Qualitätseigenschaften sind vor dem Kauf nicht eindeutig zu messen, aber nach dem Kauf) z.B. Autos Vertrauensgüter (Qualitätseigenschaften sind weder vor noch nach dem Kauf eindeutig zu messen) z.B. Ökoprodukte
- Ausschließbarkeit/nicht-Ausschließbarkeit Für ein Gut gilt Ausschließbarkeit, falls der Anbieter des Gutes Menschen am Konsum hindern kann, die dafür nicht bezahlen
- Rivalität im Konsum, Nicht-Rivalität im Konsum Für ein Gut gilt Rivalität im Konsum, falls dieselbe Einheit des Gutes zur selben Zeit nicht durch mehr als eine Person konsumiert werden kann.
- privates Gut, Klubgut, öffentliches Gut, Allmendegut Es gibt vier Arten von Gütern: Private Güter, für die Ausschließbarkeit und Rivalität im Konsum gelten – z. B. Weizen. Öffentliche Güter, für die Nicht-Ausschließbarkeit und Nicht-Rivalität im Konsum gelten – z. B. ein öffentliches Abwassersystem. Allmendegüter, für die Nicht-Ausschließbarkeit, aber Rivalität im Konsum gilt – z. B. sauberes Wasser in einem Fluss. Klubgüter (künstlich knappe Güter), für die Ausschließbarkeit, aber Nicht-Rivalität im Konsum gilt – z. B. Pay-TV
- Advertisement
- Übernutzung Dem Marktmechanismus überlassene Allmendegüter leiden unter Übernutzung: Die Wirtschaftssubjekte ignorieren, dass ihre Nutzung des Gutes den Bestand verringert, der anderen verbleibt. Dabei ignorieren sie die Kosten, die die eigenen Aktionen der Gesellschaft insgesamt auferlegen. Im Fall eines Allmendegutes sind die gesellschaftlichen Grenzkosten meiner Nutzung des Gutes höher als meine individuellen Grenzkosten, also die Kosten, die mir persönlich für die Nutzung einer zusätzlichen Einheit des Gutes entstehen.
- Trittbrettfahrer-Problem Sind Güter durch Nicht-Ausschließbarkeit charakterisiert, entsteht ein Trittbrettfahrer-Problem: Die Konsumenten sind tendenziell nicht bereit, die Produzenten zu bezahlen, was zu einer ineffizient niedrigen Produktion führt
- Kosten-Nutzen-Analysen Regierungen greifen auf Kosten-Nutzen-Analysen zurück, wenn sie die gesellschaftlichen Kosten und den gesellschaftlichen Nutzender Bereitstellung eines öffentlichen Gutes schätzen wollen. Die Durchführung einer derartigen Analyse ist jedoch problematisch, weil die Individuen dazu tendieren, den Nutzen, den sie aus dem Gut ziehen, zu überzeichnen. Beispiel siehe Übungsblatt 11
- Pigou-Steuer Eine Pigou-Steuer ist ein bestimmter Fall von Lenkungsabgaben, also von Steuern, die weniger einen Fiskalzweck haben als vielmehr hauptsächlich der gezielten Lenkung des Verhaltens dienen. Sie ist nach Arthur Cecil Pigou benannt. Pigou-Steuern dienen ausschließlich dazu, durch die Internalisierung externer Effekte ein Marktversagen zu korrigieren. Da das Marktgleichgewicht in diesen Fällen nicht Pareto-optimal ist, kann durch den Einsatz von Pigou-Steuern eine Pareto-Verbesserung erreicht werden. Der Begriff Pigou-Steuer umfasst insbesondere nicht Lenkungsabgaben auf Handlungen, bei denen keine externen Effekte vorliegen, sondern die aus anderen Gründen (z. B. moralischen oder ideologischen) gesellschaftlich unerwünscht sind. Also im Prinzip eine Steuer, die nicht Geld bringen soll, sondern Probleme beheben soll
- Was sind epistemologische Fragestellungen und unter welchen Umständen werden sie bevorzugt eingesetzt? Epistemologisch: Was denken die Befragten darüber/wie ist der Wissensstand dazu vor allem in der Qualitativen Forschung
- Definieren Sie qualitative und quantitative Forschung. Diskutieren Sie Stärken und Schwächen qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden und geben Sie je zwei Beispiele für qualitative und quantitative Datenerhebungsmethoden. siehe Tabell Übungsblatt 13
- Was versteht man unter mixed methods? Methoden, welche sowohl qualitative als auch quantitative Elemente beinhalten (und deren Vorteile kombinieren.
- Welche Formen des Literaturreviews gibt es und wie unterscheiden sie sich? Narrativer und Strukturierter Review, Metadatenanalyse. Unterscheidung siehe Übungsblatt 11
- Welche methodischen Ansätze kann man in einer Fallstudie kombinieren? Auswahl eines konkreten Beispiels im Themenbereich anhand dessen Aspekte des Themas bearbeitet werden (qualitative Fallauswahl) Kombinierbare Methoden: potenziell alle, solange sie mit dem Fall in Verbindung stehen Variationen: - Einzelfallstudie - Vergleichende Fallstudie - Extremfälle Anwendung: komplexe Themenbereiche, die sich schlecht nur mit einer Methode erforschen lassen
- Diskutieren Sie, warum es wichtig ist, in einem Artikel die genutzten Methoden nachvollziehbar darzustellen. Wiederholbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Glaubwürdigkeit
- Welche Regeln guter fachlicher Praxis gibt es in den Sozialwissenschaften? Siehe Übungsblatt 11
- Transdisziplinäre Forschung Forschung unter Einbeziehung von Praxiswissen
- Kollektiventscheidungen sind für jedes Individuum mit zwei Kosten verbunden Konsensfindungskosten: Kosten und Mühen, damit eine seinen Vorstellungen entsprechende Kollektiventscheidung zustande kommtWahrscheinliche externe Kosten: Mittragen von Entscheidungsfolgen, die den eigenen Präferenzen mehr oder weniger zuwiderlaufen
- Interdependenzkosten Summe aus Konsensfindungskosten und wahrscheinlichen externen Kosten
- Politischer “Markt” und Wettbewerb Angebot: Politiker bieten bestimmte Programme an, um die Wahlstimmen der Bürger zu erhalten Nachfrage: Bürger geben Politikern ihre Wahlstimme, um bestimmte Programme zu erhalten Unterschiedliche Politiker/Parteien stehen im Wettbewerb zueinander
- Median-Wähler Siehe Folien Ü11 Nr. 27-29
- Interdependenzkosten Summe von wahrscheinlich externen und Konsensfindungskosten
- Trade-off Trade-off (englisch trade off „abwägen“) bzw. Austauschbeziehung beschreibt im Allgemeinen eine gegenläufige Abhängigkeit: Wird das eine besser, wird zugleich das andere schlechter (siehe auch umgekehrte Proportionalität).
- Prinzipien der Steuerpolitik Prinzipien der SteuerpolitikDie Steuerpolitik hat zwei Zielsetzungen: 1)Einerseits strebt der Staat nach Steuereffizienz, indem er versucht, die direkten und indirekten Kosten zu minimieren, die der Wirtschaft durch die Steuererhebung entstehen. 2)Andererseits strebt der Staat auch nach Steuerfairnessbzw. Steuergerechtigkeit, indem er versucht, dafür zu sorgen, dass die „richtigen“ Leute die tatsächliche Last der Steuern tragen.
- Steuergerchtigkeit, Äquivalenzprinzip, Leistungsfähigkeitsprinzip Ein Steuersystem soll gerecht sein. Was meinen wir aber mit „Gerechtigkeit“? Die meisten Debatten über Steuern basieren auf einem von zwei Prinzipien der Steuergerechtigkeit: Äquivalenzprinzip und Leistungsfähigkeitsprinzip. Dem Äquivalenzprinzipder Steuergerechtigkeit zufolge sollten diejenigen, die aus den öffentlichen Ausgaben Vorteile ziehen, die Last der Steuer tragen, die für die Finanzierung dieser Ausgaben erforderlich ist. Dem Leistungsfähigkeitsprinzipder Steuergerechtigkeit zufolge sollten diejenigen, die über eine größere ökonomische Leistungsfähigkeit verfügen, mehr Steuern bezahlen.