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Landschaftsökonomie (Subject) / Begriffe (Lesson)
Landschaftsökonomie Begriffe
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- Ökonomik Ökonomik ist die Wissenschaft, die menschliches Verhalten untersucht als eine Beziehung zwischen Zielen und knappen Mitteln, die unterschiedliche Verwendung finden können
- Landschaftsökonomik Landschaftsökonomik ist die Wissenschaft, die menschliches Verhalten in Bezug auf Landschaften untersucht als eine Beziehung zwischen Zielen und knappen Mitteln, die unterschiedliche Verwendung finden können.
- Maslowsche Bedürfnishierarchie = Bedürfnispyramide
- Ressource Als Ressource bezeichnet man alles, was genutzt werden kann, um irgendetwas anderes zu produzieren
- Interaktion Wechselwirkungen zwischen zwei oder mehr Entscheidungsträgern (z.B. Menschen, Unternehmen, Märkte, aber auch Mensch & Landschaft)
- Opportunitätskosten und Marginalentscheidung Die realen Kosten eines Gutes bestehen in seinen Opportunitätskosten – dem, worauf man verzichten muss, um das Gut zu bekommen. Alle Kosten sind letztlich Opportunitätskosten. Beispiel: Die Kosten einer Landschaftsökonomie-Unterrichtsstunde bestehen in dem, was man aufgeben muss, um im Unterricht zu sein. Schlafen? Fernsehen? Klettern? Die dabei entstehende Abwägung nennt man Trade-off (Zielkonflikt) Entscheidungen darüber, ob man eine bestimmte Aktivität noch ein bisschen ausdehnt oder sie etwas einschränkt, bezeichnet man als Marginalentscheidungen. z.B. „soll ich mit dem Auto noch schneller fahren“ (dass ich fahre steht schon fest) Die Analyse solcher Arten von Entscheidungen bezeichnet man als Marginalanalyse
- Effizienz und Marktversagen Eine ökonomische Situation heißt effizient, wenn alle Möglichkeiten genutzt wurden, Menschen besser zu stellen, ohne dass andere schlechter gestellt werden. Effizienz bedeutet dabei aber nicht zwingend Gerechtigkeit! Märkte führen in der Regel zu einem Gleichgewicht, d.h. kein Akteur hat den Anreiz sein Verhalten zu ändern. Bei irgendeiner Veränderung wird sich die Volkswirtschaft zu einem neuen Gleichgewicht bewegen. Bsp.: die Schlangen bei zwei Kassen im Supermarkt sind gleich lang. Niemand hat den Anreiz seine Schlange zu wechseln. Wird eine dritte eröffnet, gleichen sich die Schlangen aller Kassen nochmals aus Auch führen Märkte in der Regel zu effizienten Ergebnissen. Ist das Ergebnis oder ein Markt ineffizient, spricht man von Marktversagen. Gründe für Marktversagen lassen sich in drei Ursachengruppen zusammenfassen: Individuelle Aktionen haben Nebenwirkungen, die vom Markt nicht richtig berücksichtigt werden.Eine Seite verhindert wechselseitig vorteilhaften Handel mit dem Versuch, sich selbst einen größeren Anteil an den Ressourcen anzueignen. Einige Güter sind aufgrund ihrer spezifischen Natur nicht geeignet, um von Märkten effizient zugeordnet zu werden.
- Nachhaltigkeit Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Nachhaltigkeit beruht dabei auf drei Säulen: Ökonomie – Ökologie - Soziales Eine ökonomisch nachhaltige Wirtschaftsform, bezeichnet dabei eine, welche dauerhaft betrieben werden kann → sie darf also keine Verluste einfahren..
- Güter alle materiellen und immateriellen Mittel, die zur menschlichen Bedürfnisbefriedigung dienen. Man unterscheidet verschiedene Güter: Private Güter (z.B. Brot, Schrebergarten) Klubgüter( z.B. Besuch der VL, Spotify)Allmendegüter (z.B. Trinkwasser, Biodiversität) Öffentliche Güter (z.B. Luft, Abwassersystem) Diese werden charakterisiert nach: Rivalität im Konsum/Keine Rivalität im KonsumAusschließbarkeit/Keine Ausschließbarkeit
- Ceteris-paribus-Annahme Die Ceteris-paribus-Annahme bedeutet, dass mit Ausnahme der untersuchten Größe alle anderen Faktoren unverändert bleiben.
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- Komparativer Vorteil Ein Individuum verfügt über einen komparativen Vorteil bei der Produktion eines Gutes, wenn die Opportunitätskosten für die Produktion des Gutes für dieses Individuum geringer sind als für andere Menschen.
- Absoluter Vorteil Ein Individuum verfügt über einen absoluten Vorteil in einer Aktivität, wenn es diese Aktivität besser leisten kann als andere Menschen.
- Gefangenendilemma Eine Situation, in der beide Individuen oder Unternehmen einen Anreiz zu schummeln haben, aber beide dadurch schlechter gestellt werden, ist als Gefangenendilemma bekannt. Das Gefangenendilemma basiert auf zwei Prämissen: 1) Jeder Spieler hat einen Anreiz, eine Aktion zu wählen, die ihm einen Vorteil verschafft, der zulasten des anderen Spielers geht. 2) Wenn sich beide Spieler auf diese Weise verhalten, sind beide schlechter gestellt, verglichen mit einer Situation, in der sie beide eine andere Aktion gewählt hätten.
- Thünensche Ringe Das Modell der Thünenschen Ringe bezeichnet ein einfaches Modell der Flächennutzung. Annahmen: - Kreisrundes, völlig flaches Land, ohne Außenhandel, das von einer Stadt in der Mitte dominiert wird - Märkte sind in der Stadt konzentriert (Punktmarkt) - Land ist qualitativ homogen, aber unterscheidet sich in der Entfernung vom Markt - Land kann zur Produktion von verschiedenen Produkten dienen, die sich in Marktpreis und Transportkosten unterscheiden - Landwirte maximieren den Gewinn aus der landwirtschaftliche Produktion (Lagerente)
- Lagerente Es ist ökonomisch wegen der Transportwege sinnvoller, einige Nutzungsarten näher und andere ferner des Zentrums zu platzieren. Dadurch bildet sich ein ringförmiges Nutzungsmuster um das Zentrum herum (sog. Thünensche Ringe). Jeder Ring besitzt dabei einen gewissen „Wert“ aufgrund seiner Lage. Dies bezeichnet man als Lagerente.
- Positive Theorie, normative Theorie und Prognose Als positive Theorie wird der Teil der Wirtschaftswissenschaft bezeichnet, der die Wirtschaft so beschreibt, wie sie tatsächlich ist. Demgegenüber macht die normative Theorie Vorschläge, wie die Wirtschaft sein sollte. Eine Prognose ist eine Vorausschätzung künftiger Ereignisse.
- Wettberwerbsmarkt Ein Wettbewerbsmarkt ist ein Markt, auf dem es viele Käufer und Verkäufer von der selben Ware oder Dienstleistung gibt.
- Gleichgewichtspreis & Gleichgewichtsmenge, Überschuss & Knappheit Ein Wettbewerbsmarkt befindet sich im Gleichgewicht, wenn die nachgefragte Menge und die angebotene Menge eines Gutes übereinstimmen. Der Preis, der angebotene und nachgefragte Menge zur Übereinstimmung bringt, wird als Gleichgewichtspreis bezeichnet (auch markträumender Preis): Jeder Käufer findet einen Verkäufer und umgekehrt. Die Menge, die zu diesem Preis gekauft und verkauft wird, ist die Gleichgewichtsmenge Falls die angebotene Menge eines Gutes die nachgefragte Menge übersteigt, liegt ein Überschuss vor. Überschüsse treten auf, wenn der Preis oberhalb des Gleichgewichtspreises liegt. Das Gegenteil davon wäre dann Knappheit.
- Substitutionsgüter & Komplementärgüter Man bezeichnet zwei Güter als Substitute, wenn der Preisrückgang des einen Gutes einen Rückgang der Nachfrage nach dem anderen Gut verursacht (Beispiel: Laugenstangen und Salzbrezeln) Man bezeichnet zwei Güter als Komplementärgüter, wenn der Preisrückgang des einen Gutes einen Anstieg der Nachfrage nach dem anderen Gut verursacht (Beispiel: Bratwürste und Brötchen).
- normales Gut & inferiores Gut Falls ein Anstieg des Einkommens die Nachfrage nach einem Gut erhöht (das ist der Normalfall), bezeichnet man dieses Gut als normales Gut (Beispiel: Menschen werden reicher und können sich daher eher ein teureres Auto leisten) Falls ein Anstieg des Einkommens die Nachfrage nach einem Gut vermindert, sprechen wir von einem inferioren Gut. (Beispiel: Menschen werden reicher und kaufen daher weniger billige Gebrauchtwagen
- Preis-vorschriften (Höchstpreis & Mindestpreis) Bei Preisvorschriften handelt es sich um gesetzliche Beschränkungen, wie hoch ein Marktpreis steigen darf bzw. wie tief er sinken darf. Der Höchstpreis bildet die Obergrenze für den Preis, den ein Anbieter nehmen darf. Der Mindestpreis bildet die Untergrenze, was ein Käufer zahlen muss. Beide führen zu Ineffizienz.
- Mengen-beschränkung (Quote) & Quotenrente Eine Mengenbeschränkung oder Quote stellt eine Obergrenze für die Menge eines Gutes dar, die gekauft bzw. verkauft werden darf. Die Gesamtmenge, die von dem Gut legal gehandelt werden darf, bezeichnet man als Höchstmenge. Eine Lizenzgewährt ihrem Eigentümer das Recht, ein Gut anzubieten. Beispiel: Der Markt für Taxifahrten in New York Eine Mengenbeschränkung bzw. Quote treibt einen Keil zwischen den Nachfragepreis und den Angebotspreis eines Gutes. Der von den Käufern gezahlte Preis liegt über dem von den Verkäufern erhaltenen Preis. Die Differenz zwischen Nachfrage-und Angebotspreis bei der Höchstmenge wird als Quotenrente bezeichnet. Sie stellt das Einkommen dar, das dem Lizenzinhaber aus dem Besitz des Rechts zufällt, das Gut zu verkaufen. Die Quotenrente entspricht dem Marktpreis der Lizenz, wenn die Lizenzen gehandelt werden. Mengenbeschränkungen weisen unerwünschte Nebenwirkungen auf: Sie verhindern das Auftreten von wechselseitig vorteilhaften Transaktionen – Transaktionen, bei denen sich sowohl Käufer als auch Verkäufer besser stellen würden.
- Mengensteuer & Inzidenz Eine Mengensteuer ist eine Steuer auf die Verkäufe von Waren und Dienstleistungen, die sich nach der Menge bemisst. Mengensteuern haben ähnliche Auswirkungen wie Mengenbeschränkungen, sie erhöhen den Preis, den die Käufer bezahlen, und reduzieren den Preis, den die Anbieter erhalten,und treiben somit einen Keil zwischen diese beiden Preise. Beispiel: Benzinsteuer Die Inzidenz einer Steuer ist ein Maß dafür, wer die Steuer tatsächlich trägt. Die Inzidenz einer Mengensteuer hängt nicht davon ab, ob der Käufer oder der Verkäufer die Mengensteuer an den Staat abführt. In Abhängigkeit vom Aussehen von Angebots- und Nachfragekurven kann sich die Steuerlast einer Mengensteuer unterschiedlich aufteilen. Die Staatseinnahmen aus einer Mengensteuer entsprechen genau der Fläche eines Rechtecks, dessen Höhe durch den Keil bestimmt wird, den die Steuer zwischen Angebots- und Nachfragekurve treibt, und dessen Breite gleich der unter der Steuer gekauften und verkauften Menge ist.
- Nominaler & realer Preis Der nominale Preis ist der absolute Preis bzw. der Preis in laufenden Euro eines Gutes bzw. einer Dienstleistung zum Zeitpunkt des Verkaufs. (ohne Einberechnung der Inflation) Der reale Preis ist der Preis im Vergleich zu einem Gesamtmaß der Preise bzw. der Preis in konstanten Euro. (mit Einberechnung der Inflation)
- Subventionen -
- Preiselastizität der Nachfrage Die Preiselastizität der Nachfrage ist das Verhältnis aus der prozentualen Änderung der nachgefragten Menge und der prozentualen Änderung des Preises, wenn wir uns entlang der Nachfragekurve bewegen. Also: Inwiefern verändert eine Veränderung des Preises die Nachfrage Dies lässt sich folgendermaßen beschreiben: Preiselastizität der Nachfrage = Änderung der Nachfragemenge(%) / Änderung des Preise(%) Dieser Wert gibt nun Aufschluss, ob das Produkt elastisch oder inelastisch ist. Dabei gilt: Elastizität > 1: elastische Nachfrage (z.B. Flugreisen) → eine Senkung des Preises bewirkt einen starken Anstieg der Nachfrage z.B. Preissenkung um 10% bewirkt Nachfragenanstieg um 20% → Kurve ist flacher Elastizität < 1: inelastische Nachfrage (z.B. Äpfel, Öl (siehe Beispiel)) → eine Senkung des Preises bewirkt keinen nennenswerten Anstieg der Nachfrage z.B. Preissenkung um 10% bewirkt Nachfragenanstieg um 5% → Kurve ist steiler Elastizität = 1: einheitselastische Nachfrage z.B. Preissenkung um 10% bewirkt Nachfragenanstieg um genau 10%
- vollkommen elastische Nachfrage & vollkommen unelastische Nachfrage Die Nachfrage ist vollkommen unelastisch, wenn die Nachfragemenge überhaupt nicht auf Änderungen des Preises reagiert. Bei vollkommen unelastischer Nachfrage verläuft die Nachfragekurve senkrecht. Die Nachfrage ist vollkommen elastisch, wenn jeder Preisanstieg dazu führt, dass die Nachfragemenge auf null sinkt. Bei vollkommen elastischer Nachfrage verläuft die Nachfragekurve waagerecht
- Elastizitäten und Erlös, Mengeneffekt, Preiseffekt Siehe Übungsblatt 4
- Kreuzpreis-elastizität der Nachfrage Die Kreuzpreiselastizität der Nachfrage zweier Güter misst die Auswirkung des Preisanstiegs eines Gutes auf die nachgefragte Menge des anderen Gutes. Sie entspricht dem Quotienten aus der prozentualen Änderung der Nachfragemenge des einen Gutes und der prozentualen Preisänderung des anderen Gutes. = Änderung der Nachfragemenge von A (%) / Änderung des Preises von B (%) Kreuzpreiselastizität der Nachfrage positiv: Substitut Kreuzpreiselastizität der Nachfrage negativ: Komplementärgut
- Einkommenselastizität der Nachfrage Die Einkommenselastizität der Nachfrage ist der Quotient aus der prozentualen Änderung der Nachfrage nach einem Gut (aufgrund einer Veränderung des Einkommens) und der prozentualen Einkommensänderung des Konsumenten. = Änderung der Nachfragemenge (%) / Änderung des Einkommens (%) Einkommenselastizität der Nachfrage positiv: normales Gut Einkommenselastizität der Nachfrage negativ: inferiores Gut
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- Externe Kosten Bei externen Kostenhandelt es sich um nicht kompensierte Kosten, die ein Individuum oder ein Unternehmen Dritten auferlegt
- Externer Nutzen Bei externem Nutzenhandelt es sich um Nutzen, der einem Individuum oder einem Unternehmen zukommt, ohne dass es dafür jemanden kompensieren muss.
- Externalitäten Externe Kosten und externer Nutzen werden als Externalitätenbezeichnet
- gesellschaftlich optimale Umweltbelastung Die gesellschaftlich optimale Umweltbelastungist das Belastungsniveau, für das sich die Gesellschaft unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten und Nutzen der Umweltbelastung entscheiden würde.
- Coase Theorem Private Lösungen für das Externalitäten-Problem: In einem wichtigen, 1960 erschienenen Artikel machte der Wirtschaftswissenschaftler Ronald Coase deutlich, dass in einer idealen Welt der private Sektor tatsächlich mit allen Externalitäten fertig werden könnte. Dem Coase-Theoremzufolge kann eine Volkswirtschaft auch bei Auftreten von Externalitäten immer eine effiziente Lösung erreichen, solange die Transaktionskosten, die Kosten, die den Beteiligten im Zusammenhang mit einem Tausch entstehen, hinreichend niedrig sind
- Transaktionskosten die Kosten, die den Beteiligten im Zusammenhang mit einem Tausch entstehen
- Internalisieren von Externalitäten Berücksichtigen Individuen externe Kosten oder externen Nutzen, dann internalisieren sie die Externalitäten.
- Umweltauflagen (welche gibt es) Umweltauflagensind Regeln, welche die Umwelt dadurch schützen, dass sie Produzenten und Konsumenten bestimmte Verhaltensweisen vorschreiben. Eine Emissionssteuerist eine Steuer, die von der Höhe der Umweltbelastung abhängt, die ein Unternehmen hervorruft. Unter handelbaren Emissionsrechtenversteht man die Lizenzen zur Emission einer bestimmten Menge eines Schadstoffes, die gekauft und verkauft werden können.
- Gesellschaftliche Grenzkosten Die gesellschaftlichen Grenzkostenentsprechen aus der Summe der privaten und externen Grenzkosten.
- Technologie-Spillover Die gebräuchlichsten Beispiele für externen Nutzen sind Technologie-Spillovers. Bei einem Technologie-Spilloverhandelt es sich um einen externen Nutzen, der entsteht, wenn sich Wissen über Individuen oder Unternehmen ausbreitet. Ohne staatliche Eingriffe wird typischerweise eine zu geringe Menge vom betreffenden Gut produziert.
- Pigou-Subvention Eine Pigou-Subventionist eine Zahlung, mit der Aktivitäten gefördert werden sollen, von denen externer Nutzen ausgeht. Die gesellschaftlich optimale Menge kann mithilfe einer Pigou-Subvention in Höhe des externen Grenznutzens erreicht werden
- Zahlungsbereitschaft Die Zahlungsbereitschaft eines Konsumenten für ein Gut ist der maximale Preis, zu dem er bereit wäre, dieses Gut zu kaufen.
- Konsumentenrente Die individuelle Konsumentenrenteist der Nettovorteil, der einem einzelnen Käufer durch den Kauf eines Gutes entsteht. Sie ist gleich der Differenz zwischen der Zahlungsbereitschaft des Käufers und dem Preis, den er bezahlt hat.
- Kosten Die Kosteneines potenziellen Verkäufers sind gleich dem niedrigsten Preis, zu dem er bereit wäre, ein bestimmtes Gut zu verkaufen
- Produzentenrente Die Differenz zwischen den Kosten und dem tatsächlichen Preis eines Produnktes, welche zugungsten des Verkäufers ausfällt (vgl. Konsumentenrente)
- Gesamtrente Die in einem Markt generierte Gesamtrenteist gleich dem gesamten Nettovorteil, der Konsumenten und Produzenten aus dem Handel auf dem betreffenden Markt entsteht. Sie ist gleich der Summe von Produzenten-und Konsumentenrente.
- Lagerente und Qualitätsrente Boden ist ein immobiler und qualitativ heterogener ProduktionsfaktorBei einem einheitlichen Marktpreis für landwirtschaftliche Produkte, der sich an den Grenzkosten orientiert, resultieren daraus Lagerenten (von Thünen) und Qualitätsrenten (Ricardo)
- Nettowohlfahrtsverlust Der Begriff Wohlfahrtsverlust (auch als Nettowohlfahrtsverlust oder Allokationsverlust bekannt) stammt aus der Volkswirtschaftslehre und steht für den Teil der Konsumenten- und Produzentenrente, welcher bedingt durch Marktstörungen (z.B. Steuern oder Monopole) nicht mehr verwirklicht werden kann.
- Importe, Exporte Güter, die in anderen Ländern gekauft werden, heißen Importe. Güter, die an andere Länder verkauft werden, heißen Exporte
- Autarkie Als Autarkie bezeichnet man eine Situation, in der ein Land nicht mit anderen Ländern Handel treiben kann.