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Landschaftsökonomie (Subject) / Begriffe (Lesson)
Landschaftsökonomie Begriffe
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- Pauschalsteuer Eine Pauschalsteuerist für alle Menschen gleich hoch, unabhängig von Tatbeständen oder spezifischen Aktionen der Betroffenen. Eine Pauschalsteuer ist effizient, weil sie keine Anreize verzerrt, aber sie ist nicht fair.
- Steuerbemessungsgrundlage, Steuertarif Jede Steuer besteht aus zwei Elementen: einer Basis und einer Struktur. Die Steuerbasis, die auch als Steuerbemessungsgrundlage bezeichnet wird, ist eine technischphysischeoder monetäre Größe, wie zum Beispiel Einkommen oder Vermögen, die als Basis für die Ermittlung der Steuerschuld dient. Die Steuerstruktur, üblicherweise als Steuertarif bezeichnet, legt fest, in welcher Weise die Steuerschuld von der Bemessungsgrundlage abhängt.
- Einige wichtige Steuern und die jeweils zugehörige Bemessungsgrundlage sind in Deutschland folgende: Einige wichtige Steuern und die jeweils zugehörige Bemessungsgrundlage sind in Deutschland folgende: Einkommensteuer: eine Steuer, die auf dem Einkommen einer Familie oder eines Individuums aus Arbeitsentgelt und Kapitaleinkünften basiert. Mehrwertsteuer: eine Steuer, die auf dem Wert der verkauften Güter basiert. Körperschaftssteuer: eine Steuer, die auf den Gewinnen von inländischen juristischen Personen basiert, z.B. bei Kapitalgesellschaften, Genossenschaften. Grundsteuer: eine Steuer, die auf dem Wert eines Grundstücks oder einer Immobilie basiert.
- proportionale, progressive und regressive Steuer Nachdem die Bemessungsgrundlage definiert ist, stellt sich als nächstes die Frage, in welcher Weise die Steuerschuld von der Steuerbasis abhängt. Die einfachste Tarifstruktur ist eine proportionale Steuer. Bei so einer Steuer wird unabhängig vom Einkommen oder Vermögen eines Steuerpflichtigen derselbe Prozentsatz auf die Bemessungsgrundlage angewendet. Bei einer progressiven Steuer müssen Steuerpflichtige mit hohem Einkommen einen höheren Prozentsatz ihres Einkommens an den Staat abführen als Steuerpflichtige mit niedrigem Einkommen. Bei einer regressiven Steuer müssen Steuerpflichtige mit hohem Einkommen einen geringeren Prozentsatz ihres Einkommens an den Staat abführen als Steuerpflichtige mit niedrigem Einkommen.
- Armutsgrenze, Armutsgefährdungsgrenze, Armutsquote, Armutsgefährdungesquote Als Armutsgrenzebezeichnet man ein jährliches Mindest-einkommen, das die Regierung als angemessen definiert. Familien, deren Einkommen unterhalb der Armutsgrenze liegt, werden als arm eingestuft. In Deutschland und Europa spricht man eher von Armutsgefährdungsgrenze. Als Armutsquotebezeichnet man den Prozentsatz der Bevölkerung, der unterhalb der Armutsgrenze liegt. In Deutschland und Europa wird ehr die Armutsgefährdungsquote ausgewiesen.
- Wie entscheidet man, ob ein Steuersatz proportional, progressiv oder regressiv ist? Grenzsteuersatz = Durchschnittassteuersatz -> Proportionale Steuer Grenzsteuersatz > Durchschnittssteuersatz -> Progressive Steuer Grenzsteuersatz < Durchschnittssteuersatz -> regressive Steuer Grenzsteuersatz: z.B. 20% Durchschnittssteuersatz: Steuersatz / Einkommen (z.B. 3000/25000 = 0,12) In diesem Fall wäre GS > DS -> Progressiv
- Produktionsfunktion, Produktionsfaktoren, langfristige und kurzfristige Planungen Eine Produktionsfunktionist die Beziehung zwischen der Menge an Produktionsfaktoren, die ein Unternehmen einsetzt, und der Produktionsmenge (Outputmenge), die es produziert. Ein fixer Produktionsfaktor ist ein Produktionsfaktor, dessen Einsatzmenge feststeht und nicht verändert werden kann. Ein variabler Produktionsfaktor ist ein Produktionsfaktor, dessen Einsatzmenge das Unternehmen ändern kann. Als langfristig bezeichnen wir einen Betrachtungszeitraum, in dem alle Produktionsfaktoren variabel sind. Als kurzfristig bezeichnen wir einen Betrachtungszeitraum, in dem mindestens ein Produktionsfaktor fix ist.
- Grenzprodukt Das Grenzprodukt eines Produktionsfaktors ist die zusätzliche Produktionsmenge, die durch den Einsatz einer weiteren Einheit des betreffenden Produktionsfaktors erzielt wird. z.B. wieviel mehr Ware bekomme ich durch die Einstellung eines weiteren Arbeiters
- Fixkosten, Variable Kosten Fixkosten sind Kosten, die nicht von der Produktionsmenge abhängen. Sie beschreiben die Kosten des fixen Produktionsfaktors. Variable Kosten sind Kosten, die von der Produktionsmenge abhängen. Es sind die Kosten des variablen Produktionsfaktors.
- Gesamtkosten Die Gesamtkosten der Produktion einer bestimmten Menge an Output sind gleich der Summe von fixen und variablen Kosten der Produktion dieser Menge an Output. TC = FC + VC Die Gesamtkostenkurvewird immer steiler mit der Ausdehnung der Produktion, was an den abnehmenden Grenzerträgen liegt.
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- Durchschnittliche Kosten (Gesamtkosten, Fixkosten, Variable Kosten) Die durchschnittlichen Gesamtkosten oder einfach Durchschnittskosten sind gleich den Gesamtkosten dividiert durch die Outputmenge Q (z.B. Q = Anzahl Autos) ATC = TC/Q Die durchschnittlichen Fixkosten sind die Fixkosten je Einheit der Outputmenge. AFC = FC/Q Die durchschnittlichen variablen Kosten sind die variablen Kosten je Einheit der Outputmenge. AVC = VC/Q
- Zwei notwendige Bedingungen für vollkommenen Wettbewerb Um vollkommen wettbewerblich zu sein, muss eine Industrie viele Produzenten umfassen, von denen keiner einen großen Marktanteil aufweist. Der Marktanteileines Unternehmens ist der Anteil, den die Produktionsmenge des betrachteten Unternehmens an der Produktionsmenge der gesamten Industrie aufweist. Eine Industrie kann nur dann vollkommen wettbewerblich sein, wenn die Konsumenten die Produkte aller Produzenten als äquivalent ansehen. Es handelt sich um ein standardisiertes Produkt (auch: Ware), wenn die Konsumenten die Endprodukte verschiedener Produzenten als ein und dasselbe Produkt betrachten
- Freier Markteintritt und freier Marktaustritt Freier Markteintritt und freier Marktaustritt liegen vor, wenn neue Unternehmen leicht in einen Markt eintreten oder bestehende Unternehmen leicht aus diesem Markt ausscheiden können
- Grenzerlös Der Grenzerlös ist die Änderung des Gesamterlöses, die durch eine zusätzliche Outputeinheit hervorgerufen wird.
- Regel der optimalen Produktionsmenge Die Regel der optimalen Produktionsmenge besagt, dass der Gewinn durch die Produktionsmenge maximiert wird, bei der der Grenzerlös der letzten produzierten Einheit gerade gleich den Grenzkosten dieser Einheit ist
- Break-even-Preis Der Break-even-Preis eines preisnehmenden Unternehmens ist der Marktpreis, bei dem das Unternehmen gerade keinen Gewinn erzielt.
- Stilllegungspreis Ein Unternehmen wird die Produktion kurzfristig einstellen wenn der Marktpreis unter den Stilllegungspreis fällt, der gleich den minimalen durchschnittlichen variablen Kosten ist.
- Tretmühlenhypothese Erklärung von Einkommensdisparitäten der Landwirtschaft (Einkommen der Landwirtschaft bleibt hinter dem der übrigen Sektoren zurück) durch das Wirken des technischen Fortschritts Argumentationslinie: -Technische Fortschritte werden in der Landwirtschaft aufgrund der staatlichen Agrarforschung weitgehend unentgeltlich angeboten. -Der einzelne Landwirt bemüht sich, sein Einkommen durch die Einführung technischer Fortschritte zu erhöhen. -Wenn die Landwirte insgesamt eine solche Strategie betreiben, dann wird sich die Angebotsmenge erhöhen. -Die Angebotskurve verlagert sich nach rechts. Die Agrarpreise geraten unter Druck. -Der resultierende Einkommensdruck führt wiederum dazu, dass sich Landwirte vermehrt nach technischen Fortschritten umsehen.