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Psychologie (Subject) / Kapitel 7 (Lesson)
- Was befindet sich im Langzeitgedächtnis? Enthält dauerhaft gespeicherte Erfahrungen und Erlebnisse, die nicht mehr im Kurzzeitgedächtnis präsent sind, bzw. aus diesem nicht mehr abrufbar sind --> Gesamtheit an dauerhaft gespeicherten Erfahrungen im Zentralnervensystem --> Vielfältige Speicherinhalte aus Bereichen der Wahrnehmung, des Denkens und des Verhaltens
- Wo wird der Großteil der inneren und äußeren Realität des Menschen gespeichert? In den Neuronennetzwerken des Großhirns (Neokortex), Kleinhirns und des Zwischenhirns
- Was versteht man unter dem Fächereffekt? Durch Anreicherung von Begriffen anhand von immer mehr Assoziationen wird ein Verarbeitungskonflikt erzeugt (Interferenz) --> Die Wiedergabe von Einprägungen wird beeinträchtigt --> Anstieg der Reaktionszeit, der mit zunehmender Zahl von Fakten einhergeht, die mit einem Begriff assoziiert sind. Er ist deshalb so benannt, weil die Reaktionszeit ansteigt, wenn der "Fächer" von Fakten größer wird, der von der Netzwerkrepräsentation eines Begriffes aufgespannt ist
- Wie entsteht ein dynamisches "inneres Modell" der Realität? konkrete Wahrnehmungen, Vorstellungen oder andere Kognitionen stimulieren das neuronale Gedächtnisnetzwerk --> spezifische neuronale Aktivierungsmuster (Erregungskonstellationen) entstehen --> diese breiten sich in Richtung der stärksten assoziativen Verbindungen aus z.B. semantisches Netzwerk resultiert aus Häufigigkeit der Assoziation zwischen Begriffen Diese Netzwerke sind Basis für ein dynamisches inneres Modell der Realität
- Was bezweckt das dynamische inneren Modell der Realität ? Für jeden Zeitpunkt wird bestimmt, welche Veränderungen in der Wahrnehmungswelt zu erwarten sind
- Wodurch erlangt man Hinweise auf Voraktivierungen im psychischen System? durch Experimente zum Priming
- Erkläre das Phänomen des Primings! Assoziatives Priming: Begriffe, die miteinander assoziiert sind, fördern einander wechselseitig die Reproduktion, sofern einer davon zeitlich vor dem anderen wahrgenommen wurde oder gedacht wurde
- Erkläre das Experiment von Meyer & Schaneveldt zum Priming! Klassifikationsurteil, ob Wort der deutschen Sprache angehört, oder nicht Wortpaare werden dargeboten, eines steht in starker und das zweite in schwacher assoziativer Verbindung Unter Worten durchschnittliche Reaktionszeit lässt erkennen, wie rasch Versuchspersonen entscheiden können, ob es sich bei beiden Worten um deutsche Vokabeln handelt --> Wort kann schneller beurteilt werden, wenn es bereits vorher durch assoziiertes Wort semantisch voraktiviert wurde --> geringere Reaktionszeit beim Wortpaar Brot - Butter als beim Wortpaar mit geringerer Assoziation: Krankenschwester - Butter
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