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Allgemeine Psychologie 1 (Subject) / Prüfung (Lesson)
WS 2019/2020 Uni Würzburg
This lesson was created by JohnTiger.
This lesson is not released for learning.
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- Aufmerksamkeit 1 Filtertheorie Early Selection (Broadbent, 1958) - selektive Operation bei Eingabe in Kanal durchgeführt, wobei Operation die Form der Auswahl von Informationen von allen sensorischen Ereignissen mit irgendeinem Merkmal gemeinsam hat
- Filtertheorie Late Selection (Deutsch+Deutsch, 1963) - alle sensorischen Botschaften, die auf den Organismus treffen, werden auf höchstem Niveau wahrnehmend analysiert
- Evidenz + Experiment für Early Selection Dichotisches Hören (Cherry, 1953) - Cocktailparty-Phänomen - shadowing Welche Infos in nichtbeachtetem Ohr werden wahrgenommen? - Wechsel männlich zu weiblicher Stimme - Wechsel der Sprache oder Rückwärtssprechen wird NICHT bemerkt
- Evidenz + Experiment für Late Selection - breakthrough Phänomen - Hautleitsveränderungen auf Worte schockassoziierten Kategorie
- Aufmerksamkeit 1 Attentuationstheorie (Treisman, 1964) - unbeachtete Infos werden nicht vollständig eliminiert, sondern gedämpft -> "mehr oder weniger" anstatt "alles oder nichts" - semantische Verarbeitung unbeachteter Info ist möglich, wenn auch schwierig ABER: wie wird bestimmt, was und wieviel gedämpft wird
- Perceptual Load Theory (Lavie, 1995) - es gibt eine begrenzte Ressource, die zur perzeptuellen Verarbeitung verwendet wird - Hohe Last: Ressource wird allein für relevante Aufgaben verbraucht - Niedrige Last: Ressource schwappt zu irrelevanten Stimuli über
- Theorie zentraler Ressourcen - es gibt keine Filter, die nach frühen (sensorischen) oder späten (semantischen) Merkmalen auswählen, sondern eine begrenzte Allzweckressource, die auf Verarbeitung unterschiedlicher Merkmale oder Aufgaben flexibel verteilt werden kann Nachweis: - Doppelaufgaben -> zwei gleichzeitig ausgeführte Aufgaben sollten sich umso stärker behindert, je ressourcenabhängiger sie sind Interferenz = Performance Operation Curves
- Wovon hängen Doppelaufgabenkosten ab? - Aufgabenschwierigkeit (Problem der Zirkularität) -Übung - Stroop-Effekt - Beschaffenheit der Aufgaben -> Interferenz hängt ab von der Art der Aufgaben, nicht nur von ihrer Schwierigkeit -> offenbar beanspruchen die Aufgaben nicht dieselbe Ressource = Theorie multipler Ressourcen
- Theorie multipler Ressourcen (Navon+Gopher, 1977) - es gibt nicht nur eine unspezifische, sondern mehrere spezifische Ressourcen für unterschiedliche Verarbeitungsmodule - Aufgaben interferieren nur, wenn sie dieselbe Ressource beanspruchen = inhaltsspezifische Interferenz - Aufgaben interferieren nicht, wenn sie unterschiedliche Ressourcen beanspruchen
- Probleme --> Theorie multipler Ressourcen - Zirkularität - mangelnde Falsifizierbarkeit - Homunculus-Problem
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- Selection-for-action (Allport+Neumann, 1987) - Verarbeitungsengpässe entstehen aus Einschränkungen unserer Verhaltensmöglichkeiten - Aufmerksamkeit kein Defizit, sondern dient Sicherung des Verhaltenerfolgs - Aufmerksamkeit sorgt dafür, dass nur solche Reize verarbeitet werden, die zur Realisierung einer konkreten Handlung benötigt werden - für handlungsirrelevante Reize ist man praktisch Bild = inattentional blindness
- Aufmerksamkeit 2: visuelle Aufmerksamkeit offene vs verdeckte Aufmerksamkeit Augenbewegungen - "offene" (von außen beobachtbare) Aufmerksamkeitszuwendung durch Augenbewegungen - "verdeckte" (nicht direkt beobachtbare) Aufmerksamkeitszuwendung ohne Augenbewegungen -> Cueing-Paradigma ->Lichtkegelmetapher = ortsbezogene Aufmerksamkeit
- Visuelle Aufmerksamkeit Zentrale vs. Periphere Cues Cuedarbietung am Fixationsort - wirken nur, wenn informativ für Targetort - Aufmerksamkeitswechsel hat lange Latenz (SOA >200ms) ->willentliche Aufmerksamkeitslenkung - lange Aktivierung (>500ms) Info aus Cue extrahieren - wird von Doppelaufgaben beeinflusst - endogene (willentliche) Aufmerksamkeitsausrichtung
- Visuelle Aufmerksamkeit Zentrale vs. Periphere Cues Cuedarbietung Peripher - wirkt auch, wenn nicht informativ für Targetort - Aufmerksamkeitswechsel hat kurze Latenz (SOA=ca 50ms)->reflexhafte Aufmerksamkeitslenkung - kurze Aktivierung (<200ms) - wird nicht von Doppelaufgaben beeinflusst - exogene (reflexive) Aufmerksamkeitsausrichtung
- Aufmerksamkeit 2 Drei Teilmechanismen der räumlichen Aufmerksamkeitsorientierung disengage --> shift --> engage Neglect = Störung der disengage
- Objektbezogene Aufmerksamkeit - Aufmerksamkeit nicht auf einen Ort im Raum, sondern auf Objekt
- Visuelle Suche - ist ein Reiz vorhanden oder nicht? - Anstieg Suchzeit in Abhängigkeit von Anzahl der dargebotenen Reize = Suchrate - pop-out-Effekt --> RT steigen mit Anzahl der Distraktoren kaum an = hohe Suchrate -->simultane (parallele) Verarbeitung aller Reize
- Visuelle Suche Schwierig = geringe Suchrate - im Schnitt hälfte durchsuchen, bis Target gefunden - Suche bricht ab, sobald Target gefunden --> serielle selbstabbrechende Suche
- Gründe für serielle vs. parallele Suche Merkmalssuche: Suche ist leicht, wenn Target von Distraktoren anhand eines elementaren Merkmals (zb.Farbe) unterschieden werden kann Konjunktionssuche: Suche ist schwer, wenn Target von Distraktoren nur durch Kombination von zwei Merkmalen (Farbe+Form) unterschieden werden kann
- Merkmalsintegrationstheorie (Treisman) - Objekte lassen sich als Kombination elementare Merkmale beschreiben (Farbe, Form, Größe, Orientierung) - Merkmale werden präattentiv (parallel) registriert - Verknüpfung von Merkmalen erfordert Aufmerksamkeit, die nur für ein Objekt zur Zeit zur Verfügung steht = Lichtkegelmetapher - Konjunktionssuche ist seriell, weil für die Merkmalsverknüpfung jeder Reiz einzeln betrachtet werden muss - Aufmerksamkeit hat die Funktion eines "mentalen Klebstoffes", der Elementarmerkmale zu Objekten verknüpft illusionäre Verknüpfung: wenn zu wenig Klebstoff zur Verfügung steht, sollte es zu falschen Verknüpfungen kommen
- Probleme: Merkmalsintegrationstheorie - empirisch keine Dichotomie zw parallelen und seriellen Suche - manche Merkmalskombinationen (bestimmte Formen und Farben) stechen ins Auge - Verarbeitung erfolgt in urspr. Formulierung der Theorie ausschliesslich bottom-up -->aber Belege für top-down Einflüsse auf visuelle Suche
- Guided Search (Wolfe, 1994) - dimensionale Aktivierungskarten werden bottom-up aktiviert, wenn sich ein Merkmal von benachbarten Merkmalen abhebt - summieren aller dimensionalen Aktivierungskarten in Gesamtkarte - Aufmerksamkeit wird mit höchster Wkt auf Reiz mit höchster Aktivierung (Peak) gelenkt - Weg der Aufmerksamkeit als stochastischer Prozess - keine strikt parallele oder serielle Suche, sondern unterschiedliche Effizienz der Aufmerksamkeitssteuerung
- Psychomotorik 1 Prinzipien der Bewegungskontrolle 1. Planung 2. Regelung
- Psychomotorik 1 Prinzipien der Bewegungskontrolle Regelungsprinzip Evidenz Regelung mit Feedback - Woodwort 2-Phasen Modell: = initiale Bewegungsphase; vorspezifiziert (ohne feedback) = Zielannäherung: Regelung mit Feedback - erst ballistic phase (schnelle Annäherung) - dann current-control phase (langsam, kontrollierte Bewegung)
- Feedback Zusammenhang mit Fitt'schen Gesetz - je schneller die Bewegung, umso ungenauer die Ausführung Fitt'sches Gesetz MT = a+b*log2(2*A/W) MT : Movement Time A : Amplitude der Bewegung W : Breite der Zielflächen a,b : empirische Konstanten -> je kleiner das Ziel, desto größer Bewegungsdauer -> höhere Genauigkeit erfordert höhere Bewegungsdauer
- Feedforward - oft ist Feedbacksteuerung zu langsam --> Bewegung im hinblick auf die vorweggenommene Veränderung angepasst - vorhergesehene Störungen (Buch eigenwillig fallen lassen) werden gut kompensiert Evidenz: - Greifkraft erhöht sich, bevor ein Objekt beschwert wird, wenn dies vorhersehbar ist - Ziehen von Schubladen: Schwerpunkt verlagern vor ziehen -->vorhergesehene sensorische Veränderungen werden in der Wahrnehmung gedämpft = Reafferenz-Prinzip
- Psychomotorik 1 Planung - Prozesse vor der Bewegung - mentale Bewegungsvorläufer -> Muskeln -> Ausführung Charakterisierung der mentalen Bewegungsvorläufer: 1. motorische Programme (Keele, 1968) 2. motorische Schemata (Schmidt, 1975) 3. Ideo-motorik
- Psychomotorik 1 Planung motorische Programme (Keele, 1968) (Merkmale) Merkmale motorischer Programme: 1. muskelspezifisch 2. vor dem Bewegungsbeginn spezifiziert 3. erlauben Bewegungsausführung ohne feedback
- Psychomotorik 1 Planung motorische Programme (Keele, 1968) (Evidenz) - Unabhängigkeit von Rückmeldung - Antizipationseffekte = Koartikulation, Versprecher, "end-state comfort" - Komplexitätseffekte = je mehr Schritte zu planen sind, umso länger sollten die Pläne dauern
- Psychomotorik 1 Planung motorische Programme (Keele, 1968) (Kritik) - keine zwei Bewegungen sind völlig identisch - wenn muskelspezifisch wäre, dann jede einzelne Bewegung eigenes Programm - Bewegung mehr oder weniger Effektor unspezifisch = schreiben, "Cognitive Neuroscience"
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- Psychomotorik 1 Planung 2. motorische Schemata (Schmidt, 1975) - motorische Schemata sind muskelunspezifische Repräsentationen einer Bewegung - enthalten keine Infos über absolute Eigenschaften von Bewegungssegmenten (RIchtung, Kraft, Dauer) - Ausprägung wird durch situationsabhängige Parameter bestimmt --> unveränderliches Schema, in das veränderliche Werte (Parameter) eingefügt werden Evidenz: Precuing-Methode (Rosenbaum)
- Psychomotorik 1 Planung Ideo-Motorik - Bewegungen repräsentiert als Form der wahrnehmbaren Bewegungs-Effekte - Bewegung nicht direkt aufrufen, sondern nur indirekt durch Vorstellung der Effekte dieser Bewegung ->Effekte aktivieren dann das motor. Muster, mit dem es verknüpft ist -->Bewegungsplanung beginnt also mit dem angstrebten Effekt der Bewegung (Ziel), und nicht mit der Aktivierung von Muskeln (Weg)
- Psychomotorik 1 Planung Ideo-Motorik (Evidenz) - Induktion: die Wahrnehmung von sensorischen Effekten setzt diejenigen Bewegungen in Bereitschaft, die diese Effekte üblicherweise erzeugen (z.B. spontante Imitation von Körperbewegungen) - visuell Buchstabe = besser schreiben - auditiv Buchstabe = besser sprechen - bimanuelle Koordination = kongruente Ziele schneller
- Psychomotorik 2 Bewegungsfolgen Planung von Bewegungsfolgen ->Evidenz - Schnelle Produktion von Bewegungsfolgen->Beginn und Ende gefilmter Fingerbewegungen beim Tippen - Komplexitätseffekte->Start der Bewegungsfolge dauert umso länger, je mehr Einzelelemente zu spezifizieren sind - Reihenfolgefehler->Versprecher = Spoonerisms
- Psychomotorik 2 Bewegungsfolgen Struktur - Hierarchische Anordnung der Elemente - Dendrogramm->subjektive Befragung, was mit was am stärksten zusammenhängt
- Psychomotorik 2 Bewegungsfolgen motorisches Lernen - motorisches Lernen ist spezifisch für geübte Aufgaben - quantitative Beschreibung: Potenzgesetz des motorischen Lernens -> T = a/Pb -> durch Automatisierung von immer komplexeren Skills = Chunks - qualitative Beschreibung: Fitts -> Drei-Phasen-Modell des motorischen Lernens kognitive Phase=bewusste,verbale Repräsentation der Bewegung->Fremd+Selbstinstruktion wirksam assoziative Phase=Erfolg oder Misserfolg assoziation->Feedback automatische Phase=keine bewusste Kontrolle;keine verbale Repräsentation
- Lernen 1 Defintion Lernen ist ein Prozess, der als Ergebnis von Erfahrungen relativ langfristige Änderungen im Verhaltenspotential erzeugt - Prozess der Änderung - Ergebnis von Erfahrungen - relativ langfristige Änderung - Verhaltenspotential
- Lernen 1 Klassisches Konditionieren Abfolge Erlernen des Zusammenhangs verschiedener Reize - Vor Konditionierung: UCS --löst aus--> UCR - neutraler Stimulus (Ton) besitzt keine auslösende Funktion - während Konditionierung: neutraler Stimulus (CS) wird mit UCS gepaart - CS+UCS --löst aus--> UCR - CS --löst aus--> CR
- Lernen 1 Klassisches Konditionieren Erwerb, Löschung, Spontanremission - während Erwerbs (CS+UCS) steigt stärke der CR schnell an; - während Löschung (alleinige Darbietung des CS ohne UCS) fällt stärke der CR auf 0 - CR kann nach kurzer Pause wiederauftreten, auch wenn weiterhin kein UCS präsentiert wird = Spontanremission: Auftreten der CR nach vorangehender Löschung
- Lernen 1 Klassiches Konditionieren Generalisierung und Diskrimination Reizgeneralisierungsgradient: - wird zunächst auf einen mittelgrünen Stimulus konditioniert, so reagieren VP nahezu genausostark auf Stimuli ähnlicher Farbstue = flacher Generalisierungsgradient - breitere Palette farbiger Stimuli, Reaktionen mit abnehmender Ähnlichkeit zw. Trainings+Teststimulus schwächer = steiler Generalisierungsgradient Diskriminationstraining = nur mittelgrüner Stimulus wird immer mit UCS gepaart, nicht aber stimuli aller anderen Farben
- Lernen 1 Klassiches Konditionieren Prepardness - es kann nicht jeder beliebige CS mit jedem UCS gekoppelt werden = angeborene Präferenzen CS-UCS (S-S Lernen) o. CS-CR (S-R Lernen) - S-S Lernen --> sensorische Vorkonditionierung + Entwertung sensorische Vorkonditionierung = vor Konditionierung wird neutraler CS mit einem anderen CS gepaart Entwertung = Ratten haben gelernt, dass CS den UCS ankündigt (S-S Lernen)
- Lernen 1 Klassiches Konditionieren Formen der CS-UCS Kontiguität Kontinuität vs Kontingenz - Konditionierung effektiver, wenn CS dem UCS vorangeht (verzögerte und Spurenkonditionierung) als wenn CS und UCS simultan Kontiguität = raumzeitliches Zusammentreffen von CS und UCS Kontingenz = Vorhersagewert des CS für den UCS -> Signallernen
- Lernen 1 Klassiches Konditionieren Rescorla-Wagner-Modell + Blockierung klassisches Konditionieren besteht in Bildung von Assoziationen zw Repräsentationen von CS und UCS - hängt von Stärke der CS-UCS Assoziation ab - Zuwachs an assoziativer Stärke (deltaV) in jedem Lerndurchgang: delta V = alpha * (V_max - V) delta V: Veränderung der Assoziationsstärke V: momentane Stärke der CS-UCS Assoziation alpha: Lernrate V_max: max. mögliche Assoziationsstärke Blockierung entsteht, weil Assoziationsstärke bereits komplett an CS1 gebunden ist und nicht mehr für CS2 zur Verfügung steht
- Lernen 1 Klassiches Konditionieren Rescorla-Wagner-Modell Annahmen+Vorhersagen - Lernen vollzieht sich am Anfang schnell, am Ende langsam - die verfügbare Assoziationsstärke ist begrenzt - daher konkurrieren mehrere CS um Assoziationsstärke
- Lernen 1 Klassiches Konditionieren Lernen+Löschen Evaluation Lernen: ∇ V = .5 (1-V) Löschung: ∇ V = .5 (0-V) Evaluation: - beschreibt viele Phänomene gut - erklärt nicht alle Phänomene (Spontanerholung) - schwer auf neue Situationen übertragbar
- Lernen 2 Operantes (instrumentelles) Konditionieren Definition+ Thorndike - beim operanten Konditionieren wird instrumentelles Verhalten untersucht, Verhalten also, das bestimmte Konsequenzen bewirkt -> kritisches Ereignis (Verhaltenskonsquenz) ist vom Verhalten abhängig; es tritt ohne das Verhalten nicht ein - Thorndikes law of effect ->puzzle-box Experiment = "trial-and-error" Lernen --> versteht Verhalten n.w.v als respondent; Effekte führen lediglich zur Stärkung der S-R-Assoziation
- Lernen 2 Operantes (instrumentelles) Konditionieren Skinner Definition ein Verstärker ist eine Verhaltenskonsequenz, die die Auftretenswahrscheinlichkeit erhöht eine Bestrafung ist eine Konsequenz, die die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Verhaltensweise verringert Skinner-Box --> Futterhebel Diskriminationslernen --> Verstärkung des Pickens auf eine illuminierte Reaktionstaste bei Tauben
- Lernen 2 Operantes (instrumentelles) Konditionieren S-R oder R-E Verbindung R-E Assoziation: Reaktion (Verhalten) erfolgt, um ein bestimmtes Ziel herzustellen -Situation (S) zeigt an, dass das Verhalten nun erfolgreich sein kann/dass das Ziel in dieser Situation erreichbar ist
- Lernen 2 Operantes (instrumentelles) Konditionieren positive/negative Verstärkung/Bestrafung primäre + sekundäre Verstärker Positiv = Veränderung der Auftretenswahrscheinlichkeit durch Hinzufügen eines Reizes Negativ = Veränderung der Auftretenswahrscheinlichkeit durch Beseitigung eines Reizes Primäre Verstärker = ohne vorangehende Erfahrung spontan funktionieren (Futter) Sekundäre Verstärker = erst nach entsprechender Erfahrung wirken (Geld, Lob)
- Lernen 2 Operantes (instrumentelles) Konditionieren Verstärkerpläne - jenachdem wie das Zielverhalten bekräftigt wird, unterscheidet man verschiedene Verstärkerpläne kontinuierliche Verstärkung: jede Zielreaktion wird verstärkt = schnell Lernen + schnell Löschung intermittierende Verstärkung: nicht jede Zielreaktion wird verstärkt = langsames Lernen + langsam Löschung --> ideale Kombination zum Aufbau von Zielverhalten: 1. anfängliche Kontinuierliche Verstärkung (rascher Erwerb) 2. dann intermittiernde Verstärkung (Löschungsresistenz)