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Grundlagen der Personal- und Führungsforschung (Subject) / 11_Gruppenführung (Lesson)
- Führungsrolle o In sich konsistentes Bündel an Verhaltenserwartungen von anderen an eine Person als Inhaber einer Führungsposition o Im Interaktionsgeschehen mit anderen entwickelt o Erlaubt aber Rollenwechsel o Rolle wird nicht für andere initiiert, sondern berührt das Selbst des Inhabers à wird Teil der Identität
- Stabilisierung der Führungsposition - Gruppenpositionen nach Schindler § Alpha: Führer, Repräsentant · Können Gruppen ihrem Ziel in besonderer Weise näher bringen § Beta: Schiedsrichter, Experte, Kritiker à hält mit Alpha zusammen · Ähnlich hoher Rangstatus wie Alpha, aber ohne Führungsanspruch § Gamma: normales Mitglied, Helfer à Rückhalt für Alpha § Omega: Außenseiter, Sündenbock à ausgegrenzt § Gegner § Erst über Suche des Betas kann sich Alpha entwickeln
- Reifegradmodell von Hersey & Blanchard (1977) --> wichtig § Umgang mit MA definiert nach Reifegrad des MAs · Geringe Reife --> autoritäre Führung (telling) o Aufgabenorientierung hoch, Beziehungsorientierung niedrig · Geringe-mäßige Reife --> integrieren, sozio-emotionale Unterstützung (selling) o Aufgabenorientierung hoch, Beziehungsorientierung hoch · Mäßige-hohe Reife --> Partizipation, gemeinsame Entscheidung (participating) o Aufgabenorientierung niedrig, Beziehungsorientierung hoch · Hohe Reife --> Delegation, nur gelegentlich Kontrolle (delegating) Aufgabeorientierung niedrig, Beziehungsorientierung niedrig
- Führungsdyaden-Modell nach Graen --> wichtig o Zweierbeziehung aus Führendem und Geführtem § In der Regel wechselseitige Verhaltensbeeinflussung o Führungstriade § Wird berücksichtigt, dass FK auch untergeben ist vor eigenem Vorgesetztem § Führungshandeln nicht ausschließlich Ergebnis der Interaktion zwischen Führendem und Geführtem o Führer-Gruppenmitglieder-Beziehung findet in Zweierbeziehungen statt § Keine undifferenzierte Gesamtheit o Zwei Grundvarianten § In-Group · Fähige und loyale MA · Informelle, lockere Führungsdyade · Role-making --> keine Gedanken über eigene Rolle – wird durch Beziehung gemacht § Out-Group · Schwierige MA aus Sicht der FK · Formal-distanziert · Role-taking --> Nachdenken über Rolle – handelt aus Rolle heraus
- Kritische Würdigung des Führungsdyadenmodells § Erklärt unterschiedliche Rollenmuster, die sich in der Regel unbewusst bilden § Schafft differenziertes Abbild von Führungsverhalten – geht über Führungsstilforschung hinaus § Outgroup-Überlegungen aus normativen und moralischen Gesichtspunkten kritisiert
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