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Grundlagen der Personal- und Führungsforschung (Fach) / 11_Gruppenführung (Lektion)

Wie kann man eine Gruppe erfolgreich führen?

Diese Lektion wurde von Leobinho96 erstellt.

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  • Führungsrolle o   In sich konsistentes Bündel an Verhaltenserwartungen von anderen an eine Person als Inhaber einer Führungsposition o   Im Interaktionsgeschehen mit anderen entwickelt o   Erlaubt aber Rollenwechsel o   Rolle wird nicht für andere initiiert, sondern berührt das Selbst des Inhabers à wird Teil der Identität
  • Stabilisierung der Führungsposition - Gruppenpositionen nach Schindler §  Alpha: Führer, Repräsentant ·         Können Gruppen ihrem Ziel in besonderer Weise näher bringen §  Beta: Schiedsrichter, Experte, Kritiker à hält mit Alpha zusammen ·         Ähnlich hoher Rangstatus wie Alpha, aber ohne Führungsanspruch §  Gamma: normales Mitglied, Helfer à Rückhalt für Alpha §  Omega: Außenseiter, Sündenbock à ausgegrenzt §  Gegner §  Erst über Suche des Betas kann sich Alpha entwickeln
  • Reifegradmodell von Hersey & Blanchard (1977) --> wichtig §  Umgang mit MA definiert nach Reifegrad des MAs ·         Geringe Reife --> autoritäre Führung (telling) o              Aufgabenorientierung hoch, Beziehungsorientierung niedrig ·         Geringe-mäßige Reife --> integrieren, sozio-emotionale Unterstützung (selling) o              Aufgabenorientierung hoch, Beziehungsorientierung hoch ·         Mäßige-hohe Reife --> Partizipation, gemeinsame Entscheidung (participating) o              Aufgabenorientierung niedrig, Beziehungsorientierung hoch ·         Hohe Reife --> Delegation, nur gelegentlich Kontrolle (delegating)                Aufgabeorientierung niedrig, Beziehungsorientierung niedrig
  • Führungsdyaden-Modell nach Graen --> wichtig o   Zweierbeziehung aus Führendem und Geführtem §     In der Regel wechselseitige Verhaltensbeeinflussung o   Führungstriade §     Wird berücksichtigt, dass FK auch untergeben ist vor eigenem Vorgesetztem §     Führungshandeln nicht ausschließlich Ergebnis der Interaktion zwischen Führendem und         Geführtem o   Führer-Gruppenmitglieder-Beziehung findet in Zweierbeziehungen statt §     Keine undifferenzierte Gesamtheit o   Zwei Grundvarianten §     In-Group ·         Fähige und loyale MA ·         Informelle, lockere Führungsdyade ·         Role-making --> keine Gedanken über eigene Rolle – wird durch Beziehung gemacht §  Out-Group ·         Schwierige MA aus Sicht der FK ·         Formal-distanziert ·         Role-taking --> Nachdenken über Rolle – handelt aus Rolle heraus
  • Kritische Würdigung des Führungsdyadenmodells §  Erklärt unterschiedliche Rollenmuster, die sich in der Regel unbewusst bilden §  Schafft differenziertes Abbild von Führungsverhalten – geht über Führungsstilforschung hinaus §  Outgroup-Überlegungen aus normativen und moralischen Gesichtspunkten kritisiert
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