Qualitätsmanagement (Subject) / Kapitel 1-3 Fries (Lesson)

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Kapitel 1-3

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  • 1.) Qualität ist? - Kundenbefriedigung (intern, extern), Stichwort Kano Modell - Übereinstimmen von Vorhaben und Ausführung - EIne Menge von Eigenschaften, die einem Produkt oder Verfahren beigegeben sind - einer der Maßstäbe, mit dem der Kunde seine Kaufentscheidung trifft. - ein Faktor, der in intensiver Wechselwirkung mit der Wettbewerbssituation und Leistungsfähigkeit eines Anbieters steht.
  • 1.) Entwicklungsstufen des Qualitätsmanagements - sortierend: Qualiätskontrolle (um 1900, Ford/Toyota) - steuerend: Qualitätssicherung, Statistik (um 1930, Stewart) - vorbeugend: QM in allen bereichen (um 1960) - integrierend: QM-System (ISO-Normen, 1987 - 2003)
  • 1.) Bestandteile des Kano Modells - Oben: Begeisterunganforderungen - Mitte: Leistungsanforderungen - Unten: Basisanforderungen
  • 1.) Untersysteme des Managementsystems. Aufzählung. Personal, Resourcen, Risiko, Finanzen, Sicherheits, Umwelt, Energiemanagement und natürlich qualitätsmanagement
  • 1.) Aufgaben und Ziele eines Managementsystems (Definiton) Interne und externe Ziele nennen. Managementsysteme beschreiben die Aufgaben des Managements und verknüpfen Methoden und Tools, um die Aufgaben Ziele setzen, steuern und kontrollieren erfolgreich zu betätigen. Intern:• Prozesse, Abläufe optimieren• Verantwortungen eindeutig zuordnen• Schnittstellen definieren• Fehlleistungen minimieren Extern:• Externe Einflüsse auf die Organisation erkennen, darauf reagieren und ggf interne Maßnahmen umsetzen• Vertrauensbildende Maßnahmen gegenüber Kunden, Lieferanten und der Gesellschaft
  • erklären der Begriffe Managementsystem, Qualitätsmanagementsystem, Qualitätsmanagement, qualitätssicherung und qualitätswesen - ManagementsystemSystem zum Festlegen von Politik und Zielen sowie zum Erreichen dieser Ziele. - QualitätsmanagementsystemManagementsystem zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich der Qualität. - QualitätsmanagementGesamtheit der qualitätsbezogenen Tätigkeiten und Zielsetzungen. - QualitätssicherungTeil des Qualitätsmanagements, der auf das Erzeugen von Vertrauen gerichtet ist, daß Qualitätsanforderungen erfüllt werden. - QualitätswesenOrganisatorische Einheit, die sich vorwiegend mit Qualitätsmanagement befasst.
  • 1.) Aufgaben eine QMS Ein Qualitätsmanagement stellt sicher, dass in einer Organisation die internen und externen Geschäftsprozesse, die Produktionsprozesse und die produzierten Erzeugnisse einer ständigen Überprüfung und Weiterentwicklung unterzogen werden und eine dauerhafte Verbesserung der Abläufe und der Qualität erreicht wird.
  • Bedeutung eines QM - Systems Bedeutung: - Qualität als Wettbewerbsfaktor - Qualität steigert Rentabilität und Wachstum - Spannungsfeld Qualität - Zeit - Geld - Das Spannungsdreieck Kunden - Anbieter
  • 1.) Ziele eine QM Systems - Verringern von Fehlleistungen - Imageverbesserung - Verhüten von Produkthaftungsfällen => Kostenreduzierung, Preissenkung, Generierung von Marktanteilen
  • Funktionen in QMS: - Qualitätsplanung -Qualitätsprüfung-Qualitätslenkung-Qualitätsverbesserung-Qualitätsmanagement-darlegung-Qualitätsaudit
  • Nutzen für die Organisationen durch Einführung von QM-Systemen auf der Grundlage der DIN ISO 9000 ff -Schaffung von Vertrauen zwischen Kunden und Lieferanten. -Verbesserung der betrieblichen Abläufe und ihrer Dokumentation. -Schaffung von Vertrauen der Organisation in die eigenen Geschäftsprozesse. -Entlastungsmöglichkeit im Produkthaftungsfall. -Voraussetzung für Zertifizierung des QM-Systems. -Kompatibilität mit anderen Managementsystemen.
  • 7 Grundsätze eines QM nach ISO 9000 1.Kundenorientierung.2.Verantwortlichkeit der Führung.3.Einbeziehung der beteiligten Personen.4.Prozessorientierter Ansatz und systemorientierter Managementansatz.5.Kontinuierliche Verbesserung.6.Sachbezogener Entscheidungsfindungsansatz.7.Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen.
  • Nutzen eines QM Systems Prozesssicherheit MarktzutrittSpielregelnProduktQualitätWettbewerbsFähigkeitReduzierungVerschwendungTransparenzAnstoßKVP
  • Qualitätssicherung ist aktives Risikomanagement... warum qualitätssicherung? - Qualität ist meßbar - Qualität führt zum Erfolg - Qualität ist lernbar
  • Zweck der Unternehmensorganisation Die Organisation eines Unternehmens befasst sich mit Zuordnungen von Aufgaben, Rechten und Pflichten zu Inhabern von Stellen und ist gekennzeichnet durch Regeln mit Strukturwirkung. Unternehmensabläufe werden über die• Aufbauorganisation (Struktur des Unternehmens)• Ablauforganisation (Regelung der Prozess im Unternehmen) geregelt. Nicht unwichtig ist die• Informelle Organisation (Selbstorganisation, nicht festgeschriebene Prozessabläufe)
  • Organigramm: Was ist es + Vor und Nachteile Was ist es?  - Ist die graphische Darstellung der Aufbauorganisation.-  Ist die „Landkarte“ des Unternehmens. - Stellt Aufgabenverteilung und Kommunikationsbeziehungen dar.-  Gibt Auskunft über personelle Besetzung der Stellen. Vor und NAchteile Vorteile Hierarchien erkennbar. Managementinstrument. Regelung der Zuständigkeiten Informationsquelle für (neue) Mitarbeiter, ggf. Lieferanten, Kunden. Nachteile  Einfache Darstellung Unübersichtlich bei komplexen Org.- Formen, z.B. Konzerne. Nicht genormt.
  • Darstellungsformen der Ablauforganisation - Verbale Beschreibung - Arbeitsablaufdiagram - Flussdiagram - Netzplan
  • Prozess VS Verfahren Prozess:Festlegung des „WAS“-Gleichbedeutend mit Ablauf.-Abfolge von Aktivitäten/Tätigkeiten.-Hat Anfang und Ende.-Hat einen/mehrere Auslöser.-Hat einen /mehrere Eigentümer.-Braucht Vorgaben. Verfahren:Festlegung des „WIE“ (Art und Weise) -Geregelter Ablauf, in Schritte zerlegbar, nachvollziehbar, wiederholbar.-Planmäßige Vorgehensweise.-Produktionsmethode in der Industrie, im Handwerk.
  • Die vier Prozessgruppen eines Unternehmens 1. Führungsprozesse 2. Kernprozesse (=Leistungsprozesse) 3. Unterstützungsprozesse 4. Mess-, Analyse- und Verbesserungsprozesse
  • Merkmale des Prozessmanagements - Konzentration auf Wertschöpfung- Stärkere Orientierung an Ergebnissen durch Prozesskennzahlen- Steigerung der Effektivität von Prozessen- Neuer Schwung für Verbesserungsaktivitäten- Priorisierung von Prozessen abgeleitet vom Unternehmensziel- Stärkere Einbeziehung von Mitarbeitern durch Prozessverantwortliche und -Teams
  • Die 4 Phasen des Prozessmanagements 1. Prozesse vorbereiten 2. Prozesse beschreiben 3. Prozesse optimieren 4. Prozesse lenken und kontinuierlich verbessern
  • Vier Kernnnormen der ISO 9000er Familie nennen. - Iso 9000: Grundlagen und Begriffe - ISO 9001: Qualitätsmanagementsysteme, Anforderungen - ISO 9004: Leiten und Lenken für den nachhaltigen erfolg einer organisation=> Qualitätsmanagementansatz - ISO 19011: Leitrtfaden für QUalitäts-/ Umweltaudits
  • Die sieben Grundsätze eines Qualitätsmanagements nach ISO 9000 1. Kundenorientierung 2. Führung 3. Mitarbeiterorientierung 4. Prozessorientierung 5. Faktenbasierte Entscheidungsfindung (ZDF) 6. KVP 7. Beziehungsmanagement
  • Struktur/Aufbau der ISO 9001:2015-11    Kapitel 1: AnwendungsbereicheKapitel 2: Normative VerweiseKapitel 3: BegriffeKapitel 4: Kontext der Organisation Kapitel 5: Führung    Kapitel 6: Planung für das Qualitätsmanagementsystem    Kapitel 7: Unterstützung    Kapitel 8: Betrieb    Kapitel 9: Bewertung der Leistung    Kapitel 10: Verbesserung
  • Phasen des PDCA - Zyklus Plan: Kapitel 4/5/6Umfeld der Organisation, Führungsverhalten, Planung. Do: Kapitel 7/8Bereitstellung der Mittel, Unterstützung, Durchführung (Produktion, Dienstleistung) Check: Kapitel 9Bewertung der Leistung. Act: Kapitel 10Verbesserung..
  • DIN EN ISO 9004:2017 Wesentliche merkmale Leitfaden, der die Wirksamkeit und Effizienz des QM-Systems betrachtet.•Anleitung zur Ausrichtung eines Unternehmens in Richtung Total-Quality-Management (TQM).•ist keine Zertifizierungsgrundlage.
  • DIN EN ISO 19011:2017 Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen.•Anleitung zur Umsetzung von Auditprinzipien, zum Management von Auditprogrammen und zur Durchführung von Audits für Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme.•Anleitung zur Qualifikation von Auditoren.•anwendbar für interne und externe Audits.