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Psychologie (Subject) / 4) Pharmakologische Grundlagen (Repetitorium 3. Auf. (2017)) (Lesson)

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  • Welche Empfehlungen zur Langzeittherapie zur Rezidivprophylaxe liegen bei Neuroleptika vor für: a) Ersterkrankung? b) bei Rückfall eines Jahres? c) bei häufigen Rezidiven? Langzeittherapie zur Rezidivprophylaxe: möglichst Medikation mit gleichem Medikament wie in Akutphase a) bei Ersterkrankung: einjährige Medikation b) bei Rückfall innerhalb eines Jahres: 2-5-jährige Medikation c) bei häufigen Rezidiven: unbegrenzt
  • Was wird unter dem malignen neuroleptischen Syndrom verstanden, bei wem und wann tritt es auf? = gefürchtete Komplikation bei der Therapie mit allen Antipsychiotika (sehr selten) Symptome: - erhöhter Musketonus (Rigor) - Bewusstseinsstörung bis zum Koma - hohes Fieber - vergetative Störungen: Herzrasen, Schwitzen; - Blutwert-Veränderungen tritt auf: bei Behandlungsbeginn und bei männlichen mit Pat. mit Lithiummedikation Letalität: bis zu 20%
  • Was sind Tranquilizer und für was besteht eine Indikation = Sedativa/Anxiolytika - = Beruhungsmittel mit angstlösenden und sedierendem Effekt Indikation Angststörungenpsychiatrische und internistische Notfallsituationenpsychosomatiksche ErkrankungenNebenindikationenmuskuläre VerspannungszuständeErregungszuständeSchizophrenienSuizidalität
  • Welche Nebenindikation besteht für Tranquilizer? muskuläre VerspannungszuständeErregungszuständeSchizophrenienSuizidalität
  • Nennen Sie Indikationen für Benzodiazepine! 1) Notfallmedikation 2) Prämedikation vor einer Anästhesie 3) muskuläre Verspannungen (Spasmen) 4) Angst-, Schlaf- und psychovegetative Störungen (eingeschränkte Indikation!) 5) Erregungs- und Sannungszustände 6) Krampfanfälle, Status epilepticus 7) Akutphase der Schizophrenie 8) initial bei antidepressiver Medikation (Verringerung der Suizidgefahr bis zum Wirkungseintritt der Antidepressiva)
  • Wie ist die therapeutische Breite von Benzodiazepinen? a) gering b) groß b) große Breite
  • Nennen Sie gängige Wirkstoffe und Handelsnamen von Benzodiazepinen! Diazepam - Valium (R), Faustan (R)Lorazepam - Tavor (R)Medazepam - Rudotel (R)Alprazolam - Tafil (R)Temazepam - Remestan (R)Flunitrazepam - Rohypnol (R)
  • Auf welches Neurotransmittersystem wirken Benodiazepine ein? GABA - rezeptoren (Gaba-erge-System)
  • Was ist bei der Anwendung von Benzodiazepinen zu beachten? - möglichst nur 1 Benzodiazepin verordnen! - möglichst kurzer Zeitraum (4-6 Wochen) - Aufklärung der Pat. über Abhängigkeitspotenzial, eingeschränkte Verkehrsteilnahme und Risiken über Schwangerschaft und Stillzeit
  • Was sind unerwünschte Nebenwirkungen von Benzodiazepinen? - Tagesmüdigkeit und Schläfrigkeit (eingeschränkte Fahrtüchtigkeit!) - Konzentrations- und Gedächtnisstörungen - paradoxe Phänomene wie Agitiertheit, Euphorisierung, Aggressivität (meist bei höherer Dosierung und Älteren) - bei langfristig wirksamen Benzodiazepinen besteht die Gefahr der Kumulation mit verstärkten UAW und Hangover-Phänomenen bei chronischer Einnahme: Dysphorie, Vergesslichkeit, Leistungsminderung, Gleichgültigkeit, muskuläre Schwäche, Appetitstörungen, Abnahme der Libido, Menstruationsstörungen - Toleranzentwicklung mit Wirkverlust, Abhängigkeitsrisiko und Rebound-Phänomenen (überschießende Gegenreaktion bei Absetzen des Medikaments -> Up-Regulation von Rezeptoren -> erhöhte Rezeptor-Empfindlichkeit)
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  • Was bedeutet es, wenn ein Medikament eine antikonvulsive Wirkung besitzt? das es -> "gegen Krämpfe wirksam" ist
  • Nennen Sie gängige Wirkstoffe aus den verschiedenen Substanzklassen die zu Tranquilizern gezählt werden. Diazepam, Lorazepam (Benzodiazepine)  Buspiron (kein abhängigkeitspotential) Pregabalin (Antikonvulsiva) Opripramol (trizyklische Antidepressiva)   Atenolol (Betablocker) Valeriana officinalis (Baldrian) 
  • Was gilt es bei langfristiger Einnahme von Antiinsomnika z.B. Benzodiazepinen oder Antihistaminika zu beachten? - Abhängigkeits- und Missbrauchspotenzial (v.a. Benzodiazepine, aber auch Non-Benzodiazepin-Hypnotika) - verminderte psychomotorische Leistungsfähigkeit und Reaktionsbereitschaft (eingeschränkte Verkehrstüchtigkeit) - Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsstörungen - bei langfristiger Anwendung: emotionale Abstumpfung, Interessenverlust, Antriebsstörungen
  • Für welche Störungsbilder besteht eine Indikation für Amphetamine? ADHSNarkolepsie
  • Auf welche Neurotransmittersysteme wirken Amphetamine? Sympathomimetische Wirkung dopaminagonistische Wirkung
  • Was versteht man unter Tachyphylaxie z.B. bei der Einnahme von Amphetaminen? = Form rascher Wirkungsabnahme bei wiederholter Gabe eines Medikaments Bei Einnahme: vermehrte Freisetzung von Dopamin und Noradrenalinaus synaptischen Vesikelngleichzeitigig: Amphetamine verhindern Wiederaufnahmeder Neurotransmitter in die Präsynapse -> Überschuss  an Dopamin und Noradrenalin -> antriebssteigernde Wirkung wegen fehlendem Reuptake: bleibender Mangel in der präsynaptischen Zelle ->auf Dauer stehen weniger Noradrenalin und Dopamin zur Verfügung und im Lauf der Zeit sinkt die Konzentration dieser Stoffe auch im synaptischen Spalt -> Abschwächung oder Aufhebung der eigtl. Medikamentenwirkung
  • Was sind die bekannteste pharmakotherapeutisch eingesetzte Substanzen bei der Behandlung von ADHS? Methylphenidad (Medikinet, Ritalin, Concerta) Atomoxetin (Stratera, SNRI)- (nicht-betäubungsmittelpflichtiges Medikament)
  • Was sind unerwünschte Nebenwirkungen bei der medikamentösen Behandlung von ADHS? Durchschlafstörungen Appetitminderung Ängstlichkeit, Depressivität Steigerung von Blutdruck und Herzfrequenz Tic-Störungen passagere Wachstumsverzögerungen (gering und häufig vorübergehend)
  • Was ist unter Punktabstinenz zu verstehen? Punktueller Verzicht von Alkohol in Situationen, in denen der Konsum schwerwiegende Folgen hätte (z.B. Straßenverkehr, Arbeitsplatz)
  • Welche Ätiologie besteht zum Alkoholismus innerhalb der: a) VT b) TP ? a) Alkohol als pos. Verstärker b) Fixierung auf orale Ebene, bzw. Ich-Funktionsdefizite
  • Beschreiben Sie die Entwicklung der Alkoholabhängigkeit nach Jellinek! 1) voralkoholische Phase - Erleichterungstrinken, Spannungsabbau, "soziales Trinken" bis täglicher Konsum 2) Prodromalphase - Gier, gedankliche Ausrichtung auf das Trinken, heimlicher Konsum, Schuldgefühle, Toleranzentwicklung 3) Kritische Phase - zunehmender Kontrollverlust über das Trinken, morgendliches Trinken, soziale Probleme, beginnende körperliche Vernachlässigung, Verstecken und Bunkern von Alkohol, starke psychische Abhängigkeit 4) chronische Phase - tagelange Räusche, inklusive psychotischen Erlebens, Konsum von Ersatzsubstanzen (z.B. Rasierwasser), Entzugssyndrome, beginnende Alkoholintoleranz,in dieser Phase sind Betroffende am ehesten behandlungsbereit
  • Nenne und beschreibe die Alkoholiker-Typen nach Jellinek! 1) Alpha-Typ - Erleichterungstrinker - trinkt, um innere Spannungen und Konflikte (etwa Verzweiflung) zu beseitigen (Kummertrinker) v.a. Gefahr der psychischen Abhängigkeit noch nicht alkoholkrank, aber gefährdet 2) Beta-Typ - Gelegenheitstrinker - trinkt bei sozialen Anlässen große Mengen, bleibt aber sozial und physisch unauffällig; alkoholnaher Lebensstil ist weder psychisch noch physisch abhängig, aber gefährdet 3) Gamma-Typ - Rauschtrinker - Alkoholiker, hat längere abstinente Phasen, die sich mit Phasen starker Berauschung wechseln, typisch: Kontrollverlust: Betroffene kann nicht mehr aufhören zu trinken, wenn er Gefühl hat, genug zu haben trotz Phasen längerer Abstinenzen: Alkoholkrank! 4) Delta-Typ - Spiegeltrinker, Alkoholiker - ist bemüht, seinen Alkoholkonsum im Tagesverlauf (auch nachts) möglichst gleichbleibend zu halten, um Entzugssymptome zu vermeiden "funktionierender Alkoholiker": lange sozial unauffällig, weil selten erkennbar betrunken, starke körperliche Abhängigkeit, körperliche Folgeschäden, nicht abstinenzfähig -> alkoholkrank 5) Epsilon-Typ - Quartalstrinker, Alkoholiker in unregelmäßigen Intervallen Phasen exzessiven Alkoholkonsums mit Kontrollverlust, die Tage oder Wochen andauern können dazwischen: oft monatelang abstinent; alkoholkrank!
  • Nennen Sie die Alkoholikertypen nach Cloninger! 1) Typ-I-Alkoholismus - keine genetische Disposition, Männer und Frauen gleich häufig betroffen funktionaler Einsatz des Alkohols, z.B. zum Angstabbau, unterschiedl. Verläufe je nach sozialem Status 2) Typ-II-Alkoholismus - genetische Dispositioin, nur Männer sind betroffen funktionaler Einsatz des Alkohols, z.B. zur Enthemmung und Euphorisierung schon vor dem 25. LJ, oft kombiniert mit antisozialen Persönlichkeitszügen, schlechtere Prognose als Typ-I-Alkoholiker
  • Was sind langfristige körperliche Folgen von Alkoholmissbrauch? 1) Lebererkrankungen, Fettleber, Hepatitis, Leberzirrhose -> Blutungneigung, hormonelle Störungen (Impotenz, Gynäkomastie, Menstruationsstörungen) 2) Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Pankreatitis bis zur Autolyse des Organs 3) Schädigung des Magens, Gastritis, Magengeschwüre4) Herzschädigungen5) Hypertonie6) Stoffwechselstörungen
  • Folgen von chronischem Alkoholismus? neurologische Veränderungen 1) Polyneuropathien - Schädigung peripherer Nerven (axonale Degeneration) mit zahlreichen Ausfallserscheinungen und Schmerzen 2) Wernicke-Enzephalopathie - aufgrund exzessiver Mangelernährung -> Vitamin-B1-Mangel (Thiamin): schwammartiger Zerfall des Hirngewebes und akut zur Kardinalsymptomatik aus Augenmuskelparesen, Nystagmus, Ataxie und psychischen Störungen (Eregung, Gedächtnisstörungen, Halluzinationen) geht in vielen Fällen in Korsakow-Psychose über, weshalb sie auch oft als Wernicke-Korsakow-Syndrom zusammengefasst wird 3) alkoholbedingte Korsakow-Psychose - infolge von Vitamin-B1-Mangel: falsche Orientierung (Person und Örtlichkeit), Konfabulationen, Störungen der Lern-und Merkfähigkeit (v.a. auf kurz zurückliegende Sachverhalte der Gegenwart) kann sich langsam bei chronischem Alkoholismus entwickeln oder tritt gemeinsam mit Wernicke-Enzephalopathie auf und überdauert diese 4) weitere Folgen - Schädigungen des Nervus opticus mit Verfall der Sehschärfe fronat betonte Hirnrindenatrophie mit einer Hirnvolumenminderung (bedingt Demenz und Eifersuchtswahn) Kleinhirnatrophie mit Ataxie (breitbeiniger, torkelnder Gang, unsicheres Stehen, Schaukeln)
  • Nenne die Substanztypen der folgenden Psychothropen Substanzen a) Opiode (F11) b) Canabinoide (F12) c) Sedativa und Hypnotika (F13) d) Kokain (F14) e) sonstige Stimulanzien (F15) f) Halluzinogene (F16) a) Heroin, Opium, Methadon (Analgetika) b) Haschisch, Marihuana c) Benzodiazepine (Valium, Tavor) d) Koks e) MDMA (Exstasy), Amphetamine f) LSD, Meskalin, Ketamin
  • Nenne für den jeweiligen Substanztyp die Gefahr einer psychischen oder physischen Abhängigkeit! a) Opiode (F11) b) Canabinoide (F12) c) Sedativa und Hypnotika (F13) d) Kokain (F14) e) sonstige Stimulanzien (F15) f) Halluzinogene (F16) g) Tabak (F17) h) flüchtige Lösungsmittel (F18) a) psychische und physische Abhängigkeit b) psychische Abhängigkeit c) psychische und physische Abhängigkeit d) physische (gering) Abhängigkeit e) psychische Abhängigkeit f)  psychische Abhängigkeit g) psychische und physische Abhängigkeit h) psychische Abhängigkeit
  • Einteilung nach Köhler (2010) nach unmittelbaren psychischen und physischen Effekten a) Euphorisierung (Wohlbefinden, Glücksgefühl) b) Sedierung und Anxiolyse (Beruhigung, Spannungslösung, Angstabbau, Müdigkeit) c) Antriebssteigerung (gesteigerte Aktivität und erhöhtes Leistungsvermögen) d) halluzinogene und psychodelische Effekte (veränderte Wahrnehmung, reichte Fantasien, verändertes Raum-Zeit-Gefühl) e) körperliche Effekte (Wirkung auf das vegetative Nervensystem) a) OpiodeCannabinoideKokainsonstige StimulanzienHalluzinogeneTabakflüchtige Lösungsmittel b) OpioideCannabinoideSedativa und HypnotikaTabak c) Kokainsonstige StimulanzienTabak d) CannabinoideHalluzinogeneflüchtige Lösungsmittel e) Kokainsonstige StimulanzienHalluzinogeneTabak
  • Was sind kurzfristige und langfristige Folgen beim Konsum von Canabinoiden? kurzfristige Wirkungen Euphorisierung, Sedierung, halluzinogene Effekte: Entspannung und Beruhigung bis zur Apathie, veränderte Sinneswahrnehmung, rote Augen, Mundtrockenheit, vermehrter Appetit, Denkstörungen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Veränderung des Raum-Zeit-Erlebens, beeinträchtigtes Beurteilungsvermögen langfristige Folgen - amotivationales Syndrom (Lethargie, Passivität) - Störungen der Merkfähigkeit (noch Wochen später) - Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit (in Bezug auf die Arbeit) - eingeschränkte Verkehrstüchtigkeit - Erhöhung der Anfälligkeit für andere psychische Störungen (Ängste, Depressionen, Psychosen) - Horrortrips und Flashbacks möglich
  • Was sind kurzfristige und langfristige Folgen beim Konsum von Halluzinogene? kurzfristige Wirkungen Euphorisierung, halluzinogene Effekte, Sympathikusaktivierung: psychotomimetisch, psychodelischer Rausch: optische Pseudohalluzinationen, Auflösung des Raum-Zeit-Gefühls, intensivierte Gefühls-, Farb- und Geräuschwahrnehmung, häufig: Horrortrips mit Angst, Verwirrung und paranoidem Denken   langfristige Folgen - Möglichkeit der Auslösung von Psychosen - Beeinträchtigung des Denkens und Gedächtnisses - Flashbacks: wiederauftretende Wahrnehmungsveränderungen ohne erneutem Konsum
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  • Was sind kurzfristige und langfristige Folgen beim Konsum von Kokain? kurzfristige Wirkungen Euphorisierung, Antriebssteigerung, Sympathikusaktivierung: Steigerung der Leistungsfähigkeit, selbstbewusstseinssteigernde Wirkung, reduziertes Schlafbedürfnis und Hungergefühl, gesteigertes Kontaktbedürfnis, gesteigerte sexuelle Appetenz, körperlich sympathomimetische Wirungen langfristige Folgen - bei chronischem Konsumaus geprägte VerstimmungenSchlafstörungenAntriebslosigkeitImpotenzReizbarkeit und AggressivitätSchädigung der NasenschleimhäuteGewichtsverlustlebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Komplikationen - Kokainpsyhose/ Drogenpsychose v.a. mit Dermatozoenwahn kann bestehen bleiben
  • Was sind kurzfristige und langfristige Folgen beim Konsum von Lösungsmitteln? kurzfristige Wirkungen Euphorisierung: sofort einsetzend, doch nur kurz anhaltend: Entspannung, evtl. Halluzinationen, Desorientiertheit, reizbar-aggressives Verhalten, Übelkeit, Erbrechen langfristige Folgen - schulische und berufliche Schwierigkeiten- Schädigung des Nervensystems- Leber- und Nierenschäden- neurologische Störungen
  • Was sind kurzfristige und langfristige Folgen beim Konsum von Opioiden? kurzfristige Wirkungen Euphorisierung, Sedierung: Schmerzstillung, Entrücktsein von der Welt mit Schläfrigkeit und Bradykardie Bei Intoxikation: Pupillenverengung (Miosis), Koma, Atemdepression   langfristige Folgen BeschaffungskriminalitätLebensveränderungVerwahrlosung
  • Was sind kurzfristige und langfristige Folgen beim Konsum von Sedativa und Hypnotika? kurzfristige Wirkungen Sedierung: zentral dämpfend, schlaffördernd, entängstigend, Verlangsamung der Körperfunktionen   langfristige Folgen - Verlangsamung- Apathie- Stimmungsschwankungen- Gangunsicherheit- verwaschene Sprache
  • Was sind kurzfristige und langfristige Folgen beim Konsum von Stimulanzien? kurzfristige Wirkungen Euphorisierung, Antriebssteigerung, Sympathikusaktivierung: Appetitzüglung, leistungssteigernde Wirkung, Antriebssteigerung, Wachheit, Stimmungsverbesserung, gesteigertes, Selbstbewusstsein, gesteigerter Rededrang langfristige Folgen ähnliche Spatfolgen wie beim Kokain, können auch paranoid-halluzinatorische Psychosen auslösen
  • Was sind Entzugserscheinungen bei Opioiden? "grippeahänliche Symptome" drastisch, jedoch vergleichsweise von kurzer Dauer - Craving - Rhinorrhoe- (starke Absonderung von dünnflüssigem bis schleimigen NasensekretTränenfluss) - Leibesschmerzen: Bauchkrämpfe, Übelkeit, - Erbrechen, Durchfall - Muskelschmerzen - Schlaflosigkeit - Tachykardie (Herzrasen, beschleunigter Puls) - Blutdruckanstieg - Pupillenerweiterung (Mydriasis)
  • Was sind Entzugserscheinungen bei Canabinoiden? Entzugserscheinungen -> eher keine Dauer von einigen Stunden-Woche v.a. nach dem Konsum von höheren Dosen über längere Zeit - Angst - Reizbarkeit - Tremor der Hände - Schwitzen - Muskelschmerzen
  • Was sind Entzugerscheinungen von Sedative und Hypnotika? heftiger körperlicher Entzug, der bis zum Tod führen kann - Tremor (Hände, Zunge, Auge) - Übelkeit - Tachykardie - Hypotonie - psychomotorische Unruhe - Kopfschmerzen - Insomnie - allgemeines Krankheitsgefühl - vorübergehende Halluzinationen - paranoide Vorstellungen - evtl. Krampfanfälle
  • Was sind Entzugserscheinungen bei Kokain? "Katerstimmung" - depressive Verstimmungen- Lethargie- psychomotorische Verlangsamung oder Unruhe- Craving- Appetitsteigerung- Insomnie oder Hypersomnie- bizarre Träume
  • Was sind Entzugserscheinungen bei Stimulanzien? Entzugserscheinungen ähnliche Entzugserscheinungen wie bei Kokain -> "Katerstimmung" depressive VerstimmungenLethargiepsychomotorische Verlangsamung oder UnruheCravingAppetitsteigerungInsomnie oder Hypersomniebizarre Träume
  • Was sind Entzugserscheinungen bei Halluzinogenen? kein erkennbares Entzugssyndrom
  • Was sind Entzugserscheinungen von Tabak? - starkes Craving- Krankheitsgefühl- Angst- dysphorische Stimmung- Reizbarkeit- Insomnie- Appetitsteigerung- Husten- Konzentrationsschwierigkeiten
  • Was sind Entzugserscheinungen von Lösungsmitteln? eher keine
  • Entzugs-und Substitutionsbehandlung - Nenne Substitute nach Substanzklassen Alkohol: Clomethiazol, Clonidin, Acomprosat, Disulfiram Opiate: Clonidin, Naltrexon, Methadon, Buprenorphin (Subotex)