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Fachdidaktik Biologie (Subject) / FD3.1a (Lesson)

Harms-VL

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  • Multiple Choice: Einstieg war gegeben, ungefähr „8.000 Nukleotide in der DNA kodieren für 400 Aminosäuren“ —> Aussagen als richtig oder falsch ankreuzen, inwiefern sie darauf zutreffend sind. a) Der Lehrer möchte einen kognitiven Widerspruch bei den Schülern auslösen b) Der Lehrer verwendet die Folie als advance organizer c) Der Lehrer möchte mit der Folie erreichen, dass die Schüler an ihr Vorwissen anknüpfen d) ? war eindeutig falsch a) Der Lehrer möchte einen kognitiven Widerspruch bei den Schülern auslösen
  • Multiple Choice: Modell der didaktischen Rekonstruktion —> Welches Verständnis liegt dem Modell zugrunde? a) Lehrender besitzt Wissen, gibt dies an Lernende weiter. Lernender nimmt Wissen auf,
 speichert es ab, eignet sich dadurch Wissen des Lehrenden nach und nach an. b) Lernender konstruiert Wissen in aktiven selbstgesteuerten Prozessen. Lehrender stellt Bezüge zwischen fachlichem Wissen und der Lebenswelt des Lernenden her. c) Lehrender weiß, welches Wissen für den Lernenden in Zukunft wichtig ist, vermittelt dies mithilfe der Sprache. Lernender rezipiert Wissen des Lehrenden. d) Lernender übt Wissen aktiv und in kleinen Lerneinheiten. Lehrender greift bei Fehlern ein und fordert zu Wiederholung des Richtigen auf. b) Lernender konstruiert Wissen in aktiven selbstgesteuerten Prozessen. Lehrender stellt Bezüge zwischen fachlichem Wissen und der Lebenswelt des Lernenden her.
  • 2 Unterrichtsthemen für das Basiskonzept „Struktur und Funktion“ für Sek I nennen - Blutkreislauf - Säugetiere
  • Warum ist die Evolution als Leitfaden für Sek I und Sek II eingeführt worden? Evolution wird als vereinigtes, übergreifendes Organisationsprinzip gesehen und fördert das Selbstverständnis des Menschen in seiner Umwelt, Gesundheit, sozialen Interaktion, ökonomischen Handelns und kulturellen Entwicklung. Es stellt somit ein unverzichtbares Fundament der naturwissenschaftlichen Bildung dar.
  • Lernhindernisse der Evolution und ihre Intervention nennen 1. Komplexität der Evolution —> stoffliche und prozessuale Einheit in der Vielfalt hervorheben 2. Evolution als Prozess und Produkt —> Evolution als grundlegendes Unterrichtsprinzip und Evolution als Thema  3. Evolution und abstrakte Schwellenkonzepte  —> Bedeutung von Zufall, Wahrscheinlichkeit, zeitlich und räumlichen Dimensionen explizit machen 4. Evolutionsbiologie und biologische Erkenntnisgewinnung —> Naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung mit Evolution verknüpfen
  • Erläutern Sie die Aussage: „Religiöse Aussagen können durch die Evolutionstheorie weder widerlegt noch bewiesen werden.“ —> Evolution und Schöpfung sind getrennt voneinander zu betrachten 
  • Je ein biologisches Thema für Energiefluss in Sek I und Sek II nennen. Sek 1: Verdauung  Dem Körper wird Energie (ATP) mit der Nahrung zugeführt und das dieses mit Sport verbraucht wird.   Sek 2 : globale Kreisläufe
  • Anthropomorphe Schülervorstellung verfassen und erläutern und wie man darauf im Unterricht reagieren würde (mit Einordnung und Bezug zu Anknüpfung/Perspektivwechsel/Kontrast) —> Das Immunsystem ist das Abwehrsystem unseres Körpers. Immunzellen bekämpfen        eindringende Krankheitserreger. —> "Umwelt bewirkt eine Anpassung der Organismen." Dann sagen, dass das falsch ist weil Umwelt eine Angepasstheit oder so bewirkt. Anpassungsbegriff wird auf individueller Ebene genutzt und nicht auf Populationsebene. Lamarckismus --> Organismen passen sich aktiv den äußeren Umweltbedingungen an Darwinismus --> Organismen werden passiv durch die Selektion angepasst
  • 3 Teilkompetenzen des Göttinger Modells nennen - Verstehen und Reflektieren von Werten und Normen  - Generieren und Reflektieren von Sachinformationen  - Bewerten, Entschieden und Reflektieren 
  • 3 Bezugsnormen nach Heckhausen (1974) und Rheinberg (2008) nennen - sozial  - individuell - kriterial 
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  • Was versteht man unter sprachsensiblem Fachunterricht? = der bewusste Umgang mit Sprache beim Lehren und Lernen im Fach 
  • 2 Methoden nennen, durch die sichergestellt werden kann, dass das fachliche Lernen nicht durch sprachliche Defizite beeinflusst wird - Bildsequenz: - Wortliste
  • 2 empirisch belegbare Fehler von SuS beim Experimentieren - Fehlender Kontrollansatz  - Unsystematischer Umgang mit Variablen und kontrollvariablen 
  • 2 Gründe, warum Sexualunterricht in der Schule durchgeführt werden sollte - Aufklärung über belastende öder schädliche Verhaltensweisen im sexuellen Bereich (z.B.    ungewollte Schwangerschaft etc.) - Zugang zu sexual- und menschenfreundlichen Sichtweisen zur Entfaltung derPersönlichkeit 
  • Theorien: Erklären von Präformation und Epigenese Präformation = Der fertige Mensch ist im Keim bereits in winziger Form enthalten. Man unterscheidet Ovisten und Spermisten Epigenese = Das Ei hat keine oder nur eine geringe Struktur. Die Organe werden neugebildet.
  • Schüleraussage vorgegeben: Naturalistischen Fehlschluss erklären - Ableiten einer Norm aus einer reinen Sach-Situationsbeschreibung - Normative Prämisse (Begründungsnotwendigkeit): —> „Wir haben schon immer manipuliert, was wir schon immer getan         haben ist gut“ - Deskriptive Prämisse (empirisch belegbar): —> „Die Gentechnik ist eine weitere Manipulation“ - Schlussfolgerung: „Gentechnik ist gut und sollte eingeführt werden“ = Ableitung ethischer Normen aus Tatsachen
  • Worauf muss bei außerschulischen Lernorten geachtet werden, damit sie lernförderlich sind? Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion ist ein Rahmen für fachdidaktische Forschung und ein evidenzbasierter Planungsrahmen für die Entwicklung von fruchtbarem Unterricht. Es zielt darauf ab, Lerngegenstände zu elementarisieren, fachlich zu rahmen und lebensweltlich einzubetten. Die drei Untersuchungsschritte werden dabei innerhalb eines „fachdidaktischen Triplett“ wechselseitig in Beziehung gesetzt mit der Absicht, Lernende und Bereiche der Wissenschaft zusammenzubringen:  a) In der „Lernpotential-Diagnose“ werden Kenntnisse, Fertigkeiten, Verständnisse     und Kompetenzen der Lernenden erhoben und analysiert. b) In der „Fachlichen Klärung“ werden Erkenntnisse, Methoden, Theorien und     Termini von Fachwissenschaftler kritisch erhoben und analysiert. c) In der Didaktischen Struktur/ierung (je nachdem es sich auf das Produkt oder     Prozess bezieht) wird Unterricht, Lernumgebungen, Lernsequenzen und     Lernangebote von Lehrenden entwickelt und analysiert. Das Modell basiert auf einem moderat konstruktivistischen Lernbegriff; Dabei wird davon  ausgegangen, dass Lernen ein aktiver Prozess ist, sodass die Denkwelten von Lernenden mithilfe des Modells als entscheidende Lernvoraussetzung stärker in den Vermittlungsprozess eingebunden werden können.
  • Schüleraussage: Dann haben die heute dunklen Falter bemerkt, dass die Baumstämme dunkler wurden und sie als helle Tier darauf für Feinde gut zu erkennen waren. Ich stelle mir das jetzt irgendwie über die Gene vor, dass deine Erkenntnis - ich muss jetzt schwarz werden - stattgefunden hat, und sich dann über mehrere Generationen verteilt in den Genen festgesetzt hat, und die dann wirklich schwarz geworden sind. Welches Basiskonzept? Struktur und Funktion 
  • Nenne die 3 Teilkompetenzen des Modells der Kommunikation, die als Grundlage für das ESNaS-Projekt dienen Teilbereiche: - Informationen erschließen- Informationen weitergeben- Argumentieren
  • Nenne die 3 Aspekte, in die die 3 Teilkompetenzen des ESNaS- Projekts untergliedert werden - Sprache/Fachsprache- Darstellungsform- Adressatenbezug/Sachbezug
  • Nenne Repräsentationsformen des BU (?) - Unterscheidung in originale und stellvertretende Repräsentationsformen- abnehmende Originalität/Echtheit- Abstraktionsgrade
  • Nenne 3 botanische Themen, für die man im BU Pflanzen benutzen kann OrgansystemeStruktur und FunktionReproduktion
  • Die 3 nachgewiesenen Qualitäten für guten Unterricht nennen, Welche davon erfordern fachliches + welche didaktisches Wissen der Lehrkraft? Strukturiertheit - fachlichkognitiv aktivierend - didaktischindividuell unterstützend - didaktisch
  • Erklären Sie das Leitbild Nachhaltige Entwicklung Unter Nachhaltigkeit verstehen wir ein Gesamtkonzept, das eine Entwicklung zum Ziel hat, die ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig ist. Dadurch, dass uns die Umweltressourcen nur begrenzt zur Verfügung stehen - wir also nur über die eine Erde verfügen - ist die Umwelt im Nachhaltigkeitskonzept der limitierende Faktor. Wollen wir unsere Lebensgrundlagen erhalten, müssen unsere Entscheidungen unter den drei Gesichtspunkten Wirtschaft, Umwelt und Soziales dauerhaft tragfähig sein.