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2.3 sozpsycho entscheiden und arbeiten in Gruppen (Subject) / 2.3 sozpsycho entscheiden und arbeiten in Gruppen (Lesson)
2.3 sozpsycho entscheiden und arbeiten in Gruppen
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- Transaktives Gedächtnis: Die Aufteilung einer Erinnerungsaufgabe innerhalb einer Gruppe, die es einzelnen Gruppenmitgliedern ermöglicht, vom bereichsspezifischen Wissen und der Exper- tise anderer Gruppenmitglieder zu profitieren. Andere Gruppenmitglieder dienen damit als „ex- terner Gedächtnisspeicher“.
- Gruppen-polarisation Die Tendenz von Gruppen im Anschluss an Gruppendis- kussionen Positionen zu vertreten, die extremer sind als der Durchschnitt der ursprünglich von den Gruppenmitgliedern vertretenen Positionen.
- Alle genannten Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Wissen von Majoritäten stärker ge- nutzt wird als das Wissen von Minoritäten -Majoritätsargumente werden überzeugender präsentiert-Majoritätsargumente werden von mehr unabhängigen Quellen vertreten: -Majoritätsargumente werden häufiger diskutiert-Majoritätsargumente sind zahlreicher:
- Gruppendenken: Ein defizitärer Entscheidungsprozess in hochkohäsiven Grup- pen, bei dem das Streben nach einer konsensual geteilten Entscheidung derart im Vordergrund steht, dass relevante Fakten und mögliche Handlungsalternativen nicht berück- sichtigt werden.
- nach Janis wird gruppendenken folgendermassen gefördert Gruppenkohäsion Direktive Führung
- Gruppenkohäsion nach janis Förderung • Extrem hohe Gruppenkohäsion. • Abschottung der Gruppe von externen Informationsquellen.• Mangel an verbindlichen Prozeduren oder Normen, die eine systematische Berücksichtigung revelanter fakten fördern
- Direktive Führungnach janis -Direktive Führung, die den Druck zur Konformität erhöht. (Mitglieder, dieeine andere Meinung vertreten, passen sich aus Angst vor Sanktionierung der vorherrschenden Meinung an.)- hoher stress
- Soziale Erleichterung vs. soziale Hemmung: Individuelle Leistungssteigerung (-minderung) aufgrund der bloßen Anwesenheit anderer Personen bei der Bearbeitung einfacher (schwerer) oder hoch überlernter (unzureichend gelernter) Aufgaben infolge eines gesteigerten Erregungsniveaus.
- Als Ursachen für die Zunahme von Erregung durch die An- wesenheit anderer werden u.a. folgende drei Faktoren diskutiert ( Biologische Faktoren: Bewertungsangst: Ablenkung:
- arten sozialer Dilemmata Das Zwei-Parteien Gefangenendilemma, das N-Parteien-Gefangenendilemma, das Ressourcendilemma und Trittbrettfahrerdilemma (z.B. Komorita & Parks, 1995).
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- gefangenen Dilemma / wechselseitige Kooperation Wenn die Gefangenen sich beide dafür entscheiden, zu schweigen werden sie beide wegen kleinerer Delikte zu je zwei Jahren Haft verurteilt.
- gefangenen dilemma / defektion Gestehen jedoch beide die Tat erwartet beide eine Haftstrafe.