12

2.3 sozpsycho entscheiden und arbeiten in Gruppen (Fach) / 2.3 sozpsycho entscheiden und arbeiten in Gruppen (Lektion)

2.3 sozpsycho entscheiden und arbeiten in Gruppen

Diese Lektion wurde von andrea101 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Transaktives Gedächtnis: Die Aufteilung einer Erinnerungsaufgabe innerhalb einer Gruppe, die es einzelnen Gruppenmitgliedern ermöglicht, vom bereichsspezifischen Wissen und der Exper- tise anderer Gruppenmitglieder zu profitieren. Andere Gruppenmitglieder dienen damit als „ex- terner Gedächtnisspeicher“.
  • Gruppen-polarisation Die Tendenz von Gruppen im Anschluss an Gruppendis- kussionen Positionen zu vertreten, die extremer sind als der Durchschnitt der ursprünglich von den Gruppenmitgliedern vertretenen Positionen.
  • Alle genannten Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Wissen von Majoritäten stärker ge- nutzt wird als das Wissen von Minoritäten -Majoritätsargumente werden überzeugender präsentiert-Majoritätsargumente werden von mehr unabhängigen Quellen vertreten: -Majoritätsargumente werden häufiger diskutiert-Majoritätsargumente sind zahlreicher:
  • Gruppendenken: Ein defizitärer Entscheidungsprozess in hochkohäsiven Grup- pen, bei dem das Streben nach einer konsensual geteilten Entscheidung derart im Vordergrund steht, dass relevante Fakten und mögliche Handlungsalternativen nicht berück- sichtigt werden.
  • nach Janis wird gruppendenken folgendermassen gefördert Gruppenkohäsion Direktive Führung
  • Gruppenkohäsion nach janis Förderung • Extrem hohe Gruppenkohäsion. • Abschottung der Gruppe von externen Informationsquellen.• Mangel an verbindlichen Prozeduren oder Normen, die eine systematische Berücksichtigung revelanter fakten fördern
  • Direktive Führungnach janis -Direktive Führung, die den Druck zur Konformität erhöht. (Mitglieder, dieeine andere Meinung vertreten, passen sich aus Angst vor Sanktionierung der vorherrschenden Meinung an.)- hoher stress
  • Soziale Erleichterung vs. soziale Hemmung: Individuelle Leistungssteigerung (-minderung) aufgrund der bloßen Anwesenheit anderer Personen bei der Bearbeitung einfacher (schwerer) oder hoch überlernter (unzureichend gelernter) Aufgaben infolge eines gesteigerten Erregungsniveaus.
  • Als Ursachen für die Zunahme von Erregung durch die An- wesenheit anderer werden u.a. folgende drei Faktoren diskutiert ( Biologische Faktoren: Bewertungsangst: Ablenkung:
  • arten sozialer Dilemmata Das Zwei-Parteien Gefangenendilemma, das N-Parteien-Gefangenendilemma, das Ressourcendilemma und Trittbrettfahrerdilemma (z.B. Komorita & Parks, 1995).
  • Anzeige
  • gefangenen Dilemma / wechselseitige Kooperation Wenn die Gefangenen sich beide dafür entscheiden, zu schweigen werden sie beide wegen kleinerer Delikte zu je zwei Jahren Haft verurteilt. 
  • gefangenen dilemma / defektion Gestehen jedoch beide die Tat erwartet beide eine Haftstrafe.