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Dynamische Unternehmensorganisation (Subject) / Klausurvorbereitung (Lesson)
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- Warum gibt es Firmen? (13) Unternehmen als… 1. Geldfabrik 2. Diener des Marktes 3. Schnittstelle ökonomischen Handelns 4. Wissenspool (Innovationsmotor) 5. Produktionsstätte 6. Soziales Gebilde 7. Mittel zur Risikostreuung 8. Beständige Geschäftsstätigkeit (Planungssicherheit) 9. Rechtliches Gebilde (Grenzen des Unternehmens) 10. Sicherheit (z.B. Qualitätsversprechen) 11. Plattform zur Selbstverwirklichung 12. quasi-öffentliche Institution (bei sozialer Verantwortung z.B. rotes Kreuz) 13. „guter Bürger“ (Steuerzahler)
- Einordnung der Ziele der Unternehmen (4) Zeithorizont: strategisch (4-6 Jahre), taktisch (1-4 Jahre), operativ (6 Monate – 1 Jahr) Zielausmaß: Extremierung (möglichst viel/niedrige...), Satisfizierung (Niveau zu erreichen...), Fixierung (klar definiert) Zielinhalt: quantitativ (Zahlen), qualitativ (verbal umschreibbar) Zuordnung: komplementär (sich ergänzend), konkurrierend (gegenläufig), indifferent (hat nichts miteinander zu tun)
- Was sind die Aufgaben der Planung in einem Unternehmen? - Koordination von Maßnahmen - Machtverteilung - Verantwortlichkeiten - Prozessgestaltung - Basis für Kontrolle - Erfolgssicherung - Ausnutzen von Synergieeffekten, Steigerung der Produktivität - Kostenreduktion - Komplexitätsreduktion - Flexibilitätserhöhung
- Definition Organisation, Disposition, Improvistaion Organisation -> vorausschauende generelle und langfristige Regelung bzw. Vorschrift Disposition -> für eine begrenzte Anzahl von Fällen kurzfristig geltende Regelung. Improvisation -> für einen bestimmten Fall geltende Regelung
- Instrumente der Organisation - Organigramm - Prozessbeschreibungen - Arbeitsanweisungen, Verfahrensanweisungen - Stellenbeschreibung - Zielbeschreibung - Mitarbeitergespräche - Kontrollmaßnahmen - Anreizsysteme - Qualitätsmanagement Coaching
- Definition Organisation (allgemein) Organisation ist sowohl das zielorientierte ganzheitliche Gestalten von Beziehungen in offenen Systemen als auch das Ergebnis dieser Tätigkeiten
- 3 Sichtweisen der Organisation. Organisation als.. … Instrument -> Wie kann man eine Organisation nutzen? = Organisation zur Zielerreichung … Institution -> Was ist eine Organisation? = Zielgerichtetes, offenes und soziales System mit einer formalen und informellen Struktur … Funktion -> Wie gestaltet bzw. verändert man eine Organisation? = Veränderung von Strukturen (z.B. bei Widerständen)
- Definition Aufbauorganisation Gliederung des Unternehmens in Teileinheiten (z.B. Stellenbildung)
- Definition Ablauforganistaion inhaltlich, zeitliche und räumliche Abfolge der Arbeitsprozesse
- Unterschied Leitungsspanne + Leitungstiefe Leitungsspanne (Führungsspanne) = Zahl der Organisationseinheiten die einer betrachteten Instanz direkt unterstellt sind Leitungstiefe (Hierarchietiefe) = Zahl der Hierarchieebenen unterhalb der Ebene einer betrachteten Instanz
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- Wann macht eine große Leitungsspanne Sinn? Größere Leitungsspanne, wenn…. · die Aufgaben ähnlich sind · es sonst kein Budget für Führungskräfte gibt · die Mitarbeiter selbstständig arbeiten · die Aufgaben einfach sind · größere räumliche Nähe existiert · der Vorgesetzte kompetent ist · Managementinformationssysteme verwendet werden
- Definition Einlinienorgainsation Einlinienorganisation = jede untergeordnete Stelle erhält nur von einer übergeordneten Stelle Anweisungen
- Definition Mehrlinienorganisation Mehrlinienorganisation = jede untergeordnete Stelle erhält von mehreren übergeordneten Stellen Anweisungen
- Vorteile Mehrliniensystem Schnelle Entscheidungswege Hohe Flexibilität Breitere Streuung von Informationen Intensivere Kontrollmöglichkeit Flexiblere Entscheidungsfindung Möglichkeit der Mehrfachbeurteilung Spezialisierung der Führungskraft
- Nachteile Mehrliniensystem Unklare Hierarchie Unterschiedliche Meinungen Ungerechte Arbeitsverteilung Hohe Kommunikationsfähigkeit (eventuell) höhere Kosten Schwierige Fehlerzuordnung
- - Definition der Primärorganisation alle dauerhaften Organisationseinheiten unterhalb der obersten Führungsebenen, welche durch hierarchische Beziehungen miteinander verbunden sind
- Formen der Primärorganisation funktionale Organsation Geschäftsbereichsorganisation Matrixorganisation Holdingorganisation Netzwerkorganisation
- Wo liegen die Grenzen der Planung? · Bei unerwarteten Änderungen · Bei rechtlichen Vorgaben · Kapazitätsbindung (kein Personal, begrenztes Budget) · Innere Widerstände im Unternehmen · Große Pläne verhindern ein sich logisch ergebendes Wachstum · Planung als isolierte Aktivität · Verwendung rein kalendarischer Planungsverfahren · Risiko der exzessiven Bürokratisierung
- Was ist eine Stelle? Eine Stelle ist die kleinste organisatorische Einheit des Unternehmens. Sie setzt sich aus verschiedenen Teilaufgaben zusammen, die einen bestimmten Aufgabenbereich bilden
- Was sind Instanzen? Leitungsstellen auf der Führungsebene
- Was sind Stabsstellen? Stabsstellen werden vor allem zur Entlastung und Unterstützung der Instanzen für zeitraubende Nachforschungen und Planungsarbeiten eingesetzt. Aufgaben: Beratung und Unterstützung Informationsverarbeitung Vorbereiten von Entscheidungen
- Vorteile der Stellenbildung - Aufgabenzuständigkeiten sind klar geregelt - Stelleninhaber sind seine AUfgaben klar bekannt - Einzelne Stellen werden klar voneinander abgegerenzt - Stellenbeschreibungen können als Grundlage für die Einkommensbildung dienen - Grundlage für Stellenausschreibungen - Basis für Zeugniserstellung und Mitarbeiterbeurteilungen
- Nachteile der Stellenbildung -Hoher und nicht produktiver Erstellungsaufwand - Schnelle Veralterung bzw. hoher Pflegeaufwand durch laufende Aktualisierung - Latente Konflikte über die Aufgaben- und Kompetenzverteilung können bei der Erstellung aufbrechen -Konflikte über die Wertigkeit der Stelle sind möglich - Neue Aufgaben die nicht in der Stellenbeschreibung stehen, werden möglicherweise nicht übernommen
- Was ist die Unternehmenskultur? · ein soziales Phänomen · vielseitig · durch ihre Geschichte geprägt · anpassungs- und wandlungsfähig · von Menschen geschaffen · erlernbar · nicht direkt zu erfassen · ein wichtiger Beitrag zum Unternehmenserfolg
- Ebenen der Unternehmenskultur · nationale Ebene (Bsp. Amerikaner, Chinesen) · regionale Ebene (Bsp. Norddeutsche gelten als unterkühlt) · ethnische Ebene (Prägung als welcher Kultur man kommt) · religiöse Ebene · linguistische Ebene · geschlechtliche Ebene · generationale Ebene · organisationale Ebene
- Phasen der Corporate Identity 1. Phase: Traditionelle Periode (vor dem ersten Weltkrieg) = Unternehmerpersönlichkeit steht im Mittelpunkt (Bsp. Bosch) 2. Phase: Markentechnische Periode (zwischen den Weltkriegen) = Einsatz der Markentechnik (Bsp. Maggi) 3. Phase: Designperiode (nach 2. Weltkrieg) = einheitliches Erscheinungsbild als Ganzes (Bsp. Lufthansa) 4. Phase: Strategische Periode (heute) = Mix aller Elemente zur strategischen Positionierung (Bsp. Tesla)
- Erscheinungsformen der Unternehmenskultur Rollen Normen Begrüßung Architektur Riten Kleidung Geschichten Symbole Sprache
- Kulturzwiebel, sichtbar und unsichtbare Punkte 5. Symbole 4. Helden 3. Rituale 2. Werte 1. Grundannahmen Unsichtbar 1-2, Sichtbar 3-5
- 3 Komponenten der Corporate Identity Corporate Behavior Corporate Design Corporate Communication
- 7S McKinsey Modell Strategie Struktur System Stil Stammpersonal Spezialkenntnisse Selbstverständnis
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- Harte S - McKinsey Modell Struktur System Strategie
- weiche S - McKinsey Modell Stil Stammpersonal Spezialkenntnisse Selbstverständnis
- Industrie 1.0 ab 1784 - Schlagwort: Arbeitsteilung Organisation wurde erst spät entwickelt Arbeitsteilung wurde perfektioniert Erfindung der Dampfmaschine
- Industrie 2.0 ab 1870 - Schlagwort Organisation Erfindung der Elektizität, führte zu neuen Organisationsformen erste Ansätze zur Organisationstheorie wurden entwickelt Entwicklung der Massenproduktion
- Industrie 3.0 ab 1969 - Schlagwort Prozesse Entwicklung der Computer Management-Informationssysteme bieten die Chance Prozesse besser zu steuern Lean Production nach Toyota
- Industrie 4.0 ab 2000 - Schlagwort Disruption Digitale Transformation Prozessverbesserung durch Systemsteuerungen
- Organisatorische Einstiege bei Veränderungsvorhaben (6) 1. Top Down 2. Button Up 3. Zweiseitig 4. Bipolar 5. Keil 6. Flecken
- Was ist Benchmarking? Ein kontinuierlicher Prozess, bei dem Produkte, Dienstleistungen und Prozesse über mehrere Unternehmen hinweg mit dem "Klassenbesten" verglichen werden
- Benchmarking Formen Produkt Benchmarking Prozess Benchmarking Strategisches Benchmarking Funktionales Benchmarking
- Typische Barrieren bei Veränderungen Mangelnde Überzeugung Mangelnde Fähigkeiten Mangelnde Systemunterstützung Hinderliche verhaltensweisen
- Internes Benchmarking - Unternehmensinternes Benchmarking (Standortvergleich) - Konzerninternes Benchmarking (VW hat Porsche gekauft und Sie haben ihre Prozesse verglichen) - Allianzinternes Benchmarking (Staralliance LH und SG vergleiche ihre Prozesse)
- Externes Benchmarking - Konkurrenzorientiertes Benchmarking (Mercedes leiht Tesla um zu überprüfen wie der Konkurrent Autos baut) - Branchenorientiertes Benchmarking - Branchenübergreifendes Benchmarking (Schnelle Flugzeugwartung zwischen den Flügen verglichen mit Boxenstop der Formel 1)
- Vorteile internes Benchmarking - Gleiche Ausgangsbasis - Leichter Datenzugang - Datenqualität ist bekannt - (Oft) geringe Kosten - Umsetzung der Verbesserung (oft) lechter - Kein Kartellproblem -Kein Datenschutzproblem
- Vorteile externes Benchmarking - Neue Ideen - Vergleichbasis ist breiter - Zugang zu Daten die sonst nicht verfügbar wären - (oft) höhere Glaubwürdigkeit bei Mitarbeitern - Bestimmung der eigenen Wettbewerbsposition Basis für zukünftige Kooperationen geschaffen werden
- Kritik an Benchmarking - Jedes Unternehmen ist einzigartig (man kann ein Unternehmen nicht auf ein anderes projizieren) - Warum sollte ein Überlegener Wettbewerber Benchmarking durchführen? - Ergebnis des Benchmarkings ist ein „gehobener“ Durchschnitt - Tradition und Kultur der Unternehmen werden vernachlässigt - Problematisch ist es die Leistung des jeweils Besten als Ziel zu definieren – Gefahr der Überforderung der Mitarbeiter
- Kritierien an die Wahl des Benchmarking Partners - Vergleichbarkeit - Verbesserungspotential - Glaubwürdigkeit / Integrität - Vergleichsaufwand - Image - Datenlage (Beschaffbarkeit / Qualität der Daten) Kooperationspotential
- Phasen der Veränderung Schock Verweigerung Wiederstand Tal der Tränen Anpassung ausprobieren Intergration
- Diffusionsmodell nach Rogers .. der Prozess, durch den eine Innvovation mittels verschiedener Kanöle über eine Zeit hinweg, den Mitgliedern eines sozialen Systems kommuniziert wird" Adaptoren / Zeit Innovatoren (2,5%) Frühe Annehmer (13%) Frühe Mehrheit (34%) Späte Mherheit (34%) Nachzügler (16%)
- Produktionsfaktoren Elementarfaktoren (Arbeitsleistung, Betriebsmittel, Werkstoffe) Dispositive Faktoren (Betriebsleitung, Planung, Organisation) Originäre Faktoren (Elementar Faktoren + Betriebsleitung) Derivative Faktoren (Planung + Organisation)
- Merkmale Unterorganisation Unklare Kompetenzen Zu viel Improvisation zu wenig Kontrolle